28. November 2008
(dgk) Ob ein Text lesefreundlich ist, hängt vor allem vom ausreichenden Abstand der Buchstaben ab, weniger von der Größe der Buchstaben. Erst wenn der Raum zwischen den Lettern einen Mindestwert überschritten hat, gelingt dem Gehirn ohne Mühe die Textentschlüsselung zum Lesen. Näher zusammengedrängte Buchstaben können dagegen nur schwer erkannt werden. Das haben Gehirnforscher der New York University herausgefunden.
Dieses Phänomen lässt sich auch sonst im Alltag beobachten: Beim Erfassen von Werbeplakaten oder auf der Suche nach Artikeln auf dem Flohmarkt ist das Auge auf Zwischenräume angewiesen. "Die meisten haben die festgefahrene Meinung, die Sichtbarkeit hänge in erster Linie von der Größe ab", sagt Studienautor Denis Pelli, Psychologe an der New York University. Nun wurde erforscht, warum das nicht so ist.

Der Buchstabenabstand ist für die Lesefreundlichkeit entscheidend
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