Wie indisches Essen und weitere Nahrungsmittel Ihnen zu einer schlanken Linie verhelfen

Viele Menschen möchten sich gesünder ernähren und häufig besteht auch der Wunsch, abzunehmen - wir zeigen, welche Nahrungsmittel dabei hilfreich sind

Sie sind kein Fan von Olivenöl und Soja, wollen sich aber trotzdem gesund und fettarm ernähren? Die indische Küche schafft hier Abhilfe, da sie mit ihren vielen Gewürzen und gesunden Ölen geschmacklich ein echter Volltreffer ist, ohne unsere Gesundheit zu belasten. Doch auch viele weitere Nahrungsmittel können beim Abnehmen unterstützen.

Verschiedene Gewürzpulver wie Curry, Chili auf Löffeln

Gelbwurz

Curcumin, der aktive Bestandteil des Gelbwurz, wird von Forscherseite unter die Lupe genommen, weil es aufgrund seiner Eigenschaften dazu beiträgt, die Narbenbildung am Herzen und die Vergrößerung des Herzens zu verringern.

Die regelmäßige Aufnahme kann Low-Density-Lipoprotein (LDL), das so genannte "schlechte" Cholesterin, und Bluthochdruck verringern, die Durchblutung verbessern und das Herzinfarktrisiko senken.

Kardamom

Kardamom ist ein Kraut, das den thermogenen Stoffwechsel erhöht und so dabei hilft, Körperfett besser zu verbrennen. Kardamom ist eines der besten Mittel zur Verdauungsförderung und trägt dazu bei, das Verdauungssystem zu beruhigen und hilft dem Körper andere Nahrungsmittelprozesse effizienter zu gestalten.

Chilis

Speisen mit Chilischoten sind ideale Nahrungsmittel, um Fett zum Schmelzen zu bringen. Chillies enthalten Capsaicin, das zu einer Erhöhung der Stoffwechselleistung beiträgt. Capsaicin ist eine thermogenetische Substanz, die bewirkt, dass der Körper bereits zwanzig Minuten nach dem Essen mit dem Verbrennen von Kalorien beginnt.

Curryblätter

Versuchen Sie Curryblätter in Ihre tägliche Ernährung zu integrieren. Dies kann Ihnen helfen, Gewicht zu verlieren. Diese Blätter aus Fett und Toxinen, reduzieren Fettdepots, die im Körper gespeichert sind und führen zur Verringerung von schlechten Cholesterinwerten.

Wenn Sie übergewichtig sind, nehmen Sie acht bis zehn Curryblätter in Ihre tägliche Ernährung auf. Hacken Sie diese fein und vermischen sie sie zu einem Drink oder streuen sie sie über eine Mahlzeit.

Knoblauch und Ingwer

Eine effektive Fettverbrennung unter den Lebensmitteln wird durch Knoblauch bewirkt. Knoblauch enthält die Schwefelverbindung Allicin, die eine antibakterielle Wirkung besitzt und dazu beiträgt, den Cholesterinspiegel und den Anteil an ungesunden Fetten zu senken.

Ingwer und Knoblauch sind Vasodilatoren. Das heißt, dass sie unsere Blutgefäße weiten und unsere Körpertemperatur erhöhen.

Als Folge nimmt unser Energieverbrauch zu. Bei Versuchen mit Tieren konnte eine Stoffwechselerhöhung von bis zu 20 Prozent beobachtet werden.

Senföl

Senföl hat im Vergleich zu anderen Speiseölen nur eine geringe Menge an gesättigten Fettsäuren. Es enthält zudem Ölsäure, Erucasäure und Linolsäure.

Des Weiteren sind Antioxidantien und Vitamine enthalten, die den Cholesterinspiegel senken und dafür sorgen, dass es dem Herzen gut geht.

Kohl

Roh oder gekocht: Kohl hemmt die Umwandlung von Zucker und anderen Kohlenhydraten in Fett. Daher ist Kohl von großem Wert, wenn Ihr Ziel die Gewichtsreduktion sein sollte.

Moong dal

Sojasprossen sind reich an Vitamin A, B, C und E und vielen Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen und Kalium.

Sie werden als Zusatz oder Ersatz in vielen Diätprogrammen empfohlen, da sie einen sehr niedrigen Fettgehalt haben. Sie bergen eine reiche Quelle an Proteinen und Ballaststoffen, die wiederum zu einem niedrigeren Cholesterinspiegel im Blut verhelfen.

Der hohe Ballaststoffgehalt und die hohe Ausbeute an komplexen Kohlenhydraten, die wichtig für die Verdauung sind, sind bei der Stabilisierung des Blutzuckers wirksam und verhindern den raschen Anstieg des Blutzuckers direkt nach dem Essen.

Honig

Honig ist ein traditionelles Hausmittel gegen Fettleibigkeit. Er mobilisiert die zusätzlichen Fettdepots im Körper und ermöglicht es, dass sie als Energie für die normalen Körperfunktionen genutzt zu werden.

Nach indischer Tradition sollten Sie den Tag mit etwa einen Esslöffel Honig in heißes Wasser aufgelöst beginnen.

Buttermilch

Sie ist etwas sauer, da es sich hier um die Restflüssigkeit handelt, die nach dem Abschöpfen der Butter im Produktionsprozess übrig bleibt.

Das probiotische Lebensmittel jedoch enthält nur 2,2 Gramm Fett und etwa 99 Kalorien. Dazu im Vergleich enthält Vollmilch 8,9 Gramm Fett und 157 Kalorien.

Der regelmäßige Genuss versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, ohne dass Sie Ihrem Körper Unmengen an Fetten und Kalorien verabreichen. Daher ist Buttermilch sehr hilfreich, wenn Sie es auf Gewichtsabnahme absehen.

Millets

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hirse, Jowar, Bajra, Ragi, und so weiter, absorbieren Cholesterin und erhöhen die Bildung von Sekreten in der Galle, die wiederum Fette emulgieren.

Vorsicht Zucker - Gefahren lauern in der Küche

Süss ist toll. Wie alles im Leben, ist aber das richtige Maß wichtig. In vielen Lebensmitteln ist sehr viel Zucker enthalten, was Verbrauchern aber nicht ausreichend bekannt ist.

Das neue Trendgetränk "Bubble Tea" ist mit Vorsicht zu genießen. In einem Becher mit 0,2 l Inhalt, verstecken sich zwischen 300 und 500 Kalorien. Das Sirup in diesem Getränk und die ebenfalls gesüßten Bubbles, sind purer Zucker. Was im Trend liegt, ist meistens sehr süß.

Smoothies, Bubble Tea und Frozen Joghurt gehören zu diesen Zuckerfallen. Aber auch das Frühstück am Morgen birgt süße Gefahren in sich. So machen Müslis, die eigentlich als gesund angepriesen werden, eher Nachwerk und Fruchtsäfte sind ebenfalls eine süße Sache.

Zu den unbewussten Zuckerquellen, zu denen übrigens auch Konserven zählen, kommen dann noch die Süßigkeiten, die den Zuckerverbrauch noch einmal in die Höhe treiben. Verbraucher sollten stets die Etiketten der gekauften Lebensmittel studieren, um sich vor Zuckerfallen zu schützen.

Zimt und Nelken

Diese Gewürze werden ausgiebig in der indischen Küche verwendet. Es wurde herausgefunden, dass die Gewürze einen ähnlichen Effekt wie Insulin haben und bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zu niedrigeren Glukose- und Triglyzeridewerten führen können.

Auch außerhalb der indischen Küche gibt es Nahrungsmittel, die bei dem Wunsch, abzunehmen, behilflich sein können...

Steak und mageres Fleisch

Im Gegensatz zum allgemeinen Meinungsbild kann der Genuss von Fleisch die Erfolgschancen einer Diät drastisch erhöhen. Eine Studie, die im amerikanischem Journal für klinische Ernährung veröffentlicht wurde, zeigte einen interessanten Zusammenhang auf. Frauen, die während ihrer Diät auch rotes Fleisch aßen, verloren mehr Gewicht, als jene, die zwar die gleiche Kalorienmenge zu sich nahmen, jedoch dabei nur sehr wenig Fleisch gegessen haben.

Die Wissenschaftler erklärten, dass das Protein im Fleisch eine zentrale Rolle spielt, um das Muskelgewebe während einer Diät zu schützen. Je mehr Muskelgewebe Sie haben, um so mehr Kalorien verbrennen Sie täglich.

Dänische Forscher haben zudem herausgefunden, dass man bis zu fünf Prozent mehr Kilojoules pro Tag verbrennt, wenn man seinen Eiweißkonsum mittels Fleischverzehr in die Höhe schraubt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass unser Organismus mehr Energie benötigt, um Eiweiß zu verdauen, als er es für Kohlenhydrate und Fette braucht.

Eier

Noch immer werden Eier von einigen Diätprofis als riskantes Lebensmittel eingestuft, das bei übermäßigem Verzehr den Cholesterinspiegel gefährlich erhöhe. Tatsächlich wurde diese Annahme jedoch schon mehrfach wissenschaftlich widerlegt.

Jüngst konnten Forscher der Huhnvorstufe auch einen positiven Diäteffekt bescheinigen. Bei einer Studie der Universität von Louisiana verloren Frauen, die zum Frühstück ein Ei und ein Toast mit Marmelade bekamen, fast doppelt soviel an Körpergewicht wie Frauen, die bei gleicher Kalorienmenge Bagels und keine Eier verzehrten.

Eiprotein hat einen ähnlichen Effekt wie das Protein aus Steaks, führt aber zusätzlich zu einem erhöhten Sättigungsgefühl.

Haferflocken

Jede Form von Kohlenhydratquelle hat es in Zeiten der Low-Carb-Euphorie richtig schwer in die Einkaufskörbe gesundheitsbewusster Diätiker zu landen. Dabei tut man gerade den Haferflocken mit einer Verdammung Unrecht. Haferflocken werden in fast jeder Zubereitungsform sehr langsam von unserem Organismus abgebaut und haben dadurch nur einen geringen Effekt auf unseren Blutzuckerspiegel, wodurch Hungerattacken verhindert werden.

Zudem wird diesem Getreide eine positive Wirkung auf unseren Hormonhaushalt unterstellt, der uns die Dinge mit mehr Schwung angehen lässt. Das Sprichtwort "Ihn sticht der Hafer" kommt schließlich nicht von Ungefähr.

Aufklärung verschiedener Nahrungsmittelmythen

Nicht selten hört man von fragwürdigen Zutaten in verschiedenen Speisen, wie zum Beispiel den Holzspänen im Fruchtjoghurt. Da stellt sich natürlich die Frage, was an diesem Mythos und anderen Behauptungen dran ist.

Was die Holzspäne angeht so kann ganz klar gesagt werden, dass Holz auf keinen Fall auf der Zutatenliste der erlaubten Zusatzstoffe aufgeführt ist. Experten zufolge wird jedoch aus diesem in vielen Fällen ein besonderes Aroma gewonnen, welches in verschiedenen Süßspeisen Verwendung findet. Ein weiterer Mythos ist, dass Wildschweinborsten eine Zutat von Chips darstellen. Auch hier geben die Verbraucherschützer Entwarnung: lediglich L-Cystein, ein Zusatzstoff, der unter anderem auch aus Haaren gewonnen wird, ist hiermit gemeint.

Die nächste Behauptung: rote Lebensmittel können mit Läuseblut gefärbt werden. Tatsächlich kann es vorkommen, dass Salami und Co. mit dem Farbstoff "echtes Karmin" gefärbt werden – einem Stoff, welcher aus getrockneten Schildläusen extrahiert wird.

Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen

Linsen sind ein großartiger Bauchflachmacher. Reich an Protein und Ballaststoffen gehören sie in jedem Ranking von Diät-Speisen an oberste Stelle. Und genau diese Kombination macht sie zu einem idealen Insulinwächter. Je weniger von diesem Hormon ausgeschüttet wird, desto schneller erreichen Sie ihr Traumgewicht.

Hülsenfrüchte besitzen ein nahezu perfektes Verhältnis von Proteinen zu Kohlenhydraten, sind fettarm und ballaststoffreich. Sojabohnen tragen außerdem eine Substanz namens Cholin in sich, die beim Fettstoffwechsel eine Rolle spielt.

Äpfel

Das englische Sprichwort "An apple a day, keeps the doctor away" hat es auch im deutschen Sprachraum zu einer ansehnlichen Popularität geschafft. Und das vollkommen zu Recht. Die Penn-State-Universität konnte in einem Experiment nachweisen, dass Personen, die vor ihrem Mittagessen einen Apfel aßen, pro Tag deutlich weniger Kalorien zu sich nahmen, ohne merklich an Hungerattacken zu leiden.

Joghurt, Käse und Magermilch

Ernährungsexperten sind sich sicher: Joghurt ist eines der perfekten Lebensmittel in unserer Kultur. Mit seiner Dreisamkeit von Protein, Kohlenhydraten und Fett hält es uns nicht nur lange satt, sondern auch unseren Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau.

Und das wiederum hält plötzliche Energietiefs fern, die unsere tägliche Arbeit zur Pein machen. In Texas untersuchten Wissenschaftler Joghurt genauer und fanden heraus, dass Probanden, die in ihrer Diät Joghurt eingebaut haben, rund 60 Prozent mehr Körperfett abbauten, als jene, die darauf verzichteten.

Eine in Amerika durchgeführte Studie zeigte, dass der Konsum von mehr als 1300 Milligramm Kalzium pro Tag abnehmwilligen Personen helfen kann, doppelt so schnell Fett zu verlieren. Ferner bewies eine andere Studie, dass Frauen, die in ihrer Menopause sind und Kalzium supplementierten, weniger Probleme haben, ihr Gewicht zu halten. Es wird vermutet, dass Kalzium den Abbau von Fettzellen begünstigt und den Aufbau von neuen Lipidspeichern behindert.

Parmesan

Das italienische Gold kann trotz seines Fettgehalts zu einer wertvollen Stütze einer jeden Diät werden. Das Fett im Parmesankäse enthält einen hohen Anteil konjugierter Linolsäure (CLA). Untersuchungen haben ergeben, dass diese Art der Linolsäure unseren Fettstoffwechsel erheblich beschleunigen kann.

Abnehmen mit "Light"-Produkten? Nicht alle Versprechen sind wahr

Viele Abnehmwillige versprechen sich von Lightprodukten eine gesunde Ernährung und bequemes Abnehmen

Frau im Supermarkt steht mit Einkaufswagen vor Regal und schaut sich Flasche an
Einkauf von Obst Gemüse im Supermarkt © bilderbox - www.fotolia.de

Jeder vierte Deutsche greift heute regelmäßig zu Produkten, die in irgendeiner Form das Label "Light" tragen. Dies ergab eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung. Die meisten versprechen sich davon eine gesündere Ernährung und bequemes Abnehmen. Doch so leicht ist es leider nicht. Der Haken? Ein Produkt darf sich "Light" nennen, wenn mindestens ein Inhaltsstoff um mindestens 30% gegenüber einen normalen Produkt reduziert wurde.

Ersatzstoffe in Lightprodukten

Anders gesagt: Ein Joghurt kann einen um 30 Prozent reduzierten Fettanteil haben, doch stattdessen einen höheren Zuckeranteil besitzen. Schließlich muss der Geschmack ja irgendwoher kommen.

Wer also den Light-Joghurt isst, um damit weniger Kalorien zu verspeisen, wird getäuscht: Durch den hohen Zuckeranteil schlägt der Light-Joghurt noch stärker an als normaler Joghurt. Wird der Zucker reduziert, werden stattdessen Ersatzstoffe verwendet, die kaum weniger Kalorien enthalten. Zudem ist noch immer nicht sichergestellt, dass Süßstoffe wie Aspartam auf Dauer keine schädlichen Nebenwirkungen auslösen.

So purzeln die Pfunde

Dies bedeutet jedoch nicht, dass "Light"-Produkte nicht durchaus hilfreich sein können, wenn sie in Kombination mit einer gesunden Ernährung und mehr Bewegung eingesetzt werden. Denn damit purzeln die Pfunde immer noch am schnellsten.

Avocado

Die Avocado gehört zu den absoluten Superhelden unter den Lebensmitteln. Die 29 Gramm Fett, die mit jeder Avocado auf dem Teller landen, können im ersten Moment ziemlich abschreckend wirken. Aber wie beim Parmesan steckt das Heldentum im Detail.

Denn die Fette der Avocado sind fast ausschließlich ungesättigte Säuren. Da diese von unserem Organismus nicht ohne Weiteres verdaut werden können und zusätzliche Abbauprozesse notwendig sind, kurbeln sie unseren Kalorienverbrauch gehörig an. Dazu sind ungesättigte Fettsäuren nachgewiesenermaßen äußerst gesund für unser Herz und unsere Gefäße.

Olivenöl

Genauso wie bei der Avocado versteckt sich die Stärke des flüssigen Diätgolds in seinem hohen Fettgehalt. Ungesättigt und charismatisch im Geschmack zügelt Olivenöl nicht nur unseren Appetit und erhöht unseren Energieverbrauch, sondern hat zudem eine entzündungshemmende Wirkung. Obwohl die wissenschaftlichen Ergebnisse hierzu noch nicht ganz eindeutig sind, sieht man im Olivenöl mittlerweile zudem auch krebspräventive Eigenschaften.

Lebensmittel-Tausch über neues Internetportal

Da auch in Deutschland jedes Jahr viel zu viele Lebensmittel auf dem Müll landen, will das neue Internetportal "foodsharing.de" dieser Lebensmittelverschwendung ab sofort den Kampf ansagen. Hier können neben Geschäften auch Privatleute ihre überzähligen Lebensmittel kostenlos, kurzfristig und vor allem unkompliziert an andere Menschen weitergeben.

Besonders die Grünen lobten das Portal und betonten, dass durch dieses Projekt wirklich die Lebensmittel genutzt werden, welche zuvor angebaut wurden. Der foodsharing-Vorstand und Buchautor Stephan Kreutzberger fügte in einer Pressekonferenz dazu, dass dieses Angebot nicht nur für Bedürftige, sondern für jeden Bürger da ist.

Neben dem Weiterschenken ging es Kreutzberger auch um die soziale Komponente, da durch die Lebensmittelsuche über das Internet beispielsweise auch gemeinsame Kochaktionen gefunden werden können. Nach der unkomplizierten Anmeldung auf dem Portal sieht man auf einer Karte sämtliche Lebensmittelangebote der User und kann sich mit Hilfe seines Smartphones an die entsprechende Adresse navigieren lassen.

Lebensmittel mit Fairtrade-Siegel

Haben die Bürger vor 50 Jahren noch 40 Prozent ihrer Gehälter für Lebensmittel ausgegeben, sind es heutzutage Statistiken zufolge nur noch elf Prozent. Dies verwundert nicht, wenn man sich die günstigen Preise für Nahrungsmittel in den Supermärkten einmal ansieht. Doch so vorteilhaft dieser Aspekt auch sein mag – die Qualität der Produkte und vor allem auch die Arbeitsbedingungen, unter denen diese hergestellt worden sind, können alles andere als mit „gut“ abgestempelt werden.

Wer sich für Mindestlöhne, Arbeitsschutz und gegen Zwangs- und Kinderarbeit einsetzen und zudem sichergehen möchte, dass er Nahrungsmittel guter Qualität in den Einkaufswagen packt, sollte die Augen nach Produkten aus dem Fairtrade-Handel offenhalten, denn diese Vereinigung setzt sich genau für diese Punkte ein. Davon sind übrigens nicht nur Nahrungsmittel betroffen, auch die Herstellung von Kleidungsstücken ist mit einbezogen.

Auch wenn das Angebot und auch die Nachfrage nach Lebensmitteln mit Fairtrade-Siegel gestiegen sind, so gibt es immer noch diejenigen, die sich bewusst dagegen entscheiden, allein aus dem Grund, dass diese Produkte etwas teurer sind. Zu diesen zählen vor allem Bananen, Kaffee, Säfte, Rosen oder Weine – und es werden immer mehr. Doch wer auf seine Ernährung achtet und sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzen möchte, tut gut daran, sich für diese zu entscheiden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: curry with other spices © Igor Dutina - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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