Narkolepsie

Narkoleptiker leiden bei dieser Schlafkrankheit unter einem plötzlich auftretenden Schlafbedürfnis

Die von Narkolepsie Betroffenen leiden unter einer übermäßigen Tagesschläfrigkeit. Es entsteht zu unpassenden Zeiten ein Schlafdrang, der auch durch extremen Stress ausgelöst werden kann. Weitere Symptome sind Kataplexie oder die Schlafparalyse.

Junger Mann im Wohnzimmer auf Couch eingeschlafen, aufgeschlagene Zeitung über Gesicht
Man in house sleeping on sofa with newspaper over face © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Narkolepsie

Die Narkolepsie wird umgangssprachlich auch als Schlafkrankheit bezeichnet. Auch wenn diese Art der Krankheit von außen stehenden Personen oft etwas ins Lächerliche gezogen wird, handelt es sich dennoch um eine ernstzunehmende Erkrankung. Grundlage der Narkolepsie ist eine Erkrankung des Nervensystems.

Der Patient leidet dabei unter zwanghaften Schlafanfällen bzw. allgemein an Schlafstörungen, die tagsüber vorkommen und oftmals mehrere Minuten andauern können. Weitere Symptome der Narkolepsie sind auch Verlust der Muskelspannung sowie Sinnestäuschungen.

Ursachen

Die genaue Ursache der Narkolepsie ist noch unbekannt, sicher ist nur, dass Zentren im Gehirn die Krankheit auslösen, die für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich sind und auf eine bestimmte Art und Weise gestört sind. Auch eine genetische Komponente scheint beim Ausbruch der Krankheit eine Rolle zu spielen. Man geht davon aus, dass Personen, die unter Narkolepsie leiden, ein bestimmtes genetisches Merkmal aufweisen, welches bei gesunden Menschen nur selten vorkommt.

Symptome und Behandlung

Die Symptome werden in vier Bereiche gegliedert:

  • dem Schlafzwang
  • dem Verlust der Muskelspannung
  • dem gestörten Schlafrhythmus und
  • der Schlaflähmung.

Um die Narkolepsie zu bekämpfen, gibt es eine medikamentöse und eine nichtmedikamentöse Therapiemöglichkeit. Da die Narkolepsie als nicht heilbar gilt, kommt es bei der nichtmedikamentösen Therapie vor allem auf Schlafhygiene und einen individuell angepassten Tagesschlafrhythmus an.

Im Rahmen der medikamentösen Therapie stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die beispielsweise die Tagesschläfrigkeit mildern können. Die Schlaflähmungen können teilweise mit Antidepressiva behandelt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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