17. Januar 2012
Wird die Raumgestaltung mehr oder weniger dem Zufall überlassen, stellen sich schnell ein Stilchaos und eine optische Unordnung ein. Am besten ist es natürlich, wenn man die Raumgestaltung deshalb von Anfang an bewusst plant und realisiert. Doch was sollte man tun, wenn solche Einrichtungsprobleme bereits bestehen und was sind die häufigsten Probleme, zu welchen es in diesem Zusammenhang kommt?
Zunächst einmal besteht in vielen Wohnräumen das Problem, dass ein reines Stilchaos vorherrscht. Hierunter versteht man einen Raum, in welchem sich zahlreiche Einrichtungsgegenstände befinden, welche aufgrund ihrer Form, Größe, Farbe oder Materials einfach nicht zusammen passen. Als Beispiel hierfür kann der modern wirkende weiße Schrank mit klaren Linien genannt werden, welcher sich neben der alten Eckbank aus Holz befindet.
Ein solches Stilchaos lässt sich allerdings leider nur unter einer Bedingung lösen. So muss man sich als Besitzer entscheiden, welchen Stil man denn nun eigentlich für seinen Raum haben möchte. Alle Einrichtungsgegenstände, welche diesem Stil dann nicht entsprechen, müssen leider durch passende ersetzt werden. Zumindest bietet sich einem so die Möglichkeit, neues Mobiliar zu erwerben, welches sich zu einem überzeugenden Gesamtbild fügt.
Ein weiteres Problem, welches in vielen Räumen auftritt, ist die fehlende Harmonie in der Anordnung des Mobiliars. So wirkt der Raum entweder trostlos eingerichtet oder überladen und ungeordnet. Diesem Missstand kann entgegengewirkt werden, indem man für eine klare Linie in der Raumaufteilung sorgt. Darüber hinaus kann noch mit eher ungewöhnlichen Anordnungen experimentiert werden.
Schränke können so beispielsweise als Raumaufteiler in der Mitte des Zimmers platziert oder einfach auch etwas schief hingestellt werden. Hierdurch erlangt der Raum nicht Struktur, sondern auch Lebendigkeit, was den Lebenskomfort steigert.
Letztlich spielen die Farben in Räumen noch eine Schlüsselrolle. Eine falsche Farbwahl macht deshalb selbst den Eindruck eines perfekt eingerichteten Raums zunichte, da sich beim Betrachter kein Gefühl der Ruhe und Harmonie einstellen will.
Dem Ganzen kann man einerseits entgegenwirken, indem Farben dezent und häufig als leichter Kontrast eingesetzt werden. Darüber hinaus kann die Wandfarbe noch mit der Farbe des Mobiliars und weiterer Dekorationselemente ergänzt werden, wodurch sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Als Richtlinie kann dabei gelten, dass es in einem Raum nicht mehr als zwei Hauptfarben geben sollte, welche das Gesamtbild bestimmen.
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