Das Frieren ist eigentlich eine ganz normale Reaktion auf Kälte. Bei verschiedenen Erkrankungen kann der Körper aber auch mit Frieren (zum Beispiel Schüttelfrost) reagieren, obwohl die Umgebungstemperatur eigentlich keinen Anlass dazu bieten sollte.
Ob es nun bei einer starken Erkältung auftritt oder an einem winterlichen Morgen: Jeder kennt das Gefühl des Frierens. Die Muskeln beginnen zu zittern, die Körperhaare stellen sich zur so genannten "Gänsehaut" auf und nicht überlebenswichtige Körperteile wie Füße, Finger und Ohren fühlen sich aufgrund mangelnder Durchblutung kalt an.
Dies alles sind Mechanismen des Körpers, sich vor einer Unterkühlung zu schützen. Eine Unterkühlung tritt dann ein, wenn der menschliche Körper über längere Zeit einer kalten Umgebungstemperatur ausgesetzt ist. Im schlimmsten Fall kann dies den Tod durch Erfrieren mit sich bringen. Wann ein Mensch anfängt zu frieren, ist individuell vollkommen unterschiedlich. Das subjektive Kälteempfinden differiert von Mensch zu Mensch.
Im Allgemeinen lässt sich jedoch festhalten, dass Menschen mit einem ausgeprägten Fettgewebe ebenso weniger frieren wie Männer im Vergleich zu Frauen. Durch Krankheit, beispielsweise einer Erkältung oder Übermüdung, kann das Frieren gefördert werden. Ein abgehärteter und gesunder Körper friert demnach weniger als ein geschwächter und überanstrengter Körper.
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