Entschlacken

Die Entschlackung, Entgiftung oder Entsäuerung des Körpers wird oft temporär in einer Kur angewendet

Als Entschlacken, Entgiften oder Entsäuern wird die Reinigung des Körpers von durch den Stoffwechsel entstandenen Abfallstoffen, Ablagerungen und Giften verstanden. Zu dem zentralen Entschlackungssystem zählen Blase, Darm, Haut, Leber und Niere.

Junge Frau auf weißer Liege in Handtuch entspannt und hält Becher fest
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Entschlackung bezeichnet einen Vorgang, bei dem, durch verschiedene Methoden, Giftstoffe aus der Nahrung und toxische Stoffwechselprodukte aus dem Körper ausgeleitet werden sollen.

Prinzip und Wirkung des Entschlackens

Es wird davon ausgegangen, dass sich durch die Nahrungsaufnahme und durch andere Einflüsse aus der Umwelt, Gifte und schädliche Stoffe im Körper ablagern. Diese Stoffe werden "Schlacken" genannt, die nach Stoffwechselprozessen oder etwa als Altlasten von Medikamenteneinnahmen im Körper verblieben sein sollen.

Bestandteile

Das Entschlacken soll etwa durch

erreicht werden.

Verbreitung

Das Prinzip der Entschlackung kennt man bei uns seit etwas mehr als einem Jahrhundert. Es ist allerdings bei den Indern im Bereich des Ayurveda sehr viel länger bekannt. Von der westlichen Schulmedizin wird dieses Prinzip der Entschlackung aber nicht anerkannt.

Dass es giftige Stoffe gibt, die sich im Körper anlagern und ihn schädigen können, ist bekannt und nachgewiesen. Nur werden die Stoffe, die von Befürwortern des Entschlackens angegeben werden, meist nicht als schädlich eingestuft. Das gleiche gilt für die Methoden, die zur Entschlackung von diesen Giften durchgeführt werden. Aus diesen Gründen wird das Entschlacken der Alternativmedizin zugerechnet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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