8. Mai 2009
Narkolepsie kann durch verschiedene Methoden gelindert werden. Vorbeugen kann man der Krankheit nicht.
Eine Heilung der Krankheit ist heutzutage noch nicht möglich. Mit den richtigen Medikamenten bzw. Behandlungsmethoden können jedoch die Schlafphasen tagsüber erheblich minimiert werden, so dass die Patienten ein weitgehend normales Leben führen können.
Der Arzt kann aus verschiedenen Medikamenten das für den Patienten am besten wirksame auswählen. Dabei gibt es für jedes Symptom der Narkolepsie unterschiedliche Medikamente.
Eine medikamentöse Behandlung allein ist jedoch meist nicht ausreichend, um die Krankheit dauerhaft zu lindern. Im Rahmen einer Verhaltenstherapie muss der Patient sein Leben vollkommen umstellen. Die Patienten müssen dabei lernen, immer zur gleichen Zeit abends ins Bett zu gehen und morgens wieder aufzustehen. Tagsüber sollen sich die Patienten bewusst hinlegen und schlafen, wenn sie müde werden, jedoch jeweils nur kurz. Um Verletzungen zu minimieren, sollten Patienten nur zum Beispiel Autofahren oder Kochen, wenn sie sicher gehen können, während der gesamten Tätigkeit wach bleiben zu können.
In jedem Fall muss der Patient sein Umfeld über die Krankheit informieren, damit Familie, Freunde und Arbeitskollegen nicht weiterhin von einer "Faulheit" ausgehen sondern begreifen, dass es sich um eine Krankheit handelt.
Die meisten Narkoleptiker schließen sich einer Selbsthilfegruppe an. Hier erhalten sie Kontakt zu Gleichgesinnten und können Sorgen und Probleme austauschen sowie Anregungen über die Krankheit und den bestmöglichen Tagesablauf erhalten.
Da die genauen auslösenden Ursachen der Krankheit noch nicht erforscht sind, kann man der Narkolepsie nicht vorbeugen.
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