2. Februar 2009
Bei der Therapie unterscheidet man die Therapie eines akuten Anfalles von der Vermeidung neuer Anfälle. Der Betroffene kann einiges dazu tun, seine Lebensqualität selbst zu verbessern.
Wenn ein Betroffener zum ersten Mal einen Angina Pectoris-Anfall hat, wird dieser meist von einem Notarzt behandelt und eine Einweisung ins Krankenhaus vorgenommen.
Wurde die Angina Pectoris bereits diagnostiziert, muss der Betroffene bei einem erneuten Anfall sofort sein Nitro-Spray in den Hals sprühen, um so die Herzkranzgefäße zu weiten. Zusätzlich erweitern sich auch die Blutgefäße, so dass der Blutdruck wieder sinkt. Bei einer stabilen Angina Pectoris verschwinden die Beschwerden nach kurzer Zeit, wenn sich der Betroffene auch zusätzlich schont.
Neben diesem Nitro-Spray verschreibt der Arzt dem Patienten auch Medikamente, die weitere Anfälle vermeiden sollen. Das Nitro-Spray wird oft als "Notfallspray" benutzt, die anderen Medikamente für die eigentliche Behandlung.
Jeder kann einiges tun, um eine Angina Pectoris zu verhindern. Rauchen beispielsweise verengt die Gefäße, so dass das Rauchen einen Risikofaktor darstellt. Das Rauchen sollte demnach unbedingt aufgegeben werden.
Man sollte sich gesund und vitaminreich ernähren und möglichst wenig Fette zu sich nehmen. Durch eine gesunde Ernährung lässt sich auch ein eventuelles Übergewicht reduzieren und somit ein weiteres Risiko für eine Angina Pectoris ausschalten.
Zusätzlich ist auch körperliche Bewegung wichtig. Dies müssen keine Hochleistungssportarten sein. Regelmäßig Fahrradfahren oder Spazierengehen ist hier auch sehr empfehlenswert.
Wer Angina Pectoris hat, sollte soweit möglich die Kälte meiden. Wer von einem warmen Raum plötzlich hinaus in die kalte Winterluft geht, kann so einen Angina Pectoris-Anfall auslösen.
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