29. Juli 2009
Von Viola Reinhardt
Laufen ist gesund, keine Frage, aber immer mehr Menschen entdecken für sich eine veränderte Form des Joggens. Trailrunning fordert wesentlich mehr als ein Joggen auf Asphalt oder gar dem Laufband. Topfit und mit hohem Spaßfaktor verbunden, sollte man ruhig einmal das Querfeldein-Joggen testen. Doch Achtung! Suchtgefahr!

Das Querfeldein-Joggen in der Natur macht Spaß und super fit
Was ist so anders beim Trailrunning? Und welche Effekte kann man damit erzielen? Berechtigte Fragen, denn auf den ersten Blick könnte man meinen, dass diese Joggingform nichts Besonderes ist. Sie man allerdings einmal näher hin, dann kann man klar die Vorteile im Trailrunning erkennen. Ob als Turbo-Fatburner, Ganzkörper-Gym oder auch als Glücks- und Gehirntrainer, mit dem Trailrunning fordert man sich auf eine ganz andere Art und Weise.
Als Ganzkörper-Gym lässt sich mit dem Querfeldein-Joggen den kompletten Körper auf Hochtouren bringen. Arme, Beine, Po, Bauch und Nackenmuskulatur werden deutlich stärker gefordert, wenn man über Wiesen oder durch den Wald läuft. Mal Berg auf oder ab, über Steine und Wurzeln, ein Sprung über einen alten Baumstamm und dabei immer das Gleichgewicht halten, erlaubt somit ein Muskeltraining der besonderen Art. Straffe Muskeln von Kopf bis Fuß sind hierbei garantiert. Das Tolle: Hat man mehr Muskelmasse steigt der Grundumsatz und selbst in der Nacht wird dank dessen noch überflüssigen Fetts verbrannt.
So zeigt sich, dass man bei einem moderaten Tempo unter normalen Bedingungen, also auf Asphalt, rund 550 kcal in der Stunde verbrennt, aber beim Trailrunning sind es bei der gleichen Dauer schon 800 kcal. Insgesamt verbessert man durch dieses Lauftraining die Sauerstoffaufnahme, fördert die Fettverbrennung und stärkt das Herz-Kreislaufsystem. Als Ausdauersportart lässt sich mit dem Trailrunning auch ein hoher Blutdruck und ungünstige Blutfettwerte absenken. Dank der besseren Sauerstoffaufnahme wird zudem nicht nur die Lunge gestärkt, sondern vor allem auch die Durchblutung angeregt, was wiederum zu einer tollen Haut führt.
Doch mit dem Trailrunning lässt sich noch viel mehr erreichen Gehirn-Jogging vom Feinsten wird mit dem Stock- und Steinjoggen durchgeführt. Da man sich während des Laufens ständig konzentrieren muss, um nicht über irgendeine Unebenheit zu stürzen oder auch im Slalom einen Hügel hoch zu laufen, werden gleichzeitig mehrere Hirnregionen gefordert. Ob ein Steigerung des Gleichgewichts, des Auffassungsvermögens oder auch der Konzentrationsfähigkeit, zahlreiche Komponenten können mit dem Trailrunning fast unbemerkt trainiert werden. Übrigens Fähigkeiten, die sich auch im Beruf auszahlen werden.
Zu guter Letzt ist diese Art Laufen ein wahrer Glückstrainer. Allein die Stimmen und Gerüche der Natur legen sich wie reiner Balsam auf die gestresste Seele. Zudem ist das Laufen über Wiesen, in Wälder oder auch an der See und in den Bergen zigfach gesünder als in der Stadt oder in einer Halle. Durch das Laufen in der Kombination mit der Natur werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet, die selbst gegen leichte Depressionen helfen können und zu einem Mehr an guter Laune verführen. Ein sexy Ausstrahlung und ein gesunder Teint sind hierbei zusätzliche Pluspunkte durch das Trailrunning.
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