29. Juni 2009
Die Kräuterspirale ist nicht nur ein ausgeklügeltes und intelligentes Biotop, sondern liefert auch in den Sommermonaten täglich frische Kräuter. Hier können Sie erfahren, welche Tipps und Tricks bei der Ernte zu einem noch üppigeren Wachstum beitragen.
Die Ernte einer Kräuterspirale hängt sehr stark davon ab, dass sie bereits zu Anfang richtig bepflanzt wurde. Die Pflanzen müssen den Standort erhalten, der ihnen die optimalen Bedingungen bietet. Deshalb sollte eine Kräuterspirale keinesfalls unter optischen Gesichtspunkten bepflanzt werden, sondern nach Anleitung. Bestimmte Kräuter benötigen einen bestimmten Nährboden und mehr oder weniger Wasser. Was für die eine Pflanze ideal ist, kann für die andere schon wieder zu viel oder zu wenig sein.
Bei der Ernte der Kräuter sollten Sie vorsichtig zu Werke gehen. Steht ein Kraut in voller Blüte oder vollem Wuchs und ist erntereif, dann können Sie sich überlegen, ob Sie es gleich oder erst später abernten. Wenn Sie nur die jeweils benötigte Menge abernten, dann haben Sie die ganze Saison über frische Kräuter und Gewürze zur Verfügung. Andererseits sollten Sie die Pflanzen aber auch nicht zu lange stehen lassen, denn sonst beginnen sie zu schießen und zu blühen und verlieren an Kraft und Geschmack.
Hat die Pflanze erst einmal geblüht, so steckt sie nämlich ihre ganze Kraft in die Entwicklung der Samenstände, und ihre Blätter werden schlaff und verlieren an Geschmack. Wenn Sie dies verhindern möchten, können Sie die Pflanzen vor dem Entstehen von Blüten komplett abernten und entweder trocknen und mahlen, oder aber einfrieren. Das Blühen der Pflanzen können Sie aber auch dadurch verhindern, dass Sie die sich bildenden Knospen einfach abschneiden.
Ein Rückschnitt bestimmter Pflanzen kann aber auch manchmal Wunder wirken, denn je nach Pflanzentyp werden dann neue, kraftvolle Triebe ausgebildet. Bei Lavendel zum Beispiel ist dies der Fall und deshalb empfehlenswert. Bei Pflanzen, die in kräftigen Stielen direkt aus dem Erdreich wachsen, wie es zum Beispiel bei der Pfefferminze der Fall ist, empfiehlt es sich, die Stengel direkt über dem Erdreich abzuzwicken und gleich den ganzen Trieb auf einmal zu ernten. Die Faustregel besagt: Je härter der Pflanzenwuchs ist, desto mehr kann die Pflanze gestutzt werden. Achten Sie jedoch auch auf den Lichteinfall. Verdeckt eine größere Pflanze eine kleinere, so dass diese kein Licht mehr bekommt, muss die größere Pflanze zurück geschnitten werden.
Sehr geehrter "Garten - Experte" ! Super Ihre hilfreichen Tipps ! Ich bin zwar schon seit vielen Jahren "Kleingärtner", habe mich jedoch nie r...
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