Fitness-Studios - Angebote, Qualitätskriterien und Auswahltipps

Junges Paar bei Training im Fitnessstudio

Rund um das Training im Fitness-Studio

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Training im Fitness-Studio ist beliebt - bei Wind und Wetter kann man hier sein regelmäßiges Trainingspensum absolvieren; es gibt diverse Kurse sowie die Möglichkeit, an unterschiedlichen Geräten zu trainieren. Über die Auswahl des Fitness-Studios entscheidet nicht nur der monatliche Beitrag. Die fachliche Anleitung muss kompetent und die Ausstattung der Geräte sicher sein. Lesen Sie alles Wissenswerte rund um das Training im Fitness-Studio.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Fitness-Studios - Angebote und Unterschiede

Sport tut gut, ist gesund und kann auf vielerlei Weise ausgeführt werden. Eine Möglichkeit ist das Fitnessstudio. Oft als Mucki-Bude belächelt, sind moderne Fitnessstudios mehr als nur ein Ort für Bodybuilder.

Fitnessstudios werden auch als Sportstudio, Gym, Fitnesszentrum oder Fitness-Center bezeichnet. Sie werden besucht, um dort an seiner Fitness zu arbeiten, sei es die Ausdauer oder die Kraft - hierfür stehen diverse Geräte zur Verfügung. Zudem gibt es häufig auch einen Wellnessbereich.

In der Regel zahlen Mitglieder eine monatliche Gebühr, für die sie das Studio dann nach Belieben besuchen und nutzen können; manche Angebote - etwa die Sauna - kosten extra. Mittlerweile bieten viele Fitnessstudios 24-Stunden-Öffnungszeiten, sodass man selbst nachts oder sehr früh morgens trainieren gehen kann.

In gut ausgestatteten Fitness-Centern kann der Sportbegeisterte nicht bloß seine Figur formen, sondern Kraft und Ausdauer trainieren. Besonders für den Anfänger gilt aber auch dort – Vorsicht, nicht übertreiben.

Wollen Sie ins Fitnessstudio gehen, so klären Sie für sich selbst erst einmal ab, was Sie mit einem Training erreichen wollen. Kraft, Ausdauer, Fitness. Die Frage hat grundsätzliche Bedeutung, denn davon hängt die Wahl Ihres Fitness-Centers ab.

Mann auf Laufband im Fitnessstudio, im Hintergrund zwei Frauen auf Laufband
Mann auf Laufband im Fitnessstudio, im Hintergrund zwei Frauen auf Laufband

Arten und Zielgruppen

Wer keine besonderen Anforderungen an sein Training stellt, und einfach regelmäßig an die Geräte gehen oder Kurse besuchen will, der wird sich häufig einfach für ein bezahlbares Studio in der Nähe entscheiden. Doch zudem gibt es auch einige spezialisierte Studios, die je nach Angebot auch als Mikrostudios bezeichnet werden.

Zu den Spezialisierungen zählen beispielsweise Studios speziell für Frauen. Viele Sportlerinnen empfinden es als unangenehm, unter Männern zu trainieren - in einem Frauenstudio sind sie für sich. Zu den weiteren, besonderen Nischenstudios zählen etwa Spezialisierungen im Bereich

  • Crossfit
  • Elektrostimulation (EMS)
  • Indoor-Cycling oder
  • Kampfsport.

Die Monatsbeiträge sind entsprechend teurer, weil hier auch spezialisierte Trainer arbeiten. So ist es auch nicht selten, dass man hier mit seinem Personal Trainer zusammenarbeiten kann. Des Weiteren gibt es Online-Fitnesstudios - über diese informieren wir im weiteren Verlauf dieses Artikels.

Neuer Fitnesstrend für Gutverdiener - Das Mikrostudio

Trainieren im Mikrostudio - Spezialisierung auf eine Sportart macht das Training effektiver

Nahaufnahme von schwarzen Hantelscheiben in einem Fitness-Studio mit weißen Geräten
gym stadium © Vladimir Mucibabic - www.fotolia.de

Die Gesundheitsbranche gehört zu den Gewinnern der letzten Jahre. Viele Menschen besuchen Fitness-Studios, um in Form zu bleiben oder zu kommen. Hier gibt es nun seit kurzer Zeit einen neuen Trend: das Mikrostudio.

Darunter versteht man ein Fitness-Studio, das meist weniger als 200 Quadratmeter groß und auf eine einzige Trainingsform beschränkt ist. Die wird dann aber mit allen technischen Raffinessen und unter permanenter Beobachtung und Anspornung eines persönlichen Trainers vollzogen. Es gibt in Deutschland bereits 700 Mikrostudios.

Für Besserverdiener mit wenig Zeit

Frank Koopmann vom Branchenverband DSSV sagt, sie seien der Trend der Zukunft. Zugeschnitten sind die Mikrostudios auf Besserverdiener mit wenig Zeit. Der Monat kann in einem Mikrostudio 80 Euro kosten, das ist viel teurer als ein normales Fitness-Studio.

Im Mikrostudio trainiert man auch mal nur 20 Minuten pro Woche, dafür aber intensiv. Es gibt angefeuchtete Trainingswesten mit Reizstrom, um Muskeln zu stimulieren und andere Sachen.

Vor allem großstädtisches Lifestyle-Publikum bevorzugt diese neue Art des Trainings. Von den herkömmlichen Fitness-Studios gibt es in Deutschland zur Zeit 6.000 Anlagen, der Umsatz beträgt etwa drei Milliarden Euro pro Jahr.

Jetzt gibt es Fitness-Studios speziell für Diabetiker

Sport und eine gesunde Ernährung sind vor allem für Diabetiker äußerst wichtig, da Übergewicht ihre Krankheit noch weiter verschlimmert.

Um gegen das Übergewicht anzukämpfen eignet sich besonders gut eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, wie sie in Fitness-Studios angeboten wird.

Wie die Apothekenzeitschrift "Diabetes Ratgeber" berichtet, gibt es in vielen deutschen Städten seit kurzer Zeit Fitness-Studios, die speziell auf die Bedürfnisse von Diabetikern ausgerichtet sind. Neben diabetologisch und sporttherapeutisch geschultem Personal bieten solche diabetes-zertifizierten Sportstudios ihren Kunden auch eine umfangreiche, ärztliche Betreuung.

Jeder zehnte Deutsche trainiert im Studio - Clubs speziell für Frauen boomen

Frau im Sportoutfit im Fitnessstudio am Fitnessgerät
sportswoman 1 © Evali - www.fotolia.de

Sportverein war gestern. Wer sich heute fit halten will, geht ins Studio. Schon jeder zehnte Deutsche hat sich in einem Club angemeldet, Tendenz steigend. Dabei haben die großen Fitnessketten mittlerweile ebenso viele Mitglieder wie die zahlreichen individuellen Studios - und sie richten sich immer mehr auf spezielle Zielgruppen aus.

Größter Anbieter ist "McFit", der bereits im Namen zeigt, worum es geht: Muskelaufbau zum Niedrigtarif. "Bodystreet" hingegen bietet an 140 Standorten Fitnesstraining mit großer Auswahl, inklusive High-Tech-Neuheiten wie der Muskelstimulation durch elektrische Impulse.

Der Preis allein sichert aber keine Erfolge mehr. Wer sich heute etablieren möchte, muss sich von der Konkurrenz abheben. Eine attraktive Nische besetzt etwa "Mrs. Sporty", die mit ihrem halbstündigen Zirkeltraining speziell Frauen in mittleren Jahren anspricht.

Sexy und cool - so möchte die Kette "Hard Candy Fitness" von Pop-Ikone Madonna gesehen werden. Zur Eröffnung in Berlin erschien der Superstar persönlich, um das amerikanische Konzept auch hierzulande auf Erfolgskurs zu bringen. Bis 2016 sollen 34 weitere Standorte folgen, drei allein in Berlin. Kosten für jedes Studio: drei bis vier Millionen Euro. Lizenznehmerin in Deutschland ist die Jopp AG, die mit "Women's Gym" bereits Erfahrungen mit Fitnessclubs für die urbane Frau gemacht hat.

Tierische Fitness gegen das Übergewicht bei den Vierbeinern

Liegender Hund neben sitzender Katze, schauen sich an, weißer Hintergrund
Dog and cat on white background © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

Wer kennt nicht den Ärger mit überflüssigen Pfunden und den damit verbundenen Aktionen, um diese wieder zu verlieren. Doch nicht nur den Menschen quälen die Kilos. Ebenso wird ein übergewichtiger Hund oder Katze auf ein Normalgewicht gebracht werden müssen, denn seine Gesundheit und Lebensalter hängen davon ab.

Tier-Fitness-Center

In USA wird sich dem Problem professionell in Fitness-Centern für die Vierbeiner angenommen. Helfen sollen Schwimmstunden in Schwimmwesten, die das Fett verbrennen lassen und dabei noch großen Spaß machen. Als kleine Leckerei stehen nur noch kalorienreduzierte Produkte für das Tier auf dem Plan. Durch Umfragen wurde in den USA klar erkannt, dass die enorme Zunahme an Übergewicht bei Katzen und Hunden alarmierend ist.

Jetzt auch Bootcamps und Rollschuhe

Bootcamps und Rollschuhe gelten als neue Möglichkeiten, ein Tier von dem Übergewicht zu befreien. Die Erfolge überzeugen viele Tierhalter von diesen Maßnahmen. Gerne wird hier auch finanziell etwas tiefer in die Geldbörse gegriffen.

Herkömmliche Methoden auch nach wie vor erfolgreich

Wer jedoch die Beiträge für diese Mitgliedschaften in Tier-Fitness-Center aufbringen kann, muss sicherlich nicht verzweifeln. Ausgedehnte Spaziergänge, Spiel mit Bällen und eine Ernährungsumstellung reichen sicherlich aus, damit ein Tier sein Idealgewicht erreichen kann.

Geräte im Fitness-Studio

Für Fitness-Neulinge ist es angesichts der ungeheuer großen Vielzahl von Trainingsgeräten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Was für Arten von Übungsmaschinen gibt es grundsätzlich und für was sind sie gut?

Eine grundsätzliche Definition

Übungsgeräte sind allgemein alles, was dazu benutzt werden kann, um

  • sich körperlich fit zu halten
  • gezielt durch Aktivität abzunehmen oder
  • Muskeln zu stärken.

Übungsgeräte können sowohl in einer kleinen Ausführung hergestellt werden, die für den Heimbedarf geeignet ist, als auch mit deutlich größeren Abmaßen und Funktionsumfang an professionelle Einrichtungen wie Fitness-Studios, Sportvereine oder Reha-Kliniken geliefert wird.

Obwohl ein Blick in ein durchschnittliches Fitness-Studio den Eindruck erwecken könnte, erschöpft sich die Vielfalt von Übungsgeräten nicht in Hanteln, Gewichtsmaschinen und Ergometern. Auch Keulen, Springseile, Medizinbälle und Sprungkisten gehören dazu, wenngleich sie in ihrer Effektivität häufig unterschätzt werden.

Der Einfachheit halber unterteilen wir die Masse der Übungsgeräte in Ausdauer- und in Kräftigungsgeräte. Der Genauigkeit wegen sollte aber erwähnt werden, dass man auch mit Kräftigungsgeräten ein Ausdauertraining absolvieren kann. Ausdauergeräte eignen sich hingegen selten für das gezielte Kräftigen der Muskulatur.

Zwei Freundinnen im Fitnessstudio
Zwei Freundinnen im Fitnessstudio
Geräte für das Krafttraining

Nicht in allen Studios können Sie alle drei Bereiche trainieren. Oft ist ein solches Sportcenter spezialisiert - beispielsweise auf reines Bodybuilding.

Modernes Bodybuilding funktioniert mit innovativen Kraftmaschinen für die wichtigsten Muskelgruppen. Aber auch mit Einzelkurz- und Langhanteln ist ein solches Center ausgestattet.

Gewichtmaschinen

Kräftigungsgeräte gibt es in einer unzähligen Vielfalt, wobei jedes Modell meistens für das Trainieren einer bestimmten Übung konzipiert wurde. In der Regel sind diese Maschinen so groß, dass sie selten in Heimstudios zu finden sind.

Der Vorteil dieser Geräte liegt darin, dass sie den Bewegungsablauf vorgeben und dadurch der Trainierende einem geringeren Verletzungsrisiko ausgesetzt ist. Gleichermaßen sind sie jedoch im direkten Vergleich mit Hanteln weniger effektiv. Wer effizient trainieren möchte, sollte sich nach einer Eingewöhnungszeit an Maschinen den freien Gewichten zuwenden.

Freie Gewichte

Langhanteln und Kurzhanteln gehören zu den ältesten Trainingsgeräten der Welt und garantieren bei sachgemäßen Umgang seit Jahrhunderten einen soliden Muskel- und Kraftaufbau. Der große Vorteil an Hanteln ist, dass sie eine unübertreffliche Übungsvielfalt bieten und man mit ihnen auch Alltagsbewegungen wie das korrekte Anheben schwerer Gegenstände simulieren kann.

Dass sie zudem mehr Kraft und Muskelmasse aufbauen, macht sie zu unersetzlichen Begleitern eines jeden Sportlers. Nachteilig ist jedoch, dass man bei schweren Gewichten auf Hilfestellung angewiesen ist und das Verletzungsrisiko bei nachlässiger Übungsausführung relativ hoch ist.

Muskulöser Mann in weißem Shirt sitzt auf der Trainingsbank und macht Hanteltraining
Muskulöser Mann in weißem Shirt sitzt auf der Trainingsbank und macht Hanteltraining
Geräte für das Ausdauertraining

Dort, wo man seine Ausdauer und Fitness trainieren kann, haben Sie eine Auswahl an bestimmten Geräten wie Laufbänder oder Stepper. Trainieren Sie lieber in Gemeinschaft, so bieten viele Fitnessstudios entsprechende Kurse wie Aerobic oder Spinning an.

Laufbänder

Laufbänder gehören zu den bekanntesten und gebräuchlichsten Fitnessgeräten der Welt. Sie gibt es sowohl für den Heim-, als auch professionellen Gebrauch und gelten als eine der zuverlässigsten Fitmacher, die die Fitness-Industrie zu bieten hat.

Mit kaum einen anderen Gerät kann man in vergleichbarer Zeit mehr Kalorien verbrennen. Auf Laufbändern wird aber nicht ausschließlich im hohen Tempo gelaufen.

Bereits konzentriertes Gehen ist der Gesundheit förderlich. Beim Kauf sollten Sie neben dem Laufcomputer auch die Leistung des Motors sowie die Länge und Breite des Laufbandes nach Ihren Bedürfnissen aussuchen.

Unterkörper einer Frau im roten Sportoutfit im Fitnessstudio auf Laufband
Unterkörper einer Frau im roten Sportoutfit im Fitnessstudio auf Laufband
Fahrradergometer
Frau auf einem Indoorbike beim Spinning, im Vordergrund wird die Zeit mit einer Stoppuhr gestoppt
Frau auf einem Indoorbike beim Spinning, im Vordergrund wird die Zeit mit einer Stoppuhr gestoppt

Fahrradergometer sind wie Laufbänder hervorragend geeignet, um eine hohe Ausdauerleistung zu erzielen und Körperfett abzubauen, wenngleich man auf einen Rad sitzend nicht soviel Kalorien verbrauchen kann, wie auf einen Laufband laufend. Dafür lässt sich jedoch der Tretwiderstand variieren, wodurch ein gewisser Kräftigungseffekt der Beinmuskulatur erreicht werden kann.

Ruderergometer

Dieses Gerät simuliert die Bewegung, die man in einem Ruderboot ausführen würde. Ruderergometer werden unter den Ausdauergeräten als die beste Wahl angesehen, weil sie den gesamten Körper beanspruchen und Trainierende an ihnen eine hohe Zahl an Kalorien umsetzen können.

Frau mit blauer Sporthose und dunklem Top am Rudergerät im Fitness-Studio
Frau mit blauer Sporthose und dunklem Top am Rudergerät im Fitness-Studio
Crosstrainer
Fuß im Sportschuh auf Crosstrainer
Fuß im Sportschuh auf Crosstrainer

Auch Crosstrainer erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie bieten im Vergleich zu den Fahrradtrainern die Möglichkeit, deutlich mehr Muskeln zu trainieren. Es gibt ein Schwungrad und Armstangen, mit denen eine Bewegung erzielt wird, die dem Gehen ähnelt.

Beliebte Kurse

Viele Mitglieder besuchen ein Fitessstudio auch (nur), um das große Kursangebot wahrnehmen zu können. Im Bereich der Gymnasik findet man hier beispielsweise

Gruppe junger Frauen im Fitness Studio beim Tanz-Workout, Aerobic
Gruppe junger Frauen im Fitness Studio beim Tanz-Workout, Aerobic

Doch auch Schwangerschaftsgymnastik oder sogar Ballett zählen oft zu den Angeboten. Im Bereich der Rehabilitation findet man zum Beispiel die Rückenschule. Und auch

gehören zum festen Kursprogramm dazu.

Wellness, Beauty und Bodyforming

Wer etwas für seine Wellness tun will, sollte darauf achten, dass der Fitness-Club mit Saunen, Sprudel- und anderen Bädern ausgestattet ist. Spezielle Fitness-Center bieten auch body-forming an - also das aktive und passive Training der Problemzonen wie Bauch, Beine oder Hüften. Dazu gibt es beispielsweise den Hypoxi-Trainer, eine Unterdruckkammer gegen Cellulite.

Besonders Wellness-, Beauty- oder Bodyforming-Angebote können Sie auch in vielen Qualitätshotels wahrnehmen und mit einem erholsamen Kurzurlaub verbinden. Jede Urlaubsstätte, die auf sich etwas hält, hat einen Fitnessraum für das regelmäßige Training.

Hilfe beim Fitnesstraining

Aber nicht nur in der Ausstattung und in den Angeboten unterscheiden sich die Fitnessstudios. In hochwertige Studios haben Sie einen qualifizierten Fitnesstrainer zur Seite, der Sie nicht nur in die Geräte einweist, sondern auch fachliche Tipps zum Trainingsplan gibt und Ihr Training regelmäßig begleitet.

Junge Frau im Fitnesscenter bespricht sich mit ihrem Fitnesstrainer
Junge Frau im Fitnesscenter bespricht sich mit ihrem Fitnesstrainer

Spezielle Center arbeiten mit Fachärzten wie Orthopäden zusammen. Ein weiteres Kriterium sind die Öffnungszeiten – passen sie zu Ihren Alltag, nicht dass Sie nach der Arbeit vor verschlossenen Türen stehen.

Fitness-Center wollen Kunden haben, also sollte auch ein Service wie Kinderbetreuung angeboten werden. Moderne Geräte lassen sich individuell auf Ihre Leistungsfähigkeit einstellen, so dass das Training zu keiner gesundheitsschädlichen Überbelastung werden kann.

Besonders als Anfänger sollten Sie darauf achten, dass Sie es mit dem Training nicht übertreiben. Es stellt sich nicht nur ein schmerzhafter Muskelkater ein, sondern auch die Lust am Sport und an der Bewegung bleibt dann schnell aus. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko.

Überhaupt – prüfen Sie, ob Ihnen der regelmäßige Besuch eines Fitness-Centers zusagt. Die Studios bieten zum Teil langfristige Mitgliedsverträge an. Je länger, desto günstiger wird das Einzeltraining.

Doch wenn Ihnen nach wenigen Wochen das Training dort doch kein Spaß mehr macht, zahlen Sie für eine Jahresmitgliedschaft dennoch weiter, ohne das Angebot zu nutzen. Deshalb – zu Anfang lieber einen Probemonat nehmen oder dann einen kurzfristigen Vertrag.

Suche nach dem richtigen Fitnessstudio nicht überstürzen

Muskulöser linker Arm mit Kurzhantel
Power © Kzenon - www.fotolia.de

Für viele Menschen beginnt in den Frühlingsmonaten die Suche nach dem richtigen Fitnessstudio, um ihren Körper für die Sommerzeit in Form zu bringen. Doch sollte man bei der Wahl nichts überstürzen, denn oftmals hilft es, die Fitnesscenter vorher zu vergleichen.

So spielen zum Beispiel die Öffnungszeiten, Hygiene sowie Kinderbetreuung für viele eine große Rolle. Entscheidend sind auch die individuellen Vorstellungen und Erwartungen, die man an sein neues Fitnessstudio hat.

So sollte man sich entscheiden, ob man in einem großen, professionellen Fitnesscenter trainieren oder im kleinen Studio "um die Ecke" persönlich beraten werden will.

"Du kommst hier nicht rein!" - Diskriminierung und Rassismus in deutschen Fitness-Studios

"Die südländischen Männer haben ein gewisses Temperament im Blut", so ein Fitness-Studio- Betreiber, der den meisten Ausländern den Eintritt in sein Fitness-Studio nicht gestattet. Viele Fitness-Studio-Betreiber verwehren Ausländern den Beitritt in ihre Studios, Begründung dafür ist, dass es ein Ausländerkontingent gibt, welches nicht überschritten werden darf.

Laut Meinung der Betreiber bleibt bei zu hohem Ausländeranteil in den Studios die deutsche Kundschaft aus, weil sie sich vor allem durch das südländische Temperament belästigt fühlen. Die offensichtliche Diskriminierung und entstehender Rassismus von ausländischen Mitbürgern wird von den Betreibern, wie auch dem größten Teil der Kundschaft nicht beachtet.

New York: Fitnessclub nach militärischem Vorbild erzielt Leistung durch Drill

Das New Yorker Warrior Fitness Boot Camp wird von ehemaligen Soldaten geführt

Gesicht eines Soldates, mit Helm und Tarnfarben
warrior © Cora Reed - www.fotolia.de

Für gelangweilte Fitness-Freaks wurde in New York nun Fitness-Studio der etwas anderen Art errichtet, welches sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Das Warrior Fitness Boot Camp ist ein Fitnessclub nach militärischem Vorbild, welches von zwei ehemaligen Soldaten geführt wird.

Das Training dort ist nach den Prinzipien der der Härte der US-Marines aufgebaut, die Trainer setzen militärische Drill-Maßnahmen ein und führen die Trainierenden an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit.

Bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt

Rund 200 Leute zwischen 19 und 62 Jahren trainieren bis zu 5 Mal die Woche im Foltercamp, eine Trainingseinheit kostet zwischen 7 und 35 Euro. Die Kurse starten morgens zwischen 5.30 Uhr und 8.30 Uhr und auch abends werden Trainingseinheiten angeboten. Das Training, das laut Geschäftsführer und Ex-Soldat Fell "praktisch so hart wie in einem Ausbildungslager der Marines" ist, gibt den Leuten genügend Energie, um den Tag zu überstehen.

Überraschend ist, dass Männer und Frauen gleichermaßen vertreten sind. Anfangs sind die meisten mit dem rigorosen Programm komplett überfordert und haben sogar Angst ins Studio zu kommen, doch dies bessert sich sehr schnell und ein gewisser Suchtfaktor breitet sich aus.

Sorglos ins Fitnessstudio: Wer haftet für Unfälle und Diebstahl?

Keine Haftung für Wertsachen - diese sollten erst gar nicht mit ins Fitnessstudio gebracht werden

Nahaufnahme von schwarzen Hantelscheiben in einem Fitness-Studio mit weißen Geräten
gym stadium © Vladimir Mucibabic - www.fotolia.de

In einem Fitnessstudio ist schnell mal was passiert. Von Verletzungen bis Diebstahl ist alles dabei, wenn viele Menschen auf einem Haufen sporteln. Wer einige einfache Regeln beachtet, hat jedoch nichts zu befürchten.

Nutzung der Spinde

Bei Diebstahl gilt: Wer sein Hab und Gut sorgfältig in die vom Studio zur Verfügung gestellten Spinde einschließt, ist auf der sicheren Seite. Das gilt auch dann, wenn die Betreiber mit Schildern darauf hingewiesen haben, dass für die Inhalte der Schränke nicht gehaftet wird.

Voraussetzung ist jedoch, dass die Sportler den Spind richtig abschließen und keine Wertsachen darin aufbewahren. Kreditkarten, Geldbörsen und teure Handys sollten am besten gar nicht erst mitgebracht werden.

Nutzung der Geräte

Auch Verletzungen treten im Training häufiger auf, als den Beteiligten lieb ist. Für die Betreiber des Studios gilt, dass die Geräte technisch fehlerfrei sein müssen und regelmäßig gewartet werden.

Benutzungshinweise müssen überall gut sichtbar angebracht sein. Neulinge sollten sich immer von Fachkräften in die Nutzung der Geräte einweisen lassen und dabei sorgsam aufpassen. Wer Sicherheitshinweise missachtet und sich dann verletzt, hat keinerlei Anspruch auf Schadensersatz.

Worauf sie bei der Wahl des Fitnessstudios achten sollten

Woran erkennt man ein gutes Fitness-Studio? Diese Frage stellen sich besonders Neulinge, die mit den einschlägigen Gerätschaften, jenseits von Fahrrad und Laufband, bisher keinerlei Erfahrungen gemacht haben.

Daher ist besonders für Einsteiger eine gute Betreuung durch einen Trainer wichtig, der einen Trainingsplan nach individuellen Bedürfnissen erstellt und Kraft- und Ausdauertraining gleichermaßen kombiniert.

Wer sich anfangs nicht beraten lässt, riskiert Haltungsschäden und Zerrungen. Wichtig ist, langsam ins Training einzusteigen, um die Muskeln nicht zu überanstrengen. Allen über 35 Jahren wird zudem ein Vorab-Check beim Arzt empfohlen.

Woran man ein gutes Fitnessstudio erkennt

Hygiene sowie gut ausgebildetes Personal sind die Hauptkriterien eines guten Fitnessstudios

Junge Frau im Fitnesscenter bespricht sich mit ihrem Fitnesstrainer
Report on training © Kzenon - www.fotolia.de

Wer sich heutzutage neben dem Stress im Alltag auch sportlich betätigen will, um fit zu bleiben, geht meist ins Fitnessstudio. Doch nicht immer entsprechen Angebot und Betreuung den hohen Preisen, die die Kunden zahlen. Der TÜV Rheinland in Köln nennt ein paar unverzichtbare Kriterien, die ein gutes Fitnessstudio aufweisen muss.

Gerätefunktionalität und Hygiene

Zum einen sollten alle Geräte unbeschädigt sein und problemlos funktionieren. Außerdem ist die Hygiene sehr wichtig, da sehr viele Menschen an den Geräten trainieren und ihr Schweiß dort haften bleibt. Daher unbedingt darauf achten, dass es ein Reinigungsprotokoll gibt.

Gute Ausbildung der Trainer

Zu einem guten Service gehören auch gut ausgebildete Trainer, die vor dem Training ihren Kunden einem Check unterziehen, um einen persönlichen Trainingsplan zu entwickeln, der auf die individuellen Probleme und Schwächen ausgerichtet ist. Erkundigen sie sich daher vorher nach der Betreuung, die ihnen beim Training zukommen wird.

Zumindest sollte jeder Trainer einem Neuling erklären, wie man richtig auf den Geräten trainiert, denn die falsche Ausführung der Übung kann zu dauerhaften Schäden führen.

"Diabetestraining geeignet" - neues TÜV-Gütesiegel für Fitnessstudios

Diabetiker meiden häufig eine sportliche Betätigung, da sie Angst vor möglichen negativen Auswirkungen auf ihren Körper haben. Dabei ist vor allem Ausdauer- und Krafttraining sehr hilfreich, um die Blutzuckerwerte zu verbessern und den Body Mass Index zu verringern. In Zukunft kann diesen Patienten mehr Sicherheit gegeben werden - durch das TÜV-Gütesiegel für Fitnessstudios.

Ab kommendem Jahr können die Studios das Siegel "Diabetestraining geeignet" beim TÜV beantragen. Dabei wurden von der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) zusammen mit dem TÜV Rheinland bestimmte Kriterien aufgestellt. Fitnessstudios, die an diesem Siegel interessiert sind, müssen vor allem geschultes Personal aufweisen können. Dabei muss mindestens ein Mitarbeiter die Übungsleiterlizenz für den Rehasport besitzen, zudem muss die Qualifikation zum Thema "Diabetes und Sport" bei einem weiteren Trainer vorhanden sein.

Geschult werden kann das Personal durch die AG Diabetes und Sport Seminare.

Bei Vertrag mit Fitnessstudio nichts überstürzen und auf das Kleingedruckte achten

Wer dem Weihnachtsspeck im Fitnessstudio zu Leibe rücken will, sollte nichts überstürzen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät, vor der Vertragsunterschrift noch einmal gut zu überlegen, ob das Studio etwa gut erreichbar ist, wie die Öffnungszeiten sind und auch Preise zu vergleichen. Interessenten sollten sich vor Ort gut umsehen und etwa auf die Zahl der Trainer und den Zustand der Geräte achten. Empfehlenswert sei vor Vertragsabschluss ein Probetraining, welches viele Studios anbieten.

Die Verbraucherschützer warnen vor versteckten Kosten wie etwa Servicepauschalen und zu langen Vertragslaufzeiten. Speziell Anfänger sollten sich hier nicht zu lange binden, wobei Laufzeiten von über 24 Monaten und Kündigungsfristen, die länger sind als drei Monate, sowieso unzulässig seien. Vorsicht sei zudem bei Vorauszahlungen des Beitrages geboten, sicherer sei es trotz des eventuellen finanziellen Vorteils, diesen nicht im Voraus zu begleichen.

Vorzeitige Kündigung von Fitnessstudio-Vertrag in Ausnahmen möglich

Bei Umzug oder Erkrankung kann man sich u.U. vorzeitig aus dem Fitnessstudio-Vertrag lösen

Umzugskartons in leerer Wohnung, dahinter leeres, weißes Regal, Teppich
Boxes in front of empty shelves - moving concept © Ilike - www.fotolia.de

Der Besuch im Fitnessstudio wird immer seltener, bezahlt werden muss aber weiter. Aus diesem Dilemma gibt es einige wenige Auswege, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen informiert. Zunächst sollten demnach Anfänger den Vertrag zu Hause erst prüfen und dann unterschreiben. Denn nur dann gilt die zweiwöchige Widerspruchsfrist.

Umzug oder Erkrankung

Wem der Trainingseifer erst nach einiger Zeit abhanden kommt, der hat wenige Möglichkeiten, aus seinem Vertrag zu kommen. Eine liegt vor im Falle eines Umzuges vor, wenn die Anreise zum Studio sehr aufwändig wird. Die andere Chance, sich vorzeitig aus dem Vertrag zu lösen, ist eine Erkrankung, die das weitere Training nicht zulässt. Voraussetzung ist hierbei allerdings ein ärztliches Attest.

Schnelles Handeln erforderlich

In beiden Fällen empfehlen die Verbraucherschützer, keine Zeit verstreichen zu lassen. Kunden sollten, sobald sie von Umzug oder Krankheit erfahren, innerhalb von zwei Wochen kündigen – dabei ist das Datum entscheidend, an welchem die Kündigung im Fitnessstudio eintrifft. Empfohlen wird ein Einschreiben oder die direkte Bestätigung des Empfangs durch das Studio.

Unzulässige Klauseln

Einen besonderen Anlass für den Vertragsausstieg bieten zudem unzulässige Klauseln des Fitnessstudios. Diese betreffen häufig entweder eine unwirksame Laufzeit oder Kündigungsfrist. Letztere darf bis zu drei Monate betragen, oft genügt aber bereits eine Frist von nur einem Monat.

Kündigt der Freizeitsportler nicht bis zu einem gewissen Termin, darf sich der Vertrag automatisch nur um ein Jahr verlängern. Kunden zu einer Kündigung per Einschreiben zu verpflichten, ist nicht erlaubt, unterstreichen die Verbraucherschützer.

Verträge im Fitnessclub nur schwer kündbar

Wer sich in einem Fitnessclub angemeldet hat, muss meistens einen Vertrag über mehrere Monate abschließen. Oft stellt sich hinterher jedoch heraus, dass der Vertrag sich nicht lohnt, weil man nur selten oder gar nicht mehr trainieren geht. Nur allzu schnell schwindet die anfängliche Motivation wieder.

Wie kommt man dann wieder vorzeitig aus seinem Vertrag heraus? Experten wissen, dass das gar nicht so leicht ist, denn nur triftige Gründe wie eine Erkrankung, Schwangerschaft oder ein Wegzug von mehr als 20 Kilometer rechtfertigen einen vorzeitigen Vertragsabbruch.

Besser überlegt man sich eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio daher doppelt und dreifach oder vereinbart nur kurze Laufzeiten.

Fitnessstudios liegen weiter im Trend - einige Tipps zur Auswahl des richtigen Clubs

In Deutschland boomt die Fitness-Branche - fast jeder Zehnte ist aktuell Mitglied in einem Fitnessstudio. Aus einer kürzlichen Untersuchung von Deloitte in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) geht hervor, dass unter den 7,6 Millionen Kunden etwa 53 Prozent Frauen sind; mit zwei Dritteln sind die meisten Fitness-Aktiven zwischen 20 und 49 Jahre alt. Durchschnittlich kostete eine Mitgliedschaft im vergangenen Jahr etwa 46,20 Euro monatlich.

Wer sich dem Trend anschließen möchte, sollte bei der Wahl des richtigen Studios einige Dinge beachten. Aktuell gibt es mehrere verschiedene Entwicklungen innerhalb der Branche, besonders im Discount- sowie im Premiumbereich. Neben dem klassischen Krafttraining werden spezielle Wellness- und Gesundheitsprogramme immer gefragter.

Besonders empfehlenswert ist daher ein Probetraining. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät zu einem Studio, das in der Nähe der Wohnung oder aber auf dem Weg zur Arbeit liegt. Auch seien unterschiedliche Öffnungszeiten zu beachten. Während viele Studios abends um 20.00 oder 22.00 Uhr schließen, haben einige bis Mitternacht auf. Manche bieten sogar einen Rund-um-die-Uhr-Service. Dafür sei die Kundenbetreuung oft weniger gut.

Mit kürzeren Vertragslaufzeiten seien Kunden oft besser beraten als mit längeren, so die Sprecher der Verbraucherzentrale weiter. Daneben sollte man den Vertrag vor Abschluss genauestens durchlesen, um Kostenfallen zu entdecken. Die lauern häufig bei der Nutzung von Solarium und Wellnessbereich.

Fitness ist wichtig, aber zu welchem Preis?

Gesunde Lebensführung ist ein Thema, dass immer wieder durch die Medien geistert. Immer mehr Erkrankungen durch mangelhafte Ernährung, Bewegungsmangel und Leistungsdruck verunsichern die Menschen und führen zu gravierenden Änderungen der Lebensgewohnheiten. Nicht selten ist dies an eine Anmeldung im Fitness-Center gekoppelt. Schnell ist der Vertrag abgeschlossen und die Mitgliedschaft besiegelt.

Nach einem neuen Urteil des BGH soll es Mitgliedern im Fitness-Center nun möglich sein, aus wichtigen Gründen aus dem Vertrag entlassen zu werden. Die Unfähigkeit, das Training im Fitness-Center zu absolvieren, ist ein solcher Grund. Ein Attest des behandelnden Arztes über die Unfähigkeit ist durchaus ausreichend. Das Mitglied muss dem Fitness-Center gegenüber aber nicht die Krankheit selbst benennen.

Weitere Gründe zur außerordentlichen Kündigung können gravierende Änderungen im Angebot des Fitness-Centers sein, wenn z.B. die Trainingszeiten extrem gekürzt werden oder die Anzahl der Trainingsmaschinen zu arg schrumpft. Ein Umzug des Mitgliedes ist auch ein außerordentlicher Kündigungsgrund, allerdings nur, wenn der Anfahrtsweg unzumutbar lang ist.

Wenn allerdings nur die Trainingslust vergeht, bleibt der abgeschlossene Vertrag bestehen. Dann bleibt dem Mitglied nichts anderes übrig, als die Dauer der Kündigungsfrist zu überstehen und weiter in die Tasche zu greifen. Die Anmeldung sollte im Voraus gut überlegt sein und Passagen im Vertrag, die kleingedruckt leicht übersehen werden, sollten auf jeden Fall gründlich studiert werden, damit es kein böses Erwachen gibt.

Verträge mit Sport- und Fitnessstudios genau prüfen

Tipps, damit Sie beim Vertragsabschluss im Fitnessstudio nicht in kleingedruckte Fallen tappen

Junge Frau im Fitnesscenter bespricht sich mit ihrem Fitnesstrainer
Report on training © Kzenon - www.fotolia.de

Mehr für die eigene Gesundheit und Fitness zu tun, zählt zu den Vorsätzen, die viele Menschen für das neue Jahr gefasst haben. Wer vorhat, regelmäßig seine Muskeln zu stärken und seine Ausdauer zu verbessern, sucht meist ein Fitnessstudio auf. Doch beim Abschließen eines Vertrages sollte man unbedingt einige Dinge beachten.

Vor Vertragabschluss zu beachten

Bevor man einen Vertrag unterschreibt, sollte man ein kostenloses Probetraining absolvieren. Dann kennt man die Räumlichkeiten, sieht, welche Geräte es gibt und ob das Personal auf die eigenen Wünsche eingeht.

Sollte dies zur eigenen Zufriedenheit ausfallen, sollte man nicht sofort einen Vertrag unterschreiben. Es ist sinnvoll, sich in Ruhe alles durchzulesen und dabei auch das Kleingedruckte nicht auszulassen. Verbraucherschützer warnen, dass nicht jede Vertragsklausel auch gültig ist. Ein Studio darf etwa die Verantwortung für Unfälle nicht vollständig ausschließen.

Kündigungsfrist und Verlängerungsregelung

Die Dauer eines Vertrages sollte unbedingt beachtet werden. Auch Abschlüsse über zwei Jahre sind zulässig. Dann sollten die Beiträge jedoch günstiger sein. Wer einen Vertrag kündigen möchte, sollte wissen, ob sich die Vereinbarung automatisch verlängert und wie lange die Kündigungsfrist ist.

Sollte man dauerhaft sportunfähig werden, gibt es ein außerordentliches Kündigungsrecht. Ein Arzt muss dies jedoch bestätigen. Ansonsten gilt: Selbst wer keine Lust mehr auf Fitnesstraining hat, muss bei einem bestehenden Vertrag Beitrag zahlen.

Vertragsabschluss nach Probetraining im Fitness Center: Kein Widerspruch möglich

Kostenlose Probetrainings in Fitnessstudios verfolgen laut Gericht ein klar erkennbares Ziel

Erschöpfte Sportlerin hält sich ein weißes Handtuch um den Hals
fitness © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Wer nach der Teilnahme an einem kostenlosen Probetraining einen Vertrag mit dem Fitness Center abschließt, kann den Vertragsabschluss nicht mit Berufung auf eine "Überrumpelung" rückgängig machen.

Vertragsrücktritt nach Besichtigung

Dies entschied das Amtsgericht München in einem Streit zwischen einer Münchnerin und einem Fitness-Studio vor Ort. Die Dame hatte ein kostenloses Probetraining absolviert und anschließend einen 12-monatigen Vertrag unterschrieben. Erst dann begutachtete sie die Räumlichkeiten und Trainingsmöglichkeiten und wollte von ihrem Vertrag wieder zurücktreten.

Ziel und Zweck eines Probetrainings

Nicht möglich, urteilte das Amtsgereicht. Schließlich dürfte klar sein, dass ein Fitness Center das kostenlose Probetraining mit der Absicht neue Vertragsabschlüsse zu generieren anbietet. Es könne keine Rede davon sein, dass die Dame "überrumpelt" worden sei.

Auch andere Voraussetzungen des Widerrufsrechtes wie z.B. eine "Freizeitveranstaltung" (z.B. sogenannte Kaffeefahrten) oder ein Haustürgeschäft waren nicht gegeben. Das Ziel der Werbeaktion sei jederzeit klar erkennbar gewesen.

Das Amtsgericht folgte damit der Klage des Fitness-Studios, das die Kündigung erst zum Ablauf der abgeschlossenen 12-monatigen Laufzeit akzeptierte und den Mitgliedsbeitrag von 599 Euro für dieses Jahr einforderte.

Darauf sollte man bei der Wahl des richtigen Fitnessstudios achten

Gruppe von jungen Leuten beim Krafttraining im Fitnessstudio
Group at a gym - cardio © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Gerade im Winter, wenn es draußen zu kalt ist, um sich sportlich zu betätigen, sind Fitnessstudios eine gute Alternative, um sich fit zu halten. Doch bei der Wahl des geeigneten Studios gibt es einiges zu beachten.

Zunächst empfiehlt sich ein genauer Blick auf das Angebot, denn jeder hat andere Vorlieben beim Training. Egal ob Ausdauer-, Krafttraining oder Gruppenangebote, die Auswahl sollte breit gefächert sein.

Im zweiten Blick sollte man den Vertrag unter die Lupe nehmen. Im Idealfall bietet das Studio kostenlose Probetrainings an. Im monatlichen Grundbetrag sollte die Nutzung aller Geräte und Kurse ingebgriffen sein. Die Vertragsbedingungen sollten transparent sein und zusätzliche Kosten klar aufzeigen. Der Vertrag sollte zudem zum Quartal kündbar sein.

In einem nächsten Schritt sollte man einen Blick auf das Innenleben des Studios werfen. Sind die Geräte modern und technisch in einem einwandfreien Zustand? Gibt es qualifizierte Trainer, die individuelle Trainigspläne erstellen und die Übungen genau erklären? Ist das Studio sauber?

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Atmosphäre. Denn nur wer sich beim Training in der Gemeinschaft wohlfühlt, wird auch regelmäßig dort trainieren gehen.

Viele Mitglieder eines Fitness-Studios werden nicht fit, sondern krank

Gruppe von jungen Frauen beim Steppen in Fitnessstudio
girls stepping in a fitness center © .shock - www.fotolia.de

In vielen Fitness-Studios arbeiten Trainer ohne eine vernünftige dementsprechende Ausbildung und geben dann beispielsweise Kurse wie eine Latino-Aerobic, namens Zumba.

Mittlerweile gibt es allein in den zehn größten Städten in Deutschland über 2.600 Zumba-Trainer, die einen Schnell-Kurs absolvieren. Aber viele Mitglieder benutzen auch in den Studios Geräte ohne eine vernünftige Anleitung, beziehungsweise ohne fachmännische Kontrolle. Da ist es oftmals kein Wunder, wenn dann die Mitglieder nicht fit, sondern kaputt nach Hause kommen, so dass sie anschließend zum Arzt in Behandlung müssen. Vor allem häufen sich dabei seit einiger Zeit auch die Schäden an Gelenken, besonders im Knie.

Kurios ist aber auch, dass die Krankenkassen solche Kurse finanziell noch fördern. So hat beispielsweise die Techniker Krankenkasse (TK) im vergangenen Jahr 26,6 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen ausgegeben, wovon zwei Drittel als Zuschuss zu Bewegungskursen, wie die Zumba-Kurse, bezahlt wurden. Auch eine Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio wird von der TK bezuschusst.

Eine in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage hatte aber auch gezeigt, dass etwa die Hälfte der Versicherten, die sportlich aktiv waren, sich dabei schon leicht verletzt haben. Etwa 20 Prozent gaben zudem an, dass sie auch schwere Bänder- oder Muskelverletzungen in Folge ihres Trainings erlitten haben.

Fitnessstudios im Test – die teuersten sind auch die besten

Frau mit Wasserflasche und Handtuch im Fitnesstudio
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Als in den 80er Jahren die Aerobic-Welle über Deutschland schwappte, nahm die Zahl an Fitnessstudios rasant zu. Heute trainieren rund acht Millionen Deutsche in Einzelstudios oder bei großen Ketten: vom billigen Discounter bis zum edlen Club mit Spa, Saunalandschaften und Massage. Stiftung Warentest hat die bekanntesten Anbieter unter die Lupe genommen.

Fazit: die teuersten Studios sind auch die besten. Testsieger war Injoy, gefolgt von Fitness First und und Kieser Training. Letzterer fiel vor allem bei Service und Personal positiv auf. In keinem anderen Studio trafen die Prüfer so viele und gute geschulte Betreuer.

Günstige Studios verlieren durch Personal Punkte

Discount-Studios wie McFit, Cleverfit oder Easy Fitness kosten weniger als die Hälfte der Gebühren im Premium-Sektor. Dafür sparen die Billig-Clubs am Personal. Auch die Einführungstrainings werden kürzer und weniger kompetent angeleitet. Wer sportlich lange pausiert hat, sollte sich deshalb vor der Anmeldung von einem Arzt durchchecken lassen.

Angenehm überrascht waren die Teste von der Qualität der Ausstattung: alle Anbieter verfügten über moderne Geräte in großer Anzahl, so dass Trainierende nirgends lange warten mussten.

Defekte Geräte, dreckige Klos und ungeschultes Personal - Billig-Studio FitnessKing in der Kritik

Frau im Sportoutfit im Fitnessstudio am Fitnessgerät
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Die Deutschen wollen sparen, wo es nur geht, offenbar auch auf Kosten der eigenen Gesundheit. Billig-Fitnessstudios liegen derzeit voll im Trend, doch gespart wird dort oft an den falschen Stellen und das geht meist zu Lasten der Kunden.

Der Standard ist sehr schlecht

Die Kette FitnessKing gehört zu den billigsten Anbietern in der Branche und betreibt derzeit 20 Fitnessstudios in ganz Deutschland, die meisten davon in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Knapp 18 Euro kostet dort die Mitgliedschaft pro Monat. Viel dürfen die Kunden dieser Studios für ihr Geld aber offenbar nicht erwarten.

Ehemalige Mitarbeiter, Auszubildende und Praktikanten berichten von haufenweise defekten Geräten, die teilweise sogar eine Gefahr für die Kunden darstellen. Auch die Toiletten und Duschen der meisten FitnessKing-Studios sollen keinerlei Standard entsprechen.

Unerfahrene Mitarbeitende sollen Geräte erklären und Azubis ausbilden

Bei den Mitarbeitern, die Kunden einführen und Geräte erklären sollen, handelt es sich meist um ungeschulte Praktikanten oder Azubis und selbst die Studioleiter hätten oft keine sportwissenschaftliche Vorbildung, heißt es. Übungen und Geräte von Laien erklärt zu bekommen, kann aber insbesondere für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und Vorerkrankungen extrem gefährlich sein.

Unter dem mangelnden sportwissenschaftlichen Kenntnissen der Mitarbeiter leiden aber auch die Auszubildenden bei FitnessKing, denn schließlich wird das Unwissen an sie weitergegeben. Viele Ex-Azubis berichten sogar davon, dass sie den Großteil ihrer Arbeitszeit damit beschäftigt waren die Toiletten, Duschen oder Büros der Chefs zu putzen, anstatt etwas über die Geräte oder Übungen zu lernen. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum die Industrie- und Handelskammer in Koblenz ausbildungstechnisch nicht mehr mit der Kette zusammenarbeitet.

Tipps zur Wahl des richtigen Fitness-Studios – worauf kommt es an?

Frau im Sportoutfit im Fitnessstudio am Fitnessgerät
sportswoman 1 © Evali - www.fotolia.de

Mit Beginn des neuen Jahres steigen in den Fitness-Studios die Mitgliederzahlen – abzunehmen gehört nach wie vor zu den häufigsten Vorsätzen. Die Anzahl der Studios wächst dabei stetig und immer wieder gibt es neue Trends und Angebote, um Kunden für sich zu gewinnen. Vielen Menschen fällt es somit schwer, sich für ein Studio zu entscheiden. Es gibt jedoch einige Punkte, anhand derer man ein gutes Fitness-Studio erkennen kann.

Wohlfühlfaktor und Trainingsqualität

Man sollte sich niemals in einem Studio anmelden, ohne vorher einmal dort gewesen zu sein. Eine Probestunde ist daher eigentlich Pflicht. Man wird schnell erkennen, ob man sich in den Räumlichkeiten und im Kreis der Trainer und Mitstreiter wohlfühlt.

Wenn dies nicht der Fall ist, wird man sich schwer damit tun, sein Trainingsprogramm konsequent durchzuziehen. Natürlich fällt auch der Anreiseweg in diesen Punkt mit ein. Das Studio sollte schnell zu erreichen sein und zudem zu Zeiten geöffnet sein, die zum eigenen Alltag passen.

Wenn man schonmal im Fitness-Studio ist, sollte man sich einmal umsehen und auf Dinge wie die Freundlichkeit des Personals und die Hygiene in den Räumen achten. Natürlich spielt auch das Angebot an Geräten und möglichen Kursen eine Rolle – das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen.

Vertragsabschluss und Kündigung

Den Vertrag sollte man sich mit nach Hause nehmen und in aller Ruhe durchlesen, bevor man diesen unterschreibt. Die Empfehlungen gehen in die Richtung, sich beim Erstabschluss eines solchen Vertrages nicht länger als ein Jahr an ein Fitness-Studio zu binden. Hier sollte auf eine automatische Verlängerung der Laufzeit geachtet werden, welche gerne von den Betreibern genutzt werden. Bei der Kündigung sollte man von daher darauf achten, wann diese spätestens eingegangen sein muss. Die Beendigung des Vertrages muss stets schriftlich erfolgen.

Es gibt besondere Umstände, in denen auch außerordentlich gekündigt werden kann, dies gilt zum Beispiel bei einem Umzug mit 30 Kilometer längerer Anfahrtsstrecke, einer plötzlich diagnostizierten schweren Erkrankung oder einer Schwangerschaft.

Kündigung im Fitnessstudio: so kommen Sie aus dem Vertrag heraus

Junge Frau auf Spinningrad im Vordergrund, nur der Lenker sichtbar, in Fitnessstudio, junger Mann im Hintergrund
Spinning im Fitness Studio © Kzenon - www.fotolia.de

Wer ins Fitnessstudio geht, hat meist nur ein Ziel: den Körper in Schwung halten. Für den Wunsch nach Kündigung kann es aber viele Gründe geben. Umzug, Krankheit oder einfach unzufrieden mit dem Angebot - wir erklären, wie Sie aus dem Vertrag herauskommen. Bei wichtigen Gründen ist eine außerordentliche Kündigung möglich.

Sonderkündigungsrecht wegen Krankheit

Wer dauerhaft erkrankt, kann seinen Vertrag mit dem Studio vorzeitig beenden. Dazu genügt es, ein Attest vorzuweisen, in dem der Hausarzt die Sportunfähigkeit bescheinigt. Konkrete Angaben zur Erkrankung sind nicht erforderlich.

Bei vorübergehender Verhinderung, etwa nach einem Unfall oder während einer Schwangerschaft, ist eine Kündigung nicht möglich. Das Studio darf für die Dauer der Sportunfähigkeit aber keinen Beitrag verlangen. Und wichtig: die versäumten Monate dürfen nicht einfach an die Vertragslaufzeit angehängt werden.

Kündigung wegen Umzug

Wenn der Sportclub durch einen Umzug nicht mehr erreichbar ist, kann der Vertrag außerordentlich gekündigt werden. Wer nur zwei Straßen weiter zieht, muss jedoch den längeren Weg in Kauf nehmen. Und Mitglieder von Fitnessketten müssen gegebenenfalls in eine Filiale am neuen Wohnort wechseln.

Kündigung wegen gravierender Mängel

Rüpelhafte Mitarbeiter, dauerhaft defekte Geräte, reduzierte Angebote – all das ist ärgerlich, rechtfertigt aber keine fristlose Kündigung. Zunächst muss man schriftlich auf die Missstände aufmerksam machen und eine Frist setzen. Auch Preiserhöhungen sind kein Grund zur Kündigung. In den meisten Fällen sind sie allerdings nicht rechtswirksam. Wenn der Kunde einen Vertrag zum festen Tarif abgeschlossen hat, muss der Preis die gesamte Laufzeit gleich bleiben.

Bei Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio stehen der Beitrag und die Sauberkeit an erster Stelle

Muskulöser linker Arm mit Kurzhantel
Power © Kzenon - www.fotolia.de

Viele Menschen wollen sich jetzt im Frühling wieder fit machen und manche besuchen deshalb auch ein Fitness-Center.

Mitgliedern ist sauberes und günstiges Sportstudio am wichtigsten

Bei einer Online-Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut "YouGov" hat man nun die wichtigsten Kriterien für einen Besuch, beziehungsweise Mitgliedschaft, festgehalten. So stehen bei der Wahl des richtigen Sportstudios Sauberkeit und der Preis an oberster Stelle. Dafür haben sich 46 beziehungsweise 44 Prozent der Befragten entschieden. An dritter Stelle standen eine angenehme Atmosphäre gefolgt von der Lage und den Öffnungszeiten. Großen Wert auf moderne Geräte legten nur 16 Prozent der Teilnehmer.

Frauen würden eher einen höheren Mitgliedsbeitrag zahlen

Bei den Preisen gaben zusätzlich 37 Prozent der Nicht-Mitglieder in einem Club an, dass sie sich dann anmelden würden, wenn ihre Krankenkasse einen Zuschuss gewähren würde. Dagegen würden selbst bei einem entsprechenden Zuschuss 45 Prozent sich nicht bei einem Studio anmelden. Insgesamt sind in Deutschland 14 Prozent der Bundesbürger über 18 Jahren Mitglied in einem Fitness-Studio und ein Drittel von ihnen zahlt monatlich weniger als 20 Euro an Beitrag.

Einen monatlichen Beitrag von bis zu 40 Euro bezahlen 38 Prozent und der Rest zahlt sogar noch mehr. Grundsätzlich sind meistens Frauen eher bereit einen höheren Beitrag zu bezahlen als Männer. Von den Mitgliedern trainieren aber nur 8 Prozent mehrmals in der Woche und 28 Prozent kommen einmal oder weniger pro Woche ins Studio.

Deutsche sind überwiegend zufrieden mit ihrem Fitnesszustand

Bei der Frage der Fitness, gaben 44 Prozent an, dass sie in ausgezeichneter bis guter Form sind. Gut ein Drittel fühlt sich in mittelmäßiger Form und 20 Prozent bezeichnen diese als schlecht. Aber trotzdem sind zwei Drittel aller Bundesbürger mit ihrer Figur zufrieden, doch die Hälfte der Bürger bezeichnen ihre Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit als durchschnittlich oder sogar als schlecht.

Insgesamt sind die Männer mit ihrer Figur zufriedener als Frauen. Ende des letzten Jahres waren 8,6 Millionen Bundesbürger Mitglied in einem der etwa 8.000 Fitness-Studios.

Europas Fitnessbranche boomt!

Junges Paar bei Training im Fitnessstudio
Tube Training © Kzenon - www.fotolia.de

Die Fitnessbranche erlebte im vergangenen Jahr nicht nur hierzulande, sondern europaweit einen unnachahmlichen Boom, sodass die Fitnessstudios Europas mittlerweile an die 46 Millionen Mitglieder zählen.

Anstieg deutscher Fitnessstudio-Anmeldungen

In den Niederlanden soll laut einer Studie des europäischen Fitness-Verbandes sogar schon jeder Sechste Mitglied in einem Fitnessstudio sein. Platz Zwei im europäischen Ranking der Mitgliederzahlen belege derzeit noch Schweden, was sich aber alsbald ändern könnte, da die Zahl der Deutschen, die mehr oder minder regelmäßig die fast 8000 Fitnessstudios Deutschlands besuchen, trotz relativ hoher Monatsbeiträge von durchschnittlich 47,3 Euro allein im letzten Jahr um 8,1 Prozent auf nunmehr 8,55 Millionen anstieg.

Fitness-Messe Fibo will Sportunwillige begeistern

Obgleich Deutschland im Jahr 2013 in puncto Branchenwachstum deutlich über dem europäischen Durchschnitt (4,5 Prozent) gelegen habe und hinsichtlich des Jahresumsatzes nur von den Briten geschlagen worden wäre, sollte im Rahmen der weltgrößten Fitness-Messe Fibo, die von Donnerstag bis Sonntag in Köln stattfand, über neue Strategien und Trends diskutiert werden, um so auch die letzten Sportabstinenzler in ein Fitnessstudio zu locken.

Spezialisierung auf Indoorsportarten

Ein Trend seien Fitnessstudios, die sich auf bestimmte Indoorsportarten, wie zum Beispiel das sogenannte Spinning spezialisieren, zumal das eigentliche Bodybuilding nun schon länger ein Nischendasein führe. Zudem gelte es, Studios für Mitglieder eines bestimmten Alters zu forcieren, da mittlerweile gut die Hälfte aller Fitnessinteressierten älter als 40 Jahre und etwa ein Drittel sogar über 50 wäre.

Gericht urteilt: Umzug reicht nicht für Sonderkündigungsrecht im Fitnessstudio

Wichtige Informationen für alle, die aufgrund eines Umzugs vorzeitig aus dem Fitnessstudiovertrag austreten möchten

Richterhammer neben blauem Gesetzbuch vor Deutschlandflagge
Richterhammer und Gesetzbuch - Deutschland © Zerbor - www.fotolia.de

Wer sich in einem Fitnessstudio anmeldet, verpflichtet sich oft über einen längeren Zeitraum. Die Beiträge für Mitglieder sind in der Regel für 12 Monate, bei manchem Anbietern auch für 24 Monate zu zahlen. Wird dann nicht fristgerecht gekündigt, verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch weiter.

Diese Regelung kann schwierig werden, wenn ein Mitglied den Wohnsitz wechseln muss.

Sonderkündigungsrecht durch Umzug?

Dieser Fall trat bei einem jungen Mann ein, der als "Soldat auf Zeit" tätig war. Er musste berufsbedingt seine Heimatstadt samt dem dortigen Fitnessstudio verlassen, da er von der Armee neu stationiert wurde. Der Umzug von Hannover nach Rostock machte es unmöglich, weiterhin das alte Fitnessstudio zu besuchen.

Der Mann reichte daher eine Kündigung ein und bezog sich auf das Sonderkündigungsrecht. Das Fitnessstudio erkannte das Schreiben jedoch nicht an und verlangte weiterhin die Beiträge. Der Soldat bezahlte nicht und das Problem ging vor Gericht.

Die fristlose Kündigung der Mitgliedschaft und das Einstellen der Gebührenzahlung sah das Landgericht Hannover zunächst ein und der Mann musste nicht nachzahlen. Das Fitnessstudio ging jedoch in die zweite Instanz und nun hat der Bundesgerichtshof ein Urteil gegen den Soldaten und für das Fitnessstudio ausgesprochen.

Verantwortungsbereich und Daseinsvorsorge

Die Begründung: Das Sonderkündigungsrecht gelte nur, wenn der Grund für die Kündigung außerhalb des Verantwortungsbereiches des Mitgliedes liegt. Dies kann beispielsweise eine schwere Krankheit oder die langfristigen Folgen eines Unfalls sein.

Ein Umzug jedoch fällt in den persönlichen Verantwortungsbereich und kann daher nicht für eine Sonderkündigung genutzt werden. Dieser Richtspruch dürfte weitreichende Folgen für alle haben, die aufgrund eines Umzugs vorzeitig aus dem Fitnessstudio austreten möchten.

Die Sachlage ist im Übrigen bei DSL-Verträgen anders. Hier kann das Sonderkündigungsrecht bei Umzug genutzt werden, wenn der Anbieter die selben Leistungen im neuen Wohnort nicht bieten kann. Anders als ein Fitnessstudio gehört die Telekommunikation in Deutschland zur Daseinsvorsorge und hat daher eine andere Stellung.

Hilfreiche Auswahltipps

Sportmediziner haben längst erkannt, dass nur die Kombination von Ausdauer- und Krafttraining zu einem optimalen Muskelaufbau führt. Und zwar unabhängig vom Alter, Geschlecht und von der gewünschten Trainingsintensität.

Deshalb profitieren auch ältere Menschen vom Training im Fitness-Studio. Dessen Auswahl bestimmt in großem Maße den sportlichen Erfolg.

Leistungsvergleiche

Bevor der Sportler sich für ein Fitness-Studio entscheidet, sollte er sich fragen, was er mit dem Training erreichen will beziehungsweise welche Leistungen er in Anspruch nehmen möchte. Als reine "Mucki-Buden" verstehen sich heute nur noch wenige Anbieter.

Vielmehr kommt es darauf an, den Sportler kompetent zu beraten, mit ihm gemeinsam einen Trainingsplan aufzustellen und ihm während des Trainings die erforderlichen Hilfestellungen zu geben. Als zusätzliche Leistungen können

  • Fitness-Kurse
  • Wellness-Programme oder
  • gesundheitliche Vor- und Nachsorgekurse

angeboten werden, von denen die Krankenkassen einen Teil der Kosten übernehmen können.

Die Entfernung des Studios

Nach einem entsprechenden Vergleich werden verschiedene Fitness-Studios in die engere Auswahl gelangen, von denen am Ende sicherlich diejenigen übrig bleiben, die für den Sportler bequem erreichbar sind. Gerade zu Beginn des Trainings ist nämlich die oft fehlende Motivation das größte Problem.

Liegt das Fitness-Studio zu weit entfernt, fällt es besonders schwer, sich aufzuraffen. Wird der Abstecher ins Fitness-Studio allerdings gleich in den Weg von der Arbeit nach Hause einkalkuliert, ist die erste Trainingshürde schon genommen.

Für Menschen mit körperlichen Beschwerden

Wer bereits über körperliche Beschwerden verfügt, sollte sich für ein Fitness-Studio mit besonderer fachlicher Kompetenz im medizinischen beziehungsweise orthopädischen Bereich entscheiden. Viele Physiotherapie-Zentren stellen ihre Geräte nicht nur Patienten, sondern der breiten Masse zur Verfügung, um eine bessere Auslastung zu erreichen.

Physiotherapeuten sind geeignete Ansprechpartner, wenn es um das Erlernen ergonomischer Bewegungsabläufe an den Geräten geht. Zudem verfügen Studios, die ihr Augenmerk auf das ganzheitliche Training legen, meist auch über Geräte, die sich für Sportler mit gesundheitlichen Vorschäden eignen.

Als Beispiel sei das Recumbent-Bike erwähnt. Im übrigen müssen die Geräte regelmäßig gewartet und mit einem entsprechenden Zertifikat versehen sein.

Sehr unterschiedlich gehandhabt wird die Vertragsgestaltung bei den einzelnen Fitness-Studios. Wichtig ist, einen Vergleich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, insbesondere der Vertragslaufzeiten, vorzunehmen.

Steht die Wahl für ein Fitness-Studio, gilt es, sich in Sachen Kursangebot erst einmal einen Überblick zu verschaffen...

So finden Sie den für Sie richtigen Fitnesskurs

Das Angebot an Kursen ist in den meisten Fitness-Studios genauso vielfältig wie die Anzahl an Maschinen und Ergometern. Es ist nicht nur schwer, den Überblick über die aktuellsten Kurse zu behalten, sondern auch die Entscheidung zu treffen, welche Gruppe für einen die richtige ist. Wir geben Ihnen ein paar Tipps zur Hand, damit Sie sich voller Selbstvertrauen und Freude unter die Menge mischen können.

Schauen Sie sich zuerst alles an
Zwei lächelnde Frauen machen Sit-Ups im Aerobicraum
Zwei lächelnde Frauen machen Sit-Ups im Aerobicraum

Fragen Sie den Kursleiter oder Trainer, ob Sie einer Übungsstunde beiwohnen und das Schweiß treibende Geschehen aus der Nähe betrachten können.

Sie können außerdem mit einigen Teilnehmern sprechen, um sich einen Eindruck von der Stimmung in der Gruppe zu verschaffen. In vielen Fällen wird sich dadurch zeigen, ob Sie sich für den Kurs begeistern können oder nicht.

Reden Sie mit der Kursleiterin

Fragen Sie die Trainer nach den Details zum Kurs. Welche Ziele verfolgt er und in welchem Tempo wird daraufhin gearbeitet? Ist der Kurs für Anfänger geeignet oder eher für fortgeschrittene Trainierende gedacht?

Ein Kurs kann auch von Woche zu Woche an Intensität zunehmen. Das sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.

Stellen Sie sich der Wahrheit

Seien Sie kritisch mit sich selbst. Die meisten Kurse werden für unterschiedliche Leistungsstufen angeboten. Wenn Sie auf dem Fahrradergometer regelmäßig das aktuelle Kreuzworträtsel lösen und eher beiläufig in die Pedale treten, ist eine "high impact" Aerobic-Klasse wahrscheinlich nicht geeignet für Sie.

Kennen Sie sich selbst

Wenn Sie eher introvertiert sind, ist ein treibender Step-Aerobic-Kurs mit lauter Musik und auffallenden Gesten und Bewegungen vielleicht nicht die beste Wahl für Sie. Auf der anderen Seite könnte eine bewusste Entscheidung gegen die eigene Mentalität genau das sein, was Sie zu neuen Fitness-Ufern bringt. Eine Power-Frau, die immer unter Strom steht, könnte die nötige Ruhe in einer Yoga-Klasse finden.

Wagen Sie den Schritt ins Unbekannte

Einige Fitnesskurse muten auf den ersten Blick etwas einschüchtern an. Bauchtanz oder Table-Dancing zum Beispiel.

Geben Sie den Kursen trotzdem eine Chance. Vielleicht stellen sie sich genau als das heraus, was Sie bisher in der Fitness-Welt vergeblich gesucht haben.

Halten Sie sich Alternativen parat

Egal wie gut Ihnen ein Kurs gefällt. Wenn Sie fünfmal in der Woche die gleichen Steps und Moves machen, schleicht sich schnell Langeweile ein. Belegen Sie deshalb ruhig zwei unterschiedliche Kurse, die Sie abwechseln besuchen.

Schnappen Sie sich eine Freundin

In einer Gruppe als der Neuling dazustehen, kann ziemlich unangenehm sein. Wenn Sie normalerweise etwas länger brauchen, um Anschluss in einem bestehenden sozialen Netzwerk zu finden, nehmen Sie ruhig eine Freundin mit. Zu zweit lässt sich die "neue Welt" leichter erobern.

Wer Anschlussprobleme hat, für den stellt möglicherweise auch das Online-Fitnessstudio die richtige Wahl dar...

Online-Fitness-Studios, ein neuer Trend in Sachen Fitness

Was einst in den 80er Jahren geboomt hat, ist heute zwar immer noch beliebt, aber der Hipper aufs Fitness-Studio ist nicht mehr so stark. Zeitmangel, ungünstige Öffnungszeiten, ein Schämen für die Figur oder auch schlichtweg keine Lust mit anderen sein Aerobic-Workout durchzuführen, sind nur einige der Gründe weshalb vermehrt Menschen mit der Hilfe eines Online-Fitness-Studios trainieren und fit werden wollen.

In den USA sind Online-Studios schon länger Normalität und absolut ein Trend. Ein Trend, der nun auch in den deutschen Gefilden eingezogen ist und immer mehr neue Anhänger findet.

Vorteile

Die Vorteile eines Fitness-Studios im Internet liegen hierbei klar auf der Hand:

  • Keine Wartezeiten an den Geräten
  • kein Gruppenzwang
  • man kann trainieren wann und wo man möchte
  • man kann mehrere Kurse downloaden oder auch ganz ungezwungen sein Trainingsprogramm absolvieren, ohne krumme Blicke zu riskieren.

Die Blicke sind es zum Beispiel auch, die viele Frauen und Männer davon abhält, in ein Fitness-Studio zu gehen, denn nicht jeder ist mit der Figur einer Venus oder einem Adonis ausgestattet. Hat man sich nun endlich dazu aufgerafft und möchte mit der Hilfe von Kraft- und Ausdauersport abnehmen, dann fällt es natürlich nicht ganz einfach mit einem dicken Bauch, Hüften oder Po auf das Laufband zu steigen oder beim High Impact Aerobic mit zu schwitzen. Mit dem eigenen Kurs am PC oder TV-Gerät bleibt dieser Umstand selbstverständlich aus und die Motivation hoch.

Ein weiterer Punkt auf der Liste, weshalb Online-Fitness-Studios begehrt sind, liegt in der Zeit begründet. Ob man nun Überstunden schieben muss oder ein Baby zu versorgen hat, Zeit ist knapp und viele möchten diese knappe Freizeit nicht damit verbringen, quer durch die Stadt zu fahren, zu trainieren und wieder zurück zu fahren.

Die Kurse per Online lassen sich jederzeit durchführen, sei es morgens um 7 Uhr oder auch mitten in der Nacht. Überspielbar auf einen MP3-Player kann man selbst sein Pilates im Freien durchführen und gleichzeitig den Freund oder die Freundin dazu animieren mitzumachen.

Angebote

Angeboten wird in solchen Online-Studios fast alles:

Die Videos enthalten genaue Anleitung, was man zum Training benötigt, und ausgebildete Trainer geben Schritt für Schritt die Instruktionen, sowie Tipps für ein sicheres und effektives Trainieren.

Nachteilig an den Online-Studios ist einzig, dass man selbst eine hohe Motivation mitbringen muss, da es weder einen "Gruppenzwang" noch ein schlechtes Gewissen angesichts der umsonst bezahlten Beiträge gibt. Letzteres gibt es nämlich in einem Online-Studio nicht, denn nachdem man seinen recht günstigen Download-Sportkurs herunter geladen hat, war es das auch schon. Keine Verträge und keine Mitgliedschaften sind hierbei wiederum große Vorteile.

Fazit

Grundsätzlich ist diese Art von Sporttreiben eine gute Sache, die sich für den Manager ebenso anbietet als auch für die Hausfrau oder übergewichtige Kinder. Allerdings empfiehlt es sich vor einem Trainingsstart bei bestehenden Problemen wie Übergewicht, Herz-Kreislaufbeschwerden oder andere Erkrankungen sich das Okay von einem Arzt zu holen. Sicherheit gepaart mit viel Spaß lässt dann im Anschluss das persönliche Fitness-Programm zu einer effektiven Sache werden.

Trainingstipps

Viele Fitness-Studios warten heutzutage mit einer ungeheuren großen Auswahl an Gewichtstürmen, Geräten und Hanteln auf. Manche blitzen vor Chrom und Silber, andere locken mit weichen Plastikpolstern, sehen mal interessant und manchmal sogar richtig lustig aus.

Aber nicht alle sind für Anfänger geeignet. Und auch generell sollte man als Einsteiger in Sachen Training im Fitness-Studio einige Punkte beachten.

Tipps für einen erfolgreichen Trainingsbeginn

Sie haben sich zum ersten Mal in einem Fitness-Center angemeldet und sind von den vielen neuen Eindrücken gleichermaßen begeistert wie auch leicht verunsichert? Wir verraten Ihnen, wie Sie in den ersten Wochen den Grundstein für ihren neuen Lebensstil legen und auf Dauer am Ball bleiben.

Machen Sie sich schlau

Fast jedes Fitness-Center bietet für neue Mitglieder eine einführende Beratungsstunde an, bei der alle Geräte und Kurse erläutert werden. Nutzen Sie diese Gelegenheit auf jeden Fall, um von Beginn an typische Anfängerfehler und daraus folgenden Frust zu vermeiden.

Vergessen Sie nie, dass es keine dummen Fragen gibt. Sie sind gerade dabei, eine wundervolle Welt zu entdecken, die viele positive Einflüsse auf Ihr bisheriges Leben nehmen kann. Seien Sie also nicht schüchtern und seien Sie so neugierig wie Sie es auch als Kind waren.

Arbeiten Sie mit einem Trainer zusammen

Am besten ist es, man besucht erst einmal ein Studio und macht dafür einen Termin mit einem der dortigen Trainer. Mit diesem kann besprochen werden, welche Ziele man mit der Mitgliedschaft im Studio verfolgen möchte.

Er wird dem Interessenten das Fitnessstudio im Rahmen einer Führung vorstellen. Anschließend werden in der Regel Gewicht und Körperfett gemessen, und je nach Trainingslevel kann so ein individueller Traininsgplan aufgestellt werden.

Dabei zeigt der Trainer dem zukünftigen Mitglied auch, wie man die Geräte richtig benutzt und die Übungen korrekt durchführt. Es gilt immer, Trainingsfehler zu vermeiden. Dies wird in der Regel immer in einem kostenlosen Probetraining erledigt.

Blonde Frau liegt auf einem Fitnessgerät im Fitness-Studio und bekommt Unterstützung von einem Perso
Blonde Frau liegt auf einem Fitnessgerät im Fitness-Studio und bekommt Unterstützung von einem Personal Trainer
Bleiben Sie nicht allein

Auch wenn das Fitness-Training in seinem Ursprung eher ein Individualsport ist, bedeutet das nicht, dass Sie wie ein einsamer Wolf ihre Runden im Gerätepark drehen müssen. Viele der anderen Mitglieder Ihres Studios haben mit Sicherheit ähnliche Ziele wie Sie.

Und gemeinsam lassen diese sich viel leichter erreichen. Ein oder mehrere Trainingspartner helfen dabei, die Workouts zu einer Gewohnheit werden zu lassen, die Sie so schnell nicht wieder missen wollen. Zusätzlich ist der Austausch von Trainings- und Ernährungstipps von unschätzbarem Wert für ihre eigenen Fortschritte.

Nehmen Sie das Training ernst

Vielleicht haben Sie in ihrem Fitness-Center auch schon jene Mitglieder entdeckt, die ihre Übungen an den Maschinen absolvieren und dabei vertieft ein Buch oder die aktuelle Tageszeitung lesen. Bitte glauben Sie nicht, dass man derart abgelenkt ein optimales Workout absolvieren kann. Sicher müssen Sie nicht hochkonzentriert wie ein Leistungssportler an die Geräte gehen, aber der Fokus muss sich schon in einem gewissen Maß auf die trainierte Muskelgruppe richten, wenn Sie ihre Zeit im Studio nicht vergeuden wollen.

Mit den richtigen Geräten beginnen

Als Einsteiger sollten Sie sich in erster Linie an Übungen und Geräte halten, die ihnen einen festen Bewegungsablauf vorgeben. Also Maschinen, bei denen Sie den Widerstand entlang einer fest vorgegebenen Bahn bewegen.

Das ist beispielsweise bei der Beinpresse und bei fast allen Geräten für die Brust- und Schultermuskulatur der Fall. Dabei wird Ihnen die Ausführung von der Maschine vordiktiert und Sie brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, ob Sie die Hantel im optimalen Bewegungsradius bewegen. So erhalten Sie Gelegenheit, sich auf die für Anfänger wichtigen Dinge wie die korrekte Atmung und richtige Körperhaltung zu konzentrieren.

Eingewöhnungsphase

Geben Sie sich 6-8 Wochen Zeit, um sich an das Trainieren gegen progressive Widerstände zu gewöhnen. Nach dieser Phase können Sie Schritt für Schritt so genannte freie Übungen (Hantel-Kniebeugen, vorgebeugtes Rudern u.a.) in Ihr Trainingsregime aufnehmen, die zwar insgesamt sportlich anspruchsvoller sind, dafür aber auch zu schnelleren Resultaten führen können.

Kraftübungen absolvieren

Neben den oben genannten Maschinenübungen sind jedoch auch die klassischen Kraftübungen wie Liegestütz und Klimmzüge perfekte Übungen für jeden Einsteiger. Zu den grundsätzlichen Zielen, die ein gesundes und ausgewogenes Fitnesstraining hat, sollte auch gehören, dass man sein eigenes Körpergewicht spielerisch bewältigen kann, um gegen die typischen Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein.

Wer 30-50 Kniebeugen (ohne Zusatzlast) absolvieren kann, braucht keine Angst mehr vor Treppenhäusern ohne Fahrstuhl zu haben. Das regelmäßige Übung von Klimmzügen und Liegestütz machen zudem jede noch so schwere Einkaufstasche und Flaschenkiste zu einer angenehm tragbaren Last.

Wenn Ihnen diese Übungen am Anfang zu schwer sein sollten, können Sie mit leichteren Varianten beginnen. Führen Sie zum Beispiel die Liegestütz auf den Knien aus oder fangen Sie bei den Klimmzügen damit an, zunächst so lange wie möglich an der Stange zu hängen. Sie werden sehen, dass Sie sich bereits in wenigen Wochen deutlich steigern werden.

Nächtliches Sportprogramm sollte nicht zur Gewohnheit werden

Muskulöser Mann in weißem Shirt sitzt auf der Trainingsbank und macht Hanteltraining
health club © diego cervo - www.fotolia.de

Sport ist für viele Menschen der ideale Ausgleich zum Alltag und trägt damit zur Gesunderhaltung des Körpers bei. Doch gerade für Schichtarbeiter ist es häufig schwer, das Sportprogramm auf die Arbeitszeiten abzustimmen. Daher haben inzwischen viele Fitnessstudios nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht geöffnet.

Durch nächtliches Training werden Schlafstörungen begünstigt

Mediziner warnen jedoch vor dem nächtlichen Sportprogramm und weisen darauf hin, dass das Training in der Nacht nicht zur Gewohnheit werden sollte. Denn durch die körperliche Betätigung bei Nacht wird der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers nachhaltig gestört, wodurch Schlafstörungen begünstigt werden können.

Bei den Trainingszeiten sollte man wenn möglich auf seine innere Uhr hören und Sport treiben, wenn der Körper leistungsfähig ist. Bei den meisten Menschen ist die Leistungsfähigkeit am Vormittag und frühen Abend am höchsten.

Vor dem Schlafengehen nur noch leichten Sport wie Yoga oder Gymnastik

Wer dennoch vor dem Schlafengehen noch trainieren möchte, der sollte zumindest leichte Trainingseinheiten wählen, wie etwa Gymnastik oder Yoga. Ein intensives Sportprogramm kann ebenfalls zu Schlafproblemen führen. Daher sollte zwischen dem Trainingsende und dem Zubettgehen eine Zeitspanne von mindestens drei Stunden sein, ansonsten besteht die Gefahr, dass die Schlafqualität deutlich eingeschränkt ist.

Die fünf populärsten Trainingsirrtümer im Fitness-Studio

Sie trainieren vier bis sechsmal pro Woche für knapp eine Stunde im Fitness-Studio und trotzdem scheinen sich Doppelkinn und Bierbauch nicht verabschieden zu wollen? - Dass der Trainingserfolg ausbleibt, ist kein Beleg einer ultra schlechten Genetik, sondern ist eher ein Hinweis darauf, dass Ihnen an der einen oder anderen Stelle bei der Trainingsplanung ein kleiner Fehler unterlaufen ist.

Das ist nicht dramatisch schlimm. Jeden von uns Fitness-Enthusiasten passiert das irgendwann im Laufe der Trainingskarriere.

Deshalb folgt hier nun eine Übersicht, der häufigsten Trainingsirrtümer, die an der Milch-Shake-Bar im Fitness-Studio die Runde machen.

Irrtum 1: Um Fett zu verbrennen, muss man Cardio machen

Mit Cardio verbrennt man Energie. Das ist richtig. Studien haben jedoch gezeigt, dass man mit Muskeltraining weitaus größere und langfristigere Fortschritte und körperliche Veränderungen erzielen kann.

Irrtum 2: Komplizierte Maschinen und Geräte bringen den meisten Erfolg

Obwohl jedes Gerät im Fitness-Studio gewisse Vorteile bietet, garantieren freie Gewichte wie Lang- und Kurzhanteln sowie Kettlebells den größten Trainingseffekt. Hierbei ist jedoch eine genaue Anleitung der Übungsausführung dringend erforderlich.

Irrtum 3: Wenn man trainiert, kann man essen, was man will

Der durchschnittliche Fitness-Studio-Gänger trainiert zwischen 30-45 Minuten. Egal wie hart und schwer Sie in dieser Zeit trainieren, Sie werden niemals soviel Kalorien verbrennen, dass Sie ungestraft Süßigkeiten und Fast-Food essen können.

Und überhaupt stellt sich hierbei die Sinnfrage. Was ist der Nutzen, sich beim Training an die eigenen Grenzen zu bringen, die harte Arbeit aber mit einer schlampigen Ernährung zunichte zu machen?

Irrtum 4: Sit-Ups und Crunches machen den Bauch flach

Es ist schlicht unmöglich, gezielt Körperfett abzubauen. Wenn Sie einen flachen Bauch haben möchten, müssen Sie sich insgesamt in Form bringen und auf eine strikte Diät einhalten.

Sit-Ups und andere Bauchübungen trainieren zwar die Bauchmuskeln, können jedoch nicht die Fettschicht darüber verbrennen. Dies ist nur über die Ernährung möglich.

Irrtum 5: Muskeltraining lässt bei Frauen die Weiblichkeit verschwinden

Wenn Sie als Frau Angst davor haben, mit Gewichten zu trainieren, weil Sie das Aussehen einer Bodybuilderin nicht als persönliches Ideal anstreben, können Sie beruhigt sein. Der Körper einer Bodybuilderin ist das Produkt jahrelanger harter und schwerer Arbeit gepaart mit geeigneten Genen, Ehrgeiz und der Bereitschaft, eine extreme Richtung einzuschlagen.

Der definierte und massive Look kommt nicht über Nacht und ist auch nicht mit dem durchschnittlichen Fitness-Training erreichbar. Sie werden eher feststellen, dass Ihre Arme und Beine mit der Zeit straffer werden und Sie bei sportlichen Aktivitäten außerhalb des Fitness-Studios an Leistungsfähigkeit gewinnen.

Grundinformationen zu Fitness-Studios

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Tube Training © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Spass auf dem Laufband © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Zwei Freundinnen im Fitnessbereich © ChristianSchwier.de - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: health club © diego cervo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: racetrack © Pavel Losevsky - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Woman on exercise bike with trainer timing her © WavebreakmediaMicro - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: rowing machine © Philip Date - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Crosstrainer 02 © negrobike - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Group Of Women Exercising In Dance Studio © micromonkey - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Report on training © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: abs, abs, abs!!! © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: woman with personal trainer flexing muscles in gym © Syda Productions - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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