Herzrhythmusstörungen

Entstehen durch Störungen beim Impulsgeber für die Herzfrequenz oder beim Reizleitungssystem

Plötzliche Unregelmäßigkeiten des Herzrhythmus, wie kurze Unterbrechungen, Änderungen der Geschwindigkeit oder zusätzliche Herzschläge, werden als Herzrhythmusstörungen bezeichnet. Sie kommen bei vielen Menschen vor und sind in der Regel harmlos.

Grafik Herz in blauem Brustkorb, EKG Herzschlag
herzschlag © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Herzrhythmusstörungen sind Störungen des normalen Herzschlages. Diese werden am Puls oder im Elektrokardiogramm (EKG, Ruhe-EKG oder Langzeit-EKG) festgestellt.

Formen und Symptome

Man unterscheidet generell die so genannte

  • Bradykardie,

bei der der Pulsschlag auf unter 60 Schläge pro Minute verlangsamt ist. Zu schneller Puls über 90 Schläge pro Minute wird

  • Tachykardie

Des Weiteren lassen sich Herzrhythmusstörungen je nach Herzregion und Ausmaß in weitere Typen unterteilen; hierzu gehören:

Ursachen und Behandlung

Die Therapie hängt von der Ursache der Herzrhythmusstörungen ab. Liegt eine Herzerkrankung, wie zum Beispiel eine

vor, so muss erst diese Grunderkrankung behandelt werden. Liegt keine zusätzliche Herzerkrankung zu den Rhythmusstörungen vor, so muss diese oftmals nicht behandelt werden.

Bei behandlungsbedürftigen Herzrhythmusstörungen im Zusammenhang mit einer Herzerkrankung werden zum Beispiel so genannte

(verlangsamen den Herzschlag) oder Digitalis (senken den Herzschlag und bewirken, dass mehr Blut gepumpt wird) eingesetzt. Bei einigen Patienten wird auch ein

wie Marcumar von den behandelnden Ärzten verschrieben.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Herzrhythmusstörungen

Formen von Herzrhythmusstörungen

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