20. November 2009
Von Andreas Hadel
Das Angebot an Kursen ist in den meisten Fitness-Studios genauso vielfältig wie die Anzahl an Maschinen und Ergometern. Es ist nicht nur schwer, den Überblick über die aktuellsten Kurse zu behalten, sondern auch die Entscheidung zu treffen, welche Gruppe für einen die richtige ist. Wir geben Ihnen ein paar Tipps zur Hand, damit Sie sich voller Selbstvertrauen und Freude unter die Menge mischen können.

Schauen Sie sich zuerst alles an
Fragen Sie den Kursleiter oder Trainer, ob Sie einer Übungsstunde beiwohnen und das Schweiß treibende Geschehen aus der Nähe betrachten können. Sie können außerdem mit einigen Teilnehmern sprechen, um sich einen Eindruck von der Stimmung in der Gruppe zu verschaffen. In vielen Fällen wird sich dadurch zeigen, ob Sie sich für den Kurs begeistern können oder nicht.
Reden Sie mit der Kursleiterin
Fragen Sie die Trainer nach den Details zum Kurs. Welche Ziele verfolgt er und in welchem Tempo wird daraufhin gearbeitet? Ist der Kurs für Anfänger geeignet oder eher für fortgeschrittene Trainierende gedacht. Ein Kurs kann auch von Woche zu Woche an Intensität zunehmen. Das sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.
Stellen Sie sich der Wahrheit
Seien Sie kritisch mit sich selbst. Die meisten Kurse werden für unterschiedliche Leistungsstufen angeboten. Wenn Sie auf dem Fahrradergometer regelmäßig das aktuelle Kreuzworträtsel lösen und eher beiläufig in die Pedale treten, ist eine "high impact" Aerobic-Klasse wahrscheinlich nicht geeignet für Sie.
Kennen Sie sich selbst
Wenn Sie eher introvertiert sind, ist ein treibender Step-Aerobic-Kurs mit lauter Musik und auffallenden Gesten und Bewegungen vielleicht nicht die beste Wahl für Sie. Auf der anderen Seite könnte eine bewusste Entscheidung gegen die eigene Mentalität genau das sein, was Sie zu neuen Fitness-Ufern bringt. Eine Power-Frau, die immer unter Strom steht, könnte die nötige Ruhe in einer Yoga-Klasse finden.
Wagen Sie den Schritt ins Unbekannte
Einige Fitnesskurse muten auf den ersten Blick etwas einschüchtern an. Bauchtanz oder Table-Dancing zum Beispiel. Geben Sie den Kursen trotzdem eine Chance. Vielleicht stellen sie sich genau als das heraus, was Sie bisher in der Fitness-Welt vergeblich gesucht haben.
Halten Sie sich Alternativen parat
Egal wie gut Ihnen ein Kurs gefällt. Wenn Sie fünfmal in der Woche die gleichen Steps und Moves machen, schleicht sich schnell Langeweile ein. Belegen Sie deshalb ruhig zwei unterschiedliche Kurse, die Sie abwechseln besuchen.
Schnappen Sie sich eine Freundin
In einer Gruppe als der Neuling dazustehen, kann ziemlich unangenehm sein. Wenn Sie normalerweise etwas länger brauchen, um Anschluss in einem bestehenden sozialen Netzwerk zu finden, nehmen Sie ruhig eine Freundin mit. Zu zweit lässt sich die "neue Welt" leichter erobern.
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