Fahrradreisen - Möglichkeiten, Ziele, Planung und Gepäck

Körperausschnitt Radfahrer auf Straße

Mit dem Fahrad auf Reisen: Planungstipps für eine gelungene Radreise

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  • von Paradisi-Redaktion

Fahrradreisen erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch eine gelungene größere Fahrradtour hängt auch von der richtigen Planung ab. Dabei spielen die Art des Fahrrads, das Ziel sowie das Gepäck eine wichtige Rolle. Anfänger sollten bedenken, dass Radtouren über Tage lang sehr anstrengend sind, auch im flachen Land - eine entsprechende Vorbereitung ist daher sehr wichtig. Lesen Sie alles Wissenswerte über Fahrradreisen sowie deren Planung.

Urlaub auf dem Fahrrad: Möglichkeiten und Ziele

Fahrradreisen oder Fahrradtouren eignen sich besonders gut für Menschen, die die Schönheit der Natur und idyllische Landschaften erleben möchten. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland gibt es zahlreiche reizvolle Gebiete für eine Erkundung mit dem Drahtesel.

Eine Reise mit dem Fahrrad ist für viele Menschen eine hervorragende Methode, um sich vom Stress des Alltags zu erholen. So lässt sich mit dem Drahtesel die Umgebung des Urlaubsziels ausführlich und ohne Hektik erkunden; doch auch die eigentliche Fahrt zum Ziel lässt sich mit dem Rad absolvieren.

Die Möglichkeiten in Sachen Reiseziel sind nahezu unbegrenzt.

  • Wer will, kann bei einer Radreise bestimmte Etappen zurücklegen und dabei von einem Ort zum anderen radeln.
  • Eine beliebte Alternative ist es, sich ein bestimmtes Reiseziel auszuwählen und von dort aus die Umgebung per Fahrrad kennen zu lernen.

Dabei lässt sich eine Radreise nicht nur allein durchführen, sondern auch in einer Gruppe oder mit der eigenen Familie.

Im Folgenden haben wir ein paar lohnenswerte Ziele für Sie zusammengestellt.

Ligurien - ein Paradies für Radfahrer

Ligurien besitzt eine Fläche von 5.500 Quadratkilometern und teilt sich an der Küste in zwei Regionen. Genau an deren Scheitelpunkt befindet sich die Regionalhauptstadt Genua, deren Name früher für einen ganzen Stadtstaat stand.

Unter französischem und sardinischem Einfluss entwickelte sich Ligurien zu einer Region, die Mitte des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt im Königreich Italien erreichte. Heute lebt Ligurien vom Tourismus, von der Vermarktung seines berühmten Olivenöls und seines Weins. Wer gut und gesund essen möchte, wird von Ligurien beeindruckt sein.

Das Klima in Ligurien

Auf gutes und gesundes Essen schwören beispielsweise Radfahrer. Obendrein können sie innerhalb kurzer Zeit spannende Strecken erkunden, zumal das mediterrane Klima ausgiebigen Touren selten im Wege steht. Dieses wird territorial unterschiedlich beeinflusst durch Gebirgsketten beziehungsweise Küstenabschnitte, wo mit durchschnittlichen Sommertemperaturen von 25 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit gerechnet werden kann.

Im Winter kann kurzzeitig Schnee fallen. Im Binnenland hingegen herrscht ein semikontinentales Klima vor.

Im Sommer werden Höchstwerte von fast 30 Grad Celsius gemessen, im Winter fallen die Temperaturen auf –10 Grad Celsius ab. Doch alle Messdaten sagen relativ wenig aus, erlebt man das Leben in Italien nicht live.

Viele Sehenswürdigkeiten und leckere Spezialitäten

Viele Radreisen beginnen in Genua, wo das Straßenbild geprägt ist von den historischen Bauten und Altstadtfassaden. Wer sich mit den Sehenswürdigkeiten vertraut gemacht hat, kann seine Reise fortsetzen. Beispielsweise mit der Regionalbahn, in der das Mitnehmen von Fahrrädern kein Problem darstellt.

Ausgestiegen wird in Arenzano, von dort aus lässt sich die Küstenregion auf unterschiedlichen Strecken erkunden. Insbesondere eignen sich die Küstenstrecken für Neueinsteiger in den Radsport, da diese flach und einfach zu bewältigen sind.

Ein Hungerast kommt gar nicht erst auf, da jedes Küstendorf die Auswärtigen mit Gastfreundschaft und Nudelspezialitäten überschüttet, also genau mit den Kohlenhydraten, die für die Weiterfahrt benötigt werden. Wer sich auf steilere Strecken traut, ist mit geführten Mountainbike-Touren gut beraten.

Lohnenswerte Mountainbikestrecken an der Rhön

Die Rhön ist ein deutsches Mittelgebirge mit einer Größe von etwa 1.500 Quadratkilometern. Sie grenzt an die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen.

Für Touristen besonders interessant sind die geographischen Besonderheiten und die geologische Vielschichtigkeit, die das Gebiet der Rhön ausmachen. Der höchste Berg der Rhön befindet sich übrigens in Hessen. Er liegt etwa 950 Meter über dem Meeresspiegel.

Reiche Artenvielfalt

Auch landschaftlich bietet die Rhön viele Reize. Flora und Fauna sind sehr abwechslungsreich gestaltet und haben sich den Umweltbedingungen angepasst.

Während ursprünglich Buchenwälder das Landschaftsbild dominierten, wurden diese zwischenzeitlich durch Rodung stark zurückgedrängt, so dass sich die unterschiedlichsten Pflanzen ansiedeln konnten. Oft handelt es sich dabei um sehr seltene Arten.

Typische Tiere des Waldes sind auch am Tage häufig auszumachen: Windschweine, Füchse und Rehe fühlen sich in der Rhön ebenso zu Hause wie die unterschiedlichsten Vogelarten. Auch der Mensch hat spezielle Rassen gezüchtet, die mit den klimatischen Bedingungen bestens zurecht kommen. Als Beispiel sei das Rhönschaf genannt, das inzwischen auch gern als eine Art Markenzeichen der Region benannt wird.

Ein Paradies für Sportler

Sportler können sich in der Rhön richtig auspowern.

kommen genauso auf ihre Kosten wie Radfahrer und Mountainbiker. Aufgrund der Anbindung an die Hauptverkehrsadern A7 und A71 sind die Urlaubsorte mit dem Auto bestens zu erreichen. Wer mit der Bahn fahren will, kann verschiedene Hauptbahnlinien benutzen.

Damit es auf den Routen zu keinerlei Diskrepanzen kommt, arbeiten der Fahrradclub ADFC mit verschiedenen Naturschutz- und Jagdbehörden eng zusammen. Immerhin befindet sich in der Rhön ein riesiges Biosphärenreservat.

Inzwischen wurde ein regelrechtes Mountainbike-Netz entworfen, das sofort eine große Beliebtheit bei den Sportlern erfuhr. Das Motto der getroffenen Vereinbarung, bei der es darum geht, den Menschen und die Natur in Einklang zu bringen, lautet "FAIRständnis in der Rhön".

Lohnenswerte Tourentipps

Wer wissen möchte, was sich hinter der Bezeichnung "Schwarze Berge" versteckt, sollte seine Tour in Bischofsheim beginnen und dann entlang der Routenmarkierung fahren. Die Strecke selbst weist Differenzen von etwa 900 Höhenmetern auf, sie führt auf basaltigem Untergrund durch riesige Buchenwälder, land- und forstwirtschaftliche Gebiete sowie durch die freie Natur.

Die ausgewiesenen 46 Kilometer fordern dem Biker einiges ab. Konditionell sollte man also gut vorbereitet sein.

Wer wilde Schluchten bevorzugt, beginnt seine Tour in Fladungen. Sie führt über 34 Kilometer durch den Eisgraben zur Hochrhön hin.

Erwähnenswert ist, dass die Region einstmals von einem Hochwasser verwüstet wurde, dessen Auswirkungen auch heute noch sichtbar sind. Als Untergrundbelag wechseln sich Schotter-, Asphalt- und naturbelassene Wege ab.

Aufhebung der Dynamopflicht: Trotzdem bleiben Fragen offen

Obwohl der Bundesrat für Fahrräder die Aufhebung der Dynamopflicht beschlossen hat, heißt das nicht, dass Stecklampen automatisch geduldet werden. Laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sind diese nach wie vor unzulässig. Nur wer ein Rennrad fährt, das bis elf Kilogramm wiegt, fällt unter eine Ausnahmeregelung. Für Mountainbikes gilt diese nicht.

Die Länderkammer entschied zwar, dass Akkus als Stromquellen, oder Batterien mit einer Nennspannung von sechs Volt verwendet werden dürfen, doch nach wie vor steht ein Satz in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, der offenbar übersehen wurde. Der Satz besagt, dass die Beleuchtungsanlage mit dem Rad verbunden und permanent betriebsbereit sein muss.

Laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ist die Neuregelung "undurchdacht". Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums gibt es eine Untersuchung zu neuen Fahrradbeleuchtungen, deren Ergebnisse aber bisher nicht öffentlich gemacht wurden.

Akku- und Batterieleuchten für Fahrräder im Test

Junges Paar mit Fahrradhelm beim Mountainbiking
mountainbike couple outdoors © Warren Goldswain - www.fotolia.de

Seit kurzem sind in der Dunkelheit neben Dynamos auch Akkuleuchten für Fahrräder erlaubt. Die Stiftung Warentest hat dies zum Anlass genommen und neun Scheinwerfer und drei Rückleuchter für Fahrräder in punkto Licht und Sicht, Zuverlässigkeit und Handhabung unter die Lupe genommen.

Insgesamt fällt der Test positiv aus, die mit Akkus oder Batterien betriebenen Lichtanlagen erhielten überwiegend gute Noten. Sie überzeugen mit Dauerlicht und kabelloser Verwendung. Testsieger unter den Scheinwerfern wurde der Trelock LS 950.

Von allen getesteten Modellen spendete er am längsten Licht, der Preis ist mit 130 Euro allerdings happig. Mit Anschaffungskosten von 50 Euro ist der BM Ixon Pure eine gute Alternative. Die Betriebsdauer der Akkulampen variiert stark, daher sollten Fahrradfahrer die Helligkeit der Leuchten manuell einstellen. Bei den Rücklichtern machte das 21 Euro teure Trelock LS 710 das Rennen.

Regelmäßigen Radlern empfehlen die Tester Akkuleuchten. Wer hingegen nur selten fährt, kommt gut mit Batterien aus. Diese entladen sich nicht so schnell wie die aufladbaren Alternativen.

Friesland erleben und "erfahren" - Mit dem Fahrrad durch Nord- und Ostfriesland

Wenn von Friesland die Rede ist, fallen häufig folgende Begriffe:

  • flaches Land
  • Deich
  • Friesenschaf
  • Fischerei
  • Leuchtturm
  • Ostfriesenwitz und
  • Friesentee.

Um genauer zu sein, bezeichnet Friesland eine Landschaft der Nordseeküste Deutschlands und der Niederlande. Sie lässt sich in unterschiedliche Regionen einteilen.

Die nordöstlichsten sind Helgoland und Nordfriesland, etwas westlicher liegt die Elbinsel Neuwerk. Das bekannteste Friesengebiet Niedersachsens dürfte Ostfriesland sein, nicht allein wegen der Ostfriesenwitze. Westfriesland sowie die Provinz Friesland befinden sich in den Niederlanden.

Nicht umsonst wird Friesland als "Plattes Land" bezeichnet. Die weiten Ebenen lassen es zu, dass das Auge des Betrachters bis auf das Meer schweifen kann.

Sofern Deiche, die zum Schutz vor den Naturgewalten errichtet wurden, nicht die Sicht versperren. Auch sie sind für Friesland typisch. Ihre Weiden werden von Schafen kurzgehalten, insbesondere von den Rassen Friesen und Groninger.

Wie an der Nordsee nicht anders zu erwarten, spielt die Fischerei eine bedeutende Rolle für die friesische Wirtschaft. Neun Leuchttürme, die zu den Wahrzeichen der Inseln zählen, weisen den Fischern ihren Weg in den Heimathafen zurück.

Perfekte Bedingungen für eine Radreise

Die keineswegs eintönige maritime Landschaft lässt sich perfekt mit dem Rad erkunden. Es kann allein oder in der Gruppe geradelt werden.

Diverse Veranstalter bieten Radreisen durch Friesland an. Die Längen der Routen variieren ebenso wie die Unterbringungsmöglichkeiten und die Aufenthaltsdauern.

  • Tagesetappen starten meist von einem festen Quartier aus.
  • Bei mehrtätigen Radreisen wechseln die Übernachtungsmöglichkeiten.

Pensionen und Landhäuser stehen ebenso zur Verfügung wie Hotels.

Die Gastfreundlichkeit der Friesen

Der Radfahrer kann Land und Leute also umfassend kennenlernen. Letzere bilden mit dem friesischen Wetter eine echte Symbiose, die sich als etwas derb, aber herzlich beschreiben lässt.

Die aus den Ostfriesenwitzen bekannten Charakterzüge sind übrigens eine reine Erfindung, die den Sticheleien von Ammerländer Gymnasiasten entstammen. Diese gingen mit ostfriesischen Schülern auf dieselbe Schule und fühlten sich ihren Nachbarn inbesondere überlegen. Lachen können die Friesen über diese Witze immer noch.

Auf den ersten Blick allerdings wirken die meisten Friesen etwas wortkarg. Wer aber erst ihr Herz erobert hat, den lassen sie nie mehr im Stich. Am besten lassen sich die Friesen in geselliger Runde kennenlernen, denn Gastfreundschaft wird bei ihnen groß geschrieben.

Gern servieren sie eine Tasse Friesentee mit Wolke und Klutjes sowie andere regionale Spezialitäten und spinnen nebenbei Seemannsgarn. Wer mehr über das maritime Leben wissen will, sollte am Sielhafenmuseum vorbeisehen.

Auch das Schloss zu Jever lohnt einen Besuch. Anschließend geht’s zurück an die Nordseeluft.

Die Nordseeküste als beliebtes Radreiseziel
Die Nordseeküste als beliebtes Radreiseziel

Hierzulande schwingt man sich besonders gerne auf den Fahrradsattel - dabei gibt es ein paar Radwege, die sich großer Beliebtheit erfreuen...

Beliebte Radwege in Deutschland

Deutschland gilt als Land mit dem europaweit am besten ausgebauten Radnetz. Nirgends sonst in Europa kann man Radreisen in einem solchen Umfang unternehmen.

Es gibt eine Menge Fernradwege, deren Strecke teils entlang der großen Flüsse verläuft. Zu den besonders beliebten Radwegen hierzulande zählen:

  • der Elbradweg: 860km, von Cuxhaven nach Bad Schandau, größtenteils asphaltiert, eben und autofrei, für Anfänger und Kinder geeignet
  • der Ruhrtal-Radweg: gute 260km, von Winterberg bis nach Duisburg, gut beschildert, überwiegend in Flussnähe
  • der Rhein-Radweg: über 1.000 km, von Konstanz am Bodensee bis nach Emmerich, besonders malerische Landschaften
  • der Main-Radweg: 600 km, von Bischofsgrün oder Creußen über Kulmbach, Bamberg, Frankfurt bis nach Mainz
  • der Mosel-Radweg: beginnt im französischen Thionville, führt bis nach Koblenz (Deutsches Eck), vorwiegend in Ufernähe, viele gemütliche Gaststätten, Weingüter und Burgen auf dem Weg
  • der Bodensee-Radweg: 273km, von Konstanz bis ins österreichische Bregenz, am See entlang
  • der Altmühltal-Radweg: 190km, von Rothenburg ob der Tauber bis nach Kehlheim
  • der Bodensee-Königsee-Radweg: 417km, von Lindau bis ins Berchtesgadener Land, teils große Steigungen, Trekking- oder Mountainbike erforderlich
  • der Oder-Neiße-Radweg: 450km, von Zittau bis nach Stettin, schöne Landschaften, weite Flussauen

Zwei weitere Radwege als Qualitätswege vom Fahrradclub ADFC ausgezeichnet

ADFC bewertet zwei neue Radwege - Alte Salzstraße und Südschwarzwald-Radweg

Zwei Fahrräder auf grüner Wiese umgeben von vielen Bäumen
bicycle parking © Lars Johansson - www.fotolia.de

Für Radfahrer und Touristen - in Deutschland wurden jetzt zwei weitere Radwege mit mehreren Sternen ausgezeichnet. Diese Wertung nahm der Radclub ADFC kürzlich vor.

Alte Salzstraße und Südschwarzwald-Radweg

Einer der ausgezeichneten Radwege ist die "Alte Salzstraße" von Lüneburg nach Lübeck. In der Wertung erhielt der Radweg drei Sterne von fünf erreichbaren. Die Route des Radweges führt am Elbe-Lübeck-Kanal entlang, ein Nebenweg durch den Lauenburgische Seen Naturpark. Der Radweg ist insgesamt 100 Kilometer lang.

Vier Sterne in der Wertung des ADFC erhielt der "Südschwarzwald-Radweg", der als Rundweg in Hinterzarten beginnt und am Titisee vorbeigeht. Der Radweg ist insgesamt 240 Kilometer lang.

Anforderungen an einen ausgezeichneten Radweg

Insgesamt gibt es nun 21 ausgezeichnete Radwege für Radelfans in ganz Deutschland.

Für solch eine Auszeichnung müssen die Radwege ganz bestimmte Vorgaben erfüllen. Die Radwege werden von Inspektoren begutachtet und daraufhin untersucht, ob der Radweg auch asphaltiert und genügend beschildert ist. Außerdem wird geschaut, ob genügend Hotels und Gaststätten entlang des Radweges liegen.

Wenn eine Gemeinde oder Region einen Radweg zertifiziert haben will, muss sie das selbst beantragen. Durch die Zertifizierung ist dann eine Gebühr beim ADFC fällig.

Ein einmal erteiltes Qualitätssiegel hat drei Jahre lang Gültigkeit - nach Ablauf der Frist wird der betreffende Radweg von den Inspektoren erneut geprüft.

Mit dem Fahrrad durch den letzten Urwald Europas

Fahrradtouren der besonderen Art bietet die polnische Firma Nature Travel an. Im letzten Urwald Europas, dem Bialowieski-Nationalpark können Radfahrer einzeln oder in Gruppen die unveränderte Natur genießen.

Der Park gehört zu der Reihe von Weltnaturerben der UNESCO. Sowohl das polnische, wie auch das weißrussische Gebiet stehen den Radlern offen. Das Reiseunternehmen besorgt die Visa für die Grenze in nur drei Tagen. Alles, was man braucht ist ein aktueller Reisepass. Die Kosten für diesen Verwaltungsvorgang belaufen sich auf 30 Euro. Für die geteerten Wege stehen ausleihbare Räder zur Verfügung. Wer es etwas komfortabler möchte, kann E-Bikes mieten.

Mountainbiken auf La Gomera ist traumhaft schön

La Gomera ist die zweitkleinste der kanarischen Inseln und mit nur 25 km Durchmesser ein Paradies für Sportbegeisterte. Besonders die Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten.

Ganzjährig finden sich dort beste Bedingungen für den Radsport, an Kraft in den Beinen sollte es den Sportlern jedoch nicht fehlen, den die Insel erhebt sich bis auf den 1497 Meter hohen Garajonay. Flache Passagen auf der Insel sind ziemlich selten, entweder man muss bergauf kräftig in die Pedale treten oder man kann sich rollen lassen.

Die Wege und Pfade sind holprig und zum Teil sehr steil, so dass nur erfahrene Biker diese Art von Urlaub wählen sollten. Ansonsten wurde die Insel weitgehend vom Massentourismus verschont. Die Anreise ist nur per Schiff über die Nachbarinsel Teneriffa möglich, da der Flugplatz von La Gomera Düsenjets keine Landemöglichkeit bietet. Zum Glück, sagen sich die sportbegeisterten La-Gomera-Touristen und die Einheimischen.

Auch professionelle Betreuung der Radler ist auf der kleinen Kanareninsel gewährleistet, denn dort befindet sich die älteste Bikestation der Kanaren. Wer nach einer schweißtreibenden Biketour entspannen und baden möchte, findet auf La Gomera ebenfalls alles, was das Herz begehrt: Nette Cafes und kleine Buchten, ganz abseits von Massentourismus. Eine Insel, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat!

Auf dem Drahtesel durch Kroatien - Vorsicht vor anstrengenden Bergetappen

Wer ein Land wirklich kennenlernen will, steigt auf das Fahrrad. Eine entdeckungsreiche Tour führt von Krk nach Vrh – quer durch die kroatische Küstenregion mit ihren für Ausländer nur schwer aussprechlichen Ortsnamen. Startpunkt ist die kleine Stadt Krk auf der gleichnamigen kroatischen Insel. Bis zum Fährhafen Valbiska sind es laut Karte nur 12 Kilometer, ungeübte Flachland-Radler sollten die Strecke jedoch nicht unterschätzen.

Das Problem sind die Steigungen. Kaum eine Tagestour bietet nur genussvolles Rollen, meist sind zwischendrin Berge zu bezwingen. Bis zu 12 Prozent Steigung muss der Radler bewältigen. Zum Fährhafen Porozina, dem nächsten Etappenziel, führt die Strecke nur noch bergab.

Von Cres führt eine Brücke hinüber zur Blumeninsel Losinji, von wo man wiederum mit einer Fähre in den Hafenort Zadar in Norddalmatien übersetzen kann. Für Radler bedeutet die Strecke angesichts fehlender Infrastruktur jedoch Stress. Entspannter ist eine Durchquerung Istriens.

Radeln in Norditalien liegt im Trend

Norditalien liegt bei Rennradfahrern und Mountainbikern schon lange im Trend. Aus diesem Grunde haben viele Regionen Norditaliens bereits viel Geld in den Ausbau der Infrastruktur investiert: In Venetien entstehen immer wieder neue Radwege, für einige Routen gibt es bereits GPS-Daten, Mehrtagestouren sind gut ausgeschildert.

Den Radlern bietet sich auf ihren Touren hierbei ein wunderbarer Mix aus Berg und Tal, bezaubernden Landschaften und schönen Städtchen. Auch das Kulinarische kommt auf der Reise per Drahtesel nicht zu kurz. Städte wie Verona, Vicenza oder Adria locken die Besucher und versprühen einen malerischen Charme. Auf dem Weg durch Olivenhaine und Weingärten kann der Radfahrer die Schönheit Norditaliens genießen.

Eine Route ist für ausdauernde Radfahrer besonders zu empfehlen: Die 350 Kilometer lange Reise vom Gardasee bis zum Mittelmeer.

Auch viele Unterkünfte haben sich entlang dieser Strecken auf den Radtourismus spezialisiert und bieten Zimmer für eine Nacht an. Nach einem anstrengenden Tag ist nämlich auch einmal Ausruhen angesagt, bevor man sich am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück wieder in den Sattel schwingt.

Radtouren durch die Bretagne – von sanften Heideflächen bis zur wilden Atlantikküste

Die bretonische Küste verzaubert mit weiten Stränden, steilen Klippen und pittoresken Fischerdörfern. Aber auch im Landesinneren zeigt sich die Bretagne mit eigenem Reiz. Abseits der Hauptstraßen führt ein Netz aus Radwegen durch idyllisches Terrain.

Gelungener Mix aus Ausdauer und Entspannung

Ob landwirtschaftliche Wege, Treidelpfade oder einer der gut ausgebauten Véloroutes – wer die Bretagne mit dem Rad erkundet, erlebt ein abwechslungsreiches Panorama. Neben Burgen und Klöstern, sanft geschwungenen Heideflächen und bizarren Felsformationen ist es selten weit bis zum Meer. Wer seine Tour geschickt plant, kann zur Erfrischung immer mal wieder in den Atlantik springen.

Etwas Kondition sollten Radwanderer in der Bretagne allerdings mitbringen. Zwar sind die Steigungen moderat, in Küstennähe kann der Wind jedoch kräftig blasen. Um sich zwischendurch zu stärken, laden Boulangerien, Bistros und Crêperien zur Rast.

Zur Nacht bieten sich preiswerte Unterkünfte in "Gites d'étapes", die hiesigen Jugendherbergen ähneln. Wer es privater mag, findet fast überall kleine Pensionen mit Privatzimmern.

Egal, wohin die Reise geht - eine gründliche Planung ist immer wichtig...

Wichtige Aspekte in Sachen Planung und Vorbereitung

Damit die Radtour auch zu einem positiven Erlebnis wird, sollte man bei ihrer Planung auf ein paar Dinge achten.

Die Wahl des richtigen Fahrrads

Das Wichtigste für eine Fahrradreise ist natürlich das Fahrrad selbst. Empfehlenswert für längere Touren sind spezielle Reisefahrräder, die sowohl leicht als auch stabil sind. Als geeignet gelten aber auch ordentliche City-Fahrräder oder Trekking-Räder. Auf ein klassisches Hollandrad sollte man dagegen lieber verzichten.

Radreisen mit Kindern

Wer jedoch mit Kind, Kegel und Rad durch Wiesen und Felder streift, sollte auf ein paar besondere Dinge achten, damit die Tour nicht zum Frust wird, denn gerade wegen der Kinder ist besondere Rücksicht angebracht. Daher ist es ratsam, die Fahrradreise gut zu organisieren.

Die kleinen Radler motivieren

Wichtig ist vor allem, dass man die Etappen so festlegt, dass sie auch von den mitfahrenden Kindern ohne Probleme absolviert werden können. Zudem ist es empfehlenswert, bei der Streckenplanung die Wünsche und Interessen der Kinder zu berücksichtigen.

So fällt den Kleinen das Radeln leichter, wenn man ihnen verlockende Ziele, wie zum Beispiel einen Besuch in einem Freizeitpark oder Tierpark verspricht. Auch regelmäßige Pausen an Spielplätzen oder Burgruinen können die Kinder motivieren. Weitere Tipps erhalten Sie hier.

Die richtige Ausrüstung

Natürlich benötigen Kinder und Jugendliche für eine Fahrradtour auch die richtige Ausrüstung. Dazu gehören neben dem passenden Fahrrad, wetterfeste Kleidung und selbstverständlich ein Helm.

Mitnahme eines Haustiers

Entschließt man sich sein Haustier mitzunehmen, ist ebenfalls Rücksicht angebracht. So muss die Streckenführung auf das Tier ausgerichtet und zudem abgeklärt werden, ob es in der Urlaubsunterkunft willkommen ist.

Reist man ins Ausland, muss man auch die regionalen Impfbestimmungen berücksichtigen. Zudem besteht in vielen Staaten eine Anleinpflicht für Hunde.

Wer seine Katze mitnehmen will, muss ihr auf dem Fahrrad einen Platz in einem geschlossenen Korb reservieren. Im Gegensatz zu Hunden, reisen Katzen jedoch nicht allzu gern. Daher wäre es sinnvoller, das Tier während des Urlaubs in Obhut zu geben und ihm die anstrengende Reise zu ersparen.

Das neue Rad einfahren

Hat man ein neues Rad gekauft, sollte man es vor der Reise erst einmal gut einfahren. Zur Eingewöhnung werden etwa 200 Kilometer empfohlen.

Auch seine Gesundheit sollte man bei der Planung einer Radreise nicht außer Acht lassen. So schont ein gefederter Hinterbau am Fahrrad die Wirbelsäule. Als kostengünstigere Alternative wird ein gefederter Sattel empfohlen.

Organisation des Gepäcktransports und der Unterkunft

Ebenfalls zu beachten bei der Planung einer Fahrradreise ist der Gepäcktransport. Dazu können bei Reiseveranstaltern organisierte Reisen gebucht werden.

Das heißt, dass das Gepäck von dem Veranstalter zu den jeweiligen Unterkünften transportiert wird. Auch um die Buchung der Reiseunterkünfte sowie die Streckenplanung kümmert er sich.

Wer die Fahrradreise lieber selbst organisieren möchte, sollte im Voraus eine Unterkunft buchen und von dieser aus jeden Tag Touren in die Umgebung durchführen. Nimmt man das Gepäck lieber auf dem Fahrrad mit, ist es ratsam, nicht mehr als 30 Kilogramm mit sich zu führen, da sonst das Radeln nur noch wenig Freude macht.

Darüber hinaus stellt ein überladenes Fahrrad auch eine Gefahr für den Radler dar, denn durch das Gewicht lässt sich das Rad schwerer lenken oder bremsen. Bei der Unterbringung des Gepäcks ist daher darauf zu achten, dass das Fahrrad gleichmäßig bepackt wird.

Außerdem sollte man überprüfen, ob der Gepäckträger auch tragfähig genug ist. Empfehlenswert ist es, den Schwerpunkt der Fuhre so niedrig wie möglich zu halten und in die Nähe des eigentlichen Fahrradschwerpunkts zu legen.

Viele Reisende, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, befördern ihr Gepäck mit dem Drahtesel. Da man auf diese Weise jedoch nur eine gewisse Menge transportieren kann, muss gut überlegt werden, was mitgenommen werden soll.

Dabei gilt der Grundsatz: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Maximal lassen sich an einem Fahrrad

anbringen. Darüber hinaus passen auf den hinteren Gepäckträger ein Transportsack und ein Zelt.

Wichtige Gepäckstücke

Zu den wichtigsten Gepäckstücken für eine Fahrradreise gehören natürlich die passende Bekleidung sowie ausreichend Lebensmittel. Für den Fall, dass man nicht in einer Unterkunft übernachten will, zählen auch

zur Ausrüstung.

Ebenfalls wichtige Gepäckstücke, die keinesfalls fehlen sollten, sind

Weitere Gepäckstücke sind zumeist Hygieneartikel wie

und Handtücher sowie Reiseutensilien wie

Natürlich spielen bei der Erstellung des Gepäcks auch individuelle Vorlieben eine Rolle. So nehmen manche Urlauber gerne ihre Kameraausrüstung mit.

Für Anfänger: Ein Training vorab lohnt sich!

Radfahrern, die im Radeln noch nicht so geübt sind, wird vom ADFC empfohlen, schon ein paar Wochen vor der Fahrradreise regelmäßig zu trainieren. Dabei sollten etwa 15–20 Kilometer pro Tag zurückgelegt werden. Während der Reise ist es ratsam, als ungeübter Fahrer nicht mehr als 40–50 Kilometer zu radeln.

Mit dem Rad in die Ferien - Urlaub mit dem Fahrrad will gut geplant sein

Nützliche Tipps für eine gelungene Reise

Frau auf Fahrrad oder Mountainbike an Bergstraße mit Sonnenbrille und Kopftuch, die Pause macht und auf Bergsee schaut
active woman on bike is having break © endostock - www.fotolia.de

Die Sonne scheint, nichts wie raus in die Natur. Immer mehr Menschen schnappen sich an den warmen Tagen ihr Fahrrad und tauchen damit in die Natur ein. Heutzutage macht man nicht nur Tagestouren mit dem Zweirad, sondern plant ganze Urlaube damit.

Der Trend ist im Kommen und verspricht Spaß am Fahrtwind, der blühenden Natur und freut auch die Gesundheit. Aber Vorsicht: Wer mit dem Rad in den Urlaub will, muss sich vorher einige Gedanken machen, damit der Spaß nicht zum Reinfall wird.

Vom Wetter bis zur Unterkunft: Worauf man bei Radreisen achten sollte

Im Gegensatz zum Auto hat man beim Rad natürlich kein Dach über dem Kopf. Von daher müssen Sie das Wetter als alles entscheidende Komponente einplanen.

Dazu kommt, dass die Beine doch mal müde werden und man nicht jede Strecke mittels Treten in die Pedale zurücklegen will. Bedenken müssen Sie dann, dass man ein Fahrrad nicht mit in den ICE nehmen darf. Wollen Sie Strecken mit der Bahn zurücklegen, müssen Sie auf RE's zurückgreifen.

Überlegen Sie sich auch vorher genau, durch welches Gelände Sie Ihre Reise führt, denn danach entscheidet sich, welches Rad Sie mitnehmen sollten. Ein Stadtrad wird kein langes Leben haben, wenn Sie damit durch die Wälder fahren.

Rechnen Sie Unterkünfte für Touristen entlang des Radweges mit ein und bewaffnen Sie sich mit genügend Wasser und gesundem Proviant für zwischendurch, dann kann es losgehen.

Urlaub mit dem Fahrrad muss sorgsam geplant und vorbereitet werden

Ein Urlaub mit dem Fahrrad sollte genauso sorgfältig wie eine Autoreise organisiert werden

Mountainbiker auf Berg stützt sich an Wegschild, Aussicht auf Berge
mountainbiken © Willi Hofer - www.fotolia.de

Wer eine Urlaubsreise mit dem Auto plant, der lässt vorher noch eine Inspektion machen. So ist es auch bei einem Urlaub mit dem Fahrrad, wobei die einzelnen Funktionen und Einstellungen überprüft werden sollten, wie Bremsen, Licht, Gangschaltung und auch die Reifen. Zusätzlich sollte ein kleines Reparatur-Set mit Flickzeug nicht fehlen.

Organisation des Gepäcktransports

Auch das nötige Kartenmaterial, trotz GPS und der heute zum Teil sehr gut ausgeschilderten Radwanderwege, denn auch das GPS kann mal ausfallen oder der Wegweiser fehlt gerade an der bestimmten Kreuzung. Viele Radwanderer buchen ihren Urlaub bei einem Veranstalter, der dann oftmals auch den Gepäcktransport zu den einzelnen Etappenzielen vornimmt. Wer dies nicht nutzt, der sollte auf jeden Fall sich ordentliche Gepäcktaschen zulegen, die dann an dem Gepäckträger seitlich und eventuell noch darüber angebracht werden.

Überlegungen zur Unterkunft und Einfahren eines neuen Fahrrads

Wer mit mehreren Radlern unterwegs ist, der sollte sich vorher auch über das Tempo und die einzelnen Etappenstrecken einigen, sonst kommt es eventuell zu Problemen. Auch ist es besser, wenn man im Vorfeld auch die Unterkunft in den einzelnen Etappenorten reserviert, die einzelnen Hotels, Pensionen oder auch Privatzimmer kann man über das Internet oder den örtlichen Fremdenverkehrsvereinen erhalten.

Schließlich gilt noch ein besonderes Augenmerk dem Fahrrad, wer sich extra vor seinem Radurlaub noch ein neues Fahrrad gekauft hat, der sollte es auch vorher noch einfahren, das heißt Sattelhöhe und Lenker einstellen und auch die Funktionen überprüfen, beispielsweise die neue Gangschaltung oder eventuell eine oder auch keine Rücktrittbremse.

Auch verändert sich das Fahrverhalten, wenn man voll beladen ist. Schließlich sollte man noch daran denken, wenn man nicht direkt von zu Hause startet und erst noch eventuell mit der Bahn reist, dass man rechtzeitig die Fahrradplatzkarten bestellt.

Was man bei dem Kauf eines Rads für eine Fahrradreise beachten sollte

Nahaufnahme Kette eines Fahrrads
bike detail © Bartlomiej Nowak - www.fotolia.de

Wenn einer eine Reise tut, dann kann das auf ganz unterschiedliche Art erfolgen. Ein ganz neuer Trend sind die Fahrradreisen. Auf dem Sattel durch die Welt radeln. Hierfür stehen einem die unterschiedlichsten Strecken zur Auswahl. Doch ehe man auf dem Drahtesel die Welt entdeckt, stellt sich die Frage nach dem richtigen Fahrrad für das ganze Vorhaben. Denn mit einem einfachen City Bike kommt man hier nicht weit.

Grundsätzlich sollten diese Fahrräder für eine hohe Nutzlast ausgelegt sein, um auch das nötige Gepäck transportieren zu können. Idealer Weise sollte ein stabiler Gepäckträger und ein stabiler Rahmen gegeben sein. Bestenfalls aus Stahl. Das hat den Vorteil, dass man bei Pannen zur Not etwas schweißen kann.

Auch die Zollgröße des Rades ist entscheidend. In der Regel eignen sich 26-Zoll Räder am besten. Die Frage nach der richtigen Gangschaltung muss jeder für sich selber beantworten können. Ob nun Kettenschaltung oder Nabenschaltung, das obliegt dem Budget und den persönlichen Vorlieben.

Für ein gutes Reiserad sollten um die 1.000 Euro einkalkuliert werden. Nach oben ist bekanntlich keine Grenze. Mitentscheidend ist auch die Strecke, die gefahren werden soll. Je unwegsamer das Gelände, desto belastbarer muss das Rad sein. Wer sich ausschließlich auf gut befestigten Wegen und Straßen bewegen wird, muss sich also auch kein 3.000 Euro Reiserad kaufen.

Die richtige Gepäckauswahl bei Radtouren

Viele Menschen wollen in ihrem Urlaub aktiv sein und schwingen sich für größere Touren aufs Fahrrad, um die Natur zu erleben und weitere Strecken zurückzulegen. Für viele stellt sich hierbei die Frage nach der richtigen Gepäckauswahl, denn die Ausrüstung sollte ja leicht sein und nicht zu viel wiegen.

Viele Radler bepacken da ihren Drahtesel mit vier Taschen, merken dann aber besonders bei Anstiegen die Schwere des Gepäcks. Radexperten meinen, es genügen auch zwei Gepäcktaschen, um flexibler zu sein und nicht zu viel an Gewicht schleppen zu müssen. Das Zelt und der Schlafsack sollten leicht und gut zu verstauen sein, Kochausrüstung ist nicht unbedingt notwendig, wenn man sich auf längere Touren begibt. Wie wäre es, wenn Sie am Abend in ein Restaurant gehen? Das müssen Sie nicht in Radkleidung tun, denn für ein leichtes knitterfreies Sommerkleid und einen Rock ist in den beiden Taschen auf jeden Fall Platz.

Möglich ist es auch, auf der Radtour feste Unterkünfte zu buchen, dann kann man sich sogar das Zelt und den Schlafsack im Gepäck sparen. Kaufen kann man Radausrüstungen wie Zelt und Isomatte auch in ultraleichten Ausführungen, das macht die ganze Sache natürlich auch teuer.

Reisen mit dem Rad – Tipps für das Abenteuer auf zwei Rädern

Diese Packliste hilft Ihnen bei der perfekten Ausrüstung für eine Fahrradreise

Junges Paar fährt mit Fahrrädern durch Felder
couple biking © A i A - www.fotolia.de

Camping oder Hotel, Gas-Kocher oder Restaurant – bei einer Fahrradreise kann jeder auf seine Art Ferien machen. Eine normale Fitness reicht aus, und je weniger Gepäck man dabei hat, desto mehr Spaß bringt der Urlaub. An ein paar Dinge sollten Radreisende aber denken. Ein Überblick.

Sicherheit und Orientierung

Wer mit dem Rad unterwegs ist, möchte die Natur genießen. Ganz ohne Papierkram geht es aber nicht auch wenn dieser mittlerweile oft aus Kunststoff ist. Neben

gehört unbedingt eine Radwanderkarte ins Gepäck. Da Radler auch mal kleine Straßen und Feldwege benutzen, sollte der Maßstab nicht zu groß sein. Auch ein Smartphone mit GPS kann eine gute Radwanderkarte nicht ersetzen.

Gut verstaut, ist halb gewonnen

Die Auswahl an Satteltaschen für Fahrräder ist riesig. Idealerweise sollten diese wasserdicht sein und das Gewicht auf beiden Seiten des Rades gleichmäßig verteilen. Für längere Touren gibt es auch Packtaschen für das Vorderrad. Eine kleinere Tasche am Lenker hält Portemonnaie, EC-Karte und Handy schnell griffbereit.

Wichtig: Akkuladegerät für das Smartphone nicht vergessen.

Die richtige Kleidung

Für eine Radtour durch Schweden benötigt man andere Kleidung als am Mittelmeer. Hier wie dort sollten Radler aber

  • gute Funktionswäsche,
  • eine gepolsterte Radlerhose und
  • solide Schuhe

im Gepäck haben. Wind- und regendichte Jacken und Hosen komplettieren die Garderobe. Auf Jeans, Baumwollpullis oder Leinenhemden sollte man verzichten, da sie nur langsam trocknen.

Ganz wichtig: Helm oder Mütze sowie eine gut sitzende Sonnenbrille.

Gesund unterwegs

Körperpflegeprodukte kauft man am besten in kleinen Reisegrößen – oder füllt sie in entsprechende Behälter ab. Neben der Basisausstattung sollten auch Klopapier und reichlich Taschentücher an Bord sein. Um nachts sicher zur Toilette zu gehen oder nach den Drahteseln zu schauen, packt man eine Taschenlampe ein. Vorher vergewissern, dass die Batterien noch frisch sind!

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Auch der fahrbare Untersatz wird auf Reisen strapaziert. Um nicht lange pausieren zu müssen, sollte man deshalb für Platten oder andere Wehwechen gerüstet sein.

gehören zur Grundausstattung. Wer handwerklich begabt ist, kann auch Werkzeug und einen zweiten Satz Seilzüge für die Schaltung und die Bremsen einpacken. Funktionieren die Leuchten mit Batterien? Dann unbedingt an Ersatz denken.

Grundinformationen und Hinweise zu Fahrradreisen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: radfahrer © Stefan Körber - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: little child behind white board © Jiri Hera - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Ausflug an die Küste © Otmar Smit - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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