IQ, EQ - verschiedene Arten von Intelligenz

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  • von Paradisi-Redaktion
Model menschliches Gehirn, bunt, beschriftet
Model Brain © Karen Roach - www.fotolia.de

Mit dem Begriff Intelligenz verbinden die meisten Menschen die individuelle Fähigkeit, analytisch-logisch zu denken. Wer schon einmal an einem Intelligenztest teilgenommen hat – sei es unter der Aufsicht eines Psychologen oder einfach nur aus purer Neugier im Internet – weiß, dass hier vor allem analytisches, kombinatorisches und logisches Denken gefragt sind. Außer Acht gelassen werden dagegen soziale und emotionale Faktoren.

Der klassische Intelligenzbegriff mit dem Intelligenzquotienten als Messgröße umfasst das logisch-mathematische Denken. In Intelligenztests geht es zum Beispiel darum, Zahlenreihen fortzuführen, Muster und Strukturen zu erkennen und unbekannte Probleme zu lösen.

Je nach Definition und Modell wird der Intelligenzbegriff ganzheitlich verstanden oder in verschiedene, voneinander unabhängige Bereiche geteilt, die einzeln gemessen und bewertet werden.

Tests zur Bestimmung des IQs

Zur Messung des Intelligenzquotienten gibt es verschiedene wissenschaftliche Tests, mit denen ein Punktewert ermittelt wird. An diesem kann man ablesen, ob man hinsichtlich seiner kognitiven Intelligenz zum Durchschnitt der Bevölkerung zählt oder nach oben oder unten abweicht.

Der IQ liegt im Schnitt bei einem Wert von 85 bis 115. Wer darunter liegt, gilt als minder begabt. Personen mit einem IQ von über 130 sind hochbegabt.

Die Bedeutung der emotionalen Intelligenz

Bei der Ermittlung eines IQ wird jedoch die emotionale Intelligenz nicht berücksichtigt, die – obwohl kein Quotient – als EQ bezeichnet wird. Im Vergleich zur klassischen Intelligenz ist der Begriff der emotionalen Intelligenz noch relativ jung.

Geprägt wurde er erst im Jahr 1990 durch Peter Salovey und Jack Mayer, populär wurde er durch den Autor Daniel Goleman, der die emotionale Intelligenz mit fünf Parametern in Verbindung setzt: Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Selbststeuerung, Empathie und soziale Kompetenz.

Gefühle, Stimmungen und Emotionen werden nicht in Abhängigkeit davon bewertet, in welchem Ausmaß sie vorhanden sind, sondern wie mit ihnen umgegangen wird.

Als Messinstrument für die emotionale Intelligenz steht der Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test (MSCEIT) zur Verfügung. Auf der Grundlage des Intelligenzmodells von Mayer und Salovey werden hier die Wahrnehmung, die Verwendung und das Verstehen von Emotionen sowie der Umgang mit Emotionen getestet.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Model Brain © Karen Roach - www.fotolia.de

Grundinformationen und Hinweise zu Intelligenz

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