Skifahren - Merkmale, Techniken und Ausrüstung

Junger Skifahrer fährt Hang im Wald hinunter

Es gibt einige Technikfehler, die es zu vermeiden gilt - des Weiteren ist das richtige Verhalten auf der Piste äußerst wichtig, um sich und andere Skifahrer nicht zu gefährden

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  • von Paradisi-Redaktion

Skifahren, das sieht sehr einfach aus und wirkt auf viele Betrachter einheitlich: Auf zwei Skiern fährt der Sportler den Berg hinab. Mal mit Kurven, mal ohne. Mal schnell, mal langsamer. Doch so einfach ist es leider nicht. Hinter dem Skifahren verbergen sich unterschiedliche und zum Teil auch recht schwierig zu erlernende Techniken und Fahrstile. Lesen Sie über die Merkmale, Techniken sowie die richtige Ausrüstung beim Skifahren.

Skifahren - Generelle Merkmale und Bewegungsform

Das Skifahren, auch Skilaufen, zählt zu den beliebtesten Wintersportarten. Auf zwei Brettern, den Skiern, gleitet man dabei eine Skipiste herunter.

Dabei wird das Skifahren allgemein im Bereich des Breitensports genannt, während die Ausübung als Wettkampfvariante als Ski Alpin geführt wird. Als Gesamtkonzept wird auch der Langlauf im Bereich des Skilaufs genannt.

Im Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Fahrstile entwickelt; grundlegend ist die

  • die Schussfahrt in der Falllinie
  • die Schrägfahrt schräg zur Falllinie
  • der Bogen (Kurve)
  • der Bogenwechsel (Schwung)
  • das seitliche Abbiegen zum Hang aus der Schrägfahrt oder aus der Schussfahrt heraus

zu nennen. Die Einleitung des Bogenwechsels nennt man auch Schwungtechnik. Mithilfe des Schwungs lässt sich beim Fahren die Richtung ändern. Auch die Kontrolle des Tempos ist möglich.

Das Skifahren kann auch mit Skistöcken erfolgen. Diese nutzt man

  • zum Halten des Gleichgewichts
  • zum Aufrichten
  • zur Unterstützung der Bewegung
  • zum Anschieben oder
  • zum Abstützen.

Bei einigen Stilen jedoch wird auf den Einsatz der Stöcke verzichtet. Der Skisport hängt eng mit der Nutzung unterschiedlicher Skilifte zusammen, die den Sportler auf den Berg befördern, damit er von dort die Pisten hinunterfahren kann.

Das Skifahren kann besonders für Einsteiger zu einem anstrengenden Sport werden. Eine gute Vorbereitung ist daher zu empfehlen. Wann und wo man das Skifahren am besten lernen kann, zeigen wir hier.

Skifahrer mit Helm und Skibrille carvt unter blauem Himmel eine Piste hinunter
Skifahrer mit Helm und Skibrille carvt unter blauem Himmel eine Piste hinunter

Die häufigsten Fehler beim Skifahren

Skifahren ist heute einfacher als jemals zuvor. Doch auch wenn Carving-Ski es ermöglichen, dass Anfänger heute nicht mehr eine Woche für den Einstieg brauchen, sondern schon innerhalb weniger Tage klar kommen, passieren dabei trotzdem immer wieder schmerzhafte Fehler.

Die falsche oder mangelnde Vorbereitung

Es ist nachgewiesen, dass durchtrainierte Menschen, die regelmäßig Sport machen, sehr viel seltener mit Verletzungen und Problemen beim Skifahren zu kämpfen haben als diejenigen, deren sportliche Betätigungen nur daraus besteht, sich im Urlaub auf die Latten zu stellen, um damit elegant die verschneiten Hügel herunterzuwedeln.

Denn diesen fehlt die nötige Vorbereitung: Sie unterschätzen die konditionellen Anforderungen, die das Skifahren mit sich bringt und sie verpassen es häufig, sich ausreichend vor Beginn des Fahrens zu dehnen. Anfänger trifft man deshalb fast immer nach ihrem ersten Tag außer Atem und mit starken Muskelschmerzen an.

Carving gilt als beliebtester Fahrstil; Anfänger nutzen meistens das Pflugfahren
Verschiedene Ski-Fahrstile
Der gängige Technikfehler: Kanten werden falsch eingesetzt

Verschlimmert wird dieser Umstand noch dadurch, dass gerade Anfänger einen Technikfehler machen, der sich einschleift und auch noch bei Könnern zu sehen ist. Sie setzen die Kanten der Skier falsch ein: Die modernen Skier können problemlos runde Kurven fahren, doch dadurch werden Beine, Knie und Gelenke extrem belastet.

Stattdessen ist es wesentlich sinnvoller, mit den Skiern richtig zu kanten, wodurch auch die eigene Geschwindigkeit gesteigert wird. Der Trick, um zu kanten und keine runden Kurven zu fahren, ist verhältnismäßig einfach: Sprunggelenk, Knie und Hüfte müssen nur gemeinsam in die richtige Richtung gedrückt werden, wobei die sonstige Körperhaltung stabil bleibt.

Die sich drehenden Arme

Ein weiteres Problem ist der Umstand, dass sich die Arme beim Fahren drehen und rotieren. Gerade Anfänger holen die Kraft für die Kurven mit Vorliebe aus dem Oberkörper, den Schultern und den Armen.

Der schmerzhafte Effekt ist nicht nur Muskelkater, sondern auf Dauer auch ein ernsthaftes Problem mit Hüfte und Wirbelsäule. Korrekterweise muss man eigentlich einen gänzlich anderen Ansatz wählen.

So gilt: Der Oberkörper wird beim Skifahren so ruhig wie nur irgendwie möglich gehalten. Er ist gerade und stabil in Richtung das Tals gerichtet. Der Skifahrer muss sich diesbezüglich einfach vorstellen, es sei seine Aufgabe, ein Tablett nach unten in das Tal zu tragen, von dem nichts herunterfallen darf.

Lachende Frau in Skimontur mit Skiern auf der Schulter unter blauem Himmel mit Sonne, im Hintergrund
Lachende Frau in Skimontur mit Skiern auf der Schulter unter blauem Himmel mit Sonne, im Hintergrund Berge

Fahrstile im Überblick

Im Bereich des Breitensports wurden im Laufe der Zeit einige besondere Fahrtechniken hervorgebracht. Nennenswert sind in diesem Bereich

  • das Carving: das Fahren auf den Kanten mit Carvingski
  • das Buckelpistenfahren: das Fahren auf Pisten mit kleinen hügeln
  • das Freeriden: das Fahren durch nicht präparierten Schnee
  • das Skibergsteigen/Tourengehen: der Aufstieg mit Skifellen und Tourenbindung und späterer Abfahrt
  • das Telemarken: das Fahren mit vertikal nicht fixierter Ferse
  • der Slopestyle: das Springen über Kicker und Co.
  • das Tiefschneefahren: das Fahren im lockeren und tiefen Schnee, der nicht präpariert ist.

Eine besondere Variante des Skifahrens stellt das Grasski dar. Informieren Sie ich hier.

Carving

Der neueste Fahrstil des Skifahrens ist mit Sicherheit das Carven, das seit einigen Jahren voll im Trend liegt. Hierzu nutzt man sehr kurze Ski, die meist sogar kürzer sind als die eigene Körpergröße.

Die Carver sind in der Mitte stark tailliert, in den Schaufeln und Enden jedoch sehr breit und flach. Der Carving Stil zeichnet sich vor allem durch das überbetonte Kantenfahren aus.

In sehr lang gezogenen Kurven erfolgt die Steuerung über die Gewichtsverlagerung und das Einkanten. So können beim Carven sehr hohe Geschwindigkeiten erzielt werden. Gleichzeitig ist der Fahrer durch die kurzen Ski sehr wendig.

Pflugfahren

Der typische Einsteiger-Fahrstil dagegen ist das so genannte Pflugfahren, das am häufigsten bei Kindern zu beobachten ist. Hierbei wird die Geschwindigkeit dadurch abgebremst, dass die Ski mit den Spitzen ein V bilden.

Die Gewichtsverlagerung nach vorne führt automatisch zu einer Bremsung, so dass der Anfänger nicht zu viel Geschwindigkeit aufnehmen kann. Auch geübte Fahrer wenden das Pflugfahren an, wenn sie kontrolliert aus einer langsamen Geschwindigkeit heraus bremsen möchten.

Umsteigeschwung

Fortgeschrittene Fahrer fahren meist im so genannten Umsteigeschwung. Hier wird in der Kurve das Gewicht deutlich und zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den künftigen Außenski verlagert.

Man kann sehr gut beobachten, wie der Skiläufer sein Gewicht vom einen zum anderen Ski verlagert. Die Bewegung mutet an wie ein Treppensteigen und stellt eine sehr sichere Fahrweise dar.

Parallelschwung

Geübte Skifahrer beherrschen den Parallelschwung. Dabei werden die Ski stets parallel gehalten, und allein die Verlagerung des Körpergewichts, in Kombination mit einem leichten Hüpfen, kontrolliert die Fahrtrichtung.

Beim Parallelschwung ist kein Umsteigen vom einen auf den anderen Ski mehr sichtbar. Die Optik täuscht zwar, dennoch sieht es für den Betrachter so aus, als würde der Fahrer sich auf Schienen fortbewegen. Der Parallelschwung wirkt sehr elegant und mühelos, ist aber nicht ganz einfach zu erlernen.

Skifahrer mit roter Hose und roten Stöcken bei einer schwungvollen Abfahrt
Skifahrer mit roter Hose und roten Stöcken bei einer schwungvollen Abfahrt

Wintersportler freuen sich über Schnee in den USA und Kanada

In Nordamerika hat es so früh und viel geschneit wie seit 15 Jahren nicht mehr

Winterlandschaft mit Schnee, Tannen und Bergen
winter landscape © Nitr - www.fotolia.de

Während im heimischen Gefilden der Winter weit entfernt ist, melden einige Regionen in den USA und Kanada: Ski und Rodel gut. So frühe und starke Schneefälle hat es in Nordamerika seit 15 Jahren nicht gegeben. Daher herrschen dort jetzt ideale Wintersport-Bedingungen.

Über 60 Zentimeter Schnee in Park City

In den US-Bundesstaaten

  • Colorado,
  • Utah und
  • Wyoming

sind bereits viele Lifte in Wintersportgebieten über 2.000 Meter Höhe geöffnet. So liegen in Park City, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2002, schon über 60 Zentimeter Schnee. Auch in Vail (50 Zentimeter) sowie in Aspen (71 Zentimeter) erfreut die weiße Pracht Hoteliers und Skiverleiher. Die neue Saison beginne, wie die vorherige geendet habe: Mit Neuschnee alle paar Tage, begeistert sich der deutsche Ski-Reiseveranstalter Bernd Wingert.

Auch in Kanada ist es weiß

Auch beim nördlichen Nachbarn Kanada hat die Ski-Saison bereits begonnen. So liegen in Lake Louise in der Provinz Alberta schon 66 Zentimeter Schnee. Damit steht dem Auftakt im Ski-Weltcup der Herren nichts mehr im Wege.

Auch in Whistler (British Columbia) an der Westküste gab es schon jede Menge Neuschnee. So fielen an einem einzigen Tag 27 Zentimeter.

Rockerski ist der neue Wintertrend

Rockerski sind eine neue Art von Skiern, die eine andere Bautechnik und besondere Fahreigenschaften aufweisen

Skifahrer mit roter Hose und roten Stöcken bei einer schwungvollen Abfahrt
skiing © bilderbox - www.fotolia.de

Mit einem Rocker in den Winterurlaub, das klingt ungewöhnlich. Doch hier handelt es sich nicht um eine Motorradtour in die Alpen, sondern um topmoderne Ski, die die Bezeichnung "Rocker" tragen. Ihre Besonderheit: Sie besitzen ein breiteres Brett und das Ende ist nach oben gebogen.

Doch die Unterschiede zum gewöhnlichen Alpinski bestehen nicht nur im Aussehen. Aufgrund der innovativen Bauweise und der modernen Bautechnik besitzen sie auch gänzlich andere Fahreigenschaften.

"Rocker" sprechen vor allem junge Käufer an

Die Skiindustrie erhofft sich durch die Rockerski neue Impulse und steigende Umsätze. Aktuelle Zahlen und Berechnungen deuten darauf hin, dass der Verkauf von Skiern zunehmend zurückgeht. Die "Rocker" sprechen durch ihr Image eine ganz andere, vor allem junge Käufer an.

Rockerski sorgen für eine leichtere Schwungeinleitung beim Kurvenfahren

Wegen der Länge und Breite und der aufgebogenen Enden schwimme der Ski im Tiefschnee optimal auf, begeistert sich Andreas Holzmann vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV). Die Rockerski liegen aufgrund ihrer hochgezogenen Enden nicht kontinuierlich mit voller Länge im Schnee auf. Dies sorgt für eine leichtere Schwungeinleitung beim Fahren von Kurven.

Wer sportlich mit viel Druck fährt, schneidet mit der kompletten Skikante durch den Schnee. Der "Rocker" greift dabei so gut wie ein gewöhnlicher Alpinski.

Spezielle Kurse mit Rockerski

Der DSLV hat auf die neuen Modelle reagiert. Die Skilehrer bieten nun ein Training an, mit dem Wintersportler die Rockerski optimal nutzen können. Sogar spezielle Kurse für die Rockerski stehen auf dem Programm.

Holzmann versichert, dass niemand Berührungsängste haben müsse. Die Rocker ließen sich ohne Probleme auch mit der bewährten Technik fahren.

Neue Trends im Wintersport – Tipps für mehr Spaß im Schnee

Junges lachendes Paar in Skiausrüstung, er steht hinter ihr, blauer Hintergrund mit Schneeflocken
happy ski couple © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Wintersport mal ganz anders. Die kommende Saison bietet Erlebnishungrigen eine Reihe außergewöhnlicher Trendsportarten für mehr Spaß im Schnee. Vier Tipps für sportlichen Zeitvertreib abseits der olympischen Disziplinen:

Monoski

Skifahren auf nur einem Brett, das haben schon die Snowboarder erfunden. Wer sich dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben möchte, kann dies aber auch auf dem etwas schmaleren Monoski tun. Weiterer Vorteil, das Monoskifahren bietet auch Sportlern mit Handicap die volle Freiheit des Wintersports. Für Rollstuhlfahrer gibt es speziell konzipierte Skis mit Sitzschale.

Zipflbob

Was so niedlich klingt, ist alles andere als ein beschauliches Pistenvergnügen. Der Zipflbob ähnelt einem Schnee-Wok, mit dem Unterschied, dass der Fahrer sich bei gewagten Abfahrten und Sprüngen an einem Stiel festhalten kann – dem Zipfl eben.

Snowsailing

Wer im Sommer gern segelt, wird auch das Snowsailing lieben. Statt Wasser hat er allerdings glitzernden Schnee unter den Kufen. Neben dem Segel braucht der Snowsailer ein Surfboard und ein oder zwei solide Skier, die unter dem Board befestigt werden.

Skijöring

Unter allen Wintersportarten verspricht Skijöring am meisten Action, ohne dass der Fahrer sich besonders anstrengen müsste. Das rasante Tempo erreichen die Sportler durch Benzinpower. Ob Motorrad, Quad oder Motorschlitten - wer sich am Seil über Eis und Schnee ziehen lässt, erlebt Nervenkitzel pur.

Der Winter kommt langsam in Schwung: Auf der Zugspitze werden Skilifte in Betrieb genommen

Mehrere Wintersportler mit Skiern sitzen im Sessellift
Gruppe Skikids im Sessellift © akiebler - www.fotolia.de

Während es auf Helgoland Plustemperaturen von 7,7 Grad hat, fällt das Thermometer im Süden auf minus 15 Grad. Nordmeertief „Tilman“ sorgt im Norden für mildere Luft und im Süden herrscht Hoch „Traude“. Doch die milde Luft kommt auch nach Süden und beschert leichten Schneefall oder Regen, der kaum auf den Boden aufgekommen, für spiegelglatte Fahrbahnen sorgt.

Schon am Morgen gab es vom Sauerland bis zur Ostsee an einigen Stellen Glatteis. Während am Freitag sich im Süden milde Luft durchsetzt, kommt vom Norden schon das nächste Tief mit kälterer Luft, die Regen und Schnee bringt.

Skisaison am 1. Adventswochenende auf der Zugspitze

Exakt am ersten Adventswochenende wird auf der Zugspitze die Wintersportsaison eingeläutet. Am Samstag sollen sieben Liftanlagen in Betrieb gehen. Auf dem höchsten Berg Deutschlands liegen schon 1,20 Meter Schnee. Es hat bereits mehrere Tage geschneit. Die Bedingungen für Skifahrer und auch für Snowboarder könnten nicht besser sein. Pulverschnee und Naturschneepisten, die optimal präpariert sind, locken alle Wintersportfans.

Skilifte starten im Oberallgäu und anderen Wintersportgebieten

Auch im Oberallgäu wurden in Grasgehren schon die Lifte in Betrieb genommen. Andere Wintersportgebiete um Oberstdorf, wie Fellhorn / Kanzelwand werden am 7. Dezember ihre Lifte starten. In der Woche darauf werden auch am Nebelhorn die Lifte in Betrieb gehen.

Neues Mega-Skigebiet in der Schweiz: Lenzerheide und Arosa fusionieren

Ab Mitte Januar können Wintersportler die Skigebiete Arosa und Lenzerheide gleichzeitig genießen. Mit einer neuen Verbindungsseilbahn in 2500 Metern Höhe über das Urdental fusionieren die beiden Nachbardestinationen mit 225 Pistenkilometern zum größten Revier im schweizerischen Graubünden. Der Kampf um Gäste bleibt.

Wintersportorte haben keinen leichten Stand

Der Skitourismus in den Alpen steckt seit Längerem in der Krise. Wachsendes Bewusstsein für den Naturschutz und der Klimawandel setzen dem Skispaß Grenzen. Damit die Rechnungen für den Kunstschnee nicht allzu hoch ausfallen, muss es zumindest kontinuierlich kalt sein.

Besonders für Arosa vielversprechend

Außerdem erwarten die Skitouristen nicht nur eine perfekte Infrastruktur am Berg – auch abseits der Pisten müssen die Wintersportorte einiges bieten. Arosa, mit nur 70 Pistenkilometern der kleinere Partner im neuen Skigebiet, hofft, durch die Erweiterung attraktiver zu werden. Ob das ausreicht, um sich im Verdrängungsmarkt zu behaupten, ist jedoch ungewiss.

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    Freeriden – das Gefühl von Freiheit kann gefährlich werden

    Skifahrer springt steilen Abhang hinunter
    freerider © Ludwig Berchtold - www.fotolia.de

    Das Gefühl von Freiheit bleibt auf regulären Skipisten auf der Strecke. Verspurte Abfahrten und Gedränge an den Lifts können den Spaß am Wintersport verderben.

    Wer das offene Gelände genießen möchte, entscheidet sich deshalb für das Freeriden. Der Kitzel des Abseitsfahrens birgt jedoch Risiken.

    Überlegen Sie genau, wo Sie fahren

    Nicht erst der Unfall von Michael Schumacher hat gezeigt, wie gefährlich Off-Piste-Fahren sein kann. Baumstümpfe oder Felsen werden jährlich Hunderten Fahrern zum Verhängnis. Auch der Abbruch von Schneeverwehungen oder Stürze in Gletscherspalten können die Abfahrt jäh stoppen.

    Wer abseits der ausgewiesenen Pisten fahren möchte, sollte deshalb einige Ratschläge beherzigen.

    Am sichersten ist das Freeriden auf Strecken, die zwar nicht präpariert sind, auf denen aber auch keine Lawinen oder Felsen drohen. Eine höhere Gefahrenkategorie haben Routen neben oder zwischen den Pisten.

    Wie im Fall von Michael Schumacher können hier Felsen oder Baumstümpfe für Stürze sorgen – vor allem, wenn die Hindernisse nur von einer dünnen Schneeschicht bedeckt sind.

    Vorbereitung und Kontakt zur Außenwelt retten Leben!

    Am riskantesten ist das Freeriden im Hinterland. Anders als bei Unfällen in Pistennähe dauert es hier länger, bis Rettungskräfte vor Ort sind. Falls das Opfer keinen Airbag-Rucksack oder ein Handy dabei hat, kann es nicht einmal einen Notruf absetzen.

    Die Statistik zeigt, dass das Verletzungsrisiko abseits der Pisten heute niedriger ist als noch vor einigen Jahren. Da Skifahrer sich vorab besser über Wetter und Routen informieren können, kommt es seltener zu Unfällen. Und die Rettungskräfte können dank moderner Ausrüstung schneller und besser helfen.

    Mit Sicherheit mehr Spaß – Tipps für das Freeriden

    Skifahrer springt steilen Abhang hinunter
    freerider © Ludwig Berchtold - www.fotolia.de

    Für viele Wintersportler bringt erst das Fahren im unberührten Gelände Spaß. Empfehlenswert ist das nicht. Wer abseits der Pisten unterwegs ist, sollte sich aber wenigstens gut vorbereiten. Riskante Situationen erkennen und im Ernstfall richtig handeln – worauf Freerider achten müssen.

    Lawinenlagebericht und Gelände vor der Abfahrt checken

    Die meisten tödlichen Unfälle passieren durch Lawinen. Vor dem Start in den Pulverschnee gehört deshalb ein Blick auf den Lawinenlagebericht dazu. Und zwar nicht nur morgens! Per Smarthone-App können Skifahrer auch unterwegs prüfen, ob ein Wetterumschwung für steigende Unfallgefahr sorgt.

    Vor der Abfahrt sollten Wintersportler außerdem das Gelände in Augenschein nehmen. Wellenmuster auf der Oberfläche weisen auf Schneebretter hin. Leichte Erhöhungen weisen auf verborgene Felsen hin.

    Sicherheitsaussrüstung kann Leben retten

    Risikobewusste Skifahrer starten nicht ohne Sicherheitsausrüstung. Neben dem Handy gehören ein Lawinensuchgerät, Schaufel und Sonde zum Equipment. In kritischen Situationen sorgt ein Rucksack mit Lawinen-Airbag für erste Hilfe. Ganz wichtig ist, niemals allein starten. Und alle Mitglieder der Gruppe mit Pieps, Sonde und Schaufel ausstatten.

    Ortungsgeräte haben schon vielen Skifahrern das Leben gerettet. Sinnvoll sind Pieps und Sonde allerdings erst, wenn man auch damit umgehen kann. Um im Notfall richtig zu reagieren, empfiehlt sich ein Sicherheitstraining. Dabei üben die Teilnehmer die Ortung Verschütteter und verinnerlichen den Ablauf einer Notrettung.

    Skitourengehen erlebt Revival - Freiheit und Abenteuer fernab der Massen

    Das Naturelebnis ist längst keine Seltenheit mehr - Interessierte finden viele Angebote

    Landschaftsbild verschneite Bergspitzen
    Snowy mountain peaks © MAXFX - www.fotolia.de

    Es ist paradox: die Tourismusbranche lockt Wintersportler mit immer schnelleren Liften und Pisten, die anvisierten Nutzer steigen jedoch lieber allein auf den Berg. Skitourengehen verspricht Freiheit und Abenteuer fernab der Massen.

    Längst haben Gemeinden, Skilehrer und Liftbetreiber aber das wirtschaftliche Potenzial des Booms erkannt. Mancherorts wird der Berg schon an die Tourengeher angepasst.

    Beschneite Pisten nun auch für Tourengänger

    Die Wintersportregion Oberammergau wirbt etwa seit Jahren mit der ersten beschneiten Skitourenpiste in Europa, im Salzburger wurde am Rochnachkopf eigens ein Jungwald gerodet, um eine neue Tourenstrecke zu gestalten. Ein Pistengerät präpariert regelmäßig die Route, um Besuchern den Aufstieg zu erleichtern.

    Am Pitztaler Gletscher werden eigene Skipässe für Turengeher verkauft. Abendliche Veranstaltungen sollen Bergfans auch nach Büroschluss anlocken. Mit echtem Naturerlebnis hat das Skitourengehen unter diesen Bedingungen wenig gemein.

    Neuer Trend setzt sich durch

    In manchen Regionen wird es im Tiefschnee bereits ebenso eng wie auf den Pisten. Bei Garmisch schlugen sich im letzten Winter etwa 20.000 Tourengeher quer durch die Hänge, hinzu kommen Tausende, die nach Feierabend am Pistenrand aufsteigen.

    Skitourengehen führt aber nicht nur zu einer größeren Auslastung der Hänge, der Trendsport verlängert auch die Saison. Mancherorts ist Wintersport bereits zu einem Ganzjahresvergnügen geworden.

    Die wichtigsten Regeln für Loipen und Pisten

    Spätestens nach Weihnachten werden lange bis zu den Osterferien viele Skiläufer, Rodler oder Snowboarder die Pisten hinunter sausen. Dass die Sicherheit groß geschrieben werden sollte, lässt sich unschwer an den jährlichen Skiunfällen bestens erkennen und ähnlich wie auf den Straßen, gibt es auch in den Loipen und auf den Pisten Verkehrsregeln, die man sich gut einprägen sollte.

    Aufgestellt wurden die Pistenregeln von dem Internationalen Ski Verband FIS, die übrigens auch bei einem Schadensfall von den Gerichten als maßgebliche Richtschnur in der Urteilssprechung mit einbezogen werden. Im Folgenden können Sie die wichtigsten Regeln als eine Zusammenfassung nachlesen und sich somit für Ihren geplanten Skiurlaub sicherheitstechnisch gut rüsten.

    Rücksicht nehmen

    Oberste Priorität auf den Pisten hat das Rücksicht nehmen. Grundsätzlich muss jeder sich beim Wintersport so verhalten, dass andere Menschen nicht gefährdet werden. Hierunter fallen die Punkte, dass man seine Fahrweise und auch Geschwindigkeit nicht nur an die Gegebenheiten der Piste anpassen muss, sondern auch hinsichtlich der eigenen Erfahrung und des eigenen Könnens.

    Abstand halten

    Auf Sicht gefahren werden muss im Besonderen beim Alpin-Ski. Wer von hinten kommt, hat

    • auf seinen Vordermann zu achten
    • beim Überholen viel Abstand zu suchen und
    • beim Einfahren auf die Piste oder auch einem Hangaufwärts-Schwingen sich vorab sehr gut vergewissern, dass die Piste frei ist.

    Sind viele Ski-Fahrer unterwegs, heißt es nicht "nun komme ich", sondern vielmehr sollte man warten, bis ein geeigneter Moment da ist und die Piste gefahrlos befahren werden kann.

    Sechs Ski-/Snowboardfahrer auf Sessellift unter blauem Himmel
    Sechs Ski-/Snowboardfahrer auf Sessellift unter blauem Himmel

    Regeln auf den Langlauf-Strecken

    Auch Langlauf-Loipen haben ihre eigenen Verkehrsregeln und -schilder, die man unter dem Aspekt der gegenseitigen Rücksichtnahme stets beachten sollte.

    • So haben Abfahrende stets den Vorrang;
    • bei einer Begegnung heißt es nach rechts ausweichen und
    • beim Überholen die Skistöcke nah am Körper zu halten.

    Letzteres gilt auch beim Alpin-Ski und verhilft dazu, dass keine Stürze oder schwere Verletzungen durch schwingende Stöcke geschehen können.

    Paar beim Skilanglauf auf einsamem Weg
    Paar beim Skilanglauf auf einsamem Weg

    Fazit

    Bei den gerade genannten Regeln handelt es sich um die wichtigsten; sie stellen jedoch keine Vollständigkeit aller FIS-Regeln dar. Weitere wichtige Punkte sind zudem

    • die Umweltschonung
    • das korrekte Verhalten an Ski-Liften oder auch,
    • wie man sich am besten verhält, wenn Pistenraupen unterwegs sind.

    Genauere Angaben kann man bei der FIS selbst nachlesen und sich somit rundum das Thema sicherer Skiurlaub informieren.

    Tempolimit auf Schweizer Skipisten

    Junge Frau mit Skiern, im Hintergrund Piste und Lift
    skier © diego cervo - www.fotolia.de

    Viele Familien und ältere Leute haben Angst vor zu schnellen Skifahrern auf den Pisten der Schweiz. Daher hat der Nobel-Skiort Gstaad beschlossen, in Zukunft auf vier Pisten ein Tempolimit einzuführen.

    Was bisher der Selbstkontrolle erlag, wird nun bald mit Radaranlagen kontrolliert. Maximal 30 km/h dürfen die Skifahrer künftig nur noch fahren. Darüber hinaus werden so genannte "Ski-Patroulleure" eingesetzt, die die Fahrweise der Skifahrer kontrollieren. Bei Verstoß gegen das Tempolimit kann der Fahrer im schlimmsten Fall des Skigebiets verwiesen werden.

    Auch auf der Piste muss man sich ausweisen können

    Auch beim Ski- oder Snowboardfahren muss man immer seinen Personalausweis dabei haben. Wie nämlich die Regeln des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) besagen, besteht auch auf der Piste eine Ausweispflicht, denn jeder muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben, auch wenn er nur Zeuge ist.

    Auf diese Tatsache weisen die "Freunde des Skisports" im Deutschen Skiverband (DSV) in Planegg bei München hin, denn in den FIS-Regeln steht dies als zehnter Punkt. Über alle zehn FIS-Regeln kann man sich auch über das Internet informieren.

    Vorsicht Skifahrer es drohen Lawinengefahren

    Viele Skitouristen nehmen die Lawinengefahr auf die leichte Schulter

    Skifahrer springt steilen Abhang hinunter
    freerider © Ludwig Berchtold - www.fotolia.de

    Die Meldungen sind jedes Jahr immer dieselben, Skifahrer werden durch Lawinen verschüttet. Doch wie auch Dr. Bernhard Zenke, der Chef des Lawinenwarndienstes in Bayern sagt, besteht immer eine gewisse Lawinengefahr, so dass sich die Skifahrer rechtzeitig darüber informieren sollten. Aber viele glauben, dass es für sie nicht zutrifft. Und so gibt es verschiedene Irrtümer, so zum Beispiel. dass die Lawine einen selbst nicht trifft, weil man sich nicht in dieser Region befindet.

    Erhöhtes Risiko

    Aber bei den meisten Fällen haben die Menschen die Lawinen selber ausgelöst, wobei es sich oft nur um Schneebretter handelt, denn echte Lawinen, die sich von selber auslösen und dann zufällig Skifahrer oder Wanderer treffen sind die Ausnahmen, wie beispielsweise die Unglückslawine im Jahr 1999 in Galtür.

    Aber auch ein Hang, auf dem schon vorher ein Skifahrer unterwegs war, ist nicht sicher und das gleiche gilt auch für Waldabfahrten, bei denen nur bei engen Bäumen eine gewisse Sicherheit besteht.

    Auch bei weniger Schnee besteht eine gewisse Gefahr, weil dünne Schneeschichten sich leichter lösen. Auch einer Lawine eventuell durch Geschwindigkeit zu entkommen ist meistens nicht möglich, weil diese äußerst schnell und großflächig sind, so dass eine Flucht selten gelingt, weil der Schnee einem einfach die Beine wegzieht.

    Überlebenschancen

    Gegen eine Verschüttung helfen auch keine Armbewegungen, die einzige Reaktion für das Überleben ist, die Arme vor das Gesicht zu nehmen, damit man möglichst lange Sauerstoff bekommt. Die Überlebungschancen, beziehungsweise für die Rettung, liegen bei den Verschütteten, wenn es in der Nähe von Skigebieten passiert, innerhalb der ersten viertel Stunde noch bei 90 Prozent, aber nach 30 Minuten sinkt der Prozentsatz auf nur noch 35 Prozent.

    Skifahren abseits von der Piste oder Loipe wird bestraft

    Wer im Schwarzwald mit dem Ski abseits von Piste oder Loipe unterwegs ist, der muss mit einem Bußgeld rechnen, wie die Forst- und Umweltbehörden mitteilen. Bislang wurde die Skifahrer nur ermahnt, doch hat dies nichts geholfen, so dass man jetzt ein Bußgeld bis zu 500 Euro verlangt.

    Durch Skifahrer, die abseits der Wege einfach quer durch den Wald fuhren, sind auch schon mehrere Wildtiere zu Tode gekommen. In Baden-Württemberg ist die Region um den Feldberg, der 1493 Meter hoch ist, das bedeutendste Ski-Gebiet.

    Skifahrer sollen besser geschützt werden - Airbags werden getestet

    Nach den zahlreichen schweren Verletzungen von Wintersportlern tüftelt der FIS nun an Airbags für Skifahrer.

    Momentan wird an der Entwicklung eines sichereren Skis gearbeitet. Der FIS arbeitet dabei mit der Firma Dainese zusammen. Die Entwicklungen lehnen an einen ursprünglich für Motorradfahrer konzipierten Schutzanzug an. Bei heftigen Erschütterungen soll das System über Sensoren nach bereits 45 Millisekunden reagieren.

    Die Schutzvorrichtungen werden jedoch nicht von allen Sportlern als notwendig angesehen. Einige meinen auch, dass die Sportler selbst für ihre Sicherheit verantwortlich seien - schließlich müssten sie ja nicht so schnell fahren.

    Unfallflucht auf der Skipiste nimmt zu

    Der Ausdruck Fahrerflucht wird normalerweise beim Autofahren benutzt. Auf der Skipiste kommt ihm aber immer mehr Bedeutung zu. Rücksichtslose Raser verursachen einen Unfall und fahren einfach weiter, ohne sich um den Angefahrenen zu kümmern.

    Das Kuratorium für Verkehrssicherheit in Wien geht von 800 Fällen von Fahrerflucht pro Saison auf Österreichs Skipisten aus. Die Pisten sind voll und viele Fahrer sind betrunken, das erhöht das Unfallrisiko.

    Vielen Fahrern würde das Bewusstsein fehlen, eine Straftat zu begehen, wenn sie einen Zusammenstoß verursachen und sich dann davon machen, beklagt die Alpenpolizei. Viele Fahrer überschätzen sich. Gerade das neue Skimaterial lade zum rasanten Fahren ein. Ungeübte können oft nicht mehr ausweichen oder abbremsen, wenn sie plötzlich auf ein Ziel zusteuern.

    Oft sind die Pisten-Rowdys aber keine übermütigen Jugendlichen, sondern ältere Menschen. In den meisten Fällen kommen die Skirüpel ungeschoren davon. Den Unfallverursacher auf den riesigen überfüllten Berghängen ausfindig zu machen, ist fast unmöglich.

    Nachtskifahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit

    Der Trend geht zum Skifahren bei Nacht - für Berufstätige, Fans und alle anderen

    Verschneite Skihütte in Schneelandschaft mit Pisten
    gröbnerjoch © Raymond Thill - www.fotolia.de

    Einen Ski-Weltcup unter Flutlicht gibt es bereits seit einigen Jahren. Und auch unter Hobby-Skifahrern steigt die Lust, abends eine erleuchtete Piste hinabzufahren. Doch nicht nur alpenländische Einheimische und Skiurlauber nutzen das immer größer werdende Angebot der Flutlichtpisten.

    Sportfans von weiter weg nehmen teilweise eine Anfahrt von über 100 Kilometern in Kauf, um für ein paar Stunden die besondere Atmosphäre des Nachtskifahrens zu erleben. So ist zum Beispiel Nesselwang im Ostallgäu ein beliebter Anlaufpunkt für Menschen aus Ulm, Augsburg oder sogar Stuttgart geworden. Seit sechs Jahren schon gibt es hier dieses besondere Angebot. Seitdem ein neuer Flutlicht-Funpark hinzugekommen ist, hat der Zulauf noch mehr zugenommen.

    Flutlicht-Pisten immer verbreiteter und häufig genutzt

    Doch nicht nur im Allgäu öffnen immer mehr Liftbetreiber ihre Anlagen für ein paar Stunden extra, nachdem es Dunkel geworden ist. In der gesamten bayrischen Alpenregion existieren mittlerweile Flutlicht-Pisten. Im Allgäu sind es rund ein Dutzend.

    Einheimische nutzen das Angebot ebenfalls gerne, weil sie nach der Arbeit noch auf die Piste gehen können. Anschließend kehren sie mit den Kollegen noch zu einem geselligen Hüttenabend ein. Es gibt sogar Wintersportler, die ohne eine Flutlicht- und Liftanlage auf eigene Faust im Dunkeln den Berg hinabfahren. Ausgerüstet sind sie mit einer Stirnlampe, die ihnen den Weg beleuchtet.

    Naturschützer und Jäger sehen diese Entwicklung mit Unbehagen. Sie sorgen sich um die Tiere, die durch die verlängerten Skifahrtzeiten aufgeschreckt werden. Vor allem nachaktive Tiere werden durch das Scheinwerferlicht gestört, das zusätzlich auf dem weißen Schnee reflektiert.

    Beim Skifahren in Polen besteht Helmpflicht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

    Jugendliche Wintersportler unter 16 Jahren und Kinder, die ab dem 1. Januar 2012 auf den Skipisten in Polen unterwegs sind, müssen dann einen Skihelm tragen und bei einem Verstoß werden die Eltern zur Kasse gebeten, wie das Polnische Fremdenverkehrsamt mitteilt. Diese Gesetzes-Änderung wurde vor Kurzem im polnischen Parlament beschlossen.

    Aber auch diejenigen, die unter Einfluss von Drogen oder zu viel Alkohol auf den Pisten unterwegs sind, müssen mit einer Geldstrafe sowie dem Einzug ihres Skipass rechnen. Doch wird es aber kein generelles Alkoholverbot in den Wintersportorten geben. In Polen werden auch die Pisten neu markiert, so soll die "grüne Markierung" für "ganz leichte" Pisten entfallen und es wird nur noch die bekannten Farben "blau" für "einfach", "rot" für "schwer" und "schwarz" für "sehr schwer" geben.

    Zusätzlich sollen neue Schilder auf eine eventuelle Lawinengefahr hinweisen.

    Bei St. Moritz an Vollmond die Diavoletta runterfahren

    Jährlich zieht es eine Menge Touristen zum Skifahren in die Schweiz; vor allem St. Moritz gilt dabei als beliebter Ort. Wer in dieser Region als Skifahrer einmal etwas Besonderes erleben möchte, sollte sich bei Vollmond nach St. Moritz begeben und die Diavolezza - so nennen die Schweizer eine bestimmte Piste - hinunterfahren. Dabei ist das Mondlicht die einzige Beleuchtung.

    Auf der Grenze zwischen Val Poschiavo und Engadin können Wintersportler fünf Mal im Jahr ein außergewöhnliches Event, welches "Glüna Plaina" genannt wird, erleben. Der Schwierigkeitsgrad der Piste befindet sich dabei im Mittelbereich, sodass jeder Skifahrer auf seine Kosten kommen wird.

    Im Berghaus der Diavolezza kann man sich zwischendurch stärken, ein heißes Bad in einem Whirlpool - dem höchsten Outdoor-Whirlpool der Alpen - nehmen und auch übernachten, wenn man möchte.

    Natürlich ist die Region rund um das Lagalb-Skigebiet nicht nur an Vollmond einen Besuch wert, doch wer das Glück hat und zur richtigen Zeit dort ist, sollte sich dieses Event auf keinen Fall entgehen lassen.

    Skiurlaub - gut geschützt durch den Wirbelsäulenprotektor

    Skiunfälle werden aktuellen Statistiken zufolge immer weniger. Dies ist vor allem auf die größere Vorsicht der Skiausrüstungshersteller sowie der Skifahrer geworden: es werden immer mehr Helme getragen; für Kinder besteht mittlerweile sogar Helmpflicht. Kommt es jedoch zu einem schweren Sturz, so hat die Anzahl der schwerwiegenden Verletzungen zugenommen. Zwar ist der Kopf durch den Helm gut geschützt, allerdings treten häufig Verletzungen der Wirbelsäule auf.

    Um diese zu schützen, wird empfohlen, einen speziellen Protektor zu tragen. Für Erwachsene ist dieser bereits erhältlich, schwieriger wird es, wenn man für seine Kinder nach so einer Schutzausrüstung sucht. Mediziner hoffen, dass diese bald zum Sortiment dazu gehören und vor allem dass Eltern darauf reagieren, damit auch die kleinen Skifahrer unversehrt von der Piste zurück kommen.

    Welcher Ski für welchen Fahrer? - Auf das Einsatzgebiet kommt es an

    Junge Snowboardfahrerin mit Helm und Skibrille
    Young skier © Orange Line Media - www.fotolia.de

    Wer für den bevorstehenden Wintersporturlaub noch neue Skis kaufen will, sollte sich nicht nur von modischen Aspekten leiten lassen, rät der Deutsche Skiverband. Viele Menschen wollen "cool" wirken und greifen zu Skis, die gar nicht zum eigenen Können und zum bevorzugten Einsatzgebiet gehören.

    Anfänger sollten beispielsweise zum Genuss-Carver greifen, der kleine Kurven erleichtert und stabil im Schnee liegt. Unsicherheiten des noch unerfahrenen Ski-Neulings gleicht er locker wieder aus.

    Neue Genuss-Carver-Modelle sind mit der sogenannten Rocker-Technologie ausgestattet, bei der Schaufel und Ski-Ende leicht aufgebogen sind und die Skiauflage auf dem Schnee somit verkürzt wird. Dies führt zu einer leichteren Handhabung der Skis auf der Piste.

    Fortgeschrittene Skifahrer wählen zwischen Sport-Carvern, die eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen, und Allmountain-Carvern, die nicht nur auf der Piste sondern auch im freien Gelände zum Einsatz kommen können.

    Wer sich gerne in den Tiefschnee stürzt, sollte auf möglichst breite Skis achten, die die Fahrt erleichtern, oder gleich zu Freeride-Skis greifen. Auch diese sind wie Rocker aufgebogen und ermöglichen einen geruhsamen Lauf auf freier Strecke jenseits der Pisten.

    Für Wettkämpfer und wirklich gute Skifahrer gibt es zudem Race- und Slalom-Carver, die auch die größte sportlichen Herausforderungen in Slalom und Riesenslalom meistern.

    Lawinengefahr – Tipps zum richtigen Verhalten zum Schutz vor den Schneemassen

    Junger Skifahrer fährt Hang im Wald hinunter
    skiing © GOL - www.fotolia.de

    Eine Schneedecke besteht aus unterschiedlichen Schichten. Wenn diese schlecht aneinander haften und sich somit voneinander lösen, kann es zur Entstehung einer Lawine kommen. Jährlich verunglücken zahlreiche Wintersportler in den Schneemassen, trotz größter Bemühungen, eine Lawinengefahr frühzeitig vorauszusagen.

    Besonders gefährlich wird es, wenn neuer Schnee gefallen ist und es windig ist, dann ist das Risiko einer Lawinenentstehung sehr hoch. Kommt die Masse erst mal ins Rollen, ist sie nicht mehr aufzuhalten: mit bis zu 350 Stundenkilometern und einer gewaltigen Druckwelle vergräbt sie alles, was sich in ihrem Weg befindet.

    Vier Lawinentypen

    Es gibt vier verschiedene Lawinentypen: die Schneebrett-, die Lockerschnee-, die Fließ- und die Staublawine; letztere gilt als gefährlichste Form. Sie unterscheiden sich in ihrer Entstehung, dem Verlauf und der Geschwindigkeit, mit der sie das Tal hinunterrollen. In vielen Fällen entstehen sie abhängig voneinander.

    Tipps, um eine Lawine zu überleben

    Laut Bergrettung gibt es bestimmte Verhaltensregeln, an die man sich halten sollte, um eine Lawine zu überleben. Als erstes gilt es, alle sperrigen Gegenstände sofort loszuwerden; besonders Skistöcke sind gefährlich, denn mit diesen kann man sich ernsthaft verletzen. Wer es nicht schafft, der Lawine auszuweichen, indem er in Schussfahrt die Piste hinunterrast, sollte die Embryostellung einnehmen, um seinen Körper bestmöglich zu schützen.

    Sobald die Schneemasse an Geschwindigkeit verliert, versucht man am besten, in Brustschwimmbewegungen an die Oberfläche zu gelangen. Gelingt dies nicht, muss man sich eine kleine Höhle zum Atmen graben. Da der Sauerstoffvorrat sehr begrenzt ist, ist es wichtig, seine Kräfte zu sparen.

    Jemanden unter einer solchen Schneemasse zu bergen, dauert trotz Ortungssystem einige Zeit; die Überlebenschance beläuft sich Statistiken zufolge auf 90 Prozent, wenn die Rettung innerhalb einer Viertelstunde ausgeübt wird. Nach der doppelten Zeit schwindet diese auf nur noch 25 Prozent.

    Auch Diabetiker können mit der richtigen Vorbereitung zum Skifahren

    Skifahrer mit Helm und Skibrille carvt unter blauem Himmel eine Piste hinunter
    the skier © Ilja Masík - www.fotolia.de

    Diabetiker müssen bei ungewohnter körperlicher Belastung stets befürchten, dass diese Veränderung sich ungünstig auf ihren Stoffwechsel auswirkt und daher der Blutzuckerspiegel akut schwankt. Genau aus diesem Grund sind viele Betroffene eher zurückhaltend, wenn es im Winter um das Thema Skiurlaub geht. Viele Diabetiker möchten zwar gern auf die Bretter, die frische Luft und den Schnee genießen, aber dann siegt doch die Angst.

    Diabetologen geben Entwarnung

    Diabetologen sprechen im Bezug auf das Skifahren aber eine klare Entwarnung aus: Im Regelfall ist es für Menschen mit Diabetes überhaupt kein Problem, auf die Piste zu gehen. Sie sollten nur vor der eigentlichen Reise einiges beachten, damit sie auf Nummer Sicher gehen.

    Vor der Reise eigenen Facharzt aufsuchen

    Wer noch nie beim Skifahren war, oder seit vielen Jahren nicht mehr aktiv auf den Skiern stand, der sollte einen Termin bei seinem zuständigen Facharzt vereinbaren und diesen von den Plänen erzählen. Erlaubt die individuelle Situation wirklich kein Skifahren, so wird der Arzt das dem Betroffenen mitteilen.

    Auf die Reise mitnehmen

    Wer das Okay vom Mediziner bekommt, sollte für den Ausflug selbst genügend Teststreifen zum Blutzuckermessen mitnehmen. Hier gilt, lieber einige mehr dabei zu haben, damit man in der ersten Zeit häufiger als sonst den Blutzuckerspiegel messen kann. So bekommt man ein Gefühl dafür, ob und wie der Körper auf die veränderte Anstrengung reagiert.

    Außerdem beachten

    Für längere Ausflüge auf den Skiern sollte man als Diabetiker außerdem für den Fall einer plötzlichen Unterzuckerung vorbereitet sein. Am einfachsten ist es, ein wenig abgepackten Traubenzucker in der Tasche zu haben, damit man bei ersten Beschwerden sofort Zucker zuführen kann. Wer seine Insulin-Pens unterwegs mitnehmen muss, sollte diese besser nicht in eine Tasche legen, sondern direkt am Körper tragen. Zu kalte Umgebungstemperaturen können dem Medikament sonst schaden.

    Beim Skifahren Pistenregeln beachten - Risiken und Gefahren beim Wintersport

    Der schwere Skiunfall des früheren Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher hat vielen Menschen in Erinnerung gerufen, wie gefährlich Skifahren sein kann.

    Selbstüberschätzung birgt Gefahren

    Motiviert durch die Olympischen Winterspiele werden einige Freizeitsportler wieder ihre verstaubten Bretter aus dem Keller holen und sich nach langer Pause den Hang hinabstürzen. Experten fürchten, dass dabei einige ihr Können falsch einschätzen und dabei sich und andere gefährden könnten.

    Selbstüberschätzung sei ein großes Problem beim Skifahren, warnen Sportmediziner. Es sollte daher kein Sportler unvorbereitet auf die Piste gehen. Sie empfehlen, vorher mehrere Wochen mit Skigymnastik an der eigenen Fitness zu arbeiten.

    Skigymnastik und eine gute Vorbereitung ist wichtig

    Das Fahren sollte zudem nicht in Stress ausarten. Pausen sind gut für die Konzentration. Alkoholisiert sollte sich keiner Bretter unterschnallen und Sport treiben. Risiken und Gefahren verringert man, wenn man sich an die Pistenregeln hält.

    Ganz wichtig ist es dabei, Rücksicht auf andere Fahrer zu nehmen und die eigenen Geschwindigkeit und Fahrweise zu beherrschen.

    Tipps zur (modischen) Ausrüstung

    Beim Skifahren im Winter tragen wir warme Unterwäsche, dicke Skihosen, Jacken, Handschuhe und Mützen um uns vor der Kälte zu schützen. Für viele Skifahrer ist ein gutes, modisches Aussehen dabei Pflicht.

    Doch was ist mit dem Gesicht? Auch hier sollte man Vorkehrungen treffen, ansonsten droht ein schmerzhafter Kältebrand.

    Sicherheitsaspekte auf der Piste

    Das Skifahren auf der Piste ist mit einem relativ hohen Verletzungsrisiko verbunden, insbesondere dann, wenn Skifahrer sich nicht an die Sicherheitsvorschriften halten. Bereits im Vorfeld sollten sie sich mit ihrer Ausrüstung vertraut machen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

    Auf den ersten Blick macht die Skipiste einen idyllischen Eindruck. Doch bei genauerer Betrachtung ist es mit der Idylle schnell vorbei, denn Skifahrer sind häufig in sehr hohem Tempo und mit unzureichender oder falscher Ausrüstung unterwegs. Dabei dürften in der Vergangenheit bekannt gewordene schwere Skiunfälle das Augenmerk im Hinblick auf Sicherheitsaspekte eigentlich geschärft haben.

    Skier und Skischuhe

    Die Sicherheit beim Skifahren beginnt nicht erst auf der Piste. Der Skifahrer sollte sich im Vorfeld mit seiner Ausrüstung, den allgemeinen Sicherheitshinweisen für das Benutzen von Skipisten und mit den tatsächlichen Gegebenheiten der Piste vertraut machen. Ob er sich die Ski am Urlaubsort ausleiht oder ob er ein eigenes Paar mitbringt, ist relativ egal.

    Die Skischuhe hingegen sollten sorgfältig ausgewählt werden. Fußfehlstellungen können es erforderlich machen, dass zusätzliche Stützelemente benötigt werden, eventuell muss der orthopädische Schuster nachbessern. Doch auch Skifahrer mit gesunden Füßen brauchen Skischuhe, die gut und eng am Fuß sitzen. Soft-Modelle eignen sich übrigens nicht.

    Helme und Protektoren

    Über die Helmpflicht beim Skifahren wird seit Längerem diskutiert. Fakt ist: Wer auf Sicherheit achtet, benutzt einen Kopfschutz.

    Inzwischen bieten Hersteller Helme in diversen Arten und mit den unterschiedlichsten Designs an, so dass der Geschmack eines jeden Skifahrers zu befriedigen sein dürfte. Ebenso sollte auf Protektoren nicht verzichtet werden. Rückenprotektoren kommt eine besondere Bedeutung zu, weil der Rücken im Falle von Stürzen besonders gefährdet ist.

    Skibrillen und Kleidung

    Die Skibrille hat weniger eine modische, als eine sicherheitsrelevante Bedeutung. Sie sorgt für eine bessere Sicht. Wichtig ist, dass sie über ein Prüfzeichen verfügt, das den notwendigen UV-Schutz tatsächlich garantiert.

    Zudem ist eine Spiegelung ratsam, zumindest in dem Bereich, der oberhalb der Baumgrenze im Sichtfeld liegt.

    Die Kleidung sollte

    • atmungsaktiv sein
    • eine perfekte Passform besitzen und
    • den Skifahrer ausreichend wärmen.

    Ob jemand auf der Piste rast oder nicht, wird eine Frage der Einstellung sein. Ebenso, ob er sich an vorgeschriebene Strecken hält. Wer meint, gegen Vorschriften verstoßen zu müssen, bringt sich und andere Wintersportler unnütz in Gefahr.

    Einen Kältebrand vermeiden

    Der Begriff "Kältebrand" ist keinesfalls irreführend. Denn beim Kältebrand können ähnliche Verletzungen auf der Haut entstehen, wie durch Feuer oder starke Hitze. Der Kältebrand wird in Kategorien eingeteilt, die über die Schwere der "Verbrennungen" durch Kälte Auskunft gibt.

    • Beim ersten Grad wird die Haut weiß und sie beginnt zu schmerzen. Das Ganze bleibt meist ohne Folgen, und ist mit Wärme problemlos zu kurieren.
    • Beim zweiten Grad bilden sich, wie bei einer echten Verbrennung, Blasen auf der Haut und es entstehen starke Schmerzen. Außerdem bleibt die Haut an den betroffenen Stellen meist besonders empfindlich gegenüber Kälte.
    • Beim dritten Grad verfärben sich die betroffenen Hautstellen dann bläulich bis schwarz.

    Und das ist dann schon ein Zeichen dafür, das Gewebe abstirbt. Soweit möchte man es natürlich in keinem Fall kommen lassen. Deshalb achtet man bei kalten Temperaturen auch immer auf eine angemessene Bekleidung.

    Doch was ist mit dem Gesicht? Dieses ist, insbesondere beim Skifahren, nicht nur der kalten Umgebungstemperatur ausgesetzt, sondern auch den eisigen Fahrtwinden.

    Das Gesicht beim Skifahren mit Skimaske und Cremes schützen

    Grundsätzlich ist es natürlich immer eine gute Idee, wenn man eine Skimaske trägt, die das Gesicht wärmend umschließt. Diese Skimasken gibt es im Sportfachhandel zu kaufen. Doch man kann die Haut im Gesicht auch anders vor dem schmerzhaften Kältebrand und dessen Folgen schützen.

    Eine reichhaltig gepflegte Haut ist besser vor Kälte geschützt, als eine Haut, der lediglich eine Feuchtigkeitscreme gegönnt wurde. Ganz im Gegenteil, mit so einer Feuchtigkeitscreme kann man seiner Haut im Winter sogar echten Schaden zufügen.

    Denn der hohe Anteil an Wasser in diesen Cremes gefriert bei den eisigen Temperaturen im Winter auf der Haut. Und das kann dazu führen, dass die Haut aufspringt (vergleichbar mit Wasser, das in Betonritzen eindringt und es beim Gefrieren "sprengt").

    Deshalb sollte man im Winter generell auf Feuchtigkeitscremes verzichten. Besser ist es, eine Creme mit einem besonders hohen Fettanteil zu verwenden.

    Die fetthaltigen Cremes sollten einen möglichst geringen Wasseranteil beinhalten. Zudem ist es immer gut, wenn die Cremes den Wirkstoff Urea beinhalten. Denn der dringt sehr gut in die Haut ein und bietet, zusätzlich zum Fett, einen guten Schutz.

    Eine reichhaltige Pflege sollte man seiner Haut auch dann zukommen lassen, wenn man eine dieser besagten Skimasken trägt. Und in jedem Fall sollte man auch die Lippen richtig auf die Kälte vorbereiten. Fetthaltige Pflegestifte sind hierfür ideal.

    Ist man im Gebirge unterwegs, dann sollte diese Pflege (nicht nur für die Lippen) außerdem einen hohen Lichtschutzfaktor enthalten.

    Gut aussehen beim Skifahren - über modische Aspekte auf der Piste

    Frau mit Skiern über der Schulter, im Hintergrund Skipiste, Skigebiet
    Frau mit Skiern über der Schulter, im Hintergrund Skipiste, Skigebiet

    Skimode kann heutzutage funktional und gleichzeitig modisch sein und dies beweisen besonders die jüngeren Skifahrer, die man auf den Pisten sieht. Mit den angesagten Jacken und Hosen für Snowboarding und Skiing wird jede Piste zum Laufsteg.

    Keine Frage: Wintersport macht Spaß und ist Kult. Dazu gehört auch die richtige Kleidung, um der Kälte im Schnee zu trotzen. Nicht nur beim Stadtbummel sind stylische Jacken gefragt, auch auf der Ski- und Rodelpiste kommen die aktuellsten Fashiontrends an - einige wurden dort sogar gemacht.

    Ob auf Skiern oder mit dem Snowboard, jeder möchte auf der Piste zum Kreis der Trendsetter gehören. Mit

    gehört man automatisch dazu.

    Trendy und trotzdem funktional

    Das richtige Styling ist auf der Skipiste wichtig, doch was nutzt einem eine schicke Jacke oder Hose, wenn man darin friert oder sich nicht bewegen kann? Dick gefütterte Daunenjacken und modische Hosen aus innovativen Material-Mixen wärmen besonders gut und machen jede Bewegung mit - für eine rasante Fahrt und viel Action im Schnee genau das Richtige.

    Dabei sollten die Materialien wasserabweisend oder bestenfalls wasserdicht sein. Denn wenn man doch einmal fällt, muss die Skibekleidung trocken bleiben, sonst wird es unangenehm nasskalt auf der Haut.

    Damit der Schweiß beim Skifahren oder Snowboarden nach außen abtransportiert wird, ist es besonders wichtig, dass die Kleidung atmungsaktiv ist. Hochwertige Ski- und Snowboard-Kleidung erfüllt all diese Kriterien, dazu sehen sie besonders schick und stylisch aus.

    Besonders beliebt auf der Piste sind Knallfarben; dazu gesellen sich Outfits im angesagten Ethno- und Retro-Style. Die aktuellen Trendfarben finden sich auch bei der Skiunterwäsche, den Helmen und Handschuhen wieder.

    Doch Vorsicht: Bitte nicht zu viele Farben mischen, sonst wirkt der Mix wie ein Karnevalskostüm. Von Kopf bis Fuß modisch gestylt, geht es so farbenfroh und gut gelaunt auf die Ski- oder Snowboardpiste.

    Grundinformationen und Hinweise zum Skifahren

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: skiing © GOL - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Vintage Chalkboard © Maceo - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: the skier © Ilja Masík - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Frau trägt Ski © Jonas Glaubitz - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: skiing © bilderbox - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: ski 026 lift © vladimir kondrachov - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: klassisch Langlaufen © Alexander Rochau - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Portrait of cheerful blond woman at ski resort © goodluz - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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