Wann es sinnvoll ist eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen

Junger Geschäfstmann im Businessoutift sitzt draußen nachdenklich mit Aktentasche auf Treppe

Eine Rechtsschutzversicherung bietet effektiven Schutz gegen zahlreiche unvorhersehbare Unfälle und Ereignisse, welche die persönliche finanzielle Sicherheit gefährden. Leider zieht der Abschluss einer solchen Versicherung auch nennenswerte Kosten nach sich, weshalb sich viele Menschen unsicher sind, ob eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden soll. Doch wann ist es nun eigentlich sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen?

Wissenswertes zum Versicherungsbeginn

Zunächst einmal ist es nur dann sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, wenn noch kein davon abgedeckter Konflikt besteht. Eine solche Versicherung greift in der Regel erst für Vorkommnisse, welche sich frühestens drei Monate nach Abschluss der Versicherung ereignen.

Sollte man demnach damit rechnen, dass man morgen entlassen wird, bringt es nichts, noch schnell eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

Sind bereits andere Versicherungen anbgeschlossen worden?

Darüber hinaus macht eine Rechtsschutzversicherung nur dann Sinn, wenn man noch nicht über weitere Versicherungen verfügt, welche einen Großteil der Schadensfälle bereits abdecken.

So überschneiden sich beispielsweise die Abdeckungsgebiete der Rechtsschutzversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Auslandsreisekrankenversicherung teils doch erheblich.

Wer demnach bereits über zahlreiche andere Versicherungen verfügt, der sollte zweimal prüfen, ob der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung wirklich noch Sinn macht.

Besteht eine finanzielle Verantwortung für weitere Personen?

Des Weiteren hängt die Frage, ob dieser Versicherungstyp in Erwägung gezogen werden soll, wohl auch von der persönlichen Einstellung und der familiären Situation ab. Für risikofreudige Singles, welche keiner Risikogruppe aufgrund ihrer Hobbys oder des Berufes angehören, erscheint diese Absicherung als überflüssig.

Sobald jedoch noch die finanzielle Verantwortung für weitere Personen getragen wird, ist eine Rechtsschutzversicherung empfehlenswert.

Kostenfaktor

Letztlich sollte in die Überlegungen noch die derzeitige finanzielle persönliche Situation einfließen. Die Beiträge für eine Rechtsschutzversicherung beginnen bei etwa 20 Euro monatlich. Sollte man nicht in der Lage sein, diese 20 Euro ohne Probleme entrichten zu können, dann sollte vom Abschluss einer solchen Versicherung eher abgesehen werden.

Schließlich macht es keinen Sinn, sich in finanzielle Engpässe zu manövrieren und eventuell noch weitere Kredite aufzunehmen, um einen unwahrscheinlichen Vorfall abzudecken.

Insgesamt gibt es keine Musterlösung, wann es denn nun sinnvoll sei, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Stattdessen sollten in diese Entscheidung zahlreiche Faktoren einfließen.

So gilt es beispielsweise zu klären, wie hoch das eigene Risiko einzustufen ist und ob man bereit wäre, mit den Folgen eines Vorfalls ohne einen bestehenden Vertrag zu leben.

Grundinformationen und Hinweise zur Rechtsschutzversicherung

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Quellenangaben

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Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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