Körperliche Beschwerden können auch eine psychische Ursache haben. Um sie zu beheben, gilt es, die seelischen Auslöser zu bewältigen.
Besteht eine Wechselwirkung zwischen Körper und Seele, spricht man von Psychosomatik. Das heißt, dass körperliche Beschwerden durch seelische Probleme verursacht werden.
Physische Beschwerden wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Herzrasen, Hautprobleme oder Ohrensausen haben oftmals keine körperliche, sondern eine psychische Ursache. So können Gefühle und Gedanken eines Menschen von körperlichen Reaktionen begleitet werden.
Zum Beispiel leiden Menschen die Angst haben oftmals unter Schweißausbrüchen, Herzrasen oder Übelkeit. Halten solche Angstzustände oder persönliche Probleme über einen längeren Zeitraum an, besteht die Gefahr, dass es zu einer psychosomatischen Erkrankung kommt. Studien zufolge bestehen bei 30 bis 40 Prozent aller Hausarztpatienten Beschwerden, für die sich keine physischen Ursachen finden lassen.
Verursacht werden psychosomatische Beschwerden durch ständigen Ärger, Stress oder Ängste. In diesem Fall sind die körperlichen Symptome ein Signal der Seele, dass etwas nicht in Ordnung ist. Menschen, die unter psychosomatischen Erkrankungen leiden, sind häufig dem Vorurteil ausgesetzt, dass sie sich ihre Beschwerden nur einbilden würden, was aber nicht stimmt. So ist es durch moderne Verfahren sogar möglich, psychischen Stress zu erkennen, wie zum Beispiel bei einer Hirnstrommessung.
Dennoch wollen viele Betroffene nicht glauben, dass psychische Probleme für ihre Beschwerden verantwortlich sind, weshalb sie von Arzt zu Arzt wandern, um endlich eine organische Ursache zu finden. Um die psychosomatischen Beschwerden zu überwinden, müssen jedoch erst die seelischen Probleme bewältigt werden. Daher ist es wichtig zu akzeptieren, dass die körperlichen Probleme von der Seele kommen, und dass man die Sprache des Körpers richtig zu deuten lernt.
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10.04.13 | |
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