Halloween Artikel
Halloween feiern ohne zu sündigen
Von Andreas Hadel
Der ursprünglich von europäischen Heiden zelebrierte Tag findet seit einigen Jahren dank Spielfilme und TV-Serien in seiner amerikanischen Version auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Obwohl sich das Gruselfest aus kulinarischer Sicht auf Bonbons, Schokolade, Gummibärchen und andere Süßigkeiten konzentriert, ist es eigentlich auch eine Hommage an den Herbst und seinen saisontypischen Ernteerträgen. Nicht nur deshalb können sie Halloween auch als Fitness-Anhänger begehen.
Kürbisse
Das pflanzliche Aushängeschild Halloweens eignet sich für weitaus mehr, als eine Laternengrimasse daraus zu schnitzen. Das Fruchtfleisch eines Kürbis ist trotz seines süßen Geschmacks erstaunlich kalorienarm und ist voll bepackt mit Vitamin A, Natrium, Vitamin C, Eisen, Zink sowie Lutein und Zeaxanthin. Nach einer Kürbissuppe können Sie das Multivitaminpräparat also getrost im Schrank lassen.
Kürbiskerne
Auch in seiner Saatform bleibt Kürbis diätisch betrachtet ein echter Überflieger. Kürbiskerne sind kleine Nahrungsbomben, die alles andere als kalorisch gefährlich sind. Vitamin K, Mangan, Magnesium, Eisen, Zink und Protein machen Kürbiskerne zu einem Fitness-Snack, der alle Mineralien mit sich bringt, die man sonst nur mühsam in dieser Kombination woanders findet. Wenn Sie die Kerne für 30 Minuten im Ofen mit etwas Öl, Salz und Zwiebel- oder Knoblauchgewürz rösten, haben sie das perfekte Knabberzeug für die härtesten Horror-Schocker Hollywoods.
Treffen Sie schlaue Entscheidungen
Okay, zugegeben. Halloween ohne Süßigkeiten ist so ähnlich wie Weihnachten ohne Weihnachtsbraten und Christbaum. Nur der Spaß am Gruselfest stellt Ihnen keinen Persilschein für hemmungsloses Schlemmen aus. Wenn Sie zu Schokolade greifen, wählen Sie deshalb am besten die, mit der geringsten Kalorienanzahl. Dunkle Schokolade mit Nüssen ist in der Regel die gesündeste und unbedenklichste Wahl.
Gehen Sie zu Fuß!
Wenn Ihre Nachkommen die Nachbarn mit dem bedrohlichen Schlachtruf "Süßes oder Saures" an die Haustür locken wollen, dann nutzen Sie doch einfach die Möglichkeit und machen Sie einen gemütlichen Spaziergang daraus, anstatt die kleinen Monster und Prinzessinnen auf dem Rücksitz des Familienwagens zu kutschieren. Ein einstündiger Spaziergang kann immerhin bis zu 180 Kalorien ins Jenseits befördern. Und seien wir ehrlich, gerade an Halloween ist das nicht die schlechteste Idee.
Seien Sie die coolen Fitness-Nachbarn
Psychologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder häufiger zu Spielzeug anstatt zu Süßigkeiten greifen, wenn man sie vor die Wahl stellt. Versuchen Sie deshalb ruhig die kleinen Geister an der Haustür mit Ping-Pong-Bällen oder Springseilen zu besänftigen.
Bereiten Sie sich strategisch vor
Am Tag des Halloween-Abends sollten Sie besonders auf ein großes Frühstück und vollwertiges Mittagessen achten, damit Sie später nicht versucht sind, den Hunger mit den angehäuften Süßigkeiten zu bekämpfen. Und wenn Sie Süßkram für die Kinder der Nachbarschaft laufen, dann suchen Sie sich am besten die Sachen aus, die Sie selbst nicht so gern mögen. Sonst droht die Versuchung und ewige Verlockung. Und wer kann diesem Paar schon standhalten?
Schlagen Sie einen Tauschhandel vor
Sollten Sie ein Elternteil sein steht Ihnen die größte Herausforderung einen Tag nach Halloween bevor. Denn was soll mit dem ganzen Süßkram passieren, den der Nachwuchs von den erschrockenen Nachbarn erpresst hat? - Sich einen Tag mit Süßigkeiten den kindlichen Magen voll zuschlagen, mag der jungen Generation gegönnt sein, aber danach muss auch wieder ein normales Essverhalten gefördert werden. Um den Kinder die Beute nicht einfach wegnehmen zu müssen und damit die gute Laune von Halloween in Fest der Tränen zu verwandeln, schlagen Kinderpsychologen folgende Taktik vor: Unterbreiten Sie ihren Kindern einen Tauschhandel und bieten Sie etwas an, damit die Naschkatzen freiwillig ihren Proviant herausgeben. Beispielsweise einen gemeinsamen Spieleabend oder ein Zoobesuch.