5. August 2009
Die Früchte des Sternanises kennt fast jeder aus der Weihnachtsbäckerei, aber auch die Pflanze fasziniert durch ihre exotische Schönheit.
Der Echte Sternanis heißt mit botanischem Namen Illicium verum und er gehört zu der Familie der Sternanisgewächse. Man kennt ihn auch als Sternanisbaum oder chinesischer Sternanis. Der immergrüne Baum kann eine Wuchshöhe bis zu zwanzig Metern erreichen. Die ganzrandigen und ledrigen Blätter stehen ganz dicht an den Spitzen der Zweige. Zwischen März und Mai erscheinen die gelblich weißen und charakteristischen Blüten, die aromatisch duften und mit denen der Baum übersät ist, sie stehen einzeln in den Blattachseln. Der Sternanis ist in China und Vietnam zu Hause, bei uns gedeiht er in Kübeln, Wintergärten und Gewächshäusern, da er nicht winterhart ist. Der Sternanis bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte, am besten gedeiht er auf einem leichten und sandigen Boden. Zu seinem besonderen Merkmal gehören die sternenförmigen Früchte, die im Oktober reifen. Sie weisen die unregelmäßige Form eines achteckigen Sterns auf, jede Zacke des Sterns ist hohl und enthält einen Samen. Die Früchte trägt der Baum erst ab dem 6. Jahr, dann kann er eine Lebensdauer bis 100 Jahre erreichen und solange auch Früchte tragen.
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