Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ventrikulärer Rhythmusstörungen (Kammer)

Grafik 3D Herz in blauem Brustkorb

Herzrhythmusstörungen in der Herzkammer bezeichnet man als ventrikuläre Rhythmusstörungen

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  • von Paradisi-Redaktion

In der Medizin teilt man Herzrhythmusstörungen in unterschiedliche Subformen ein. Dazu gehören u.a. ventrikuläre Rhythmusstörungen.

Von Herzrhythmusstörungen spricht man, wenn das menschliche Herz entweder zu langsam oder zu schnell schlägt. Nicht immer sind Krankheiten für Herzrhythmusstörungen verantwortlich. So kommt es zum Beispiel bei Ausdauersportlern häufig zu einer niedrigeren Herzfrequenz.

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

Krankhafte Herzrhythmusstörungen entstehen zumeist durch Störungen am Sinusknoten, der als natürlicher Schrittmacher des Organs fungiert, oder am Reizleitungssystem. Dieses leitet elektrische Impulse vom Sinusknoten weiter zu den Herzmuskelzellen und ist dafür verantwortlich, dass sich der Herzmuskel zusammenzieht.

Als mögliche Gründe für Herzrhythmusstörungen kommen vor allem

wie Betablockern infrage.

Ventrikuläre Rhythmusstörungen

Je nachdem, an welcher Stelle Herzrhythmusstörungen auftreten, teilen sie Mediziner nach ihrem Entstehungsort ein. So werden Herzrhythmusstörungen in der Herzkammer als ventrikuläre Rhythmusstörungen oder auch Kammerarrhythmien bezeichnet. Dazu gehören

  • das Kammerflimmern
  • das Kammerflattern sowie
  • die ventrikuläre Tachykardie.

Bei einer noermalen Erregung des Herzens wird die Pumpfunktion des Herzens durch den Sinusknoten koordiniert. Dieser befindet sich oberhalb des rechten Vorhofes. Ist die elektrische Ausbreitung im Herzen jedoch gestört - beispielsweise aufgrund eines Herzinfarkts - kann es zu einem zweiten Taktgeber kommen, welcher die Erregung stört.

Ob eine ventrikuläre Rhythmusstörung eine Gefahr darstellt, hängt von einigen Punkten ab. So sind einzelne Zusätzschläge kein Grund zur Beunruhigung. Treten diese Schläge aber häufiger auf, kann dies mitunter ein Hinweis auf eine lebensgefährliche Herzerkrankung sein. In diesem Fall bedarf es einer kardiologischen Untersuchung und gegebenenfalls Behandlung.

Mithilfe eines EKGs lässt sich die Rhythmusstörung einordnen. In vielen Fällen ist es möglich, eine Verbesserung durch die Therapie der bestehenden Grunderkrankung zu erzielen. Doch auch weitere Behandlungsmaßnahmen sind möglich.

Auf den folgenden Seiten dieses Artikels gehen wir etwas näher auf die unterschiedlichen ventrikulären Rhythmusstörungen ein.

Formen von Herzrhythmusstörungen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: menschliches herz © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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