11. September 2009
Um eine bestimmte Krankheit oder Verletzung feststellen zu können, wird eine Kernspin-Tomographie durchgeführt. Diese hat keine unangenehmen Nebenwirkungen für den Patienten.
Vor einer Kernspin-Tomographie gibt es nur wenig im Vorfeld zu beachten. Lediglich metallhaltige Gegenstände wie Ringe, Piercing oder Reißverschlüsse müssen vorher abgelegt werden, um eine Beeinträchtigung der Aufnahmen zu vermeiden. Um die Aufnahmen zu optimieren, werden in manchen Fällen spezielle Spulen auf den Körper des zu Untersuchenden gelegt.
Für eine Kernspin-Tomographie oder MRT gibt es drei verschiedene Systeme, die routinemäßig für eine solche Untersuchung verwendet werden. Die geschlossenen Hochfeldsysteme, mit denen der Körper von Kopf bis Fuß untersucht werden kann, die halboffenen Niederfeld-Systeme, die für die Überwachung des Patienten bei operativen Eingriffen verwendet werden sowie Spezialgeräte, die nur für die Untersuchung bestimmter Körperteile wie Gelenke, Arme und Beine, zum Einsatz kommen.
Die Dauer einer Kernspin-Tomographie kann zwischen dreißig und neunzig Minuten betragen. Zwischen den verschiedenen Untersuchungssequenzen werden dabei Messpausen von etwa zehn Minuten eingelegt, was zu dieser Differenz beiträgt.
Zu Beginn der Untersuchung wird die zu untersuchende Person, unter Anleitung des medizinischen Personals, auf eine mobile Bahre gelegt. Darüber hinaus wird ein Venenzugang gelegt, um später ein Kontrastmittel verabreichen zu können. Mit der Bahre wird der Patient dann in eine Röhre, die einem Tunnel ähnelt, geschoben. Diese Röhre, der Kernspin- oder Magnetresonanztomograph, ist etwa 1,60 Meter lang und hat einen Durchmesser von ca. 60 Zentimetern. Im Verlauf der Untersuchung kommt es immer wieder zu lauten Klopfgeräuschen. Daher erhält ein Patient für die Dauer der Untersuchung Kopfhörer oder Ohrenstöpsel zur Dämpfung der Geräusche. Während der Kernspin-Tomographie muss der Patient vollkommen ruhig liegen, denn jegliche Bewegung kann die Qualität der Bilder beeinflussen.
Kernspin-Tomographien gelten allgemein als risikolos und verlaufen für den Patienten völlig schmerzlos.
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