Gesundheitliche Vorzüge sowie mögliche Gefahren von unterschiedlichen Ölen und Fetten

Drei grüne Oliven mit Blättern liegen im gelben Olivenöl

Gute Fette sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung; ein Zuviel an falschen Fetten wiederum ist schädlich - wir zeigen, worauf es ankommt

Die Umstellung einer Ernährung mit dem Ziel der Gewichtsabnahme lässt sich nicht so einfach mit dem Auslassen aller fettreichen Lebensmittel durchführen. Erfahren Sie mehr über die Umstellung Ihres Ernährungsplanes und warum es wichtig ist, weiterhin einen gewissen Anteil an Fett zu sich zu nehmen.

Warum unser Körper Fette zum Überleben braucht

Eine zu große Menge an fettreichen Lebensmitteln ist ohne Zweifel für den Körper belastend und führt bei regelmäßigem Genuss zu nachhaltigen und den Körper stark belastendem Gewichtszuwachs. Um seinen Ernährungsplan so anzupassen, dass Sie tatsächlich erfolgreich abnehmen und zudem keine Mangelerscheinungen in der Ernährung erleiden, lohnt es sich, wenn Sie sich mit den Fetten in der menschlichen Nahrung und der Verwertung von Fetten im menschlichen Körper beschäftigen.

Arten von Fetten

Nüsse enthalten sehr viel gesunde Omega-3-Fettsäuren
Nüsse enthalten sehr viel gesunde Omega-3-Fettsäuren

Fette kommen sowohl in Pflanzen als auch in Tierprodukten vor. Sie setzen sich aus organischen Verbindungen, den so genannten Triglyceriden, zusammen. Zu den Triglyceriden können 90 Prozent der natürlichen Fette gezählt werden.

Als Glycerol-Triglycerid werden alkoholische Substanzen bezeichnet. Auch Cholesterin ist ein polyzyklischer Alkohol. Neben den Fetten gibt es die Fettsäuren. Diese sind, wie Lipide, schlecht in Wasser löslich und haben eine wachsartige Konsistenz.

Die Gesundheit im Vordergrund - Öle von Walnüssen und Haselnüssen sind der Geheimtipp

Walnüsse hängen am Baum, offene Schale
Walnüsse am Baum mit offener Schale © schweitzer-degen - www.fotolia.de

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Die richtigen Komponenten in der Ernährung gehören dabei zu den wichtigsten Aspekten. Der Körper braucht zum Beispiel Omega-Fettsäuren, die er nur aus der Nahrung entnehmen kann.

Wie kommt man an diese Fettsäuren? Eine wahre Fundgruppe hierfür sind Nüsse. Walnüsse und Haselnüsse sind nicht nur gesund, sie sind ein wahres Heilmittel.

In den Ölen dieser Nüsse sind gleich acht Proteinbausteine enthalten, die wir zum Leben brauchen. Zusätzlich findet man Spurenelemente, Vitamine B und Mineralstoffe.

Wer reichlich Nussöl konsumiert, schützt sein Herz und auch den Kreislauf, indem der Blutdruck positiv beeinflusst wird. Nussöle sind daher die perfekten Speisöle für jedermann.

Warum gesunde Fette für Zellen wichtig sind

Fett als Schutzschild für die Zellen
Fett als Schutzschild für die Zellen

Die Funktion von Fetten kann in der Bildung und der Funktion der körpereigenen Zellmembranen formuliert werden. Die Zellen werden im Hinblick auf schädliche chemische oder physische Einflüsse beschützt. Die Aufnahme von giftigen Stoffen wird verhindert.

In einer Studie wurde die Funktionsweise der menschlichen Zellmembran näher betrachtet. Es konnte beobachtet werden, dass je nach Art des Fettes, das verzehrt wurde, der Aufbau der Zellmembran der Testperson entsprechend anders war.

Wurden Nahrungsmittel verzehrt, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Transfetten beinhalteten, war die Zellmembran zäh und unflexibel. Der Verzehr von Lebensmitteln mit gesunden Fetten dagegen ließ die Beobachtung zu, dass die Zellmembran viel flüssiger und beweglicher sein konnte.

Fett für diverse Körperfunktionen

Weitere Aufgaben der gesunden Fette liegen in

Wenn die Fettsäuren näher betrachtet werden, so dienen diese als strukturelle Elemente, die vor allem für die Leistungsfähigkeit des Gehirns zuständig sind. Vor allem essentielle Fettsäuren unterstützen somit die Denkleistung in großem Maße.

Bereits während der Schwangerschaft hat der Verzehr von Fetten eine positive Auswirkung auf die Entwicklung der Gehirnleistung des Ungeborenen. Ebenso große Auswirkungen schlagen sich auf die Entwicklung der Nervenimpulse im Nervensystem des Ungeborenen nieder.

Fettreserven können nicht nur als Fluch verstanden werden, sondern auch als Energiereserve. Der Körper hält einen gewissen Anteil an Fett fest, um auf diese Weise stets Energie produzieren und abgeben zu können. Bereits bei dem Thema Körperwärme kommt das gespeicherte Fett in den körpereigenen Energiefreisetzungsprozess.

Nahrungsergänzung mit Omega-3

Über die zusätzliche Versorgung durch hochkonzentrierte Öle von Fisch und Krillkrebsen

Frau sitzt mit einem Glas Wasser und Vitamintabletten in der linken Hand am Tisch
taking vitamin © Suprijono Suharjoto - www.fotolia.de

Omega-3-Fettsäuren gelten als wahre Alleskönner: Sie sollen Stoffwechsel und Nervensystem günstig beeinflussen, Entzündungen vorbeugen, die Gelenke "schmieren" und ganz nebenbei auch noch für schönes Haar und perfekte Haut sorgen. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann von den wertvollen Fettsäuren profitieren.

Omega-3 aus der Kapsel

Es gibt nur ein Problem: Über den täglichen Speiseplan nehmen viele Bewohner unserer Breitengerade nicht genügend Omega-3 auf. Dieses ist nämlich vor allem in einigen Pflanzenölen sowie in fettem Seefisch vorhanden. Deshalb greifen selbst Menschen, die sonst keine Fans von Nahrungsergänzungsmitteln sind, hier zum Fisch- oder Krill-Öl aus der Kapsel.

Auf Qualität achten

Klar: Eine ausgewogene Ernährung kann durch diese Produkte nicht ersetzt werden. Daher ja auch der Name "Ergänzung"! In dem Fall macht die zusätzliche Versorgung durch hochkonzentrierte Öle von Fisch und Krillkrebsen durchaus Sinn.

Allerdings sollte man auf hochwertige Produkte mit nachgewiesener Schadstoffprüfung achten - Fische und Krebse können Schadstoffe beispielsweise aus dem Meer in ihrem Organismus ansammeln, ohne entsprechende Prüfung und Aussortierung wäre der gewünschte Gesundheitsvorteil also schnell dahin.

Fette sind überlebenswichtig

Fette liefern dem Körper Energie und sorgen für ein gutes Hautbild, eine gute Entwicklung der Haare und Nägel. Vitamine können durch Fett vom Körper besser verarbeitet werden. Bezeichnet werden die guten Fette mit dem Begriff einfach oder mehrfach ungesättigte Fette.

Einfach ungesättigte Fette sind unter anderem in Nüssen vorhanden und dienen der Senkung des schlechten Cholesterins. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kommen zum Beispiel in Fisch vor und können Herzerkrankungen und dem Auftreten von Arthritis vorbeugen. Das Fettvorkommen in Fisch wird auch mit Omega-3-Fettsäuren bezeichnet.

Die Lebensmittelanbieter versuchen mittlerweile, den neuen Erkenntnissen der Forschungen Rechnung zu tragen und markieren ihre Produkte mit Omega-3-Fettsäuren-Aufklebern. Das Umdenken in der Ernährungsindustrie hat also mit großen Schritten begonnen, um den guten Fetten wieder den rechtmäßigen Platz in einem gesunden Ernährungsplan zu ermöglichen.

Fett ist nicht gleich ungesund – der Unterschied zwischen guten und schlechten Fetten

Drei grüne Oliven mit Blättern liegen im gelben Olivenöl
oliven mit olivenöl © matthias fährmann - www.fotolia.de

Wenn es um eine gesunde Ernährungsweise geht, ist es neben dem Zucker das Fett, welches sogleich verpönt wird, schließlich sind es Pommes, Schnitzel und Co., die zu den zusätzlichen Pfunden an Hüfte, Bauch und Po führen.

Bei der Betrachtung der Fette kommt es darauf an, nur die schlechten Arten zu vermeiden, denn in der Tat benötigen wir Fette, um zu überleben. Man muss nur wissen, welche Speisen und Lebensmittel dabei nicht unbedingt auf dem Teller landen sollten.

Warum braucht der Körper Fett?

Unser Körper ist nicht dazu in der Lage, die notwendigen Fette selbst herzustellen. Eine Aufnahme über die Nahrung ist aus diesem Grund unumgänglich.

Fette dienen uns als Energielieferanten und schützen unsere Haut und Organe wie Herz, Gehirn und Nieren vor Wärmeverlust sowie Erschütterungen. Des Weiteren sind sie wichtig, um bestimmte, fettlösliche Vitamine aufzunehmen.

Es wird zwischen Omega-3- und Omega-6-Fetten unterschieden, die im korrekten Verhältnis von etwa eins zu vier die genannten wichtigen Funktionen übernehmen und uns somit zudem vor Erkrankungen bewahren können.

Welches sind die schlechten und die guten Fette?

Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, sollte tierische Fette – gesättigte Fette – meiden, denn bei übermäßigem Verzehr drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stattdessen sollten ungesättigte Fettsäuren, die beispielsweise in pflanzlichen Ölen und Fetten vorzufinden sind, verzehrt werden.

Einfach ungesättigte Fettsäuren findet man unter anderem in Raps- und Olivenöl, in Nüssen und Samen sowie in Avocados vor; diese sollten in Maßen aufgenommen werden.

Am gesündesten sind mehrfach ungesättigte Fette. Zahlreiche Fischarten wie Lachs, Thunfisch, Hering oder Makrele sowie pflanzliche Lebensmittel können gelten in dieser Hinsicht als gute Lieferanten.

Auch Abnehmwillige sollten Fette nie ganz streichen

Mehr Fett führt nicht unbedingt zu Übergewicht - nur muss es das richtige sein!

Viele Jahre ist man davon ausgegangen, dass Fett zu Übergewicht und dadurch zu verschiedenen Krankheiten führt. Vor allem gesättigtes Fett, welches vor allem in Butter oder Sahne vorkommt, wurde pauschal als ungesund und ungesättigtes Fett (zum Beispiel in Pflanzenölen) als gesund angesehen.

Heute weiß man aufgrund von mehreren Studien allerdings, dass dies nicht unbedingt richtig ist. Der Rat von Ernährungsexperten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), mehr Kohlenhydrate und dafür weniger Fett zu essen, müsse demnach nochmal überdacht werden.

Letztendlich ginge es darum, die "richtigen" Fette zu verzehren, und nicht wie lange angenommen, schlichtweg weniger. Damit man von einer optimalen Ernährungsberatung sprechen kann, sind in absehbarer Zeit mehrere Studien zu erwarten, die den Verbrauchern Klarheit bringen sollen.

Für Sie ist es wesentlich, dass Sie besser darauf achten, wie fetthaltig Ihre Nahrung tatsächlich ist, dass Sie bei der Umstellung Ihrer Ernährung nicht gänzlich auf Fette verzichten und dass Sie ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Fett für Ihren Körper ausreichend ist. Lernen Sie grundsätzlich ein Gefühl für sich und Ihr Ernährungsverhalten zu entwickeln und sehen Sie nicht jeden Fettanteil als Bruch in Ihrem Ernährungsplan.

Fette sind wichtig für den menschlichen Körper und es ist wie so oft das Mittelmaß, das das gesunde Leben ausmacht. Lernen Sie sich besser kennen mit gesunden Lebensmitteln und den darin enthaltenen Fettanteil. Versuchen Sie die Fettanteile Ihrer bisherigen Nahrung zu erkennen und zu verringern, eliminieren Sie Fette aber nicht gänzlich aus Ihrem Ernährungsplan.

Mehr als 30 Prozent Fett sollten es nicht sein

Bei der Frage, wie viel an gutem Fett empfehlenswert für einen gesunden Ernährungsplan ist, werden 30 Prozent der täglichen Kalorienanzahl genannt. Diese Zahl ist als eine Empfehlung und nicht als Richtwert zu verstehen.

Nehmen Sie sich Ihren Ernährungsplan und typisieren Sie die Fette, die Sie durchschnittlich pro Tag zu sich nehmen. Klassifizieren Sie diese in gute und schlechte Fette, sowie in Transfette. Ersetzen Sie die schlechten Fette und die Transfette durch andere Nahrungsmittel oder durch gute Fette.

Sollte Ihr durchschnittlicher Fettanteil in der Nahrungsaufnahme unter 30 Prozent belaufen, dann müssen Sie sich nicht veranlasst fühlen, fettarme Lebensmittel durch Lebensmittel mit gesunden Fetten auszutauschen. Seien Sie sich aber bewusst, dass Sie mit der Zeit - hier bietet sich der Zeitpunkt an, wenn Sie Ihre Grundnahrungsmittel Ihres Ernährungsplanes verändern - freier in der Auswahl der Lebensmittel sind und Nahrungsmittel mit gesunden Fetten nun mit auswählen dürfen.

Investieren Sie etwas Zeit, um sich mit guten und schlechten Fetten auseinanderzusetzen und so im Alltag einfacher zu erkennen, welche Gerichte im Rahmen Ihres Ernährungsplanes liegen.

Das gesundheitliche Risiko von Transfettsäuren – Tipps für Verbraucher

Grafische Darstellung Fettzellen
fettzellen © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Die negative Wirkung von Transfettsäuren auf den Organismus – insbesondere auf Herz und Gefäßsystem – werden schon länger diskutiert. Entsprechend wurden Höchstgehalte für einzelne Lebensmittel in der EU, beispielsweise für Säuglingsnahrung, festgelegt.

Wo sind die gefährlichen Fette enthalten?

Diese schädlichen Substanzen entstehen bei der industriellen Fetthärtung, wenn Pflanzenöl zum Beispiel für die Herstellung von Margarine streichfähig gemacht wird.

Im geringeren Umfang können sich diese bedenklichen Fettsäuren darüber hinaus auch beim intensiven Erhitzen von Öl entwickeln und sind von Natur aus in Milchprodukten und in Rindertalg enthalten.

Obwohl Transfettsäuren zu den ansonsten empfehlenswerten ungesättigten Fettsäuren gehören, basiert der negative Effekt für die menschliche Gesundheit auf der chemischen Struktur. In Folge kann ein hoher Verzehr das Herz-Kreislauf-System schädigen, indem es die Blutfettwerte verändert.

Wie beugt man vor?

Um diesen Effekt vorzubeugen, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung, maximal einen Energieprozent aus Transfettsäuren pro Tag zuzuführen. Besonders kritisch sind in diesem Zusammenhang laut bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Backwaren, Frittieröl und darin erhitzte Lebensmittel.

Zusätzlich werden Produkte wie Margarine, Olivenöl und Nahrungsmittel für Babys regelmäßig unter die Lupe genommen. Laut DGE können auch spezielle Fertiggerichte wie Tütensuppen oder Cerealien erhöhte Gehalte an Transfett aufweisen.

Während viele Margarinesorten mittlerweile deutlich weniger Transfettsäuren enthalten, steht industriell verwendete Margarine weiter unter Kritik. Verbraucher sollten entsprechend Frittiertes und in Fett ausgebackene Lebensmittel wie Donuts und Co. nur selten verzehren und auch Pizza und sonstige Fertigprodukte eher meiden.

Bei letzteren in puncto Verpackungsangabe kontrollieren, ob Hinweise auf eine Fetthärtung aufgeführt sind.

Ungesunde Fette

Doch nicht immer ist es auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich um gute oder schlechte Fette handelt. Schlechte Fette unterstützen unter anderem Herzerkrankungen und Verstopfungen der Arterien.

Gesättigte Fette kommen in Fleisch, Milch, Käse und anderen tierischen Produkten vor. Sie sind in einer gesunden Ernährung nicht untersagt, dürfen aber nur in geringer Menge zu sich genommen werden. Zu den ungesunden Fetten werden die als Transfette bezeichneten Fette verstanden.

Transfette befinden sich vornehmlich in Fast Food, in frittierten Gerichten und in Tiefkühlkost wieder. Vermeiden Sie in erster Linie diese Nahrungsmittelgruppen und nehmen Sie auch sonst Abstand von Fertigprodukten jeglicher Art.

Wissen im Alltag: Was sind Fette und sollte man sie bei der Ernährung wirklich meiden?

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren in Maßen sind notwendig und gesund für den Organismus

Aufgerollte Butterstücke
butter curls © robynmac - www.fotolia.de

Viele Menschen versuchen, sich besonders fettarm zu ernähren. Sie haben einmal gelernt, dass Fette schlecht für den Körper sind und sie dick machen. Doch stimmt das eigentlich?

Lebensnotwendiger Geschmacksträger

Zunächst einmal sind Fette ein wunderbarer Geschmacksträger und für viele leckeren Mahlzeiten daher wichtig. Sie sind allerdings nicht nur für den Geschmack eine schöne Sache, sondern tatsächlich für ein gesundes Leben unverzichtbar.

Wer Fette komplett aus seinem Ernährungsplan streicht, weil er glaubt, sich damit etwas Gutes zu tun, der irrt sich. Der menschliche Körper benötigt Fette, denn nur durch sie können die fettlöslichen Vitamine (Vitamin A, D, E, K) im Körper aufgenommen und verwertet werden.

Fette während der Diät

Es ist ebenfalls ein Mythos, dass man bei einer Diät nur auf Fett verzichten muss und schon ist alles gut. Der wahre "Feind" sind die Kalorien und die stecken zwar durchaus im Fett, aber auch in Kohlenhydraten und sogar Eiweißen.

Fakt ist allerdings, dass Fett als Energiequelle mehr Kalorien in sich birgt als Kohlenhydrate und Eiweiß. Im Schnitt sind es neun Kilokalorien pro einem Gramm Fett. Eiweiße und Kohlenhydrate schlagen nur mit vier Kilokalorien pro Gramm zu. Daher sollten Diätwillige durchaus den Fettkonsum senken, dabei aber auch bedenken, dass Kohlenhydrate (und besonders Zucker) keineswegs harmlos sind.

Die drei Unterarten

Um die Bedeutung von Fetten zu verstehen, sollte man als Konsument außerdem wissen, dass es drei Unterarten gibt:

  1. ungesättigte Fettsäuren,
  2. gesättigte Fettsäuren und
  3. Transfettsäuren.

Die gesättigten finden sich vor allen Dingen in tierischen und die ungesättigten Fettsäuren in pflanzlichen Produkten. Die Transfettsäuren gibt es nur in der industriellen Verarbeitung bestimmter Öle und Fette. Sie sind besonders ungesund. Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren dagegen sind in Maßen absolut vertretbar und gesund.

Zu viel Fett in der Ernährung macht dumm und träge
Schlimme Auswirkungen von zuviel Fett in der Ernährung
Schlimme Auswirkungen von zuviel Fett in der Ernährung

Der exzessive Genuss von Fetten wirkt sich in Form von Bauchansatz und Reiterhosen alles andere als positiv auf unsere Attraktivität aus. Schlimmer als die Folgen für unser Aussehen sind jedoch die gesundheitlichen Folgen, die langfristig durch Übergewicht und ein Übermaß an Fettkonsum auftreten können.

Stoffwechselkrankheiten (wie zum Beispiel Diabetes) und Erkrankungen an Blutgefäßen und dem Herzen sind nur einige von vielen möglichen Folgen. Dadurch, dass diese nicht unmittelbar nach dem Verzehr von fettreichen Essen auftreten, wirken diese gemeinhin wenig abschreckend.

Wissenschaftler fanden nun heraus, dass eine Fett auch unsere Denkfähigkeiten beeinträchtigt. Und zwar ziemlich zeitnah nachdem wir das Besteck zur Seite legen.

Übergewichtige Männer sollten zu Rapsöl greifen: Cholesterinspiegel profitiert

Deutsche Forscher vergleichen den gesundheitlichen Einfluss von Oliven- und Rapsöl

Drei grüne Oliven mit Blättern liegen im gelben Olivenöl
oliven mit olivenöl © matthias fährmann - www.fotolia.de

In deutschen Küchen wird immer häufiger Olivenöl als scheinbar gesunde Alternative zu Butter und Bratenfett beim Kochen verwendet.

Noch sinnvoller sei es jedoch, stattdessen Rapsöl zu verwenden, stellten Forscher des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung nun fest.

Speiseöl-Studie

Die Wissenschatler wollten konkret wissen, welches Speiseöl gesünder ist und teilten dafür 18 freiwillige männliche Studienteilnehmer zwischen 39 und 63 Jahren in zwei Gruppen ein.

Die eine erhielt vier Wochen lang 50g kaltgepresstes Olivenöl täglich, die andere Gruppe raffiniertes Rapsöl.

Cholesterinspiegel und Leberwerte

Während es bei beiden Gruppen zu keinerlei Gewichtsverlust kam, hatte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Rapsöl-Gruppe um 0,45 mmol/L verbessert. Auch die Leberwerte zeigten eine positive Veränderung.

So produzierte ihr Unterhautfettgewebe weniger Interleukin-6, das im Verdacht steht, die Entstehung von Diabetes Typ 2 zu fördern. Bei Olivenöl zeigten sich diese positiven Veränderungen hingegen nicht.

Profitabel bei Übergewicht?

Eine größere Studie soll diesen Effekt nun genauer untersuchen. Nach Ansicht der Forscher liegt die Vermutung nahe, dass übergewichtige Männer davon profitieren könnten, täglich 50g Rapsöl zu konsumieren und so Cholesterin- und Leberwerte zu verbessern.

Die Studie:

In einer Studie fütterten englische Forscher von der Universität in Cambridge zehn Tage lang Ratten mit Fetten angereicherten Futter. Während dieser Zeit zeigten die Tiere Anzeichen für ein beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis sowie ein geringeres Aktivitätsniveau.

Die Wissenschaftler zogen aus ihren Beobachtungen Parallelen zu uns Menschen und glauben, dass ein hoher Fettkonsum uns dumm und träge machen kann. In der Studie stellten die Forscher zwei Rattengruppen zusammen und verabreichten jeweils ein anderes Futter.

Die erste Tiergruppe bekam fettarmes Futter, dass nur zu 7,5 Prozent aus Fett bestand. Die anderen Nager wurden fettreich gefüttert. Ihr Futter enthielt einen 55-prozentigen Fettanteil.

Das Ergebnis:

Bereits nach vier Tagen setzte die Wirkung des hohen Fettkonsums ein. Die Nager in der Fettgruppe nahmen nicht nur an Gewicht und Umfang zu, sondern wurden auch zunehmend passiver.

Auf zellularer Ebene kam zum Vorschein, dass ihre Muskeln weniger Sauerstoff in Energie umwandeln konnten, als vor der fettreichen Ernährung. Nach neun Tagen brauchten sie länger, um den Ausgang in einem Labyrinth zu finden und machten mehr Fehler, als die Tiere der fettarmen Gruppe.

Nagetiere gelten als zuverlässige Versuchstiere, wenn es um Analogien zum Menschen geht. Dennoch müssen die Ergebnisse von Studien an Menschen abgewartet werden, um wirklich sicher zu sein, dass Fett unsere Denkfähigkeiten beeinträchtigt.

Fett oder Kohlenhydrate Ursache für hohe Blutfettwerte?

Verstärkte Kohlenhydratzufuhr erhöht Palmitoleinsäurewerte - Denkanstoß für weitere Forschungen gegeben

Bunter Mix an Zutaten und Lebensmitteln wie Nudeln, Käse, Obst und Gemüse
gastronomia © giuseppe porzani - www.fotolia.de

Fette genießen einen schlechten Ruf, da sie dick machen. Ein Gramm Fett besitzt mehr als neun Kalorien, Kohlenhydrate dagegen lediglich vier. Gerade gesättigte Fette steigern den Appetit und lassen das negative LDL-Cholestrin ansteigen. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt.

Kohlenhydratzufuhr entscheidend

Doch nun lässt eine neue US-Studie vermuten, dass gesättigte Fette aus Lebensmitteln nicht zwangsläufig auch im Körper als gesättigte Fette gespeichert werden. Entscheidender sei demnach der Gehalt an Kohlenhydraten in der Nahrung.

Bekomme der Körper nur geringe Mengen Kohlenhydrate, so die Wissenschaftler, verbrennt er bevorzugt gesättigte Fettsäuren. Bei einem größeren Anteil an Kohlenhydraten in der Ernährung erhöhe sich jedoch die Menge einer speziellen ungesättigten Fettsäure, der Palmitoleinsäure, im Blut.

Gesundheitliche Auswirkungen erhöhter Palmitoleinsäurewerte

Erhöhte Werte dieser Fettsäure werden mit Übergewicht und einem gesteigerten Diabetes-Risiko in Verbindung gebracht. Da an der Studie jedoch nur 16 Personen mit metabolischem Syndrom teilnahmen, soll die Untersuchung vor allem ein Denkanstoß für weitere Forschungen sein.

Im Folgenden zeigen wir, welche Öle und Fette mit welchen gesundheitlichen Vorzügen punkten können...

Kokosnussöl kann Diabetes-Symptome lindern

Auch aus der Kokosnuss wird wertvolles Öl gewonnen
Auch aus der Kokosnuss wird wertvolles Öl gewonnen

Eine Ernährungsweise, die viel Kokosnussöl berücksichtigt, kann laut den Erkenntnissen australischer Wissenschaftler die Auswirkungen einer Insulinresistenz mildern. Man spricht von einer Insulinresistenz, wenn Zellen unseres Körpers nicht mehr auf Insulin reagieren und deshalb Glukose nicht zur Energiegewinnung verwenden.

Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin noch mehr Insulin aus, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Eine hohe Insulinausschüttung kann jedoch zu einer verstärkten Fetteinlagerung führen. So kann bei betroffenen letztendlich Typ-2-Diabetes zum Ausbruch kommen.

Die Studie

Ein Forscher-Team vom australischen "Garvan-Institut für medizinische Forschung" verglich in einer Studie an Mäusen und Ratten die Auswirkung von fettreichen Diäten. Hierbei verabreichten die Wissenschafter den Nagern entweder ein Kokosnussöl-Präparat oder ein Präparat, das aus Schweinefett bestand.

Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass das Kokosnussöl die Einlagerung von Fetten reduziere und gleichzeitig eine effizientere Insulin-Aktivität fördere; das heißt mit weniger Insulin konnte mehr Glukose abgebaut werden.

Die gesättigten Fettsäuren im Kokosnussöl haben zudem eine antimikrobielle Wirkung, die Bakterien und Pilze unschädlich machen kann. Kokosnussöl fördert zudem die Verdauung einiger fettlöslicher Vitamine.

Eigenschaften der Fettsäuren in Kokosnussöl

Interessanterweise sind die Fettsäuren im Kokosnussöl in ihren Eigenschaften eher den Kohlenhydraten als anderen Fetten ähnlich. Auf Grund ihrer mittleren Länge (so genannte MCFAs) sind sie wasserlöslicher und verdaulicher als Fette anderer Nahrungsgruppen.

Die Fettsäuren des Kokosnussöls gelangen vergleichsweise schnell in den Blutstrom und werden direkt an die Leber als Energielieferant weitergeleitet, wodurch sie nur in seltenen Fällen in unseren Fettdepots landen können.

Auf Grund ihrer kompakten Länge gelangen die Kokosnussöl-Fettsäuren in die Mitochondrien, den Energiewerken unseres Körpers, wo sie schließlich verbraucht werden. Der übermäßige Verzehr von Kokosnussöl kann jedoch zu einer sogenannten Fettleber führen, wodurch ähnliche Symptome wie bei einer Alkoholleber auftreten können.

Unsere Fettspeicherung hängt maßgeblich davon ab, wie viele Fette wir uns zuführen und wie viele Fette wir zu Energie umwandeln können. Wenn Menschen eine fettreiche Diät befolgen, passt sich der Organismus daran an, indem er seine Fettverbrennungskapazität erhöht. Die Kokosnussöl-Diät führte auf Grund der im Öl vorhandenen mittellangen Fettsäuren zu einer deutlichen Verbesserung der Fettverbrennung.

Um zu verhindern, dass der Genuss von Kokosnussöl zu der Bildung einer Fettleber führt, sollte bei der Ernährung auch Fischöl eine große Beachtung finden. Denn in einigen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass Fischöl die Fettoxidation in der Leber anregt.

Gesunde Öle unterstützen die Cholesterindiät

Geringerer LDL-Cholesterinwert durch einfach gesättigte Fettsäuren

Nahaufnahme Öl wird auf Löffel gegossen, darunter Salat
Pouring oil © Laurent Renault - www.fotolia.de

Eine mediterrane Diät ist nicht nur gesund und hilft den überzähligen Pfunden den Kampf anzusagen, die gesunden Öle, die dort vielfach zum Einsatz kommen, unterstützen eine Cholesterindiät wie kanadische Forscher in einer Studie feststellten.

Einfach gesättigte Fettsäuren erhöhen guten Cholesterinwert

Olivenöl, Sonnenblumenöl, Avocadoöl und Co. enthalten einfach ungesättigte Fettsäuren. Durch den Zusatz solcher Öle zur herrkömmlichen Cholesterindiät kann der gute Cholesterinwert um ein Vielfaches erhöht werden, während die Öle den Rückgang des schlechten Cholesterins durch die Diät in keinster Weise beeinträchtigen.

Im Clinical Nutrition and Risk Factor Modification Centre am St. Michael's Krankenhaus in Toronto wurden 24 Patienten mit erhöhtem Cholesterinwert in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen erhielten eine vegetarische, mediterrane Diät und eine mit Phytosterol versetzte Magarine.

In der einen Gruppe wurde zudem ein Teil der Kohlenhydrate durch Sonnenblumen- beziehungsweise Avocadoöl ersetzt. In dieser Gruppe stellten die Wissenschaftler nach der vierwöchigen Diät fest, dass sich das "gute" HDL-Cholesterin um 12,5% erhöht hatte. Das "schlechte" LDL-Cholesterin hingegen konnte weiterhin um bis zu 35% reduziert werden.

Olivenöl kann Frauen beim Abnehmen helfen

Offenbar können ehemalige Krebs-Patientinnen schneller Körperfett abbauen, wenn Sie einen Diätplan befolgen, der Olivenöl einen festen Platz bei täglichen Ernährung einräumt, als wenn Sie sich eine konventionelle fettarme Diät halten würden. Diese Erkenntnis ist deshalb von besonders wichtiger Bedeutung, weil Krebs-Patientinnen, die an Übergewicht leiden oder während der Behandlung an Gewicht zunehmen, ein größeres Risiko haben, erneut an Krebs zu erkranken. Dies trifft insbesondere auf Frauen in den Wechseljahren zu.

Die Studie

In der Studie wurde eine üblicherweise empfohlene fettarme Ernährungsweise mit einer vegetarischen Diät verglichen, die einen Schwerpunkt auf die Verwendung von Olivenöl legte. Nach acht Wochen zeigte sich, dass 80 Prozent der Patientinnen, die sich an die vegetarische Diät hielten, eine Gewichtsreduktion von mehr als 5 Prozent ihres Ausgangskörpergewichts verzeichneten. Bei den Frauen, die den konventionell fettreduzierten Ansatz befolgten, konnten nur 31 Prozent einen solchen Rückgang des Körpergewichts erreichen.

Nach Ablauf der achtwöchigen Studie sollten sich die Frauen für eine der beiden Diätformen entscheiden und diese für sechs Monate beibehalten. Die meisten Frauen entschieden sich für die fettreiche vegetarische Diät, weil die Nahrungsmittel besser, günstiger und leichter zu konsumieren seien.

Fazit

Die Autoren der Studie sehen in den Ergebnissen einen wichtigen Fortschritt bei der langfristigen Heilung von Krebs-Patientinnen. Sie sagten ferner, dass die Erfolge der mit Olivenöl angereicherten vegetarischen Diät auch auf gesunde Frauen zutreffen würden.

Olivenöl sorgt nicht für eine Entgiftung der Leber

Drei grüne Oliven mit Blättern liegen im gelben Olivenöl
oliven mit olivenöl © matthias fährmann - www.fotolia.de

In den Weiten des Internets finden sich oft pseudo-wissenschaftliche Ratschläge, die jeder medizinischen Grundlage entbehren. So fanden Forscher aus Deutschland und Neuseeland in einer Studie heraus, das der gezielte Verzehr von Grapefruitsaft und Olivenöl gar nicht zur Entgiftung der Leber beiträgt. Auch Bittersalze (Magnesiumsulfate) welche heute vereinzelt in purer Form als Abführmittel eingesetzt werden, wurde diese Wirkung fälschlicherweise nachgesagt.

Da sich nach der Einnahme der genannten Produkte am Folgetag eine Art "Gallengrieß" in den Exkrementen finden lässt, wurde angenommen, dass dies Gallensteine der nun gereinigten Lebergänge seinen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine Ansammlung von Kristallen, welche entweder aus Cholesterin oder Bilirubin-Pigmentmaterial bestehen. Die grießartige Konsistenz der Cholesterinsteine ist daher lediglich das Ergebnis einer Umwandlung von Olivenöl und Grapefruitsaft im Verdauungstrakt.

Wer viel Olivenöl zu sich nimmt, beugt Depressionen vor

Olivenöl fließt auf eine grüne Olive auf einem weißen Löffel
Olive oil © Dusan Zidar - www.fotolia.de

Dass Olivenöl zu den gesündesten Ölen zählt, ist weitesgehend bekannt. Aber Olivenöl soll nicht nur für die Gesundheit von Vorteil sein, sondern auch für die Seele, wie das Apothekenheft "Senioren Ratgeber" mit Berufung auf eine spanische Studie berichtet.

Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 12.000 Probanden hinsichtlich ihrer Ernährungsgewohnheiten beobachtet. Die Teilnehmer, die bei ihrer Ernährung vorwiegend auf ungesättigte Fettsäuren in Form von Olivenöl zurückgriffen, litten deutlich seltener an Depressionen, als die Probanden, die hauptsächlich gesättigte Fettsäuren aus Fleisch, Fastfood und Co zu sich nahmen.

Studie belegt - Olivenöl ist tatsächlich gut für das Herz

Schon länger werden Olivenöl gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Eine britische Studie hat diese These nun belegt.

Demnach schütze Olivenöl dank seinem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren vor allem das Herz und minimiere dadurch das Risiko für Blutgerinnsel. Den Studienautoren zufolge reichen zwei Esslöffel Olivenöl pro Tag bereits aus, um die Gefahr für Herzleiden zu halbieren.

Fischöl bringt die grauen Zellen auf Trab

Unter Ernährungsexperten und Fitnesstrainern ist Fischöl schon lange kein Geheimtipp mehr. Auf Grund entzündungshemmenden Eigenschaften kann es die Regeneration beschleunigen und auch freien Radikalen den garaus machen.

Eine Studie, die im Vereinigten Königreich an der Northumbria-Universität durchgeführt wurde, brachte nun zum Vorschein, dass Fischöl auch unsere Gehirnleistung verbessern kann. Die Studie sagt im Kern aus, dass DHA-reiches Fischöl zu einer verbesserten Durchblutung des Gehirns führe und dadurch mentale Ermüdung beim Lösen schwieriger Aufgabe hinauszögere.

Schnellere Reaktionszeiten, weniger Ermüdung

In der ersten von zwei durchgeführten Studien fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Verzehr von Fischöl bei jüngeren Erwachsenen im Alter zwischen 18-35 Jahren zwar nicht zu einer nachweisbaren Erhöhung der mentalen Funktion führe, aber sehr wohl zu schnelleren Reaktionszeiten und geringeren Ermüdungsanzeichen.

Die zweite Studie zeigte jedoch, dass nach drei Monaten konstanter Einnahme eines Fischöl-Supplements die Durchblutung des Gehirns steigere und damit eine Erhöhung der Gehirnleistung verbunden wäre. Die Forscher erklären sich diese Beobachtung mit der Tatsache, dass Personen im Alter von 18-35 Jahren ohnehin auf dem Höhepunkt ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit sind und dadurch keine weiteren größeren Leistungsverbesserungen zu erwarten seien.

Ein Mittel zur Vorbeugung von Demenz?

Doch die Autoren der Studie sehen in ihren Untersuchungsergebnisse wertvolle Hinweise für die Behandlung von mentalen Erkrankungen und glauben, dass dies sich diese Erkenntnisse insbesondere für die ältere Bevölkerungsschicht ausbezahlen würde. Der regelmäßige Konsum von Fischöl oder Omega-3-Supplementen kann den Rückgang der kognitiven Leistungsfähigkeit und damit auch dem Eintreten von Demenz vorbeugen.

Die gesteigerte Durchblutung des Gehirns, die durch die Einnahme von Fischöl auftritt, sei laut den Wissenschaftlern der Grund dafür. Um ihre Theorie zu untermauern, wollen die Forscher nun die gleichen Untersuchungen an älteren Probanden im Alter zwischen 50 und 70 Jahren durchführen.

Sie wollen überprüfen, ob der regelmäßige von Fischöl oder Omega-3-Supplementen tatsächlich zu einer verbesserten Gedächtnisleistung und höheren kognitiven Leistungen führe. Die Untersuchungen sollen im ersten Quartal des Jahres 2012 abgeschlossen werden. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachblatt "British Journal of Nutrition" veröffentlicht.

Öle in der Kosmetik

Was steckt wirklich in dem Wundermittel Arganöl?

Ernährungsmittelforschern zufolge hebt sich Arganöl in seiner Zusammensetzung nicht besonders ab

Öl wird aus Flasche auf Löffel gekippt und läuft dann in eine Schale
gesundes öl - flüssiges gold © emmi - www.fotolia.de

Das Arganöl wurde in den letzten Jahren als echtes Wundermittel angepriesen. Bedenkt man, dass die Arganie, der Baum, aus dem das Öl gewonnen wird, ausschließlich in einer bestimmten Gegend in Marokko wächst, könnte man durchaus davon ausgehen, dass es wertvoll ist.

Jedoch verspricht es laut vielen Herstellern weitaus mehr, als es tatsächlich leisten kann. Neben dem Einsatz in der Küche soll das Arganöl auch in diversen Kosmetika wie beispielsweise Shampoo, Bodylotions, Haarkuren und Seifen echte Wunder bewirken, zudem gibt es viele Nahrungsergänzungsmittel, die das Öl enthalten.

Keine großen Unterschiede in der Zusammensetzung

Bertrand Matthäus, Ernährungsmittelforscher am Max Rubner-Institut in Münster, hat einmal untersucht, was es mit diesem "Wundermittel" auf sich hat und dabei kam heraus, dass es sich von anderen Ölen wie beispielsweise Rapsöl nicht großartig in seiner Zusammensetzung unterscheidet. "Es hat mehr oder minder eine 0815-Zusammensetzung", so Matthäus.

Wie der Lipidforscher weiter mitteilte, empfiehlt er das Arganöl in der Küche eher für kalte Speisen wie Salate und Desserts.

Beautyhelfer: Diese Öle machen schön

Öle können nicht nur für's Essen verwendet werden, sie sind auch fantastische Beautyhelfer

Massage - Grünes Massageöl fließt aus einer Flasche in die aufgehaltene Hand
massage öl © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

Fett macht fett? Quatsch! Fett macht schön - zumindest, wenn es sich dabei um hochwertig gepresste Pflanzenöle handelt. Die sind nämlich randvoll mit wertvollen Fettsäuren, die uns als Beautyhelfer von innen und außen zur Seite stehen. Denn, gut zu wissen: Alle hier vorgestellten Öle kann man natürlich auch essen!

Als Zutat im Salatdressing, aber auch, um gegrilltes Gemüse oder Fleisch bekömmlich und schmackhaft zu machen, sind Pflanzenöle einfach ideal. Sesamöl ist ein enormer Aromaspender und vielerorts noch ein absoluter Geheimtipp, und das besonders hoch erhitzbare Erdnussöl verleiht zum Beispiel selbst gemachten Pommes einen köstlichen Geschmack.

Araganöl für Haare und Haut

Nun kommen wir aber zur äußeren Anwendung - zum Beispiel von Arganöl, einem der teuersten und aktuell wohl begehrtesten Öle. Gewonnen wird dieses auch einem marokkanischen Strauch. Arganöl findet vor allem in Haarpflegeprodukten Anwendung und kann selbst bei eher fettiger Mähne verwendet werden. Darüber hinaus tut das Öl auch bei der Hautpflege gute Dienste.

Kokosöl versetzt in Urlaubslaune

Wem der Beauty-Effekt ebenso wichtig ist wie das Wohlfühlerlebnis, der ist mit Kokosöl gut beraten. Dieses verströmt einen ganz natürlich exotischen Duft, der sofort in Urlaubslaune versetzt.

Tipp: Für eine sommerliche Beachmähne Kokosnussöl oder ein fertiges Haarwachs mit Kokos-Öl in die noch feuchten Längen kneten, die Mähne leicht zurückkämmen und an der Luft trocknen lassen.

Olivenöl für Peelings und Haarkuren

Ein allseits beliebter Helfer für natürliche Schönheit ist natürlich auch das Olivenöl: Kaltgepresst verleiht es vor allem mediterranen Speisen einen herb-fruchtigen Geschmack, in kleinen Mengen macht es sich herrlich als Grundlage für selbst hergestellte Peelings (mit Meersalz und Zucker mischen) oder für Haarkuren: Einfach in die Längen kneten, eine Weile einwirken lassen und ausspülen. Fertig! Funktioniert natürlich auch mit anderen Pflanzenölen; dieses ist aber besonders reichhaltig und zudem nicht unbedingt zu teuer.

Alleskönner Arganöl

Die Anschaffung des marokkanischen Öles lohnt sich gleich dreifach - für Haare, Haut und den Genuss beim Essen

Öl wird aus Flasche auf Löffel gekippt und läuft dann in eine Schale
gesundes öl - flüssiges gold © emmi - www.fotolia.de

Arganöl ist ein echter Alleskönner - für Haare, Haut und für den gesamten Organismus! Wir zeigen, was das aus dem marokkanischen Arganbaum gewonnene, hochwertige Öl alles kann.

Dabei dürfen Sie ruhig sparsam vorgehen: Arganöl ist sehr ergiebig und relativ teuer. Kaufen Sie spezielle Produkte mit Öl-Zusatz oder verwenden Sie kleine Mengen Speiseöl für zwischendurch.

Wunderkur für die Haare

"Moroccan Oil" heißt die Pflegeserie für die Traummähne, auf die Models und Hollywoodstars vertrauen. Hier dreht sich alles um das berühmte Arganöl - das übrigens nicht nur trockene und strapazierte Haare schön pflegt, sondern auch in der Light-Version für fettige oder normale Haare zu haben ist. Natürlich können Sie auch andere Marken ausprobieren, oder einmal nach der Wäsche kurweise einige Tropfen puren Arganöls in die Spitzen einkneten.

Auch die Haut freut sich

Naturbelassene Öle statt aufwendiger High Tech-Produkte gewinnen immer mehr Anhänger. Das gilt auch in Sachen Hautpflege: Arganöl verfügt über eine gute Mischung

und ist zudem sehr gut verträglich. Einfach einige Tropfen in die Haut einmassieren oder eine fertige Creme mit dem Öl verwenden.

Kulinarische Genüsse mit Arganöl

Auch Gourmets lieben das Öl aus dem Arganstrauch: Sein nussig feines Aroma verleiht vielen Gerichten eine ganz besondere Note - und die wertvolle Zusammensetzung macht das Öl zudem zu einem wichtigen Lieferanten pflanzlicher Fettsäuren. Veredeln Sie zum Beispiel

ganz bewusst mit dem edlen Öl.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: oliven mit olivenöl © matthias fährmann - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: coco bath © joanna wnuk - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Nüsse © mika68 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beer and pizza series © Simone van den Berg - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 3d zellen mit zellkern © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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