Gartenpflanzen - Beliebte Arten sowie Tipps zur Pflege und Überwinterung

Ein Garten weist Schatten- und Sonnenplätze sowie Halbschatten auf. Daher ist es optimal, wenn man die Gartenpflanzen auf die örtlichen Gegebenheiten abstimmt. Es gibt Pflanzen, die sich in der vollen Sonne richtig entfalten, andere gedeihen eher an einem schattigen Platz oder im Halbschatten. Informieren Sie sich über beliebte Gartenpflanzen und holen Sie sich Tipps zur Pflege und Überwinterung.

Gartenpflanzen gibt es in Hülle und Fülle - für welche Arten man sich entscheidet, hängt z.B. von Standort und Gestaltung ab - viele Pflanzen benötigen einen Winterschutz

Was wäre der Garten ohne eine schöne Blütenpracht? Für viele Gartenbesitzer stellt eine üppige Auswahl an passenden Pflanzen einen wichtigen Bestandteil der Gartengestaltung dar. Dabei steht man einer riesigen Auswahl gegenüber, die man von unterschiedlichen Faktoren abhängig machen kann, wie zum Beispiel

  • den Lichtverhältnissen
  • der Bodenbeschaffenheit
  • dem verfügbaren Platz
  • der restlichen Gartengestaltung
  • dem gewünschten Pflegeaufwand
  • dem individuellen Geschmack

Grundregeln für die Wahl der passenden Pflanzen

Generell sollte man sich an ein paar Grundregeln halten; auf diese Weise stellt man sicher, dass sich die Pflanzen an ihrem neuen Lebensort wohlfühlen. Dies basiert zunächst einmal darauf, dass man die für sie passende Licht- und Bodenverhätnisse auswählt.

  • Braucht die Pflanze viel Sonne oder eher Schatten?
  • Benötigt sie einen besonders feuchten oder beispielsweise lehmhaltigen Boden?
  • Ist ein spezieller Winterschutz nötig?

Dies sind alles Fragen, die man zuvor klären muss. Bestenfalls lässt man sich dafür in einem Gartencenter oder einer Gärtnerei beraten.

Natürlich spielen auch Geschmack sowie die gewünschte Nutzung eine wichtige Rolle: wer Hecken und Sträucher akkurat gestaltete Blumenbeeten in einer bestimmten Farbe vorzieht, wer sich lieber an einer bunten Blumenwiese erfreuen möchte, statt eigene Kräuter oder diverse Gemüsesorten zu ernten, wird eine entsprechend andere Auswahl treffen. Natürlich zählen auch Bäume - besonders beliebt sind Obstbäume - zu der großen Welt der Gartenpflanzen; wer diese gerne pflanzen würde, benötigt natürlich deutlich mehr Platz.

Die Gartengestaltung ist Geschmackssache - auch der Faktor Zeit spielt dabei eine Rolle
Die Gartengestaltung ist Geschmackssache - auch der Faktor Zeit spielt dabei eine Rolle

Zudem sollte man Pflanzen niemals zu eng nebeneinander setzen, sonst nimmt man ihnen den nötigen Platz, den sie brauchen, um sich optimal entwickeln zu können. Es gibt Pflanzen, die wachsen neben bestimmten anderen Arten besonders gut oder schlecht; auch dies sollte man bei der Auswahl bedenken.

Auch der Faktor Zeit spielt eine Rolle. Wer für die Gartenarbeit nicht viel davon einplanen kann, sollte sich für entsprechend pflegeleichte Pflanzen entscheiden. Besonders farbenfrohe Stauden benötigen viel Pflege; Wildblumen und größere Rasenflächen hingegen kommen ohne viel Pflegeaufwand aus.

Natürlich spielt der richtige Zeitpunkt des Einsetzens eine wichtige Rolle; nicht nur im Frühjahr wird eingepflanzt - wer zu dieser Zeit beispielsweise die ersten Tulpen in seinem Garten stehen haben möchte, muss die Zwiebeln bereits am Ende des vorigen Jahres einsetzen. Besonders bei kälteempfindlichen Gewächsen sollte man sich in Geduld üben und auf den empfohlenen, richtigen Zeitpunkt achten.

Der Zeitpunkt des Einpflanzens ist bei jeder Blumensorte ein anderer
Der Zeitpunkt des Einpflanzens ist bei jeder Blumensorte ein anderer

Wer sich bis in den Herbst hinein an einem blühenden Garten erfreuen möchte, muss dementsprechend auch auf die Blütezeiten der jeweiligen Pflanzen geachtet werden. Es gibt also eine Menge Punkte, mit denen man sich zuvor auseinandersetzen sollte.

Auf ein paar bestimmte Auswahlkriterien gehen wir im Folgenden etwas genauer ein...

Auswahl in Abhängigkeit des Standorts

Der richtige Standort ist auschlaggebend, dass die Pflanze wächst und gedeiht. Unter falschen Standortbedingungen kann eine Pflanze verkümmern.

Pflanzen für halbschattige und schattige Plätze

Einige Frühblüher fühlen sich erfahrungsgemäß auch im Schatten und Halbschatten wohl. Dazu gehören die Anemonen und auch Narzissen können ohne viel Sonne auskommen.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühjahrsboten; sie vermehren sich von alleine und brauchen nicht viel Sonne. Auch Krokusse können, je nach Sorte, im Halbschatten und Schatten gedeihen.

Krokusse können auch im Halbschatten gedeihen
Krokusse können auch im Halbschatten gedeihen

Kübelpflanzen haben unterschiedliche Ansprüche. Ein Jasminstämmchen ist sehr dekorativ und blüht üppig; es verträgt die Sonne, kommt aber auch noch mit einem halbschattigen Platz aus.

Wandelröschen, Passionsblume und Engelstrompete gedeihen ebenfalls in der Sonne und im Halbschatten, ebenso der Oleander und die Clematis. Jedoch kommt es bei der Clematis auf die Sorte an - manche gedeihen auch im Schatten.

Fuchsien hingegen wachsen gut an einem schattigen Standort. Begonien und das Fleißige Lieschen kommen auch gut mit Schatten zurecht.

Manchmal sollen Zäune oder Mauern bewachsen werden. Die Kletterhortensie klettert mit ihren Haftwurzeln an rauen Oberflächen entlang und sie gedeiht auch im Schatten.

Wilder Wein ist ebenfalls anspruchslos und gedeiht fast überall. Das Gleiche gilt für Efeu; es klettert fleißig und kommt mit fast jedem Standort zurecht.

Efeu klettert fleissig an fast jedem Standort
Efeu klettert fleissig an fast jedem Standort

Pflanzen für sonnige Plätze

Typische Pflanzen für Sonnenplätze sind meist nicht nur sonnenhungrig, sondern auch sehr durstig. Geranien vertragen Sonne und Halbschatten, Petunien hingegen bevorzugen den Halbschatten. Der Korallenstrauch bevorzugt die Sonne und auch das südländische Olivenbäumchen braucht die Sonne.

Bei Freilandpflanzen gedeihen Rosen, je nach Sorte, in der prallen Sonne oder auch im Halbschatten.

  • Sommerastern
  • Tamarisken
  • die Zaubernuss und auch
  • die Zistrose

fühlen sich in der Sonne wohl.

Wer möglichst wenig Arbeit mit seinen Gartenpflanzen haben möchte, sollte einen Blick auf die folgenden Pflanzentipps werfen...

Schöne und pflegeleichte Pflanzen für den Garten

Pflanzen sollen erfreuen, und das möglichst ohne viel Aufwand. Natürlich ist die Bepflanzung eine Frage des individuellen Geschmacks.

Aber es ist schön, wenn es das ganze Jahr über grünt und blüht. Viele verschiedene Farben schaffen eine bunte Gartenlandschaft oder vielleicht will man die Farben doch eher aufeinander abstimmen.

Die Auswahl an Pflanzen ist sehr groß und deshalb auch ein bisschen unübersichtlich. Am besten lässt man sich in einem Gartencenter einmal ausführlich beraten, denn es gibt viele verschieden Sorten im Sortiment. Ein paar der Sorten sind sehr anspruchslos.

Hibiskus

Hibiskus ist winterhart und extrem pflegeleicht
Hibiskus ist winterhart und extrem pflegeleicht

Dazu zählt beispielsweise der Hibiskus; dieses Ziergehölz gibt es in unterschiedlichen Farben. Er ist winterhart und extrem pflegeleicht. Er blüht im Spätsommer und kann lediglich im Frühjahr oder Herbst leicht zurückgeschnitten werden, damit er buschiger wächst.

Angeblich soll er viel Wasser brauchen; es gibt aber Gartenbesitzer, die nicht wässern und sich allein auf das Regenwasser verlassen - natürlich nur bei einer Freilandpflanze, die schon gut gewachsen ist.

Sommerflieder

Auch der Sommerflieder gehört zu diesen anspruchslosen Pflanzen. Man findet ihn in Wäldern, wo er wild wächst; im häuslichen Garten erfreut er mit seiner Blütenpracht. Bei der richtigen Bodenbeschaffenheit braucht er kaum Pflege, lediglich einen Rückschnitt, wenn er zu üppig wächst.

Sommerflieder braucht ausser einem regelmässigen Rückschnitt kaum Pflege
Sommerflieder braucht ausser einem regelmässigen Rückschnitt kaum Pflege

Harlekinweide

Eine Harlekinweide wird zum Blickfang in jedem Garten und erfreut durch ihre schönen Farben. Wenn sie erst einmal gut gewachsen ist, hat sie kaum große Ansprüche. Die Blätter sehen aus, als würden sie den ganzen Sommer blühen; eventuell muss man sie nur mit der Zeit beschneiden.

Magnolienbaum

Ein Magnolienbaum ist eine Bereicherung für jeden Garten. Tulpenmagnolien erfreuen im Frühjahr mit einer unterschiedlichen Farbenpracht.

Sie können mit den Jahren eine enorme Wuchshöhe erreichen. Dabei sind sie anspruchslos und sehr genügsam.

Die Blüten des Magnolienbaums erfreuen im Frühling jede Seele
Die Blüten des Magnolienbaums erfreuen im Frühling jede Seele

Schön und pflegeleicht ist eine Sache - wie wär's denn aber, wenn man diesen schönen Anblick auch auf den Teller bringen könnte?

Schöne Salatdeko und gesund: Essbare Pflanzen

Essbare Blüten eignen sich nicht nur wunderbar, um Speisen zu dekorieren; sie können auch gegessen werden und haben oft einen erlesenen Geschmack. Wenn man essbare Blüten und Pflanzen verwendet, sollten sie aber aus einem biologischen Anbau stammen und beispielsweise nicht mit Kunstdünger behandelt worden sein.

Oft kann man essbare Blüten auch als Blütenmischung kaufen und säen. Sie eignen sich nicht nur vorzüglich als Dekoration, sondern sie bieten auch teilweise ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Denn nicht nur in den Blättern, sondern auch in den Blüten stecken, wenn auch in geringerem Maße, ätherische Öle, die für die Geschmackintensität verantwortlich sind.

In Kombination mit der Nektarsüße ergibt dies einen ganz erlesenen Geschmack. Gourmets haben die Blüten längst für sich entdeckt.

Ein Salat mit essbaren Blüten ist ein Genuß für Gaumen und Auge
Ein Salat mit essbaren Blüten ist ein Genuß für Gaumen und Auge

Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Rosenknospen

Am bekanntesten ist wohl die Kapuzinerkresse. Ihr leicht pfeffriger Geschmack steckt in den Blättern und in den Blüten. Mit ihren leuchtenden Farben wird sie zum Blickfang auf jeder damit dekorierten Speise.

Dass man essbare Blüten verwendet, ist nicht wirklich neu. Schon unsere Großmütter färbten beispielsweise mit Ringelblumen anstelle von dem teuren Safran bestimmte Speisen, und verwendeten auch andere Blüten: zum Beispiel kandierte Rosenknospen für Kuchen und Torten.

Weitere essbare Pflanzen

Neben Rosenknospen eignen sich auch

  • Lavendelblüten
  • bestimmte Hibiskusblätter
  • Muskatnussblüten oder
  • Kornblumen.

Den würzig-aromatischen Geschmack der Borretschblätter kennt man aus Salaten; die schönen blauen Blüten sind essbar und zum Dekorieren bestens geeignet.

Viele uns bekannte Blumen kann man essen
Viele uns bekannte Blumen kann man essen

Gänseblümchen verleihen einem Salat eine nussige Note und sehen noch wunderhübsch aus. Der Ananassalbei verströmt einen feinen Ananasduft und die Blüten verzieren jede Speise. Eine wirkliche Freude für das Auge sind Schnittlauchblüten und sie erfreuen noch den Gaumen.

Die essbaren Blüten der Japanischen Blütenkresse haben einen sehr feinen Kressegeschmack und sehen schön aus. Kapern sind den meisten Menschen bekannt, das sind die ungeöffneten Blütenknospen des Kapernstrauchs. Geöffnet sind sie eine Augenweide und eine Gaumenfreude.

Mit den folgenden Gartenpflanzen kann man auch der Nase etwas Gutes tun...

Beliebte Aromapflanzen

Aromapflanzen sind eine Zierde für jeden Balkon und Garten. Sie verströmen einen wunderbaren und verlockenden Duft. Bei manchen Pflanzen wird der Geruch erst freigesetzt, wenn Blattorgane, Wurzeln, Zweige oder Rinde zerbrochen oder zerrieben werden. Man nennt sie Kontaktdufter.

Die meisten Aroma- und Duftpflanzen lassen sich hervorragend mit anderen Blumen kombinieren und meist auch in Blumenkästen, Töpfen oder Kübeln ziehen. Ein so angelegter Garten kann ein wahres Fest für die Sinne bedeuten.

In der Naturheilkunde kennt man die Aromatherapie und weiß, dass die ätherischen Öle der Pflanzen eine heilende Wirkung haben, sowohl für die Seele als auch für den Körper. Mit Duft- und Aromapflanzen auf dem Balkon oder im Garten hat man seine ganz individuelle Aromakur.

  • Die Erdbeerdeutzie zum Beispiel sieht mit ihren purpurroten Blüten nicht nur sehr originell aus, sie verströmt auch einen leichten Erdbeerduft. Diese Deutzie wächst breit und aufrecht; sie ist dicht und verzweigt und erreicht eine Höhe bis zu eineinhalb Metern. Sie harmoniert mit vielen anderen Pflanzen.

  • Die Vanilleblume (Heliotropium) duftet intensiv nach Vanille und gehört zu den Borretschgewächsen. Vom Frühsommer bis in den späten Herbst trägt sie kleine violette bis lavendelblaue stark duftende Blüten.

  • Die Heiligenblume (Santolina) verströmt einen würzig herben Duft; sie bildet kleine gelbe Blütenknöpfe, die von Juli bis August erscheinen.

  • Auch die Engelstrompete (Brugmansia) gehört zu den beliebten Duftpflanzen. Sie wird meist in Kübeln gepflanzt, ist dann aber sehr durstig und braucht viel Wasser. Ansonsten ist sie pflegeleicht und erfreut mit ihren imposanten Blüten.

  • Der Duftjasmin (Jasminum) erfreut nicht nur mit seinem Wohlgeruch, sondern auch mit kleinen sternenförmigen Blüten, die zartrosa oder weiß sind.

  • Auch mit verschiedenen Minze-Arten (Mentha) lässt sich ein interessanter Duft-Parcours gestalten, denn es gibt sie in vielen unterschiedlichen Geschmacks- und Duftvarianten. Neben dem intensiven Minzeduft können sie beispielsweise auch nach Ananas oder Erdbeere riechen.

Der Duftjasmin gehört zu den beliebten Aromapflanzen
Der Duftjasmin gehört zu den beliebten Aromapflanzen

Passende und beliebte Duftpflanzen für den Balkon sind auch

  • Duftgeranien (Pelargonien)
  • Duftsteinrich (Lobularia) oder
  • Duftnelken (Dianthus).

Weitere interessante Duftpflanzen sind das Currykraut (Helichrysum), welches intensiv nach Curry riecht oder die Schokoladenkosmee (Cosmos), die nach Schokolade duftet.

Ganz egal, für welche Pflanzen man sich entscheidet - beim Kauf sollte man ein paar generelle Punkte beachten...

Tipps zum Kauf von Gartenpflanzen

Der Pflanzenkauf ist in erster Linie auch Vertrauenssache; schließlich möchte man gesunde und qualitativ hochwertige Pflanzen in seinem Garten haben. Neben den Angeboten im Gartencenter findet man mittlerweile auch in jedem Supermarkt oder auch in Baumärkten unterschiedliche Pflanzen.

Wo kaufen?

Doch für welche Angebote entscheidet man sich am besten? Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen.

Gartencenter und Gärtnerei

Wenn man sicher gehen will und eine gute Qualität erwartet, sollte man im Gartencenter oder in einer Gärtnerei einkaufen. Dort kann man sich fachmännisch beraten lassen und auch in Sachen Pflege ein paar Tipps mitnehmen.

Die angebotenen Pflanzen sind in der Regel frisch und gesund und man zahlt oftmals auch nicht viel mehr. Auch im Gartencenter und in der Gärtnerei gibt es immer wieder Sonderangebote, die man nutzen sollte. Doch auch, wenn man ein bisschen mehr ausgibt, kann man sich sicher sein, dass man dadurch auch länger Freude an seinen Pflanzen hat.

Ein Gartencenter ist häufig auch in einem Baumarkt integriert; dort Gartenpflanzen zu kaufen, ist also ebenso gängig. Ebenso lassen sie sich in Baumschulen erwerben; auch hier kann man von dem Fachwissen profitieren.

Im Gartencenter erhält man auf jeden Fall gute Qualität
Im Gartencenter erhält man auf jeden Fall gute Qualität

Discounter und Versandhandel

Pflanzen beim Discounter haben oft einen langen Transport hinter sich und wurden nicht optimal bewässert. Möglich ist auch, dass sie generell unter dem Transport gelitten haben.

Ein weiterer Nachteil: auch wenn sie zum Verkauf bereit stehen, sind sie oft nicht richtig versorgt. Natürlich kommt es aber immer darauf an und ist ein Stückweit einfach Glückssache. Positiv hervorzuheben ist der niedrigere Preis - doch sollte die Pflanze bereits angegriffen oder schwach sein, kann man diesen Vorteil nicht lange für sich nutzen.

Außerdem gibt es den Versandhandel und auch online können Pflanzen bestellt werden. Mit diesen angebotenen Pflanzen kann man Glück haben, oder eben nicht - ein vorheriges Überprüfen ist nicht möglich.

Besonders, wenn man speziellere Pflanzen sucht, die in keinem Geschäft in der Nähe angeboten werden, bleibt einem nichts anderes übrig, als das Angebot eines Versandhauses oder Online-Shops anzunehmen. Handelt es sich dabei aber um ein Fachgeschäft, eine Gärtnerei beispielsweise, die eben auch ein Online-Angebot für ihre Kunden bereithält, so kann man sich in der Regel darauf verlassen, dass die Pflanzen vor dem Losschicken ausreichend versorgt wurden und zudem so verpackt sind, dass sie die Reise möglichst schadfrei überstehen.

Gute Qualität erkennen

Im Fachhandel kann man in der Regel immer von hochwertiger Qualität ausgehen und die Fachkompetenz kommt dem Kunden zugute. Oft gibt es Gartenausstellungen, bei denen man die Pflanzen begutachten kann. Generell sollte man auf folgende Punkte achten:

  • Die Erde darf nicht ausgetrocknet sein
  • Die Pflanze sollte einen kräftigen Wuchs haben
  • Die Pflanzenfarben sollten gesund aussehen
  • Die Pflanzen sollten einen frischen Eindruck machen und nicht schlapp hinunter hängen

Wenn man einen Blick dafür hat, kann man den Zustand der Pflanze beurteilen. Ansonsten muss man sich auf den Anbieter verlassen. Dabei ist es sehr ärgerlich, wenn man Pflanzen ersteht, diese dann nicht angehen oder verkümmern.

Beim Versandhandel hält es sich wohl die Waage - manchmal hat man Glück und dann auch wieder Pech. Gerade beim Online-Kauf ist eher Vorsicht geboten; es könnten Pflanzen aus Drittländern angeboten werden, die bei uns unter Pflanzenschutz stehen und nicht einfuhrerlaubt sind.

Und schließlich spielt die richtige Pflege eine wichtige Rolle - auch wenn diese abhängig von der Pflanzenart ist, gibt es einige generelle Hinweise; auch die richtige Überwinterung ist bedeuten.

Generelle Tipps zur Pflege und Überwinterung

Jede Pflanze benötigt die für sie passende Pflege - dabei zählen je nach Art

zu den Bestandteilen.

Besonders mehrjährige Pflanzen bringen einen höheren Pflegeaufwand mit sich. Damit sie im nächsten Jahr ebenso gesund und prächtig aussehen wie in der letzten Saison, muss man sie beispielsweise regelmäßig zurückschneiden. Bei einjährigen Pflanzen hingegen muss man hauptsächlich darauf achten, dass sie ausreichend Wasser bekommen.

Das Gießen der Pflanzen erweist sich dabei nicht immer als so leicht; schnell ist es passiert, dass man sie überwässert oder auch austrocknen lässt. Freilandpflanzen benötigen in diesem Zusammenhang nicht so viel Aufmerksamkeit, nur im Sommer, wenn es besonders heiß ist und nur selten regnet, muss man in Sachen Bewässerung nachhelfen.

Kübelpflanzen hingegen stehen teils auch unter einem Dach; sie benötigen häufiger zusätzliches Wasser. Dabei mögen die wenigsten von ihnen Staunässe. Mit einem Dünger kann man sowohl Freiland-, als auch Topfpflanzen unterstützen; hierbei gilt es, die Herstellerangaben genau zu befolgen.

Wichtiges Thema ist auch die Überwinterung. Wer sich in diesem Zusammenhang wenig Arbeit machen möchte, wählt winterharte Pflanzen. Diese überstehen auch kalte und frostige Tage; zudem spart man sich im Frühjahr Zeit, da man diese Pflanzen nicht ersetzen muss.

Welche Pflanze mit welchen (Minus-)Temperaturen klarkommt, ist unterschiedlich - auch hier gilt es, sich genau zu informieren. Kübelpflanzen hingegen müssen über den Winter meist ins Haus geholt werden. Möglich ist auch, sie mit speziellen Maßnahmen - wie etwa einer Luftpolsterfolie, Zeitungspapier oder Laub - zu schützen.

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  • jasminblüten © awfoto - www.fotolia.de
  • Zwiebel stecken 08 © Lianem - www.fotolia.de
  • designer garden © Jyothi Joshi - www.fotolia.de
  • Crocuses and Trowel © Petra Louise - www.fotolia.de
  • Ivy leaves © Claudio Divizia - www.fotolia.de
  • Hibiskus © Ansgar - www.fotolia.de
  • junge frau genießt den duft von flieder © contrastwerkstatt - www.fotolia.de
  • Magnolia (Sonja Ma) © Hetizia - www.fotolia.de
  • Salat aus Frühlingskräutern © Johanna Mühlbauer - www.fotolia.de
  • kreative küche 1 © emmi - www.fotolia.de
  • Blühender Jasmin vor blauem Himmel und grüner Käfer © schweitzer-degen - www.fotolia.de
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