Harnblase

Die Harnblase dient der Aufnahme und Sammlung von Urin

Die Harnblase ist ein muskulöses Hohlorgan und kann bis zu einen Liter Urin aufnehmen. Abgegeben wird er über die Harnleiter. Sie ist über die Harnleiter mit den Nieren verbunden.

Grafik einer menschlichen Harnblase im Querschnitt
Harnblase Frau © axel kock - www.fotolia.de

Die Harnblase liegt im Becken des Menschen und gehört zum Harntrakt. Sie ist innen mit Schleimhaut ausgekleidet. Hier wird der Urin gesammelt, der in der Niere gebildet und dann über den Harnleiter in die Harnblase transportiert wird.

Fassungsvermögen

Tröpfchenweise kommt ständig Urin in die Harnblase. Den Schließmuskel am Ende der Harnblase kann der Mensch willentlich beeinflussen, das heißt der Urin kann kontrolliert gehalten oder abgelassen werden. Der Urin fließt dann durch die Harnröhre ab.

Je mehr die Harnblase gefüllt ist, desto mehr verspürt der Mensch einen Harndrang. Bei erwachsenen Menschen kann die Harnblase etwa einen Liter Urin sammeln, Harndrang verspürt der Mensch meist bei etwa 500 ml.

Mögliche Untersuchungen

Soll die Harnblase untersucht werden, geschieht dies meist mit

Erkrankungen der Blase

Oft wird bei pflegebedürftigen Menschen ein so genannter Harnkatheter bis zur Harnblase gelegt und so der Urin abgelassen, wenn die älteren Menschen die Ausscheidung nicht mehr kontrollieren können.

Blasenentzündung

Eine häufig auftretende Erkrankung an der Harnblase ist auch die Blasenentzündung. Da Frauen anatomisch eine kürzere Harnröhre haben, sind diese häufiger davon betroffen. Die Blasenentzündung äußert sich meist durch Schmerzen beim Wasserlassen, teilweise ist auch Blut beigemischt.

Zur Diagnostik untersucht der Arzt als erstes den Urin des Patienten und verschreibt dann ein Antibiotikum.

Zu den Erkrankungen der Blase gehören ebenfalls:

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Harnblase

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