4. Oktober 2008
Von Annett Biermann
Leberzirrhose tritt häufig in reichen und modernen Industrieländern auf, da diese Erkrankung oftmals auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen ist. Wird die Erkrankung erst spät erkannt, so hilft oftmals nur noch eine Transplantation.
Unter Leberzirrhose versteht man eine starke, bereits chronische Lebererkrankung, die aus medizinischer Sicht in diesem Stadium nicht mehr heilbar ist. Lebererkrankungen können unterschiedlichste Ursachen haben. In modernen Industrieländern führt häufig zu starker Alkoholkonsum zu diesen Folgen. In ärmeren Ländern sind meist Viruserkrankungen wie Hepatitis C die Ursache.
Beide Ursachen führen nicht unmittelbar zur Leberzirrhose. Vielmehr ist dies ein schleichender Prozess, der oftmals nicht erkannt wird. Sowohl übermäßiger Alkoholkonsum als auch eine Erkrankung an Hepatitis lösen häufig kaum Symptome aus. Erst nach zwanzig bis dreißig Jahren treten Symptome in Form von Bauchschmerzen, Rötungen der Handinnenflächen, Krampfadern in der Speiseröhre oder Gelbfärbung der Augen oder der Haut auf. Diese Symptome können sodann bereits Symptome einer unheilbaren Leberzirrhose darstellen.
Wird eine Leberzirrhose in einem sehr frühen Stadium erkannt, so bestehen noch Heilungschancen. Zuerst gilt es die Ursachen ausfindig zu machen. Ist eine Viruserkrankung die Ursache, so gilt es diese zu bekämpfen. Bei Hepatitiserkrankungen sind die Heilungschancen mit bis zu 80 Prozent sogar recht hoch. Sind die Ursachen Alkoholabhängigkeit oder übermäßiger Tablettenkonsum, so ist auch hier umgehend mit Therapiemaßnahmen zu beginnen.
Ist die Erkrankung bereits weit fortgeschritten, so gibt es in aller Regel nur einen einzigen Lösungsweg, eine Lebertransplantation. Dabei wird die gesunde Leber eines Verstorbenen in den erkrankten Körper transplantiert. Da die Leber ein nachwachsendes Organ ist, gibt es in Einzelfällen auch Lebendspenden, da die Wartezeiten auf eine Spenderleber sehr hoch sind, sodass man bei Späterkennung der Erkrankung häufig nicht mehr rechtzeitig reagieren kann. Außerdem ist auch die schwierige Operation nicht ohne Risiken. Ist eine Operation erfolgreich verlaufen, so liegen die Überlebenschancen mit zwischen 70 Prozent und 90 Prozent jedoch sehr hoch.
Oftmals wird die Erkrankung Leberzirrhose mit einer so genannten Fettleber verwechselt. Auch die Fettleber kann durch Alkoholmissbrauch oder wie der Name bereits sagt durch zu fettige Ernährung entstehen. Auch bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine schwere Lebererkrankung mit einer Vielzahl an Begleiterscheinungen. Die Behandlungsmethoden unterscheiden sich jedoch gänzlich von denen der Leberzirrhose. Eine Fettleber kann mit Hilfe gezielter Therapien geheilt werden.
Statistiken zur Folge sind in modernen Industriestaaten zwischen 0,3 Prozent und 0,5 Prozent der Menschen an Lebezirrhose erkrankt. Dabei ist die Anzahl der erkrankten Männer doppelt so hoch wie die der Frauen.
Meine Mama ist an Leberzirrhose erkrankt und des weiteren hat Sie einen Nierenausfall.Da meine Mutti vorher in Pflege stand und einen Staatlic...
Lesermeinung schreiben |
01.02.12 | |
![]() | LEBERZIRRHOSE |
24.01.12 | |
![]() | LEBERZIRRHOSE |
22.01.12 | |
![]() | LEBERZIRRHOSE |
![]() | LEBERZIRRHOSE |
![]() | LEBERZIRRHOSE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Leberzirrhose Forum

