22. Oktober 2009
Kommt es zu einem Schnitt, einer Verbrennung oder einer Verätzung, bildet sich während der Wundheilung eine Narbe. Auch Unfälle oder Operationen können ein Grund sein.
Einer Narbenbildung geht immer eine Wunde voraus. Diese kann durch einen Schnitt in die Haut, wie zum Beispiel bei einem Schnitt mit einem Messer oder bei einer Operation entstehen. Auch durch Verätzungen oder Verbrennungen entstehen Wunden, durch die sich Narben bilden. Meist sind Haushalts- oder Verkehrsunfälle der Grund für das Entstehen einer Wunde, durch die es dann zu einer Narbenbildung kommt. Ebenso können Akne, Entzündungen, Geschwüre oder ein lokales Absterben von Gewebe der Grund für das Entstehen von Narben sein.
Die meisten Narben sind nach einiger Zeit nicht mehr sichtbar, was man als vollständige Wiederherstellung bezeichnet. Wird jedoch das gefäßreiche Bindegewebe in der Lederhaut zerstört, entsteht durch das minderwertige Ersatzmaterial, das über weniger Elastizität verfügt als das original Gewebe und zudem schlechter durchblutet wird, eine sichtbare Narbe. In manchen Fällen kommt es zu einer Verdickung oder Wucherung der Narbe, was auch Keloid-Bildung genannt wird. Bei einer Keloid-Bildung im Inneren des Körpers kann dies mitunter zu Komplikationen führen. Auch hypertrophe Narben, bei denen es zu einem Überschuss an Narbenbildung in der Wundregion kommt, können entstehen. Diese sind aufgrund ihrer Wulstigkeit und Grobheit häufig ästhetisch störend.
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