11. Mai 2010
Als Fuß bezeichnet man den untersten Teil des Beines. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehören die Fortbewegung sowie das Übertragen des Körpergewichts auf den Boden.
Unter dem Fuß (pes) versteht man den untersten Teil des menschlichen Beines. Jeder gesunde Mensch verfügt über zwei Füße, die vor allem zur Fortbewegung dienen. Darüber hinaus übertragen sie das Gewicht des Körpers auf den Boden.
Zusammengesetzt wird der menschliche Fuß aus einem knöchernen Gerüst sowie Muskeln, Bändern, Sehnen, Nerven und Arterien. Eingeteilt wird der Fuß in die Fußwurzel (Tarsus), den Mittelfuß (Metatarsus), die Fußsohle (Planta pedis), den Fußrücken (Dorsum pedis) und die Fußzehen (Digiti pedis). Der weiter hinten gelegene Teil des Fußes wird von der Ferse gebildet. Klinisch unterteilt man den Fuß in den Vorfuß, den Mittelfuß und den Rückfuß.
Der knöcherne Teil des Fußes setzt sich aus den kleinen Knochen, Skelett, Knochengewebe, Röhrenknochen, Knochenhaut, Knochenmark, Knochenzellen, Elle, Speiche, Oberarmknochen, Oberschenkelknochen, Wadenbein, Schienbein, Schädel, Becken, Brustbein, Rippen, Schulterblatt, Wirbelsäule, Unterkiefer Knochen der Fußwurzel, den Röhrenknochen des Mittelfußes und den Endgliedern der Zehen (Phalangen) zusammen. Etwa ein Viertel der menschlichen Knochen befindet sich in den Füßen.
In den Zehen und an den Fußsohlen befinden sich zahlreiche Rezeptoren der Hautsinne, die für den Tastsinn verantwortlich sind. Die Bewegungen des Fußes werden von der Fußmuskulatur ausgeführt. Auch das Längs- und Quergewölbe des Fußes wird von der Muskulatur verspannt. Man unterteilt die Muskulatur in lange und kurze Fußmuskeln. Während sich die langen Fußmuskeln am Unterschenkel befinden, haben die kurzen Fußmuskeln ihren Ansatz und Ursprung am Fußskelett.
Der menschliche Fuß verfügt über ein Längs- und ein Quergewölbe, wodurch das Gewicht des Körpers von drei Punkten getragen wird. Dies sind die Ferse, die Großzehenballen (Großzehengrundgelenk) und die Kleinzehenballen (Kleinzehengrundgelenk). Durch die Muskulatur werden die Fußgewölbe verspannt. Für ihre Aufrechterhaltung sorgen die Bänder. Das Fußgewölbe spielt für die einwandfreie Funktion des Fußes eine bedeutende Rolle. Bei einem Absinken des Fußgewölbes kann es zu Verformungen wie Plattfüßen, Senkfüßen oder Spreizfüßen kommen.
Die Fußsohle ist mit einem Unterbau aus einem Fettkörper ausgestattet. Dieser hat eine polsternde Wirkung und sorgt für das Abdämpfen von Stößen. Unterteilt wird die Fußsohle in Ferse, Fußaußenrand, Längsgewölbe-Bereich und Fußballen mitsamt Groß- und Kleinzehenballen. Der größte Teil des Körpergewichts wird dabei von den Fußballen und der Ferse getragen.
Das Skelett des Fußes unterteilt man in Fußwurzelknochen (Ossa tarsi), Mittelfußknochen (Ossa metatarsi) und Zehenknochen (Ossa digiti pedis). Obwohl die Knöchel eigentlich zum Schien- und Wadenbein gehören, ordnet man sie dem Fuß zu, da sie auch Bestandteil des Sprunggelenkes sind. Zu den Knochen der Fußwurzel gehören das Fersenbein (Calcaneus), das Sprungbein (Talus), das Würfelbein (Os cuboideum), das Kahnbein (Os naviculare) sowie das erste bis dritte Keilbein (Os cuneiforme I–III). Zu den Knochen des Vorderfußes zählen die beiden Sesambeine, die Zehenknochen (Ossa digitorum pedis) und der erste bis fünfte Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia I–V). Wichtigste Gelenke des Fußskelettes sind das obere Sprunggelenk (Articulatio talocruralis) und das untere Sprunggelenk (Articulatio tarlotarsalis). Zu den weiteren Gelenken gehören das Kalkaneokuboidgelenk (Articulatio calcaneocuboidea), das Talvanikulargelenk, das Chopart-Gelenk (Articulatio tarsi transversa), die Tarsometatarsalgelenke, die Intertarsalgelenke, die Metatarsophalangealgelenke und die Interphalangealgelenke.
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