19. Oktober 2010
Softdrinks bieten sich in jeder Kneipe als Alternative zu alkoholischen Getränken an. Kann aber durch eine Vermeidung des Alkohols gleichzeitig davon ausgegangen werden, dass im Falle eines Softdrinks ein gesundes Getränk konsumiert wird oder bergen derartige Getränke nicht doch Gefahren, welche vielleicht sogar jenen der Alkoholfolgeschäden ähnlich sind?
Prinzipiell kann auf die Inhaltsstoffe und den Gesundheitswert nur eingegangen werden, sobald sich auf einen Teilbereich der Softdrinks fokussiert wird. Im Falle von Milchprodukten und Fruchtsaftgetränken kann der Verbraucher davon ausgehen, dass es sich um gesunde und natürliche Produkte handelt, deren maßvoller Konsum keinerlei Gesundheitsrisiken bergen dürfte.
Kritischer sind da schon die Limonaden und Brausegetränke zu sehen. Diese enthalten zum Einen oft eine hohe Konzentration an Zitronensäure. Während unser Körper sich prinzipiell auch an größeren Aufnahmemengen zumeist nicht stört, stellt diese eine Gefahr für die Zähne dar. So zersetzt die Zitronensäure die Zähne teils selbst und wird andererseits aber auch als Nährstoff seitens der Karies genutzt, welche sich im Zahnbereich ansiedeln. Darüber hinaus sorgen die hohen Zuckergehalte für einen hohen Kalorienwert, weshalb Limonaden das Auftreten von Übergewicht insbesondere bei Kindern begünstigen. Letztlich können derartige Softdrinks noch bei der Entstehung von Diabetes und Nahrungsmangelerscheinungen beteiligt sein.
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