(Geheime) erogene Zonen der Frau und des Mannes

Mit erogenen Zonen sind Körperstellen gemeint, die sich durch zärtliche Berührungen lustvoll stimulieren lassen. Neben den bekannten erogenen Zonen gibt es auch verborgene Bereiche, die es zu testen gilt.

Wie man das Lustempfinden des Partners steigern und testen kann

Spricht man von erogenen Zonen, sind damit Körperpartien gemeint, die durch Berührung sexuelle Erregungen hervorrufen können. Man unterteilt sie in:

  1. spezifische erogenen Zonen
  2. unspezifische erogene Zonen

Wie kommt es zur Luststeigerung?

Sowohl Männer als auch Frauen verfügen über erogene Zonen. Diese Zonen sind jedoch keine Knöpfe, die man nur zu drücken braucht, damit es zu ihrer Erregung kommt. Ohne entsprechende Lust kann eine ungeeignete Reizung zu Missempfindungen oder sogar zu Schmerzen führen.

Durch eine geeignete Reizung im Zusammenspiel mit sexuellen Phantasien wird dagegen das Lustempfinden geweckt. Steigt das Lustempfinden, kommt es zur vermehrten Aussendung von Signalen des Gehirns an die Sexualzentren sowie die Nervenenden der Geschlechtsorgane.

Von den Nervenbahnen wird umgekehrt die Reizung der erogenen Zonen an das Gehirn weitergegeben, was über das Rückenmark geschieht. Im Gehirn erfolgt dann die Verarbeitung der Reize, was zur Steigerung der Lust führt.

Durch die Berührung der erogenen Zonen wird ein Mensch meist sexuell erregt. Allerdings hängt dies davon ab, ob die Bereitschaft für sexuelles Agieren vorhanden ist und die Berührung auch als lustvoll empfunden wird. Das Lustempfinden ist jedoch von Mensch zu Mensch individuell unterschiedlich und hängt von den jeweiligen Vorlieben und Abneigungen ab.

Erogene Zonen der Frau

Einige erogene Zonen sind hinreichend bekannt. Bei der Frau sind dies vor allem die Klitoris und die Vagina (Scheide), die zu den primären erogenen Zonen zählen, sowie die Brüste und Brustwarzen, die als sekundäre erogene Zonen gelten.

Klitoris

Zu den klassischen erogenen Zonen der Frau zählt man vor allem die Klitoris, die aus erektionsfähigem Gewebe besteht und nur für die Lust zuständig ist. Die Klitoris, die etwa zehn Zentimeter misst, kann sich im erregten Zustand vergrößern, da es zu einer verstärkten Durchblutung kommt.

Die Spitze der Klitoris wird auch Kitzler genannt. Durch stimulierende Berührungen dieser Spitze ist es möglich, einen Orgasmus herbeizuführen. So kommt es bei Frauen häufiger zu klitoralen Orgasmen als zu vaginalen Orgasmen.

Vagina

Eine weitere klassische erogene Zone der Frau ist die Vagina (Scheide), die als muskulöser und gefurchter Kanal ausgebildet ist. Die Scheide reicht von der Vaginaöffnung bis zum Gebärmutterhals. Wird sie erregt, kommt es in ihrem hinteren Teil zu einer Erweiterung.

Brustwarzen

Ebenfalls zu den klassischen weiblichen erogenen Zonen gehören die Brüste und die Brustwarzen. Zwar sind die Brüste nur sekundäre Geschlechtsorgane, reagieren jedoch in der Regel überaus reizempfindlich.

Bei einer sexuellen Erregung kommt es zur Aufrichtung der Brustwarzen, die sich in Breite und Länge vergrößern. Manche Frauen erleben durch eine intensive Stimulation der Brüste sogar einen Orgasmus.

Geheime erogene Zonen der Frau

Frauen haben den Vorteil, dass nahezu ihr ganzer Körper über erogene Zonen verfügt. Allerdings ist das Lustempfinden individuell unterschiedlich, sodass der Partner die einzelnen Lustpunkte geduldig testen sollte.

Bei den erogenen Zonen wird zwischen nicht spezifischen und spezifischen erogenen Zonen unterschieden. Zu den unspezifischen erogenen Zonen gehören meist behaarte Hautbereiche, die über eine normale Dichte an Haarfollikeln und Nervenenden verfügen.

Dazu zählt man:

Als spezifische erogene Zonen gelten Bereiche von Haut und Schleimhaut, die mit einer hohen Anzahl an Nervenenden ausgestattet sind. Normalerweise entsteht durch die Stimulierung der spezifischen Zonen eine größere Erregung als bei den nicht spezifischen Zonen.

Allerdings sind die erogenen Zonen nicht bei allen Menschen gleich stark erregbar, sodass jeder unterschiedlich auf deren Stimulierung reagiert.

Hals und Nacken

Zu den geheimen erogenen Zonen der Frau gehören zum Beispiel der Hals und der Nacken, die durch behutsame Berührungen zu einer lustvollen Gänsehaut führen können.

Ohrläppchen und Lippen

Eine weitere erogene Zone, von der man es kaum annehmen würde, sind die Ohrläppchen. Diese lassen sich durch sanftes Knabbern stimulieren. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Lippen, denen man sich beim Vorspiel ebenfalls widmen sollte.

Achselhöhlen

Zu den sekundären erogenen Zonen, die Frauen in Leidenschaft versetzen können, gehören auch die Achselhöhlen. Beim Liebkosen sollte der Partner jedoch darauf achten, dass er seine Partnerin dort nicht unangenehm kitzelt.

Bauch

Eine der größten Stimulationsflächen bietet der weibliche Bauch, der am besten sanft mit den Fingerspitzen gestreichelt wird. Außerdem kann man ihn je nach Vorliebe durchkneten oder massieren.

Oberschenkel und Knie

Als magische erogene Zonen werden die Innenseiten der Oberschenkel angesehen, denen man sich jedoch erst am Ende des Vorspiels widmen sollte. Weitere geheime erogene Zonen der Frau sind:

Erogene Zonen des Mannes

Als unspezifische erogene Zonen gelten auch beim Mann:

  • das Gesäß
  • der Rücken
  • die Füße

Die klassische erogene Zone des Mannes ist der Penis, der besonders sensibel auf sanfte Berührungen mit den Lippen, der Zunge oder den Fingern reagiert. Die empfindlichste Stelle ist die Eichel, die sich an der Spitze des Penis befindet.

Aber auch die Brustwarzen und die Gesäßspalte hinter den Hoden zählen zu den klassischen erogenen Zonen des Mannes. Weitere sensible Bereiche sind:

Geheime erogene Zonen des Mannes

Zu den verborgenen erogenen Zonen des Mannes zählt man die Innenseiten der Oberschenkel und die Prostata, die man auch den G-Punkt des Mannes nennt.

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Quellenangaben
  • intimate young couple during foreplay in bed © bartekwardziak - www.fotolia.de

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