Schnittwunden

Stark blutende Schnittverletzungen können durch einen Druckverband meist gestoppt werden

Oberflächliche oder tiefe Schnittwunden werden durch die Einwirkung von scharfkantigen Gegenständen hervorgerufen. Neben dem verletzten Hautgewebe können je nach Schwere der Schnittverletzung auch die Blutgefäße, Nerven oder Sehnen beschädigt sein.

Frauenhände, Selbstmord durch Aufschneiden des Handgelenks mit Klinge Ritzen Borderline SVV
Bloody suicide © Anyka - www.fotolia.de

Bei Schnittwunden handelt es sich um Verletzungen, die von einem scharfen Gegenstand (z.B. Messer, Scherben oder Scheren) verursacht werden. Die Schnittwunde verheilt in den meisten Fällen ohne Komplikationen, lediglich bei sehr tiefen Verletzungen ist die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs gegeben.

Behandlung

Verschließen

Je nach Tiefe des Schnittes muss die Wunde mit einer Klammer oder einer einfachen Naht verschlossen werden, damit keine Bakterien eindringen und die Haut wieder zusammen wächst. Wird die Wunde nicht vernäht, bleibt meist eine wesentlich größere Narbe zurück, als bei einer direkt verschlossenen Wunde.

Verbinden

Befindet sich der Schnitt an einer sehr bewegten Körperstelle (z.B. Ellenbeuge), muss je nach Wundgröße ein stabilisierender Verband angelegt werden, um die Wundränder auch bei Bewegung zusammen zu halten. Während der Heilungsphase sollte der Patient keine Vollbäder nehmen, um eine Wundinfektion zu vermeiden.

Schmerzmittel und Impfschutz

Bei einer schmerzenden Wunde helfen leichte Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Wichtig bei einer Verletzung ist der Impfschutz, da die Gefahr einer Tetanusinfektion gegeben ist. Wenn kein Impfschutz mehr vorhanden ist, wird der Arzt diesen in der Regel sofort auffrischen, um Komplikationen durch die Wunde zu vermeiden.

Kleinere Schnittwunden bedürfen in der Regel keiner Behandlung, es ist jedoch empfehlenswert die Wunde ausbluten zu lassen und anschließen mit klarem Wasser zu spülen. Ein einfaches Haushaltspflaster schützt die kleinere Schnittwunde vor Bakterien und es ist meist nach zwei Wochen nur noch eine kleine Rötung zu sehen, aus der sich die Narbe entwickelt.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 09.07.2009
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?

Grundinformationen zu Schnittwunden

Allgemeine Artikel zum Thema Schnittwunden

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen