Bei der Kernspin-Tomographie (MRT) werden inneren Organe und das Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen dargestellt. Dies ermöglicht eine präzise Diagnose und erleichtert die Diagnose und Heilung des Patienten.
Mit Hilfe einer Kernspin-Tomographie (Magnetresonanztomographie) kann der ganze Körper, einzelne Körperteile oder -regionen in Schichten aufgenommen und somit gründlich untersucht werden. Es werden viele einzelne Aufnahmen, sogenannte Schichtaufnahmen, gemacht, die letztlich ein komplettes Bild des Körpers oder des benötigten Körperteiles ergeben.
Eingesetzt werden Kernspin-Tomographien in vielen Bereichen. In der Orthopädie z.B. ist diese Untersuchungsmethode sinnvoll, um Gelenke darzustellen. Bänderrisse, Knorpelschäden und Deformierungen von Knochen, der Wirbelsäule und Gelenken, die mit anderen bildgebenden Verfahren nicht gesehen werden können, werden in der Kernspin-Tomografie sehr wohl erkannt. Auch Untersuchungen der weiblichen Brust zur Erkennung von Tumoren werden durchgeführt und sind als Ergänzung zu Mammografie und Sonografie durchaus sinnvoll.
Der Patient legt sich unter Anleitung der Mitarbeiter/innen auf eine fahrbare Bahre. Vorab bekommt er einen Venenzugang gelegt zur späteren einfachen Zuleitung von Kontrastmittel. Da sich durch die komplizierte Technik eine hohe Geräuschbelastung während der Untersuchung nicht vermeiden lässt, bekommt der Patient Kopfhörer zum Musikhören aufgesetzt oder einen anderen Ohrschutz. Auch eine Klingel zum Benachrichtigen der Mitarbeiter/innen wird dem Patienten in die Hand gelegt.
Danach wird er in eine große Röhre geschoben und die Untersuchung beginnt. Die einzelnen Phasen sind deutlich hörbar an einem lauten, tackernden und wummernden Geräusch. Zwischendurch sind aber immer wieder ruhige Momente.
Für Menschen, die Angst vor Enge haben, gibt es die Möglichkeit einer beruhigenden Spritze vorab. Die Helfer informieren über die Gabe des Kontrastmittels. Die Kernspin-Tomographie hat keinerlei Nebenwirkungen.
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