Das Seborrhoisches Ekzem macht sich vor allem durch einen starken Juckreiz an der betroffenen Stelle wie Nasenflügel (Gesicht) oder Schweißrinne (Brust) bemerkbar. Die sogenannte Seborrhoische Dermatitis tritt meist schubartig und in Form von gelblicher Schuppung der Haut auf. Die Erkrankung wird meist mit pilzhemmenden Salben behandelt. Dadurch, dass das Seborrhoische Ekzem hauptsächlich im Gesicht auftritt, bedeutet es für die Betroffenen nicht selten eine psychische Belastung.
Bei einem Seborrhoischen Ekzem handelt es sich um einen Hautausschlag. Diese Krankheit ist auch unter dem Namen Seborrhoische Dermatits oder Morbus Unna bekannt. Das Ekzem tritt besonders auf der Kopfhaut und im Gesicht auf und bildet große Schuppenflächen.
Es tritt hauptsächlich zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, seltener betrifft es Säuglinge unter 3 Monaten. Frauen erkranken an dieser Krankheit nicht so oft wie Männer. Bei dem Ekzem handelt es sich größtenteils um gelbliche Schuppen, die auf der Kopfhaut, Nasengegend, Kinn, Augenbrauen und Ohren auftreten. Seltener findet man die Schuppen am Rücken und Brustbein. Es kann Juckreiz auftreten. Die Haut ist an den betroffenen Stellen sehr empfindlich und kann sich entzünden und bluten.
Der Ursachen der Entstehung von Seborrhoischen Ekzemen ist nicht völlig geklärt. Es ist aber bekannt, dass es bei AIDS- und Parkinsonpatienten verstärkt auftritt. Man nimmt an, dass es mit einen geschädigtem Nerven- und Immunsystem und bei großem Stress verstärkt auftritt. Empfohlen wird bei dieser Erkrankung atmungsaktive Kleidung, Wegfall von fettreichen Cremes und Pflegeprodukten. Eine Heilung ist zurzeit nicht möglich, es kann nur zur Linderung der Symptome beigetragen werden.
Zum Einsatz kommen bei akuten Beschwerden cortisonhaltige Salben, die kurzzeitig angewendet werden. Die Anwendung und Höhe der Dosierung muss mit dem Hautarzt abgesprochen werden. Da das Ekzem in vielen Fällen verstärkt die Kopfhaut betrifft, wird öfters Haare waschen bei kurzem Haarschnitt mit einem Haarshampoo mit dem Wirkstoff Selendisulfid empfohlen. Regelmäßige Waschungen des Körpers mit Wasser und ph-neutraler Seife und Verwendung von Feuchtigkeitscremes können die Beschwerden mildern.
Ebenfalls positiv sollen Waschungen mit einer Kochsalzlösung sein. Sonne und frische Luft sollen die Symptome zusätzlich beeinflussen. Neue Mittel mit dem Wirkstoff Lithiumsuccinat, Pimecrolimus und Zinksulfat sind noch in der Entwicklung, sollen aber gute Testergebnisse gebracht haben.
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