Sie möchten sich eine Kräuterspirale in Ihrem Garten anlegen, damit Sie immer frische Kräuter ernten können? Hier sind einige wertvolle Tipps besonders für Neulinge und Anfänger.
Der spätere Erfolg der Kräuterspirale hängt ganz entscheidend von ihrem Aufbau ab. Deshalb sollten Sie auf den Aufbau sehr viel Wert legen und Zeit investieren. Ideal ist es auch, wenn Sie sich dabei von jemandem beraten und helfen lassen können, der sich mit Spiralen bereits auskennt. Denn die Kräuterspirale hat ihre typische Form nicht nur deshalb, damit sie sich als möglichst dekorativer Blickfang in ihren Garten einfügt. Der Aufbau beinhaltet auch eine gewisse Funktionsweise.
Das Wirkungsprinzip der Kräuterspirale oder auch Kräuterschnecke beruht darauf, dass unterschiedliche Pflanzen unterschiedliche Lebensräume beanspruchen. Diese reichen von feuchtem, lehmigem Boden bis hin zu trockenem, sandigem und wasserdurchlässigem Untergrund. Die jeweilige Bodenart wird durch den Aufbau der Kräuterspirale erzielt und begünstigt.
Am südlichen Ende der Spirale liegt ein kleiner Teich. Dieser sieht nicht nur hübsch aus, sondern erfüllt die Funktion, die unteren Erdbereiche der Spirale stets gut feucht zu halten. Hier wird kräftige und lehmige Erde aufgebracht; Ein Nährboden, der sich optimal für Gewächse eignet, die die Feuchtigkeit lieben, da sie in der Natur an Bächen und Gewässern wachsen. Zum Beispiel Brunnenkresse und Wasserminze gedeihen hier hervorragend.
In den mittleren, ansteigenden Bereich der Kräuterspirale kommt normale Beeterde. Hier wird ein durchschnittliches Pflanzbeet simuliert, in dem zum Beispiel Petersilie und Schnittlauch ganz hervorragend wachsen. Die Erde bedeckt dabei nur die obere Hälfte des Aufbaus, während die notwendige Höhe durch die Aufhäufung von Bauschutt oder Bruchsteinen erzielt wird. Diese haben den Vorteil, dass Feuchtigkeit sehr gut durchsickern kann, man braucht also im Inneren der Kräuterspirale keine Staunässe zu fürchten.
Achten Sie beim Anlegen der Kräuterspirale auch darauf, dass die Beetbreite mindestens 60 cm beträgt, sonst können sich die Pflanzen nicht optimal entwickeln. Die dekorativen Steinmauern sollten ebenfalls nicht zu niedrig sein, denn sie erfüllen ebenfalls eine Funktion: die Natursteine werden von der Sonne aufgeheizt, speichern Wärme und Energie und geben diese in den kühleren Stunden wieder ab, so dass die Pflanzen über längere Zeit hinweg ein optimales Wachstumsklima vorfinden.
Der obere, zentrale Bereich wird mit einem Gemisch aus Sand und Erde aufgeschüttet, das sehr gut wasserdurchlässig ist, und Pflanzen beherbergt, die von Natur aus an karge Bedingungen gewöhnt sind, so wie beispielsweise Lavendel.
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23.01.13 | |
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24.02.11 | |
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04.01.11 | |
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20.06.10 | |
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12.04.10 | |
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