22. Februar 2010
Von Viola Reinhardt
Modellieren ist ein Begriff aus der Welt der Kunst, doch auch für die Verbesserung der Hautstruktur und Silhouette des Körpers eignen sich gezielte Modelagen und zeigen sich in diesem Bereich mit einer erstaunlichen Wirksamkeit.
"Schatz, ich gehe zum Modellieren", dieser Zuruf findet bei dem Partner oft nur ein wissensloses Schulterzucken. Doch Frau weiß ganz genau wohin sie geht, erwartet sie doch die Kosmetikerin zur Modelage. Nein, hier werden keine kunstvollen Skulpturen aus Ton modelliert, sondern der Körper der Frau mit einer Thermomaske verwöhnt. Allerdings ist der Ausdruck Modelage nicht weit von einem Formen entfernt, denn gerade durch diese Anwendung kann man seinen Body etwas formen und so ganz neben bei auch aktiv gegen eine bestehende Orangenhaut vorgehen.
Die Modelage umfasst zunächst einmal die Typisierung der Haut, nach der dann die entsprechende Kur oder Creme ausgewählt und auf die gewünschten Hautregionen aufgetragen wird. Nachdem diese Grundlage aufgetragen wurde, kommt auf diese eine dicke Schicht Gipsmaske. An der Luft trocknet diese Gipsmaske sehr schnell an und lässt die Hauttemperatur dabei ansteigen.
Durch die Erwärmung unter der oberen Maskenschicht öffnen sich die Hautporen, werden so aufnahmefähiger für die in der Creme oder Kur befindlichen Wirkstoffe. Zudem wird die Durchblutung insgesamt angeregt, was das Lösen von vorhandenen Schlacken in den Problemzonen auslöst. Sichtbare Zeichen dieser Behandlungsform sind selbst nach einem ersten Termin schon leicht sichtbar, denn nach etwa 20 Minuten ist die Thermomaske getrocknet und hart und kann abgenommen werden. Zum Vorschein kommt eine rosige Haut, die je nach verwendeter Creme schon ein verbessertes Hautbild aufzeigen kann.
Möchte man mit einer Modelage seine Figur formen, dann empfiehlt es sich allerdings ergänzende Maßnahmen einzusetzen. Diese bestehen in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung mit viel Ballaststoffen und Vitaminen, sowie einem regelmäßigen Sporttreiben. Trinkt man dann täglich mindestens zwei Liter Wasser oder Saftschorle und zuckerfreie Teesorten lässt der Lohn nicht lange auf sich warten.
Wie viele Modelagetermine man schlussendlich benötigt, kommt auf die persönliche Hautstruktur oder auch Celluliteproblematik an, wobei in den wenigsten Fällen schon ein Termin genügt, um tatsächliche Effekte an der Haut und der Figur feststellen zu können. Ein Versuch lohnt sich allemal, und wählt man die kalte Jahreszeit dazu, kann man gleichzeitig ein wollig warmes Gefühl erleben und mit einem entspannten Gefühl die Seele auf die Traumreise schicken. So wird die kosmetische Behandlung auch noch zu einer Zeit des Genießens.
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