Hormonersatztherapie

Wird oft für Frauen zur Behandlung von Beschwerden der Wechseljahre verschrieben

Die Hormonersatztherapie wird eingesetzt um einen vorherrschenden Hormonmangel auszugleichen. Dem Körper wird während der Behandlung eine geringe Dosis an Hormonen zugeführt. Häufig werden dazu Geschlechtshormone wie Gestagen oder Östrogen verwendet.

Nahaufnahme Frau nimmt Tablette ein
Tablets © bilderbox - www.fotolia.de

Unter Hormonersatztherapie wird im Allgemeinen die Verwendung eines synthetischen oder natürlichen Hormons, also ein von einer Drüse abgegebener chemischer Botenstoff, zur Behandlung eines Hormonmangels verstanden.

Formen und Anwendungsgebiete der Hormonersatztherapie

Mögliche Formen der Hormonersatztherapie sind das Verabreichen von

Östrogene dienen

die manchmal zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führt. Eine Östrogenersatzbehandlung wird ebenfalls vorgenommen,

Östrogenersatzbehandlung bei Wechseljahresbeschwerden

Eine Hormonersatztherapie bezieht sich im engeren Sinne jedoch ausschließlich auf die Verwendung von Östrogenen zur Behandlung von Symptomen nach der Menopause. Diese Östrogenersatzbehandlung wird zur Linderung klimakterischer Symptome wie etwa

eingesetzt.

Durchführung

Bei der Hormonersatztherapie werden Östrogenpräparate zusammen mit so genannten Gestagen-Präparaten, also einer Gruppe von progesteronähnlichen Arzneimitteln, über einen Zeitraum von zwei bis fünf Jahren meist in einem dreiphasigen monatlichen Zyklus eingenommen. Durch regelmäßige begleitende Untersuchungen, wie zum Beispiel Überprüfung von Körpergewicht und Blutdruck, Untersuchung von Brust und Becken sowie gelegentlichen Vaginalabstrichen wird der Erfolg der Hormonersatztherapie überwacht.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 25.08.2009
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