Herpes

Virusinfektion an Haut und Schleimhaut

Die durch das Herpes-Virus verursachte Erkrankung gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut. Es bilden sich Fieberbläschen, die das klassische Symptom darstellen.

Nahaufnahme Lippen mit Herpes
Close up of lips affected by herpes. © uwimages - www.fotolia.de

Der Begriff "Herpes" ist ein Oberbegriff für Erkrankungen, die durch Herpesviren ausgelöst werden. Alle Herpesviren gehören zur Familie der "Herpesviridae". Sie sind in einzelne Gruppen unterteilt und werden in diesen Gruppen nach den Krankheiten unterschieden, die sie auslösen.

Herpesformen

Dies findet sich oft in der lateinischen Bezeichnung wieder, wo etwa vom "Herpes genitalis" oder vom "Herpes nasalis" die Rede ist. Nahezu alle Herpesformen, die beim Menschen vorkommen, sind Erkrankungen durch "Herpes simplex". Vor allem die Schleimhäute können betroffen sein. Man unterscheidet u.a.:

Der "Herpes nasalis" betrifft die Nase und der "Herpes genitalis" die Geschlechtsorgane. Der Herpes-Typ, der sich am Mund bzw. den Lippen bemerkbar macht, ist der "Herpes labiales".

Entstehung und mögliche Folgen

Der Herpesvirus befällt zunächst die Haut oder Schleimhautzellen. Wird er aktiv, zerstört er diese und es bilden sich Herpesblässchen. Er kann auch unentdeckt schlummern und von äußeren Einwirkungen wieder aktiviert werden. Normalerweise wird ein gesundes Immunsystem mit dem Erreger fertig.

Er kann aber auch lebensbedrohlich werden, wenn er lange nicht behandelt wird oder bereits eine andere Krankheit vorliegt. Auch können Herpesviren das Immunsystem so beschäftigen, dass andere Erreger leichteres Spiel haben.

Behandlung

Es gibt Cremes und Salben, die Herpes gut bekämpfen können. Ist eine Herpeserkrankung nach etwa zehn Tagen nicht vorüber, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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