Unterschiedliche Gartengeräte im Überblick - Anwendungsmöglichkeiten, Verwendung und Pflege

Verschiedenes Gartenwerkzeug und Besen vor grünem Tor

Je nachdem, wie groß der Garten und wie umfangreich die dortigen Tätigkeiten ausfallen, bedarf es unterschiedlicher Hilfsmittel und Gerätschaften

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  • von Paradisi-Redaktion

Bei einem Garten, ob groß, ob klein, fällt immer viel Arbeit an. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Tätigkeiten, wie zum Beispiel Jäten, Kehren, Pflanzen oder Gießen. Und für diese braucht man auch die unterschiedlichen Gartengeräte. Einige davon sind elektrisch. Von der Gartenschere bis zur Kettensäge - verschaffen Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Gartengeräte.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Tätigkeiten, für die Gartengeräte benötigt werden

Eine gewisse Grundausstattung an Gartengeräten sollte jeder Hobbygärtner haben.

Umgraben, Hacken, Jäten

Zum Umgraben der Erde braucht man einen Spaten. Es gibt verschiedene Rechen, beispielsweise einen Laubrechen oder einen Rechen, um im Gemüsebeet zu arbeiten. Die Rechen sind unterschiedlich konstruiert und man sollte mindestens zwei verschiedene haben.

Um zu hacken, benötigt man eine Hacke; damit kann man unter anderem die Erde auflockern. Auch eine Gartenkralle bietet Vorteile und erspart das mühsame Bücken beim Unkraut jäten.

Kehren

Wenn man Hofflächen oder Beeteinfassungen kehren will, sollte man einen guten Straßenbesen haben. Dieser ist größer und hat festere Borsten, als ein Haushaltsbesen. Auch eine Schaufel und einen Handbesen, speziell für den Garten, sollte man parat haben.

Gießen, Pflanzen

Natürlich braucht der Hobbygärtner auch Gartenhandschuhe und Gießkannen, wenn kein Wasserschlauch vorhanden ist. Für das Arbeiten in Hochbeeten, im Beet oder an Kübelpflanzen benötigt man eine kleine Schippe, eine kleine Handkralle und einen kleinen Rechen.

Um Furchen für das Säen zu ziehen, gibt es spezielle Geräte und wenn man etwas einpflanzen will, gibt es dafür eine Pflanzkelle. Man findet auch Stechstäbe, um die Löcher zu machen, damit man Blumenzwiebeln stecken kann.

Ein so genannter Unkrautjäter beseitigt Unkraut mit langen Pfahlwurzeln. Der Handgrubber lockert den Boden auch bei dichten Pflanzungen.

Kompostieren, Schneiden

Wenn Kompost umgesetzt werden soll, braucht man hierfür eine Heugabel. Ohne verschiedene Gartenscheren kommt der Hobbygärtner nicht aus. Für den Rückschnitt muss man auch noch Ast-, Baum-, und Heckenscheren haben.

Wenn man Bäume im Garten hat, ist eine Teleskopschere eine große Arbeitserleichterung. Auch Ratschenscheren helfen, dickere Äste abzuschneiden.

Rasenmähen, Rückschnitte, Häckseln

Dann gibt es noch eine ganze Reihe elektrische Geräte, die man im Garten nutzen kann. Man muss nicht unbedingt alle elektrischen Gartengeräte haben, aber viele bringen eine enorme Arbeitserleichterung.

Wenn man Rasenflächen hat, ist ein elektrischer Rasenmäher eine große Hilfe. Im Herbst oder Frühjahr, wenn Rückschnitte gemacht werden, fallen viele kleinere Äste an.

Diese kann man in einem Häcksler kleinhäckseln und gleich als Winterschutz für die Beete verwenden. Eine elektrische Heckenschere bietet Vorteile, wenn man viele Hecken hat.

Gartengeräte nur mit "Blauem Engel" wirklich umweltschonend

Wer der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte auf Qualitätssiegel wie den "Blauen Engel" achten

Schubkarre mit Schaufeln steht auf Rasen im Garten, umgeben von Pflanzenbeet
wheelbarrow with tools © MichMac - www.fotolia.de

Wer seinen Garten hegen und pflegen will, muss zu vielerlei Hilfsmitteln greifen. Oftmals sind diese jedoch alles andere als umweltfreundlich. Denn selbst wer auf chemische Ungeziefervernichtungsmittel und Dünger verzichtet, kann der Natur schaden: Lasuren von Werkzeugen enthalten nicht selten Schadstoffe und auch ein zu hoher Geräuschpegel der Geräte kann sich negativ auf das Gleichgewicht der Natur auswirken.

"Blauer Engel" wird weniger leichtfertig vergeben als die Bezeichnung "Bio"

Wer so etwas vermeiden und der Umwelt Gutes tun möchte, sollte sich nicht einfach nur nach mit „Bio“ oder „Öko“ betitelten Produkten richten, sondern auf Qualitätssiegel wie den „Blauen Engel“ achten. Dieser wird unabhängig von diversen Umwelt- und Testorganisationen und auch nur bei der Erfüllung strenger Richtlinien vergeben, während Bezeichnungen wie „Bio“ leichtfertiger vergeben werden können.

Das Gütesiegel „Blauer Engel“ erhalten demnach nur wenige Gartenprodukte, so zum Beispiel die „Aidol Universal-Holzlasur“ von“ Remmers“, die keine Weichmacher und nur wenige Lösungsmittel enthält. Bei Rasenmähern wurden dagegen die Modelle „Rotak 34 LI“ und „Rotak 37 LI“ der Firma „Bosch“ ausgezeichnet – sie haben aus zehn Metern Entfernung die gleiche Lautstärke wie ein gewöhnliches Gespräch.

Passend zum Thema

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Gartengeräte einmal genauer vor.

    Die richtigen Sicherheits- und Arbeitshandschuhe für die Gartenarbeit

    In einem Garten, fallen die unterschiedlichsten Arbeiten an. Dafür braucht man dann die entsprechenden Arbeits- oder Sicherheitshandschuhe.

    Einfache Gartenhandschuhe

    Für die einfachen Arbeiten, wie Unkraut jäten oder umtopfen, genügen Gartenhandschuhe. Diese können aus unterschiedlichen Materialien oder oft auch aus einem Materialmix sein. Sie können aus

    • Leder
    • Kunststoff
    • Naturlatex oder
    • Textil

    sein.

    Spezielle Schneide- und Rosenhandschuhe

    Dabei findet man auch spezielle Schneidehandschuhe mit einem Schnittschutz, wenn beispielsweise Blumen abgeschnitten werden. Es gibt aber auch ausgesprochene Rosenhandschuhe. Bei der Auswahl der Gartenhandschuhe entscheidet also das Einsatzgebiet.

    Handschuhe mit Wasserschutz

    Für manche Arbeiten benötigt man enganliegende Handschuhe mit einem Wasserschutz. Sie sorgen dafür, dass die Hände sauber bleiben, schützen beispielsweise vor Brennnesseln und sorgen trotzdem für ein gutes Fingerspitzengefühl. Das braucht man im Blumen- oder Gemüsebeet.

    Handschuhe für grobe Gartenarbeiten

    Für grobe Arbeiten braucht man dann auch festere Handschuhe; so sollen sie beim Umgraben die Hände beispielsweise vor Blasen, aber eventuell auch vor Dornen und Stacheln schützen.

    In jedem Fall müssen sie einen Schnittschutz haben. Trotz aller Sicherheit, die ein solcher Handschuh bieten muss, sollte er aber auch atmungsaktiv sein, damit es nicht zu feuchten Händen kommt.

    Sicherheitshandschuhe

    Bei ganz speziellen Arbeiten, wie beim Häckseln, braucht man ausgesprochene Sicherheitshandschuhe. So genannte Japanische Gartenhandschuhe können vielseitig eingesetzt werden. Sie haben eine abriebfeste Beschichtung und sind nahtlos gefertigt; damit haben sie eine gute Passform.

    Handschuhe mit langen Stulpen schützen auch die Unterarme, zum Beispiel bei Arbeiten im Gestrüpp, so werden Kratzer und Schrammen vermieden. Dann gibt es auch noch bestimmte Kälte- und Hitzeschutz-Handschuhe sowie Handschuhe aus wasserabweisendem Material.

    Sommer- und Kinderhandschuhe

    Für die Arbeit im Beet oder zum Umtopfen gibt es für die warme Jahreszeit besonders leichte Bauwollhandschuhe. Auch für Kinder findet man ausgesprochene Kinder-Gartenhandschuhe.

    Bei guten Gartenhandschuhen darf man ruhig ein bisschen mehr investieren, denn sie dienen nicht nur dem Schutz vor Dreck, sondern auch der eigenen Sicherheit. Für das jeweilige Einsatzgebiet braucht man dann auch unterschiedliche Handschuhe. Bei guter Qualität bieten sie Schutz und Tragekomfort und halten dann aber auch ein paar Jahre.

    Welcher Gartenhandschuh für welchen Zweck?

    Wir klären darüber auf, welcher Handschuh sich am besten für verschiedene Arbeiten im Garten eignet

    Gärtner mit Handschuhen pflanzt Blume in Blumentopf
    Ma mère jardine © Athena Pallas - www.fotolia.de

    Ein guter Handschuh macht die Arbeit im Garten leichter. Beim Rosenschnitt braucht man aber einen anderen Schutz als beim Umtopfen oder bei Teicharbeiten. Welche Gartenhandschuhe eignen sich für die wichtigsten Bereiche?

    Der Allrounder

    Universal-Arbeitshandschuhe eignen sich für alle normalen Arbeiten rund ums Haus, vom Heckenschneiden über das Laubsammeln bis zu gröberen Tätigkeiten. Wo Fingerspitzengefühl gefragt ist, etwa beim Pikieren von Jungpflanzen oder Umtopfen, sind die jedoch ungeeignet. Auch schwere Arbeiten mit Steinen oder Holz erledigt man besser mit Spezialhandschuhen.

    Für feine Arbeiten

    Überall dort, wo die Finger einzeln eingesetzt werden sollen, empfehlen sich elastische und atmungsaktive Handschuhe aus Baumwolle. Auf der Innenseite sind die Modelle mit Kunststoff beschichtet. Tipp: Baumwollhandschuhe mit Nitril-Beschichtung eignen sich auch für Latex-Allergiker.

    Für grobe Arbeiten

    Für Schweres oder die Arbeit mit scharfen Gegenständen sind Lederhandschuhe die beste Wahl. Sie reiben sich nicht so schnell auf, lassen keine Dornen durch und schützen auch den Handrücken vor Verletzungen. Manche Modelle reichen sogar bis zum Ellbogen, ideal etwa zum Arbeiten in dornigem Gebüsch.

    Für sicheren Griff

    Beim Bedienen von Geräten oder Tragen zeigen dagegen Handschuhe mit Noppen ihre Stärken. Selbst bei Nässe halten sie Trimmer oder Astschere fest.

    Für Nässe

    Damit die Hände auch im kalten Wasser trocken und warm bleiben, empfehlen sich spezielle Teichhandschuhe. Zur Wahl stehen PVC-Handschuhe mit extra langer Stulpe, ideal auch für die Arbeit mit dem Hochdruckreiniger. Oder vollelastische Neopren-Handschuhe, in denen die Finger vor dem Auskühlen geschützt sind.

    Die Gartenkralle für schonendes und angenehmes Lockern der Erde

    Mit der Gartenkralle kann man

    • den Boden auflockern
    • Unkraut jäten oder
    • Dünger und Komposterde unterheben.

    Sie hat einen langen Stiel mit gedrehten Griffen und im unteren Bereich eine doppelte gedrehte Gabel mit gekreuzten Zinken.

    Funktionsweise und Vorzüge

    Die Gartenkralle wird in den Boden gestochen und durch eine Drehbewegung arbeiten sich die Zinken in die Erde und lockern diese auf. Dabei reißen sie noch Unkraut aus und arbeiten es unter die Erde.

    Durch das Auflockern und Unterheben der Erde kann so auch ein Dünger oder Komposterde eingearbeitet werden. Die Gartenkralle kultiviert den Boden, lockert ihn auf und belüftet ihn auch, so können Wasser und Nährstoffe besser aufgenommen werden. Laut Hersteller soll sich die Gartenkralle auch für schwere Lehmböden eignen.

    Gartenkrallen sind recht günstig in der Anschaffung und deshalb sollten sie in keinem Garten fehlen, weil sie die Arbeit erheblich erleichtern. Gartenkrallen bekommt man schon ab etwa 15 Euro; je nach Modell und Qualität geht der Preis dann nach oben. Es gibt auch kleinere Gartenkrallen mit einem kürzeren Stiel; mit diesen kann man in Hochbeeten oder in Pflanzenkübeln arbeiten.

    Mit der Gartenkralle schont man den Rücken und sorgt so für ein angenehmes und auch ermüdungsfreies Arbeiten. Der Vorteil der Gartenkralle ist, dass man sich beim Unkrautjäten nicht bücken muss. So wird der Rücken enorm entlastet.

    Optimal sind höhenverstellbare Geräte, da sie sich perfekt der Körpergröße anpassen. Die meisten Gartenkrallen sind für Links- und Rechtshänder geeignet.

    Varianten und Ausführungen von Gießkannen

    Gießkannen unterscheiden sich nicht nur durch Form und Farbe, sondern auch im Material und durch ihren Einsatzbereich. Welche Gießkanne für welchen Zweck die richtige ist, lesen Sie hier.

    Zimmergießkannen

    Die Zimmergießkanne ist meist klein und zierlich und hat ein Fassungsvermögen von einem halben bis einem ganzen Liter. Gießkannen für den Innenbereich passen in der Regel auf eine Fensterbank. Außerdem kann man bei der kleineren Größe die Wassermenge besser dosieren.

    Ihr Hals ist sehr lang und sehr schlank. Im Unterschied zu ihren Schwestern für den Außenbereich hat sie keinen Duschkopf-Aufsatz, sondern gibt das Wasser in einem möglichst dünnen, feinen Strahl ab.

    Diese Gießkannen eignen sich hervorragend, um gezielt kleine Mengen Wassers an Topfpflanzen abzugeben. Ein Überlaufen soll möglichst vermieden werden, und das Wasser zielgenau an Ort und Stelle gelangen, ohne auf Möbel oder Tische zu regnen.

    Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Formen und Farben aus verschiedenen Materialien. Man findet Gießkannen für Zimmerpflanzen aus Kunststoff, Metall, Keramik und auch aus Glas.

    Durch die unterschiedlichen Formen und Designs kann man für jeden Einrichtungsstil die richtige Zimmer-Gießkanne finden. Viele Pflanzenliebhaber füllen die Gießkanne, lassen sie ein bis zwei Tage stehen und wässern dann mit dem abgestandenen und zimmerwarmen Wasser. So sollen die Blumen besser gedeihen.

    Außengießkannen

    Im Unterschied zur Zimmergießkanne haben Außengießkannen ein weitaus höheres Fassungsvermögen. Die meisten fassen zwischen 5 und 10 Litern.

    Um ein möglichst niedriges Eigengewicht zu erzielen, sind sie aus dünnem Kunststoff gefertigt. Sie verfügen über einen abnehmbaren Duschkopf-Aufsatz, der dazu dient, das Wasser großflächiger um den Stamm einer Pflanze aufzugießen.

    Düngekannen

    Gießkannen, in denen Pflanzendünger angerührt werden soll, verfügen über eine wesentlich größere Öffnung. Sie sind aus Metall, da viele Dünger chemische Stoffe enthalten, die Kunststoffe angreifen und porös machen können.

    Düngegießkannen sind meist groß und schwer zu tragen; da sie aber relativ selten benutzt werden, kann man diesen Nachteil zugunsten ihrer Vorteile in Kauf nehmen. Einen angerührten Dünger kann man in der Düngegießkanne je nach Art auch über mehrere Tage stehen lassen und bevorraten.

    Zum Ansetzen biologischer Düngemischungen und Brühen sollte jedoch ein separater Bottich genutzt werden, da die organischen Abfälle - wie zum Beispiel Brennnesselblätter - in der Düngegießkanne nur schwer abgesiebt werden können.

    Stilistische Unterschiede

    Neben den funktional bedingten Unterschieden von Gießkannen fallen auch die stilistischen Unterschiede ins Auge. Gießkannen aus Kunststoff waren unsprünglich immer in der Farbe Grün gehalten, damit sie im Garten optisch weniger auffielen. Mittlerweile sind sehr peppige und bunte Modelle auf dem Markt, häufig auch mit modernen Blumenmustern oder grafischen Motiven.

    Sehr beliebt sind mittlerweile auch die Blechgießkannen im französischen Landhausstil. Sie sind roh belassen oder meist blau glasiert. Auch die typische Form der Gießkanne wird zu stilistischen Zwecken immer mehr abgewandelt.

    Zierschnörkel am Griff von Blechkannen, sehr runde Bäuche bei Kunststoffkannen sind rein optische Elemente. Auch die Innengießkanne hat sich vom Modell der 50er-Jahre hin zu einem Designelement entwickelt und wird immer mehr in Richtung Zimmervase transformiert.

    Die klassische Gießkanne ist aus Metall und hat eine eher rundere Form. Auch sie hat ein Gefäß, eine Tülle, ein Mundstück und einen Henkel. Man nennt sie auch Englische Gießkanne.

    Die Engländer sind passionierte Hobbygärtner und pflegten schon vor vielen Jahrhunderten eine Gartenkultur. Dementsprechend war auch ihr Gartengerät zweckmäßig und gut. So genannte Retro-Gießkannen sind wieder sehr beliebt und manche kommen auch ganz bunt daher.

    Beliebtes Geschenk: Gießkannen in verschiedenen Tierformen

    Natürlich hat eine Gießkanne erst einmal einen praktischen Nutzen, mit ihr soll man die Pflanzen und Blumen bewässern können.

    Doch nicht nur ihre Funktionalität ist entscheidend; mit einem ausgefallenen Design macht das Gießen gleich noch einmal so viel Spaß. Außerdem ist sie auf der Fensterbank auch ein echter Hingucker und erfreut jeden der sie ansieht.

    Zusätzlich zum praktischen Nutzen wird sie so auch zum Schmuckstück der Wohnung. Neben den kostbaren Zimmerpflanzen wirkt eine ausgefallene Gießkanne besonders schön.

    Ein großes, tierisches Angebot

    Gießkannen in Tierform findet man vorwiegend bei Gießkannen für den Innenbereich und seltener bei Gießkannen für draußen. Da tummeln sich Froschkönige, Schweine, die im Bauch Wasser fassen, Hühner, Kühe, Enten, Hähne, Hunde, Katzen, Pferde oder Pelikane. Man findet Küken, Hasen, Vögel, Elefanten, Schnecken, Fische, Enten oder gar Dinosaurier. Für jeden Geschmack oder für jede persönliche Vorliebe lässt sich ein passendes Tier finden.

    Die Gießkannen in Tierform für drinnen sind meist aus Eisen und handbemalt. Sie kosten im Durchschnitt so um die vierzig Euro. Eigentlich dienen sie mehr Dekorationszwecken, im praktischen Einsatz sind sie oft, je nach Form, ein bisschen unhandlich und die Wassermenge lässt sich beim Gießen nicht so gut dosieren.

    Man findet aber auch welche aus Kunststoff, die etwas günstiger, aber nicht so stylisch sind. Dafür eignen sie sich aber mehr für den praktischen Einsatz.

    Besonders für Kinder ein Highlight

    Kinder helfen immer gerne mit; wie schön ist es, wenn sie eine eigene Gießkanne haben. Mit einer Gießkanne in Tierform aus Plastik macht das Gießen Freude und die Kinder haben ihren Spaß dabei. Mit einem lustigen Elefanten, aus dessen Rüssel Wasser kommt, gießen die Kinder gerne die Blumen und Pflanzen.

    Kleinere Kinder lieben Tiere; so kennen sie beispielsweise den Froschkönig aus dem Märchen. Die Kombination aus Tier, Wasser und der Möglichkeit, helfen können, machen eine Gießkanne in Tierform zu einem idealen Geschenk für kleinere Kinder.

    Nicht immer lohnt sich die Anschaffung: Alternativen zu Gießkannen

    Eine Gießkanne ist eigentlich ein praktisches Gartengerät. Doch manchmal hat man keine zur Hand oder eine Anschaffung lohnt sich nicht wirklich. Dann gibt es auch mehrere Alternativen.

    Die Gießkanne als wichtiges Utensil zur Gartenbewässerung
    Die Gießkanne als wichtiges Utensil zur Gartenbewässerung
    Einfache Lösungen zum Gießen von Zimmerpflanzen

    Wenn man nur wenige Zimmerpflanzen zu gießen hat, tut es auch ein Messbecher oder eine ausgediente Kanne. Es ist von Vorteil, wenn das Gießgefäß eine lange Tülle hat, damit man die Wassermenge gut dosieren kann und den Pflanzenboden gut erreicht.

    Man kann auch eine große Schüssel oder einen Topf nehmen, diesen mit Wasser füllen und die Topfpflanzen darin tränken. Es gibt auch Tonfiguren - in diese füllt man Wasser und steckt sie dann in die Blumenerde; nach und nach geben sie ihr Wasser ab.

    Auch mit leeren Flaschen kann gegossen werden, das ist zwar ein bisschen umständlich und man erreicht manchmal nicht die Blumenerde oder es kann nicht zielgenau bewässert werden, aber sie leisten trotzdem gute Dienste. Natürlich kann man auch einfach ein Glas nehmen, da geht dann aber oft etwas daneben.

    Aber ein Gießgefäß mit einem Ausgießer bringt entscheidende Vorteile. Manche Blumenfreunde benutzen auch einfach eine Sprühflasche, um die Pflanzen zu wässern. Dabei kommt es aber bei der Bewässerung auch auf die jeweilige Pflanze an. Manche Pflanzen möchten besprüht werden, bei anderen soll nur die Erde feucht gehalten werden und wieder andere möchten das Wasser nur im Untersetzer.

    Einfache Lösungen zum Gießen von Balkon- und Gartenpflanzen

    Wer auf dem Balkon oder der Terrasse nur wenige Topfpflanzen zu gießen hat, kann dies auch mit der Tauchmethode machen oder auch hier leere Flaschen benutzen. Diese hat man meistens im Haushalt und eine leere Plastikflasche kann lange als Gießgefäß eingesetzt werden.

    Die Gießflasche eignet sich auch, um die Balkonkastenbepflanzung zu wässern. Im Garten kann das Gießkannenschleppen sehr mühselig sein, das kann in Schwerstarbeit ausarten. Ein Gartenschlauch mit einer langen Gießbrause ist da die gute Alternative; so kann man auch aufrecht stehend gießen und muss sich nicht so viel bücken.

    Gerade in den Hochsommermonaten, in denen viel gegossen werden muss, bringt dies eine enorme Erleichterung. Je nach Garten und Umfang kann sich auch ein Schlauchsystem lohnen. Eine weitere Alternative ist das unterirdische Bewässerungssystem; da muss man nur noch einschalten und es heißt dann "Wasser marsch".

    Arten und Einsatz von Pflanzensprühern

    Kräftig gießen genügt? Keineswegs. Denn es gibt viele Pflanzen, die Feuchtigkeit auch über das Blattwerk aufnehmen, und dann besser gedeihen. Doch welcher Sprüher ist für welche Pflanze geeignet?

    Prinzipiell gilt, dass die meisten Pflanzen es bevorzugen, wenn ihre Blätter leicht besprüht werden, so dass sie nur leicht befeuchtet sind. Einen prasselnden Regenguss vertragen im allgemeinen nur die Pflanzen, die ohnehin fürs Freiland gezüchtet werden. Büsche und Sträucher zum Beispiel vertragen einen herben Guss, benötigen ihn aber andererseits nicht unbedingt für ihr Wohlergehen.

    Das Besprühen von Innenpflanzen

    Innenpflanzen danken es, wenn man sie regelmäßig besprüht. Dazu gibt es spezielle Pflanzensprüher, die einen feinen Sprühnebel abgeben. Ihr Strahl lässt sich gut positionieren.

    Allerdings sollte man trotzdem darauf achten, die umliegenden Gegenstände nicht mit zu besprühen. Untergründe aus Holz oder in der Nähe stehende Bücher würden dies übel nehmen. Idealerweise stellt man zu besprühende Pflanzen also in ein Waschbecken, in die Badewanne oder in einen Nutzraum. Grobere Pflanzensprüher sind für die Pflanzen der Innenräume nicht geeignet.

    Manche Pflanzen mögen es ganz besonders wenn man ihnen die Blätter besprüht
    Manche Pflanzen mögen es ganz besonders wenn man ihnen die Blätter besprüht

    Das Besprühen von Außenpflanzen

    Zum Gießen und Besprühen von Pflanzen im Außenbereich wird meist ein spezieller Brauseaufsatz für den Wasserschlauch verwendet. Er ähnelt optisch und in der Anwendung einem herkömmlichen Duschkopf.

    Die Strahlteilung und die Strahlhärte sind jedoch flexibel einstellbar. Manche Brauseaufsätze können auch manuell bedient werden, indem man einen Hebel betätigt. Doch Vorsicht: der Strahl dieser Brausen ist für blühende Pflanzen meistens zu stark. Gießen Sie damit eher aufs Wurzelwerk.

    Der Rasensprenger

    Eine weitere häufig anzutreffende Alternative sind Rasensprenger. Dabei handelt es sich um rotierende Sprühvorrichtungen, die meist in einer Halterung auf dem Rasen aufgestellt werden. Das Wasser wird durch die Öffnungen nach außen gedrückt.

    Sie werden meist in der Mitte eines Rasens aufgestellt, um diesen gleichmäßig zu besprengen. Stellt man sie in der Nähe von Pflanzen auf, so kann man sie auch zum Besprühen der Pflanzen benutzen. Allerdings sollte der Abstand dann doch großzügig so gewählt werden, dass die Pflanzen nur einen Teil des versprengten Wassers abfangen.

    Wichtig bei der Verwendung der oben genannten Modelle ist es, diese erst dann einzusetzen, wenn die Tagestemperaturen ihren Höhepunkt überschritten haben, und die zu besprengenden Pflanzen im Schatten liegen. Sonst riskiert man eine Verbrennung der Pflanzen und ihrer Blüten.

    Rasensprenger als zeitsparendes Hilfsmittel
    Rasensprenger als zeitsparendes Hilfsmittel

    Wann sich die Anschaffung eines Pflanzensprühers lohnt

    Pflanzensprüher sind immer dann sinnvoll, wenn es viele Pflanzen zu bewässern gibt oder wenn man in Urlaub fährt und eine automatische Bewässerung braucht. Auch in Gewächshäusern können sie zweckmäßig eingesetzt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden, Systeme und Techniken.

    Pflanzensprüher sprühen, wie der Name schon vermuten lässt, feine Wassertröpfchen und berieseln damit die Pflanzen. Diese künstliche Beregnung ist optimal für das Gedeihen der Pflanzen.

    Damit auch an heißen Tagen, bei trockenen Wetterperioden oder in der Urlaubszeit das gleichmäßige Wachstum der Pflanzen garantiert ist, kann eine entsprechende Bewässerungsanlage Kosten und Mühen sparen. Weiterhin sorgt ein Pflanzensprüher dafür, dass Rasenflächen und Pflanzen gesund und grün bleiben.

    Unterschiedliche Systeme

    Es gibt oberirdische Systeme oder auch Versenkregner - eine manuelle Bewässerung, bei welcher der Wasserhahn aufgedreht werden muss oder auch eine vollautomatische Bewässerung. Bei dieser wird alles über ein Steuergerät oder über einen Computer geregelt. Es gibt mobile und fest installierte Bewässerungssprüher.

    Rasenflächen und Pflanzen können per Hand, beispielsweise mit einem Aufsteckaufsatz für den Gartenschlauch, bewässert oder automatisiert werden. Es gibt auch gemischte Lösungen; hier wird teilweise automatisiert bewässert. Die Rasenflächen und die Pflanzen werden per Hand besprüht.

    Dauerhaft installierte Sprüher können unterirdisch über ein regelrechtes Pipeline-System verlegt werden und so versorgen sie die Pflanzen und Rasenflächen. Oder man entscheidet sich für ein Sprinklersystem.

    Die unterschiedlichen Systeme sind komplex und die Frage für welches man sich entscheidet, ist auch eine Frage des Budgets. Die Anschaffung lohnt sich immer dann, wenn Pflanzen und Rasenflächen zuverlässig bewässert werden sollen.

    Die richtigen Systeme sind auch ökonomisch und ersparen damit auch Zeit und Mühe sowie Wasser. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung lohnt sich also allemal.

    Nach Gegebenheit beraten lassen

    Bei den vielen Möglichkeiten ist es am sinnvollsten, wenn man sich ausführlich informiert oder auch fachmännisch beraten lässt. Bei großen Gärten, mit großen Rasenflächen und vielen Pflanzen, Sträuchern, Hecken sowie Gemüsebeeten, ist eine automatisierte Bewässerung immer eine lohnende Investition. Für die unterschiedlichen Anforderungen gibt es auch verschiedene Bewässerungsmöglichkeiten.

    Vor- und Nachteile gegenüber der Gießkanne

    Landläufig versteht man unter einem Pflanzensprüher eine Spritzflasche; damit sind aber auch alle Regner und Sprüher, die manuell betrieben werden oder automatisiert sind, gemeint. Das Bewässern mit der Gießkanne kann sehr mühselig sein, vor allen Dingen bei hohen Temperaturen.

    Da muss viel und oft geschleppt werden und das belastet den Rücken. Außerdem kostet es Zeit und Mühe.

    Die Gießkanne bietet allerdings den Vorteil, dass mit temperiertem Wasser gegossen werden kann, denn viele Experten empfehlen, nicht mit eiskaltem Wasser zu gießen. Außerdem kann man auch Wasser aus der Regentonne holen und damit gießen - das spart Wasser und das Gießwasser ist temperiert. Gerade bei großen Gärten jedoch ist das Gießen mit der Gießkanne arbeitsintensiv und anstrengend.

    Daher kommt es darauf an, was und wie viel man zu bewässern hat. Gibt es nur ein paar große Kübelpflanzen auf der Terrasse, kann die Gießkanne gut Dienste leisten.

    Sprühaufsatz für Gartenschläuche

    Eine andere Möglichkeit bietet der Sprühaufsatz für Gartenschläuche. Dies kann eine Sprühpistole oder ein Sprühaufsatz sein, womit die Pflanzen und Rasenflächen manuell beregnet werden können.

    Der Schlauch ist auf einem Ständer oder einer fahrbaren Trommel aufgerollt. Dabei muss man ihn ständig hinter sich herziehen und er kann auch schon einmal verheddern. Natürlich muss auch ein Wasseranschluss im Freien vorhanden sein.

    Das Bewässern mit dem Schlauch geschieht zwar auch per Hand, aber man kann eine rückenschonende Haltung einnehmen. Um die Pflanzen und ihre unterirdischen Pflanzenteile bequem zu erreichen, gibt es Gießstäbe. Allerdings hat man mit dem Gartenschlauch einen ziemliche hohen Wasserverbrauch und ein Teil des Wassers verdunstet schon an der Oberfläche.

    Mit dem Wasserschlauch kann auch ein Regner bzw. Sprüher auf die Rasenfläche gestellt werden. Dieser beregnet die Grünfläche, bis der Wasserhahn zugedreht wird. Aber auch hier ist der Wasserverbrauch groß.

    Sprühaufsatz für den Gartenschlauch als Alternative
    Sprühaufsatz für den Gartenschlauch als Alternative
    Automatische Bewässerung in großen Gärten

    Daher ist es sinnvoll, gerade bei einem großen Garten, über eine automatische Bewässerung nachzudenken. Da kommen zwar erst einmal Anschaffungskosten auf den Gartenliebhaber zu, aber langfristig lohnt sich die Investition, weil man Wasser spart und Wasser ist teuer. Es gibt viele verschieden Systeme; so kann man beispielsweise auch Regenwasser nutzen.

    Tipps zur Anwendung

    Pflanzen sinnvoll bewässern

    Wenn heiße Temperaturen vorausgesagt sind, ist es sinnvoll, die Pflanzen schon morgens zu bewässern, dann trocknen sie in der Mittagshitze nicht so schnell aus. Außerdem sollte man ihnen auch am Abend noch einmal Wasser geben.

    In der Mittagshitze zu bewässern ist nicht gut, da die Pflanzen verbrennen können. Wenn die Blätter besprüht werden und die sengende Sonne darauf brennt, schadet dies den Pflanzen.

    Die Wassertröpfchen wirken, trotz Schutzschicht der Blätter, wie kleine Brenngläser. Im Sommer ist die Hauptwachstumsphase der Pflanzen und deswegen brauchen sie auch vermehrt Wasser.

    Ansprüche der Zimmerpflanzen

    Auch Zimmerpflanzen brauchen bei Hitze mehr Wasser und sollten öfters besprüht werden. Staunässe sollte aber prinzipiell vermieden werden.

    Pflanzen haben ganz unterschiedliche Ansprüche, manche wollen, dass die Blätter besprüht werden, bei anderen sollen nur die unterirdischen Teile bewässert werden und einige Pflanzen brauchen einen Untersetzer, aus dem die Wurzeln das Wasser aufsaugen. Bevor man sich eine Pflanze zulegt, sollte man sich genau erkundigen, welche Bedürfnisse sie hat, damit sie gut gedeiht und man lange Freude an ihr hat.

    Gewächshauspflanzen

    Manche Pflanzen werden auch im Gewächshaus kultiviert. Auch da muss bei Hitze öfters bewässert werden. Viele Experten empfehlen, kein kaltes Wasser zu benutzen, sondern eher laues.

    Gewächshauspflanzen brauchen mehr Wasser als Pflanzen im Freiland. An heißen Sonnentagen ist das tägliche Bewässern ein Muss.

    Einsatz eines automatischen Bewässerungssystems

    Das manuelle Bewässern kann bei hohen Temperaturen sehr mühsam sein. Ein automatisches Bewässerungssystem, bei dem die Pflanzen besprüht werden, kann da eine große Arbeitserleichterung bedeuten. Aber auch hier gilt: in den frühen Morgenstunden, am Abend und auf keinen Fall in der Mittagshitze bewässern. Außerdem verdunstet das Wasser schneller bei der Hitze und man braucht mehr Wasser.

    Das richtige Bewässern zur richtigen Zeit hat also auch einen finanziellen Aspekt. Manche Experten raten auch von dem Bewässern am Abend ab, die Nacht ist viel kühler und die Feuchte kann einen Pilz- oder Schneckenbefall fördern. Die ideale Zeit zur Pflanzenbewässerung ist in den Morgenstunden.

    Der Spaten

    Auch der Spaten zählt zu den wichtigsten Gartengeräten. Es gibt unterschiedliche Modelle; schon in den Anfängen der Schmiedekunst war er als Werkzeug bekannt.

    Die Geschichte des Spatens

    Seit es die Schmiedekunst und den Ackerbau gibt, gibt es vermutlich auch Formen des Spatens. Der Spaten löste den so genannten Grabstock ab. Frühe Funde lassen darauf schließen, dass man schon im alten Ägypten und in Indien die Schmiedekunst kannte.

    Verwendung in der Antike

    Ob aber in der Antike Spaten verwendet wurden, ist nicht genau überliefert. Jedenfalls kannten die Ägypter Werkzeuge aus Eisen.

    Auch die Griechen verwendeten Werkzeuge aus Eisen für den Ackerbau. In römischen Fundstellen wurden Werkzeuge und Gerätschaften gefunden, darunter auch Spaten.

    So wie in der Geschichte das Handwerk spezialisiert wurde und sich in verschiedene Berufsgruppen aufteilte, formten und entwickelten sich auch die Handwerkszeuge. Ihrer Funktion entsprechend entwickelten sich die Formen. So kam der Spaten zum Einsatz, um die Erde zu bearbeiten.

    Im Römischen Reich kannte man den Acker- und Gartenbau. Für die Feldbestellung sind verschiedene Formen von Spaten überliefert. Auch auf Grabsteinen sind teilweise Werkzeuge dargestellt, die den Beruf des Verstorbenen symbolisierten.

    Die Eisenzeit

    Die meisten römischen Werkzeuge bestanden aus Eisen. Dieses Metall hat etwa ein Jahrtausend v. Chr. die Bronze abgelöst. Deshalb spricht man bei dieser Epoche auch von der Eisenzeit.

    Das Eisen verfügt über gute metallische Eigenschaften und deshalb ist es auch gut schmiedbar. Seine Härte und Stabilität machten es zu dem bevorzugten Werkstoff, der es bis heute geblieben ist.

    Entwicklung der Spatenverwendung

    Mit dem Untergang des Römischen Reiches ging auch erst einmal die Schmiedekunst verloren. Im Mittelalter entwickelte sich die Schmiedekunst neu.

    Der Spaten hat sich über die Jahrhunderte gehalten. Er fand auch im Tiefbau und im Erdbau Verwendung, selbst Kanäle wurden mit ihm ausgehoben.

    Im Zuge der Industrialisierung wurde der Spaten teilweise von Maschinen abgelöst. Bereits in prähistorischer Zeit wurde der Spaten im Ackerbau durch den Pflug ersetzt. Im 19. Jahrhundert wurde die Schmiedekunst durch den günstigeren Eisenguss verdrängt.

    Heutige Verwendung

    Der Spaten findet heute hauptsächlich im Gartenbau Verwendung, mit der Zeit haben sich noch viele Sonderformen entwickelt. Aber auch im Bauwesen und beim Ackerbau wird er heute noch teilweise gebraucht.

    Auch zu militärischen Zwecken wurde der Spaten eingesetzt, Soldaten bauten Unterstände und Schützengräben.

    Um die Erde zu bearbeiten, ist der Spaten unverzichtbar und somit ein Handwerkszeug, welches aus dem Alltag nicht wegzudenken ist.

    Bei der Gartenarbeit den Rücken schonen - eine Gartenschaufel in S-Form

    Gartenschaufel mit Erde darauf wird über Rasen gehalten
    Spade with soil. © ninety99 - www.fotolia.de

    Schneeschieber und Gartenschaufeln in S-Form sind besonders rückenschonend. Die S-geformte Linie ist ergonomisch und entlastet dann den Rücken. Dies teilt die Aktion Gesunder Rücken mit.

    Aufgrund der Hebelwirkung ist beim Schaufeln dann weniger Kraft notwendig als bei einem ganz geraden Stiel. Und dann muss man sich auch weniger bücken mit einem S-Stiel. Durch die Handstellung werden auch die Schultern und Gelenke der Hände geschont. Außerdem dient der gebogene Stiel der Dämpfung von zusätzlichen Stößen und Schlägen.

    Der richtige Spaten für jede Anwendung

    Spaten ist Spaten? Keineswegs. Das klassische Arbeitsgerät gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.

    Klassischer Spaten

    Der klassische Spaten besteht im Allgemeinen aus einer rechteckigen Fläche - dem Blatt - mit Stich- und Schnittkante. Diese schaufelartige Fläche besteht zumeist aus schwerem, robustem Metall.

    Die Anstechkante des Spatens ist angeschärft und es gibt zwei verschiedene Formen für unterschiedliche Böden. Außerdem gibt es Spaten in unterschiedlicher Größe.

    Für steinarme Böden werden gerade oder leicht gebogene Blätter verwendet. Bei steinigen Böden jedoch verwendet man Spatenblätter mit einer leicht dreieckigen Form.

    Diese zwei Grundformen unterscheiden sich zu der Schaufel, die nicht flach, sondern gewölbt ist. Der Spaten gilt als Sonderform der Schaufel.

    Gehalten wird der Spaten mit einem längeren Stiel, der zumeist aus Holz gefertigt ist. Mit dem Spaten wird in aufrechter Haltung gearbeitet.

    Er wird mit dem Blatt in die Erde gestoßen. Mit Hilfe von Fußarbeit und Muskelkraft kann man so Löcher erstellen, Beete umschoren und Erde aufwerfen.

    Es gibt größere und kleinere Modelle. Die kleineren Modelle sind für Personen gut geeignet, die über etwas weniger Kraft verfügen. Spaten mit größeren Blättern sind zwar in der Handhabung effektiver, dafür wird für die Arbeit aber auch entsprechend mehr Kraft benötigt.

    Je nach Beschaffenheit des zu behandelnden Erdreichs wird ein schwererer oder leichterer Spaten empfohlen. Ist der zu bearbeitende Untergrund relativ locker, so kann die Arbeit mit einem leichteren, dünneren Modell verrichtet werden. In manchen Fällen genügt sogar eine Schaufel, die dem Spaten grundsätzlich ähnelt, aber durch ihr gebogenes Blatt mehr Material aufnimmt. Dafür besitzt die Schaufel aber keine Stichkante.

    Der Spaten als wichtige Gartenschaufel
    Der Spaten als wichtige Gartenschaufel
    Sonderformen
    Klappspaten

    Für den Einsatz in Notfällen bedienen sich viele Anwender des so genannten Klappspatens. Dabei handelt es sich um ein kleineres und weniger leistungsfähiges Modell, das mit einem Klappmechanismus versehen ist, und daher Platz sparend verstaut werden kann.

    Der Klappspaten ist ein beliebter Begleiter zum Beispiel beim Zelturlaub oder bei Autoreisen in Wintergebiete. Er kann im Notfall schnell hervor gezaubert werden und wertvolle Dienste leisten.

    Lochspaten

    Wer Zaunpfähle setzen will, verwendet einen Lochspaten, auch Erdlochschaufel genannt. Man kennt ihn auch als Handbagger oder Pfahllochausheber.

    Er ähnelt im Aussehen einer Zange und hat zwei sich gegenüberliegende Spatenblätter. Mit ihm kann man kreisrunde Löcher ausheben.

    Torfspaten

    Der Torfspaten findet, wie der Name schon vermuten lässt, beim Torfstechen Verwendung. Er hat ein extra langes Blatt und verleiht den gestochenen Torfziegeln die typische Form.

    Gabelspaten

    Den Gabelspaten nennt man auch Grabegabel. Er hat ein durch Zinken unterbrochenes Spatenblatt. Mit ihm werden Erdklumpen gewendet oder auch Erde entsteint.

    Feldspaten

    Für militärische Zwecke wird der Feldspaten genutzt, der klein und handlich am Gürtel in einem speziellen Futteral mitgeführt werden kann.

    Koniferenspaten

    Der Koniferenspaten ist ebenfalls eine Sonderform des Spatens und hat ein besonders schmales Spatenblatt. Mit ihm kann man unter beengten Verhältnissen, beispielsweise in engen Quartieren arbeiten. Er dient als Pflanzspaten oder zum Ausstechen von Koniferen und Stauden.

    Rodespaten

    Der Rodespaten wird zum Roden verwendet, dafür müssen oft ganze Wurzelballen ausgehoben werden. Spatenblatt und Spatenstiel sind sehr stabil.

    Hinweise zur Anschaffung

    Wichtig bei der Anschaffung eines Spatens ist auch die Beschaffenheit des Stiels. Sehr günstige Modelle, wie sie oft in Baumärkten oder Supermärkten im Angebot zu finden sind, verfügen meist über einen wenig widerstandsfähigen Stiel, der dann bereits bei geringer Beanspruchung brechen oder splittern kann.

    Auch die Art der Befestigung der Schaufel am Stil gibt Auskunft über die Qualität: Hochwertige Modelle sind mit einer Schraube befestigt, andere sind nur geklemmt. Der Schraubmechanismus erlaubt ein Auswechseln des Stiels, der selbst bei guter Qualität meist eine geringere Lebensdauer besitzt als die Schaufel.

    Spaten richtig lagern

    Im Herbst wird im Garten noch einmal richtig gearbeitet, danach beginnt die Winterruhe. Während der Winterpause können die Gartenwerkzeuge eingelagert werden.

    Eigentlich soll der Spaten nach jedem Arbeitsgang ordentlich gesäubert werden, damit er nicht rostet. Je größer und bewirtschafteter der Garten ist, umso mehr ist der Spaten im Einsatz. Er ist ein robustes und stabiles Gartenwerkzeug, an dem man bei richtiger Behandlung mehrere Jahre Freude haben kann.

    Nach dem Gebrauch sollte man ihn nie im Freien stehen lassen, wo er Wind und Wetter ausgesetzt ist, sondern möglichst in einem Geräteschuppen unterstellen. Durch Regen kann das Spatenblatt, je nach Material, rosten. Auch dem Holzgriff tut Nässe nicht gut.

    Reinigung und Pflege

    Bevor der Spaten in die Winterruhe geht, muss er ordentlich gesäubert werden, eventuell mit einer Handbürste mit harten Kunststoffborsten und warmer Seifenlauge. So wird das Spatenblatt von Dreck gesäubert.

    Nachdem das Spatenblatt wieder gut getrocknet ist, kann man es mit einem Tuch mit etwas Öl einreiben. Das schützt vor Abnutzung und Korrosion.

    Wartung und Lackierung

    Bevor der Spaten gelagert wird, sollte man unbedingt prüfen, ob der Stiel noch fest sitzt. Ansonsten muss man ihn unter Umständen mit Nägeln oder Schrauben befestigen. Nur mit einem stabilen und festsitzenden Griff ist ein richtiges und sicheres Arbeiten möglich.

    Wenn der Griff raue Stellen hat, oder Holzsplitter aufweist, kann man ihn mit Schleifpapier abschleifen bis er wieder richtig glatt ist. Anschließend kann man ihn noch lackieren. So ist der Griff geschützt und man kann sich nicht mehr an den Händen verletzen.

    Die richtige Lagerung

    Jetzt ist der Spaten eigentlich optimal für die Winterpause vorbereitet. Nun sollte er an einem trockenen, aber gut gelüfteten Ort gelagert werden.

    Bei Geräteschuppen ist darauf zu achten, dass diese auch wasserdicht sind. Auch der beheizte Keller kann ein geeigneter Ort sein.

    Der Spaten kann gelegt oder an die Wand gelehnt werden; am idealsten sind die Geräteleisten, in die der Spaten eingehängt werden kann. Frost und Kälte können dem Holzstiel des Spatens auf lange Sicht schaden. Aber trotzdem übersteht er auch einen Winter im Geräteschuppen.

    Nur Feuchtigkeit ist in jedem Fall zu meiden. Dann kann er im Frühjahr wieder gute Dienste leisten.

    Rechen und Harke

    Mithilfe eines Rechens kann man im Garten lockeres Material, wie beispielsweise Grün- und Grasschnitt sowie Laub zusammenziehen. Je nach Ausführung dient das Geräte auch zur Bearbeitung des Bodens, wie etwa dem Lockern, Entfernen von Steinen und Pflanzenresten sowie dem Verteilen von Erde. Auch für das Ziehen von Furchen für Saatgut ist der Rechen geeignet.

    Die Harke wird oftmals synonym zum Rechen genannt. Die beiden Geräte ähneln sich im Aufbau und in der Funktion. Die Harke wird hauptsächlich für das Zusammenkehren von Laub und Grasschnitt verwendet; sie hat einen kürzeren Stiel als der Rechen.

    Der Heurechen gilt als klassische Form; er wurde bereits in der Römerzeit entwickelt. Rechenkopf ist in der Regel aus Metall (es gibt auch Modelle aus Holz) gefertigt; der Stiel besteht aus Holz.

    Die schwerere Bauform, deren Holm und Zinken aus Stahl bestehen und kürzere Stiele aufweisen, bezeichnet man als Erdrechen. Diese Modelle werden zum Planieren von Sand, lockerer Erde und Kies verwendet und gelten als klassische Harke.

    Mit dem Laubrechen, oder auch Federbesen, Laubbesen, Fächerbesen oder Fächerrechen werden Blätter zusammengekehrt. Er weist ein fächerartiges Konstrukt aus leichtem Metall auf, sodass mit wenig Druck gekehrt werden kann.

    Der Laubrechen ist im Herbst wichtig
    Der Laubrechen ist im Herbst wichtig

    Die kleine Ausführung des Rechens bzw. des Harkens kommt als Handkralle oder Handgrubber daher. Diese Kleingeräte werden vor allem in kleineren Beetabschnitten verwendet, um dort die Erde aufzulockern. Sie haben einen sehr kurzen Griff, der gut in der Hand liegt und zudem nur wenige, dafür längere Krallen, mit denen man auch in härtere Böden gelangt.

    Verwendung

    Ein gepflegter Rasen wird am besten mit einem engzinkigen Rechen, der aus Metall besteht, bearbeitet. Handelt es sich um verwucherte und dichte Flächen, eignet sich ein weitzinkiger Rechen aus Holz besser.

    Auch bei der Gestaltung eines japanischen Gartens wird der Rechen verwendet. Zur Reinigung von Teichen werden spezielle Gartenrechen benötigt.

    Hacke

    Die Hacke um den Bodenaufzulockern
    Die Hacke um den Bodenaufzulockern

    Mithilfe der Hacke wird der Boden gelockert und gelöst. Man unterscheidet zahlreiche Bauformen mit unterschiedlichen Blatteigenschaften, je nach Verwendungszweck. In der Landwirtschaft kommen Feldhacken zum Einsatz. Ist der Boden tonhaltig und lehmig, verwendet man ein kleines Hackenblatt, während ein größeres Modell bei lockerem und sandigem Boden gewählt wird.

    In der Rodung greift man auf Rodehacken zurück; diese dienen dort der Wurzelentfernung. Die Hacke muss für diesen Zweck sehr robust sein; das Blatt ist dechselartig.

    Für Garten- und Feldarbeiten nutzt man Hacken mit zwei oder drei geraden Zinken; man bezeichnet sie als Karst. Zum Unkrautjäten verwendet man die so genannte Schuffel: das Hackblatt ist bei dieser Bauform horizontal angebracht.

    Besen

    Wo Gartenarbeit anfällt, bleiben häufig erdige Rückstände zurück. Mithilfe eines Besens - den es auch in kleiner Ausführung als Handbesen gibt - können diese sowie viele weitere, feinere Rückstände, wie zum Beispiel Sand, entfernt werden.

    Die Borsten sind deutlich robuster und dicker, als die eines Hausbesens. Zur Anwendung kommt der Besen auf Gehwegen, auf der Terrasse oder im Hof. Je nach Material kann man ihn auch auf nassem Boden verwenden.

    Schaufel, Schippe und Pflanzkelle

    Auch Gartenschaufeln gibt es in großer und in kleiner Ausführung; letztere kommen sodann als Schippe daher. Sie kommen vor allen Dingen als Helfer bei der Beetarbeit zum Einsatz, um Erde von einem zum anderen Ort zu transportieren.

    Besonders beim Einpflanzen und Umtopfen leisten die Geräte gute Arbeit. Die kleinen Modelle haben dabei einen hohen Rand, damit auch beim Befüllen von kleineren Töpfen nichts daneben geht.

    Auch die Pflanzkelle wird zum Einsetzen von Pflanzen genutzt. Mithilfe dieses Gerätes lassen sich die passenden Löcher graben. Kleinere Löcher, in die man Blumenzwiebeln setzen kann, werden mithilfe eines Stechstabs gebildet.

    Die kleine Gartenschaufel zum Umtopfen und Einpflanzen
    Die kleine Gartenschaufel zum Umtopfen und Einpflanzen

    Unkrautjäter

    Der Unkrautjäter zählt ebenso zu den Handgartengeräten. Er besteht aus einem Holzgriff, an dem eine kurze Stange mit gebogener Klinge aus Edelstahl befestigt ist. Mithilfe des Unkrautjäters kann man auch an engen Stellen, beispielsweise in den Fugen zwischen Gehwegplatten, lästiges Unkraut entfernen.

    Dafür sticht man hinter diesem in die Erde und kann es somit an der Wurzel packen und hinausziehen. Man sollte auf eine hochwertige Verarbeitung achten, um ein Verbiegen der Klinge zu vermeiden. Ist diese glatt poliert, bleibt weniger Erde daran haften.

    Gartenscheren

    Gartenscheren gibt es in unzähligen Ausführungen. Im Bereich der Gartenarbeit sind sie unverzichtbar. Man verwendet sie, um diverse Pflanzen zurück zu schneiden oder verwelkte Blumenreste zu entfernen.

    Man unterscheidet Bypass-Scheren mit zwei Schneiden, die ein sauberes Abschneiden von grünen Zweig garantieren, sowie Amboss-Scheren mit nur einer Schneide, die sich für härtere Äste eignen.

    Dabei gibt es kleine, handliche Modelle, bis hin zu großen Astscheren, mit denen sich ganze Bäume stutzen lassen. Weitere, ausführliche Informationen erhalten Sie hier in unserem Artikel zum Thema.

    Die beliebtesten elektrischen Gartengeräte

    Viele Gartenliebhaber haben einen ganzen Fuhrpark an elektrischen Gartengeräten. Dabei stehen manche ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

    Rasenmäher

    Elektrische Gartengeräte finden einen breiten Einsatz. Zu den beliebtesten elektrischen Gartengeräten zählt wohl der Rasenmäher. Auf ihn kann man kaum verzichten und er wird dicht gefolgt von dem Rasentrimmer.

    Diesen braucht man hauptsächlich, wenn der Rasen an einer Hanglage wächst und man mit dem Rasenmäher nicht mähen kann oder zum Trimmen der Rasenränder. Das Angebot an Rasenmähern ist sehr groß; es gibt Spindelmäher und Sichelmäher und auch die so genannten Rasenmähroboter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nach Antriebsart unterscheidet man zudem in

    • Handmäher
    • Elektromäher
    • Benzinmäher
    • Rasentraktoren sowie
    • Aufsitzmäher.

    Informieren Sie sich hier über die unterschiedlichen Modelle und Funktionen des Rasenmähers.

    Laubsauger

    Wenn man Gartenliebhaber beobachtet, die mit dem Laubsauger arbeiten, hat man oft den Eindruck, dass es gar nicht so sehr um das Laubsaugen geht, sondern dass es ihnen einfach Spaß macht. Deshalb ist der Laubsauger sehr beliebt und wird oft gekauft.

    Verschiedene Laubsauger-Typen

    Wenn Laub auf Wegen, in Höfen oder auf Auffahrten liegt, kann das zu einer rutschigen Angelegenheit werden. Deshalb muss es unbedingt entfernt werden. Laubsauger sind praktische Gartengeräte, diese nützlichen Arbeitshelfer ersparen Zeit und Arbeit. Dabei gibt es verschiedene Laubsauger-Typen.

    Unterschiedliche Funktionen

    Zuerst unterscheidet man zwischen elektrobetriebenen Laubsaugern und solchen mit Benzinmotor. Beim Elektro- oder Benzin-Laubsauger entscheidet der Motor, wie saugstark der Laubsauger ist. Einige Modelle haben ein eingebautes Häckselwerk, damit wird das Volumen des Weichmaterials, wie Blätter und Gras, enorm reduziert. Landet es kleingehäckselt im Auffangkorb, kann es so ganz einfach entsorgt werden.

    Viele Laubsauger haben auch eine Blasfunktion; die verschiedenen Funktionen lassen sich in der Regel mittels eines Wahlschalters einschalten, ohne dass ein Umbau nötig wird. Mit der Blasfunktion kann das Laub auf großen Flächen in kurzer Zeit zusammengeblasen werden.

    Es können auch kleine Ritzen und verwinkelte Ecken erreicht werden. So wird der Garten und alles rund um das Haus schnell vom Laub befreit.

    Tragbare Modelle

    Die meisten Laubsauger haben einen Tragegurt und einen zusätzlichen Handgriff, so ist ein ermüdungsfreies Arbeiten gewährleistet. Es gibt Modelle, die noch zusätzliches Zubehör haben, wie einen aufsteckbaren Metallrechen oder eine Flachdüse.

    Einige Funktionen sind ein großer Vorteil, beispielsweise ein Fangsack mit einem Sichtfenster. So ist eine Füllstandskontrolle möglich. Bei einem fünfunddreißig Liter Fangsack können bis zu dreihundertfünfzig Liter Laub eingesaugt werden, wenn es klein gehäckselt ist.

    Auch eine elektronische Drehzahlregulierung ist von Vorteil. Ein großdimensioniertes Saugrohr verhindert Verstopfungen. Eine Reinigungsklappe mit Sicherheitsschalter erleichtert die Reinigung und Wartung.

    Einige Modelle haben auch Rollen am Saugrohr, so wird vor allen Dingen der Rücken geschont. Laubsauger kosten im Durchschnitt, je nach Modell, zwischen vierzig und zweihundertvierzig Euro. Einige haben einen Motor, der sich von der Leistung mit einem Mofamotor vergleichen lässt.

    Fahrbare Modelle

    Neben den Modellen, die getragen werden, gibt es auch fahrbare Laubsauger mit Lenkgriff und großen Rollen, manche werden speziell als Terrassensauger bezeichnet. Der fahrbare Laubsauger eignet sich hauptsächlich für größere Flächen.

    Für den privaten Bereich werden meistens Elektro-Laubsauger empfohlen, außer, wenn man sich frei rund um das Haus bewegen will. Da kann ein Benzin-Laubsauger von Vorteil sein. Es gibt aber auch Akku-Laubsauger, die eine Bewegungsfreiheit garantieren.

    Ab wann lohnt sich die Anschaffung eines Laubsaugers?

    Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten, sondern hängt auch von vielen persönlichen Faktoren ab. Der Laubsauger wird dazu eingesetzt, das im Herbst von den Bäumen und Büschen fallende Lauf über ein Saugrohr einzusaugen, ähnlich der Funktionsweise eines Staubsaugers.

    Ist kein Laubsauger vorhanden, so muss diese Arbeit manuell verrichtet werden. Dazu gehört es, mit einem Laubrechen das Laub aus größeren Rasenflächen zu rechen. Dies kann - vor allem bei Herbstwinden - eine recht mühselige und anstrengende Arbeit sein. Von vielen Gartenbesitzern wird sie jedoch auch als Fitnesstraining betrachtet.

    Laubentfernung
    Das Laub muss entfernt werden damit drunter keine Fäule entsteht
    Das Laub muss entfernt werden damit drunter keine Fäule entsteht

    Doch Laub fällt nicht nur auf gerade zugänglichen Untergrund wie Rasenflächen. Es fällt auch in Rabatten, Beete, auf Mauern und in bepflanzte Hänge. Auch hier sollte es entfernt werden.

    Wer einmal versucht hat, Laub aus einer Rabatte oder einem Beet zu rechen, der hat schnell die Unmöglichkeit dieses Unterfangens erkennen müssen. Meist enden die Bemühungen damit, dass das Laub mühsam von Hand herausgefischt wird. Einmal mehr werden Rücken und Bewegungsapparat strapaziert.

    Wer körperlich nicht mehr dazu in der Lage ist, diese Arbeiten selbst zu verrichten, für den kann die Anschaffung eines Laubsaugers eine große Erleichterung darstellen. Allerdings gibt es dazu auch noch verschiedene Alternativen: zum Beispiel könnte auch eine andere Person für diese Arbeiten herangezogen werden, zum Beispiel ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft, der über die Aufbesserung seines Taschengelds froh ist.

    Die Größe zählt

    Je größer der Garten ist, und je mehr Laubbäume dort oder nahe außerhalb der Gartengrenzen wachsen, desto sinnvoller ist die Anschaffung eines Laubsaugers. Doch beachten Sie, dass auch der Laubsauger noch bedient werden muss.

    Ist sein Behälter voll, so muss er in die Grüne Tonne oder auf den Kompost entleert werden. Dies ist nicht immer ganz so einfach, je nach Körperkraft und Beweglichkeit benötigt man auch hierzu einen Helfer. Zudem muss der Laubsauger gereinigt, gewartet und schließlich auch an einem trockenen Ort eingelagert werden.

    Er benötigt also Stauraum, zum Beispiel im Keller, in der Garage oder einem Gartenhaus. Alle diese Faktoren sollten Sie durchdenken, bevor Sie sich einen Laubsauger anschaffen.

    Laubsauger und Laubrechen im Vergleich

    Wenn die Bäume im Herbst die Blätter fallen lassen, herrscht für die Laubsauger Hochbetrieb. Da sind sie fast im Dauereinsatz und können viel effektiver arbeiten als ein Laubrechen.

    Vorteile des Laubsaugers

    Mit dem Laubrechen muss man das Herbstlaub mühselig zusammenklauben und dann mit Besen und Schippe aufnehmen, um es zu entsorgen. Der Laubsauger hingegen zieht das Laub sofort ein, zerkleinert es und transportiert es in einen Auffangkorb, den man dann nur noch ausleeren muss - entweder in die Biotonne oder auf den Kompost. Gerade die Modelle, die das Laub auch gleich zerkleinern, steigern die Arbeitsleistung und nehmen Arbeit ab.

    Nachteile des Laubsaugers

    Ein Laubsauger hat aber auch Nachteile, so saugt er auch Kleinstlebewesen mit an und greift damit in das ökologische Gleichgewicht ein. Der Mensch hält Laubsauger allenfalls für nervige Quälgeister, doch für Natur und Tiere sind die röhrenden Maschinen eine echte Katastrophe.

    Kleinstlebewesen, Käfer, Würmer oder Spinnen geraten mit dem Laub in die Geräte und sterben beim Häckselvorgang. Überlebende Insekten finden immer weniger Nahrung, denn Laub steht normalerweise auf ihrem Speiseplan. Landen Käfer oder Würmer im Laubsauger, sinkt auch das Nahrungsangebot für Vögel.

    Igel nutzen die Laubansammlungen als Behausung, um sich im Winter vor Frost zu schützen. Ein blitzsauberer Garten vertreibt Tiere aller Art.

    Zudem schaden benzinbetriebene Laubsauger dem Klima. Die Apparate schleudern Kraftstoff, Stickstoff und Kohlendioxid in die Luft. Elektrogeräte bieten ebenfalls keine ökologisch korrekte Lösung. Schon bei einer Stunde Nutzung gelangen über den Strom große Mengen Kohlendioxid in die Umwelt.

    Ein aufgeräumter Garten ist zwar ein schöner Anblick, doch ein hygienisch reines Areal richtet in der Natur jede Menge Schaden an. Je nach Wetterlage kann auch sehr viel Staub aufgewirbelt werden. Laubsauger, die mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden, haben unter Umständen hohe Emissionswerte und belasten damit die Umgebung.

    Bei Nachbarn sind die Laubsauger nicht so beliebt, denn sie sind wirklich laut und wenn dann noch mehrere im Einsatz sind, ist es eine große Lärmbelästigung, die die Nerven der Anwohner strapaziert. Es gibt Länder, in denen die Laubsauger wegen des hohen Geräuschpegels verboten wurden.

    Die dröhnenden Gartenhelfer sind in der herbstlichen Jahreszeit im Dauereinsatz und preschen mit viel Getöse durch die Natur. Ein Sog mit Luftgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern beseitigt Laubfluten im Schnelltempo.

    Menschen, die gemütlich das Laub zusammenharken, werden immer seltener gesichtet. Stattdessen wird der Laubsauger angeworfen, um Blätter, Gras, kleine Äste oder auch Müll in Nullkommanix zu entfernen.

    Der Geräuschpegel von Laubsaugern erreicht mehr als 100 Dezibel und zieht locker mit der Lautstärke eines Presslufthammers gleich. Doch schon bei einem Schallpegel von 85 Dezibel können Hörschäden entstehen. Lärmstress führt außerdem zum

    Ein Laubsauger wirbelt darüber hinaus auch Unrat wie Hundekot durch die Gegend, was zu Belastungen der Umwelt mit Bakterien und Parasiten führen kann.

    Ein naturbelassener Garten dient dem Schutz der Artenvielfalt und schafft Lebensraum. Deshalb sollten Gartenbesitzer Laubsauger und Laubbläser nur da einsetzen, wo laut gesetzlicher Vorgaben Laub entfernt werden muss, wie auf Gehwegen oder Parkplätzen. In einem privaten Garten muss nicht jeder Zweig und jedes Blättchen akribisch beseitigt werden.

    Laub unter Hecken, auf Beeten oder unter Sträuchern bietet allen erdenklichen Tieren vom Marienkäfer über den Regenwurm bis zum Igel eine artgerechte Lebensumgebung und ausreichend Nahrung. Laub ist kein Müll, sondern ein Naturprodukt, das sich selbst recycelt. Und wer den Laubsauger stehen lässt und ganz klassisch mit Rechen, Schaufel und Harke im Garten werkelt, profitiert von viel Bewegung an frischer Herbstluft.

    Einsatzgebiete von Sauger und Rechen

    Aber nichtsdestotrotz arbeitet ein Laubsauger effektiv und erspart Zeit und Mühe. Er ist ein nützliches Gartengerät und eine gute Arbeitshilfe, um sich das Kehren zu sparen. Laubsauger mit einem Akku oder einem Benzinmotor ermöglichen auch, dass man sich frei bewegen kann.

    Für viele Hobbygärtner spart der Laubsauger nicht nur viel Zeit; das Arbeiten mit ihm kann auch Spaß machen. Über Beeten mit lockerer Erde sollte man aber lieber den althergebrachten Laubrechen benutzen, da sonst nur Erde aufgewirbelt oder eingesaugt wird. Ein Laubsauger eignet sich hauptsächlich für Hofflächen, Gehsteige und Rasenflächen.

    Natürlich hängt die Effektivität auch von der Größe des Grundstückes ab. Wenn man nur eine sehr kleine Fläche vom Laub zu befreien hat, lohnt sich der Einsatz des Laubsaugers meist nicht und man ist mit dem Laubrechen schneller fertig.

    Die Leistung des Laubsaugers ist von dem jeweiligen Modell abhängig. Ob man sich für einen Laubsauger mit Elektroantrieb oder mit Benzinmotor entscheidet, ist auch von den örtlichen Gegebenheiten abhängig.

    Was beim Arbeiten mit dem Laubsauger zu beachten ist
    Lärmschutzregelung beachten

    Laubsauger sind sehr laut, der Geräuschpegel ist sehr hoch und kann die Nerven der Nachbarn strapazieren. Deshalb sollte man unbedingt die Ruhezeiten einhalten, um die Anwohner nicht unnötig zu stören. Außerdem sollte man die Laubsaugarbeiten nicht unnötig ausdehnen und auf das mögliche Minimum beschränken.

    Bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann man sich über die genauen Betriebszeiten erkundigen, so dass man keine Ruhestörung und damit eine Ordnungswidrigkeit begeht. Die Lärmschutzregelung ist also unbedingt zu beachten.

    Sich mit dem Betrieb vertraut machen

    Ein Laubsauger gehört nicht in Kinderhände, aber auch ein unerfahrener Laie sollte nicht damit arbeiten. Den richtigen Betrieb muss man sich unbedingt zeigen und erklären lassen. Je besser man über den Betrieb und die Funktion Bescheid weiß, desto sicherer ist das Arbeiten mit dem Gerät.

    Um Unfälle und Störungen zu vermeiden, muss vor dem ersten Gebrauch unbedingt die Betriebsanleitung aufmerksam gelesen werden. Die meisten Geräte dürfen von Jugendlichen unter 16 Jahren nicht betrieben werden. Den Laubsauger darf man nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor lassen.

    Barfuß sollte nicht gearbeitet werden, da hier eine Verletzungsgefahr besteht. Wenn viel Laub liegt, kann das sowieso eine rutschige Sache sein und deshalb sollte man festes und rutschfestes Schuhwerk tragen. Steine und ähnliches dürfen nicht in das Gebläse kommen.

    Sicherheitsvorkehrungen beachten

    Benutzt man einen Benzin-Laubsauger, darf man den Motor nie in geschlossenen Räumen laufen lassen. Der Tank sollte nur im Freien, entfernt von Wärmequellen und nie bei laufendem Motor, befüllt werden. Wenn man mit Benzin hantiert, darf auf keinen Fall geraucht werden.

    Mit dem Laubsauger wird nur gearbeitet, wenn der Fangsack angebracht ist und dieser darf nie bei laufendem Motor geleert werden. Wenn an sehr staubigen Orten gearbeitet wird, muss der Fangsack in Abständen entstaubt werden. Ist der Fangsack nass, soll er nicht angebracht werden.

    An Hängen mit über 30% Steigung soll mit manchen Laubsaugern nicht gearbeitet werden. So ein Laubsauger hat eine starke Saugkraft und saugt nicht nur Blätter, sondern auch Kleinstlebewesen an. Deshalb sollte man unter Hecken und Sträuchern das Saugen vermeiden.

    Elektrische Hacke

    Viele elektrische Gartengeräte sind aber auch einfach nützlich und erleichtern enorm die Gartenarbeit. Eine elektrische Hacke lockert den Boden auf und jätet dabei auch das Unkraut. So bleibt das mühsame Bücken erspart und man hat eine entspannte Arbeitshaltung.

    Funktionsweise

    Die Hackwelle wird bei einer Motorhacke mit dem Motor über einen Keilriemen oder über Zahnräder angetrieben. Auf der Hackwelle sitzen versetzt Messer und graben sich in den Boden.

    Dabei ziehen sie die Motorhacke nach vorne. Eine Motorhacke kann aber auch Unkraut jäten oder den Boden auflockern und zum Säen vorbereiten.

    Wann sich die Anschaffung lohnt

    Eine Motorhacke ist schon nützlich, denn sie erspart den Körpereinsatz und den damit verbundenen Kraftaufwand. Sie schont den Rücken und braucht kaum Muskeleinsatz. Allerdings kommt bei einem Hobbygärtner die Motorhacke nur ein paarmal im Jahr zum Einsatz.

    Da bleibt die Frage, ob sich eine Anschaffung wirklich lohnt oder ob man vielleicht auf ein Mietgerät zurückgreift. Darüber kann man sich im Fachhandel erkundigen.

    Dann hängt es natürlich auch noch von der Fläche ab, die es zu bearbeiten gilt. Bei einem kleinen Garten mit kleinen Beeten wird sich eine Motorhacke wohl kaum lohnen.

    Anforderungen an den Boden

    Mit einer Motorhacke wird fester und harter Boden bearbeitet. Er wird aufgelockert und gleichzeitig wird das Unkraut herausgerissen und unter die Erde gehoben.

    Dabei gibt es Böden, für die eine Motorhacke weniger geeignet ist. Bei sehr lehmigen Böden oder tonhaltigen Böden sowie bei sehr feuchten Böden kann die Motorhacke nur beschwerlich arbeiten.

    Am besten arbeitet die Motorhacke in sandigen oder auch leicht lehmigen Böden. Natürlich hängt das auch von der Art und Kapazität des Gerätes ab. Vor einem Kauf sollte man sich ausführlich im Fachhandel beraten lassen, welches Gerät für welchen Boden am besten geeignet ist.

    Unterschiedliche Modelle

    Für einige Motorhacken gibt es auch ein Zubehörprogramm, so dass sie multifunktional eingesetzt werden können. Es gibt auch Modelle, die einen Rückwärtsgang haben, so können Flächen optimal kultiviert werden. Für solche Geräte muss man dann aber schon zwischen 1.000 und 2.000 Euro hinlegen.

    Sie unterscheiden sich in

    • der Motorleistung
    • der Arbeitsbreite und der Arbeitstiefe
    • dem Hacksatzdurchmesser
    • der Anzahl der Hackmesser sowie
    • im Gewicht.

    Günstige und einfache Modelle allerdings bekommt man ab etwa 80 Euro. Es gibt Elektro-Motorhacken und solche, die mit einem Benzinmotor betrieben werden.

    Häcksler und elektrische Heckenschere

    Auch der Häcksler gehört zu den bevorzugten elektrischen Gartengeräten. Er ist nützlich und praktisch und reduziert dabei noch den Gartenabfall.

    Dünnere Äste können mit ihm kleingehäckselt werden und dann hat man auch gleich Mulch, der kompostiert oder auf die Beete verteilt werden kann. Der Häcksler ist immer dann sinnvoll, wenn es im Frühjahr oder Herbst Rückschnitte an Bäumen, Hecken und Sträucher gibt. Über die unterschiedlichen Modelle und Funktionsweise informieren wir hier in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

    Der Häcksler ist für Gartenbesitzer mit einigen Bäumen ein notweniges Gartengerät um die abgeschnitt
    Der Häcksler ist für Gartenbesitzer mit einigen Bäumen ein notweniges Gartengerät um die abgeschnittenen Äste zu verkleinern

    Mit der elektrischen Heckenschere kann man beispielsweise den Buchsbaum schön in Form bringen. Mit ihr arbeitet es sich leichter, als wenn man in Handarbeit schneiden muss.

    Deshalb findet man die elektrische Heckenschere bei vielen Gartenliebhabern. Es gibt Modelle mit und ohne Kabel, je nachdem, ob das Gerät elektrisch oder per Akku betrieben wird. Größe und Preise unterscheiden sich; es gibt Modelle für kleine, mittelgroße und große Hecken.

    Elektrischer Unkrautjäter und Vertikutierer

    Ein elektrischer Unkrautjäter mit einem so genannten Teleskopstiel passt sich der Körpergröße an und ermöglicht ein bequemes und rückenschonendes Arbeiten. Mit einem elektrischen Vertikutierer wird die Grasnarbe des Rasens angeritzt. So wird Moos entfernt und der Rasen belüftet.

    Dieses Gerät wird von Gartenliebhabern bevorzugt, die Wert auf einen gepflegten Rasen legen. Es gibt unterschiedliche Arten von Vertikutierern. So findet man Vertikutierer mit Elektroantrieb sowie Benzinvertikutierer.

    Elektrovertikutierer sind umweltschonender und bei größeren Flächen zudem komfortabler in der Anwendung. Als Nachteil gilt jedoch die geringere Schnitttiefer - der Motor würde anderenfalls aufgrund von Überhitzung Schaden nehmen.

    Benzinvertikutierer zeichnen sich durch eine höhere Leistung aus. Da sie kabellos funktionieren, sind sie zudem für größere Rasenflächen bestens geeignet. Detailliertere Informationen zum Thema Vertikutierer erhalten Sie hier.

    Elektrische Kettensäge

    Die Elektro-Kettensäge wird da gebraucht, wo es Bäume zu fällen gibt, aber auch um dicke Äste abzuschneiden. Bei Gärten mit Baumbestand hat der Gartenbesitzer auch meist eine Kettensäge. Die Elektrosense wird eher bei Wiesen eingesetzt.

    Auch unter diesen Gartengeräten gibt es eine große Auswahl. Man unterscheidet

    • Akku-Kettensägen
    • Elektro-Kettensägen sowie
    • Benzin-Kettensägen
    Bei den Kettensägen gibt es unterschiedliche Modelle mit Vor- und Nachteilen
    Bei den Kettensägen gibt es unterschiedliche Modelle mit Vor- und Nachteilen

    Akku-Kettensägen haben den Vorteil, dass sie mobil sind und leise arbeiten. Benzin-Kettensägen sind wiederum sehr laut, bringen dafür aber eine bessere Leistung. Und bei Elektro-Kettensägen könnte das dazugehörige Kabel stören. Der Kauf sollte wohlüberlegt sein; bestenfalls lässt man sich von einem Fachmann beraten. In unserem ausführlichen Artikel zum Thema gehen wir genauer auf die unterschiedlichen Modelle der Kettensäge sowie deren Funktionsweise ein.

    Der Hochdruckreiniger - Funktionsweise, Anwendungsgebiete und Vorzüge

    Der Hochdruckreiniger ist ein Arbeitsgerät, mit dem bei erhöhtem Wasserdruck ganz verschiedenartige Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Zu den gängigen Antriebsmöglichkeiten gehören der Verbrennungs- und Hydraulikmotor, ebenso wie der strombetriebene Motor. Ein entfernt artverwandtes Gerät zum Hochdruckreiniger ist der Dampfreiniger.

    Funktionsweise

    Der Hochdruckreiniger arbeitet mit Wasser. Während in der normalen Haushaltswasserleitung ein Wasserdruck von etwa vier bar herrscht, wird der Wasserdruck durch eine Hochdruckpumpe im Hochdruckreiniger je nach Gerät bis zu einigen hundert bar erhöht. Danach tritt das druckerhöhte Wasser als gebündelter Strahl aus einer kleinen Hochdruckdüse aus.

    Bar ist eine gesetzliche Einheit für die Bezeichnung Druck. Ende der 1970er Jahre wurde die bis dahin gängige Bezeichnung Atmosphäre Überdruck atü durch Bar abgelöst. Als Wasserdruck wird ganz allgemein der Leitungsdruck des Wassers bezeichnet, mit dem es vom Wasserwerk in die Versorgungsleitung gepresst wird und danach in der Wasserleitung zur häuslichen Wasserversorgung bereitsteht.

    Komponenten

    Die folgenden Komponenten gehören zu einem handelsüblichen Hochdruckreiniger für den privaten Gebrauch.

    • Antriebsmotor
    • Handpistole
    • Heizkörper (für Warmwasser)
    • Hochdruckdüse
    • Hochdruckpumpe
    • Hochdruckschlauch
    • Rahmen inklusive Fahrgestell
    • Schutzhaube
    • Tank (für Reinigungsmittel oder ähnliches)
    Zubehör

    Abhängig von seinem Verwendungszweck ist der Hochdruckreiniger mit einem vielfältigen und vielseitigen Zubehör ausgestattet. Ob

    • Nassstrahlen
    • Dachrinnensäubern
    • Terrassenreinigung oder
    • eine Rohrreinigung

    - ähnlich wie ein Staubsauger innerhalb der Wohnung ist der Hochdruckreiniger ein handliches und praktisches Multifunktionsgerät für outdoor.

    Leistungsklassen

    Die Hochdruckreiniger sind anhand des Wasserdruckes in verschiedene Leistungsklassen unterteilt. Wenngleich es auf Seiten der Hersteller dafür keine einheitliche Normenbezeichnung gibt, so lassen sie sich in etwa wie folgt gliedern:

    • Untere Klasse: ab 80 bis 100 bar mit ~ 400 Litern Wasserverbrauch/Stunde
    • Mittlere Klasse: ab 150 bis 200 bar mit ~ 1.200 Litern Wasserverbrauch/Stunde
    • Obere Klasse: über 200 bar mit ~ 1.500 Litern Wasserverbrauch/Stunde

    Je besser Wasserdruck und Wassermenge aufeinander abgestimmt sind, umso höher ist die erzielbare Reinigungsleistung.

    Anwendungsgebiete

    Die Verwendung des richtigen und geeigneten Hochdruckreinigers ist auch von seinem Einsatzzweck abhängig. Für die Fassadenreinigung bietet sich ein anderes Herstellermodell an als für eine Fugen- oder eine Dachrinnenreinigung. Abgesehen vom dem dazu passenden Zugehör sollte auch das Gerät selbst zweckbestimmt angeschafft werden.

    Zu den gängigen Anwendungsgebieten für verschiedenartige Modelle an Hochdruckreinigern gehören:

    • Terrassen- und Gehwegplatten inklusive Fugen und Rillen
    • Dick- sowie dünnschichtiger Moosbelag
    • Zäune, Gartenwege und Steinplatten
    • Kleinwagen, Motorräder, Motorroller oder Fahrräder
    • Wohnmobile, Geländewagen, SUVs
    • Garten- und Steinmauern
    • Swimmingpools
    • Außenjalousien, Außenrollos, Außenblenden
    • Fassaden von Haus und Nebengebäuden
    • Alles Sonstige rund um die Immobilie mit Haus und Grundstück
    Mit dem Hochdruckreiniger werden Gehwege, Terrassenböden oder Zäune wieder blitzsauber
    Mit dem Hochdruckreiniger werden Gehwege, Terrassenböden oder Zäune wieder blitzsauber
    Vorteile eines Hochdruckreinigers

    Neben dem deutlich besseren Reinigungseffekt eines Hochdruckreinigers gegenüber dem normalen Wasserschlauch ist der Wasserverbrauch erheblich niedriger und auch kostensparender.

    Mit dem Hochdruckreiniger werden bis zu achtzig Prozent derjenigen Wassermenge eingespart, die vergleichbar bei Nutzung eines Wasserschlauches benötigt worden wäre. Druckerhöhung sowie die Möglichkeit, das druckerhöhte Wasser zu erwärmen, sorgen für ein kostensparendes und deutlich besseres Reinigungsergebnis.

    Spezielles Reinigungsmittel

    Darüber hinaus kann dem Hochdruckreiniger über einen separaten Tank ein individuell ausgewähltes Reinigungsmittel beigefügt werden. Beim Wasserschlauch, der an die Wasserleitung angeschlossen wird, ist das nicht möglich.

    Hier gelangt das Wasser mit unverändertem Wasserdruck in den Wasserschlauch hinein und wird anschließend, bei etwa vier bar, versprüht. Dass der Reinigungserfolg bescheiden bleibt, liegt auf der Hand.

    Verwendung von Brauchwasser

    Hochdruckreiniger lassen sich, je nach Marke und Modell, auch mit Brauchwasser betreiben. Sie können, müssen aber nicht an die Wasserleitung mit Trinkwasser angeschlossen werden.

    Aus dem vorhandenen Wasserspeicher wie einer Regenwassertonne wird das Wasser angesaugt und dann verwendet. Die Kosten für den Wasserverbrauch sind dadurch deutlich reduziert, während die Ressource Wasser regenerativ genutzt wird.

    Fazit

    Bei näherer Betrachtung ist der hochwertige und qualitativ gute Hochdruckreiniger ein unentbehrliches Arbeitsgerät für das Eigenheim mit Haus und Garten. Unter Einsatz des verschiedenartigen Zubehörs an Tools oder Kits beginnt und endet jede Gartensaison mit dem Einsatz des professionellen Hochdruckreinigers. Er ist für den Außeneinsatz das, was für die Hausfrau im Innenbereich der namhafte Staubsauger ist.

    Sicherheit geht vor: wann eine fachmännische Beratung wichtig ist

    Elektrische Gartengeräte sind beliebt und oft im Gebrauch. Sie sind nützlich und praktisch, dabei erleichtern sie noch die Arbeit und entlasten den Gartenliebhaber.

    Bevor man sich aber ein elektrisches Gartengerät anschafft, sollte man damit vertraut sein. Entweder man hat schon damit gearbeitet oder man kennt jemanden, der einem den Umgang mit dem Gerät erklären kann.

    Die Sicherheit und die Unfallvermeidung sollten oberste Priorität haben. Bei den meisten elektrischen Gartengeräten ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter notwendig, damit sie betrieben werden dürfen.

    Wichtige Hinweise, die vor dem Kauf zu berücksichtigen sind

    Wenn man ein Gerät nicht kennt, sollte man sich vor dem Kauf in jedem Fall fachmännisch beraten lassen. Wie wird das Gerät betrieben, was gibt es zu beachten und wie ist die Pflege und Wartung, welche Sicherheitsmaßnahmen müssen getroffen werden?

    Braucht man beispielsweise Schutzkleidung oder eine Schutzbrille? So ist es zum Beispiel bei einem Häcksler unbedingt notwendig, eine Schutzbrille zu tragen.

    Während des Häckselns können kleine Holzstückchen aus dem Häckselwerk nach oben fliegen und sie könnten so das Auge verletzen. Viele Elektro-Gartengeräte dürfen auch von Kindern unter 16 Jahren nicht betrieben werden. Es gibt Auflagen, Empfehlungen und Sicherheitsvorschriften, die man unbedingt kennen sollte.

    Was gilt es vor der Inbetriebnahme zu beachten?

    Die meisten Unfälle passieren ja bekanntlich im häuslichen Bereich. Dabei ereignen sich die meisten Unfälle durch mangelhafte oder falsche Bedienung von Elektrogeräten.

    Deshalb sind auch elektrische Gartengeräte für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Vor jeder Inbetriebnahme sollte das Gartengerät auf seine Funktionalität und Sicherheit hin überprüft werden.

    Bei der Wartung und Pflege muss die Elektroleitung in jedem Fall immer gezogen sein. Andere wichtige Dinge gibt es nochmal bei Gartengeräten zu beachten, die mit einem Benzinmotor betrieben werden.

    Gefahrenquellen die von elektrischen Gartengeräten ausgehen werden oft unterschätzt. Schon allein deshalb, ist es wichtig, beim Kauf eines elektrischen Gartengerätes auf Sicherheit und Qualität zu achten.

    Man sollte unbedingt auf ein VDE-Prüfsiegel achten. Dieses anerkannte Prüfzeichen gewährleistet ein sicherheitsgeprüftes Gerät.

    Wenn man sich ein elektrisches Gartengerät anschafft, ist das normalerweise eine Investition für mehrere Jahre. Deshalb sollte man nicht am falschen Platz sparen und der Sicherheit Vorrang geben. Gerade im Fachhandel kann man auch eine fachmännische Beratung erwarten und sich das Gerät vorführen lassen. Manchmal gibt es auch Einführungen oder Seminare für den richtigen Umgang mit dem elektrischen Gartengerät.

    Pflege und Instandhaltung von Gartengeräten

    Lohnt es sich, beim Kauf von Gartengeräten auf Qualität zu achten? Sind hochpreisige Gartengeräte auch wirklich eine Anschaffung für's Leben? Welche Pflege benötigen sie?

    Ja, es rechnet sich durchaus, beim Kauf von Gartengeräten auf Qualität zu setzen. Denn sie werden nicht nur viel und bei harter Arbeit beansprucht, sondern sie sind häufig auch Nässe, Feuchtigkeit und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt.

    Alle diese Faktoren sprechen für die Wichtigkeit einer guten und sehr hohen Qualität. Doch auch die beste Qualität bietet keine Garantie, wenn die Geräte nicht regelmäßig gepflegt, gewartet und Instand gehalten werden.

    Stromkabel von elektrischen Gartengeräten sollten regelmäßig überprüft werden

    Elektrischer türkiser Rasenmäher im Einsatz im Garten
    Yard work © ZingStudio - www.fotolia.de

    Obwohl die Zahl der tödlichen Stromschlag-Unfälle bereits stark zurückgegangen sind, sterben jährlich noch immer rund 60 Menschen auf Grund eines Stromschlags. Gerade die Stromkabel von elektrischen Gartengeräten können nach dem Winter leicht porös sein und stellen besonders im Frühjahr eine große Gefahrenquelle dar, wenn sie meist ohne gründliche Überprüfung zum Einsatz kommen.

    Sollte es doch einmal zu einem Stromschlag kommen, sollten sich Betroffene auch dann untersuchen lassen, wenn sie sich gut fühlen, denn die befürchteten Herzrhythmusstörungen können auch Stunden nach dem Unfall auftreten. In der Regel werden Betroffene aus diesem Grund 24 Stunden lang stationär überwacht.

    Bestandteile

    Doch was genau ist zu tun? Unterschiedliche Geräte benötigen natürlich auch eine unterschiedliche Pflege oder Wartung. Bei den groben, rein mechanischen Arbeitsgeräten wie

    • Hacken
    • Beilen
    • Rechen
    • Schaufeln und
    • Spaten

    genügt es zum Beispiel, sie von Zeit zu Zeit zu reinigen. Dabei können das Blatt oder die Zinken vom Rost befreit werden, sofern sich Rost gebildet hat. Bevor die Geräte für den Winter eingemottet werden, können sie noch leicht eingeölt werden.

    Ebenso sollte man die Verbindungsschrauben kontrollieren und festziehen. Bei Geräten mit einem Holzstiel kann man diesen auf Festigkeit überprüfen und gegebenenfalls erneuern. Wenn notwendig, können die Schneidkante von Spaten und Beilen neu geschärft werden.

    Kleinere und feinere Arbeitsgeräte wie

    • Handscheren
    • Pflanzschaufeln
    • Unkrautjäter und
    • Handrechen

    benötigen im Wesentlichen dieselbe Aufmerksamkeit. Sie sollten gut gereinigt und geölt werden, und dann auf jeden Fall an einem trockenen Ort überwintern.

    Komplizierter wird es schon bei den elektrisch betriebenen Gartengeräten wie

    • Rasenmähern
    • Heckenscheren
    • Motorsägen und
    • Kantenschneidern.

    Nur wer sich mit diesen elektrischen Geräten auskennt, sollte sie auch wirklich selbst auseinander bauen, reinigen und ölen. Die Wartung gerade dieser Geräte ist aber immens wichtig, da man davon ausgehen kann, dass sie durch regelmäßige Beanspruchung spätestens nach einer Saison auch im Inneren reinigungsbedürftig sind.

    Meistens bietet der Fachhandel Wartungs- und Serviceangebote an. Dabei empfiehlt es sich, in einem kleineren regionalen Gartenmarkt oder ein Spezialfachgeschäft nachzufragen.

    Bei Rasenmähern, Heckenscheren, Motorsägen und Handsägen müssen die Schneideblätter und Sägeketten regelmäßig geschärft werden. Stumpfe Ketten oder Blätter führen zu einer geringeren Arbeitsleistung und damit - neben dem Mehraufwand für den Benutzer - auch zu einer höheren Beanspruchung des Motors. Es lohnt sich also auf jeden Fall, diese Geräte regelmäßig warten zu lassen.

    Wie die Wartung eines elektrischen Gartengeräts beispielsweise aussehen kann, zeigen wir im Folgenden anhand des Laubsaugers.

    Die richtige Pflege und Wartung eines Laubsaugers

    Die Pflege und Wartung kann sich natürlich von Modell zu Modell unterscheiden und dann kommt es noch darauf an, ob es sich um einen Elektro-Laubsauger oder um einen Benzin-Laubsauger handelt. Um die Leistungsfähigkeit des Laubsaugers zu erhalten und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Pflege und Wartung nötig. Sie soll einmal nach jedem Gebrauch und turnusmäßig einmal wöchentlich und monatlich geschehen.

    Handhabung nach jedem Gebrauch

    Nach jedem Gebrauch sollte man prüfen, ob der Auffangsack und da auch der Reißverschluss in Ordnung sind. Der Fangsack muss auch entstaubt und sollte nie nass eingehängt werden. Die Oberfläche des Gerätes sollte immer gründlich gereinigt werden.

    Alle Schalter müssen auf ihre Funktionalität hin geprüft werden. Der Luftfilter muss gereinigt und eventuell auch ausgewechselt werden. Beim Lüfterrad muss untersucht werden, ob es sauber ist; Schrauben, Muttern und Gehäuse müssen intakt sein.

    Ein Elektro-Laubsauger muss vor den Pflege- und Wartungsarbeiten unbedingt von der Stromversorgung getrennt werden. Dann kann man den Auffangsack und den Saugrüssel entfernen, um die Häckslerscheibe zu reinigen. Alle Materialien, die sich im Saugrüssel abgelagert haben, müssen entfernt werden.

    Wöchentliche Wartung

    Bei einer wöchentlichen Wartung und Pflege sollten Zündkerzen gesäubert werden. Der Zustand des Starters, des Starterkabels und einer spannbaren Feder muss untersucht werden. Bestimmte Teile, wie das Schwungrad, müssen gereinigt werden.

    Das Saugsieb muss gegebenenfalls gewechselt, auf jeden Fall aber gereinigt werden; Letzteres gilt auch für die Oberfläche des Vergasers sowie für den Luftfilter.

    Bei der monatlichen Wartung soll der Benzintank gereinigt werden, überschüssiges Benzin wird umweltfreundlich entsorgt. Zündkerzen sollte man bei Bedarf auswechseln.

    Die Kraftstoffleitung muss auf ihre Funktionalität hin überprüft werden. Zu den Wartungsarbeiten gehört auch ein Ölwechsel.

    Bei den Betriebsanleitungen sind meistens auch Hinweise zur optimalen Pflege und Wartung vermerkt. Da jedes Modell anders ist, sollte man sich nach diesen Hinweisen richten. Ein Elektro-Laubsauger ist nicht so wartungsintensiv wie ein Benzin-Laubsauger.

    Wer handwerklich nicht so begabt ist, sollte das Gerät lieber von einem Fachmann warten lassen. Nur ein gut gewartetes Gerät leistet gute Dienste.

    Gartengeräte brauchen einen besonderen Schutz im Winter

    Geräte für Gartenarbeit wie Harke und Rechen in Schubkarre
    Garten 257 © K.-U. Häßler - www.fotolia.de

    Im Winter sollten Gartengeräte vor dem "Winterschlaf" am besten mit etwas Leinöl eingeölt werden - dieses hinterlässt eine dünne Fettschicht und schützt. Das rät jetzt der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Garten-Center in Grafschaft-Ringen (Rheinland-Pfalz). Das Öl sorgt dafür, dass die Metallteile immer schön glatt und blank sind. Anschließend kann man die Werkzeuge und Gartengeräte im Schuppen oder in der Garage aufbewahren.

    Hat erst einmal Rost die Metallteile angegriffen, werden diese rau und man muss beim Bewegen der Teile mehr Kraft aufwenden. Pflanzenreste und Erde kann man mit einer groben Bürste entfernen oder mit einem Gartenschlauch abspülen.

    Bei Scheren ist das Säubern doch etwas aufwendiger - klebriges Harz, welches sich festgesetzt hat, kann man mit einem alkoholgetränkten Tuch gut entfernen. Ganz hochwertige Scheren lassen sich auch auseinanderschrauben, damit man dann die Innenflächen gut erreicht. Allerdings muss nach dem Wiederzusammenbauen die Einstellung kontrolliert und meist stramm nachgezogen werden. Die Schnittkanten von Scheren müssen immer scharf sein - die Kanten sollten regelmäßig nachgeschliffen werden. Ein leichter Verschleiss der Teile ist aber bei steinigem Boden nicht vermeidbar.

    Tipps und Grundinformationen zu Gartengeräten

    • Unterschiedliche Gartengeräte im Überblick - Anwendungsmöglichkeiten, Verwendung und Pflege

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: bauernhof werkzeug © Uschi Hering - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Spatenstich © Wolfram Zummach - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: gartenarbeit - blumengießen © emmi - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Sprinkler © fotoedgaras - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Rasen wässern © Marco2811 - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Picture of spray and spraying leafs of small tree © pitrs - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Fall leaves with rake © Elenathewise - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gartenarbeit © Kaarsten - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: forget-me-not seedling © Ewa Brozek - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gartenutensilien05 © animaflora - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Häckseln - chaff 03 © LianeM - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Kettensäge © Michael Krüger - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: nettoyage de terrasse © AlcelVision - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gartenschere auf hellem Hintergrund © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Baum verschneiden 02 © Lianem - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: RasenSchnitt © FotoLyriX - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Gartengerät © Birgit Reitz-Hofmann - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Tondeuse © ThTh - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: mowing the gras © kris@Positief - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Couple outdoors with tools and lawnmower smiling © Monkey Business - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Retro lawn mower © Tomasz Nieweglowski - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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