28. Oktober 2009
Wunden müssen stets behandelt werden. Wichtig sind dabei das Stillen der Blutung und das Reinigen der Wunde.
Kleinere, oberflächliche Wunden können selbst behandelt werden. Schürfwunden sollten unter kaltem, fließendem Wasser ausgewaschen und nicht berührt werden. Ist die Schürfwunde klein, kann sie an der Luft ausheilen. Auch Wundheilgele oder Verbände können verwendet werden. Kommt es zu Schnitt- oder Platzwunden, ist es wichtig die Blutung zu stoppen. Dabei wird ein sauberes Tuch oder ein sterile Kompresse auf die Wunde gedrückt. Entsteht großer Blutverlust, muss ein Notarzt gerufen werden. Wichtig ist es auch, an den Tetanus-Impfschutz zu denken, damit es nicht zu gefährlichen Infektionen kommt.
Beim Arzt werden allem die Blutung und die Schmerzen behandelt. Zudem wird darauf geachtet, dass sich die Wunde nicht infiziert. Kosmetische Behandlungen erfolgen erst in zweiter Linie. Infizierte Wunden müssen von Keimen gesäubert werden. Dazu ist es oftmals erforderlich totes Gewebe zu entfernen. Auch ein Ausschneiden der Wunde kann unter Umständen notwendig sein. Grundsätzlich werden nur Wunden genäht, die nicht älter als sechs Stunden sind, um Keimfreiheit zu gewährleisten. Daher werden Bisswunden oder stark verschmutzte Wunden in der Regel nicht genäht. Kommt es zu Vereiterungen, wird eine Drainage aus Silicon oder Gummi eingelegt. Im Falle einer Infektion muss die Wunde geöffnet werden. Dies ist notwendig, um den Eiter abfließen zu lassen. Außerdem müssen infizierte Wunden jeden Tag neu verbunden werden, damit der Eiter entfernt wird. Hilfreich bei der Behandlung sind auch spezielle Wundsalben und Spülungen. Manchmal kann es zur Bildung von ausgeprägten Narben kommen, die sich jedoch später korrigieren lassen.
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