21. August 2008
Von Tanja Tasci
Die Antibabypille ist das bekannteste und am weitesten verbreitetste Verhütungsmittel weltweit. Frauen jeden Alters setzen auf die kleinen Pillen als Langzeitverhütungsmittel und werden immer öfter mit den Folgen konfrontiert.
Die Antibabypille als Verhütungsmittel ist seit Jahrzehnten im Aufwind und wird von vielen Frauen sehr leichtfertig über mehrere Jahrzehnte eingenommen. Das Risiko der Antibabypille ist bei vielen Frauen nicht mehr im Bewusstsein, da die Pille als gängigstes Verhütungsmittel gilt und schon zum Alltag gehört. Besonders das immer geringer werdende Einstiegsalter für die Pilleneinnahme sollte jedoch bedenklich stimmen, denn immer öfter greifen schon 11-jährige Mädchen zu dem Zaubermittel gegen Schwangerschaft.
Die Antibabypille wurde im Jahre 1961 erstmals von der Schering AG in Deutschland unter dem Namen "Anovlar" vertrieben. In den USA startete die erste Pille genau ein Jahr zuvor Ihren Siegeszug und half erstmals eine zuverlässige Familienplanung für Frauen zu ermöglichen. Seit dieser Zeit wurden zahlreiche Antibabypillen auf den Markt gebracht und auch unterschiedliche Wirkungsweisen wurden entwickelt. Während die Pille anfänglich ein Thema für beruflich aktive Frauen und für Frauen, die bereits Kinder hatten, war, ist die Pille heute bereits für junge Mädchen das Verhütungsmittel der Wahl. Dies liegt vor allem daran, dass die ersten sexuellen Erfahrungen immer früher gemacht werden.
Doch so selbstverständlich die Antibabypille auch geworden ist, Nebenwirkungen der Pille sind oft nicht zu übersehen. Von leichten Nebenwirkungen wie Verminderung der Libido, Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen, Candidose, Gewichtszunahme und Übelkeit, bis hin zu schweren Nebenwirkungen wie Migräneanfällen, Sehstörungen, Thrombosen, Lungenembolien und Gelbsucht. Auch wenn die schwerwiegenden Nebenwirkungen eher selten auftreten, so bleibt doch ein Risiko durch die Einnahme bestehen. Doch gerade die Langzeiteinnahme der Pille fordert ihren Tribut. Bereits im Jahre 2003 zeigte eine Studie aus Oxford, dass die Einnahme der Pille das Krebsrisiko stark erhöht. Besonders das Risiko an Gebärmutterhalskrebs wird bei einer Einnahme der Pille über fünf Jahre um ein Eineinhalbfaches höher, bei der Einnahme über zehn Jahre sogar um das Doppelte. Während sich das Risiko an Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und Leberkrebs erhöht, zeigen Studien, dass das Risiko an Eierstockkrebs und an Gebärmutterschleimhautkrebs zu erkranken deutlich sinkt.
Die Pille als alltäglich anzusehen scheint angesichts der Risiken nicht der richtige Weg zu sein. Vielmehr sollten sich Frauen überlegen ob es nicht Alternativen zur Pille gibt. Grundsätzlich sollte die Pille nicht über Jahrzehnte hinweg eingenommen werden, auch wenn es als normal erscheint. Man bedenke, dass viele Frauen über 30 Jahre lang die Pille einnehmen und sich kaum über die eventuellen Folgen im Klaren sind.
Also finde das auch total richtig den Text da so viele Frauen sie nehmen ohne die Langzeitriesigen zu sehen.Unsere Hormone sind nun mal sehr w...
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