9. Juli 2006
Von Andreas Neubert
Sport tut gut, ist gesund und kann auf vielerlei Weise ausgeführt werden. Eine Möglichkeit ist das Fitnessstudio. Oft als Mucki-Bude belächelt, sind moderne Fitnessstudios mehr als nur ein Ort für Bodybuilder. In gut ausgestatteten Fitness-Centern kann der Sportbegeisterte nicht bloß seine Figur formen, sondern Kraft und Ausdauer trainieren. Besonders für den Anfänger gilt aber auch dort – Vorsicht, nicht übertreiben.
Wollen Sie ins Fitnessstudio gehen, so klären Sie für sich selbst erst einmal ab, was Sie mit einem Training erreichen wollen. Kraft, Ausdauer, Fitness. Die Frage hat grundsätzliche Bedeutung, denn davon hängt die Wahl Ihres Fitness-Centers ab. Nicht in allen Studios können Sie alle drei Bereiche trainieren. Oft ist ein solches Sportcenter spezialisiert - beispielsweise auf reines Bodybuilding. Modernes Bodybuilding funktioniert mit innovativen Kraftmaschinen für die wichtigsten Muskelgruppen. Aber auch mit Einzelkurz- und Langhanteln ist ein solches Center ausgestattet.
Dort, wo man seine Ausdauer und Fitness trainieren kann, haben Sie eine Auswahl an bestimmten Geräten wie Laufbänder oder Stepper. Trainieren Sie lieber in Gemeinschaft, so bieten viele Fitnessstudios entsprechende Kurse wie Aerobic oder Spinning an.
Wer etwas für seine Wellness tun will, sollte darauf achten, dass der Fitness-Club mit Saunen, Sprudel- und anderen Bädern ausgestattet ist. Spezielle Fitness-Center bieten auch body-forming an - also das aktive und passive Training der Problemzonen wie Bauch, Beine oder Hüften. Dazu gibt es beispielsweise den Hypoxi-Trainer, eine Unterdruckkammer gegen Cellulite.
Besonders Wellness-, Beauty- oder Bodyforming-Angebote können Sie auch in vielen Qualitätshotels wahrnehmen und mit einem erholsamen Kurzurlaub verbinden. Jede Urlaubsstätte, die auf sich etwas hält, hat einen Fitnessraum für das regelmäßige Training.
Aber nicht nur in der Ausstattung und in den Angeboten unterscheiden sich die Fitnessstudios. In hochwertige Studios haben Sie einen qualifizierten Fitnesstrainer zur Seite, der Sie nicht nur in die Geräte einweist, sondern auch fachliche Tipps zum Trainingsplan gibt und Ihr Training regelmäßig begleitet. Spezielle Center arbeiten mit Fachärzten wie Orthopäden zusammen. Ein weiteres Kriterium sind die Öffnungszeiten – passen sie zu Ihren Alltag, nicht dass Sie nach der Arbeit vor verschlossenen Türen stehen. Fitness-Center wollen Kunden haben, also sollte auch ein Service wie Kinderbetreuung angeboten werden. Moderne Geräte lassen sich individuell auf Ihre Leistungsfähigkeit einstellen, so dass das Training zu keiner gesundheitsschädlichen Überbelastung werden kann. Besonders als Anfänger sollten Sie darauf achten, dass Sie es mit dem Training nicht übertreiben. Es stellt sich nicht nur ein schmerzhafter Muskelkater ein, sondern auch die Lust am Sport und an der Bewegung bleibt dann schnell aus. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko.
Überhaupt – prüfen Sie, ob Ihnen der regelmäßige Besuch eines Fitness-Centers zusagt. Die Studios bieten zum Teil langfristige Mitgliedsverträge an. Je länger, desto günstiger wird das Einzeltraining. Doch wenn Ihnen nach wenigen Wochen das Training dort doch kein Spaß mehr macht, zahlen Sie für eine Jahresmitgliedschaft dennoch weiter, ohne das Angebot zu nutzen. Deshalb – zu Anfang lieber einen Probemonat nehmen oder dann einen kurzfristigen Vertrag.
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