Sicherheitsaspekte und Styling - Tipps zur (modischen) Ausrüstung und Vermeidung eines Kältebrands

Blonde Frau mit verschneiter Kapuze und Skibrille lächelt in Kamera

Für viele Skifahrer spielt das Styling auf der Piste eine große Rolle und so gibt es mittlerweile Skikleidung, die funktional ist und im Trend liegt

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  • von Paradisi-Redaktion

Beim Skifahren im Winter tragen wir warme Unterwäsche, dicke Skihosen, Jacken, Handschuhe und Mützen um uns vor der Kälte zu schützen. Für viele Skifahrer ist ein gutes, modisches Aussehen dabei Pflicht. Doch was ist mit dem Gesicht? Auch hier sollte man Vorkehrungen treffen, ansonsten droht ein schmerzhafter Kältebrand.

Sicherheitsaspekte auf der Piste

Das Skifahren auf der Piste ist mit einem relativ hohen Verletzungsrisiko verbunden, insbesondere dann, wenn Skifahrer sich nicht an die Sicherheitsvorschriften halten. Bereits im Vorfeld sollten sie sich mit ihrer Ausrüstung vertraut machen und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Auf den ersten Blick macht die Skipiste einen idyllischen Eindruck. Doch bei genauerer Betrachtung ist es mit der Idylle schnell vorbei, denn Skifahrer sind häufig in sehr hohem Tempo und mit unzureichender oder falscher Ausrüstung unterwegs. Dabei dürften in der Vergangenheit bekannt gewordene schwere Skiunfälle das Augenmerk im Hinblick auf Sicherheitsaspekte eigentlich geschärft haben.

Skier und Skischuhe

Die Sicherheit beim Skifahren beginnt nicht erst auf der Piste. Der Skifahrer sollte sich im Vorfeld mit seiner Ausrüstung, den allgemeinen Sicherheitshinweisen für das Benutzen von Skipisten und mit den tatsächlichen Gegebenheiten der Piste vertraut machen. Ob er sich die Ski am Urlaubsort ausleiht oder ob er ein eigenes Paar mitbringt, ist relativ egal.

Die Skischuhe hingegen sollten sorgfältig ausgewählt werden. Fußfehlstellungen können es erforderlich machen, dass zusätzliche Stützelemente benötigt werden, eventuell muss der orthopädische Schuster nachbessern.

Doch auch Skifahrer mit gesunden Füßen brauchen Skischuhe, die gut und eng am Fuß sitzen. Soft-Modelle eignen sich übrigens nicht.

Helme und Protektoren

Über die Helmpflicht beim Skifahren wird seit Längerem diskutiert.

  • Fakt ist: Wer auf Sicherheit achtet, benutzt einen Kopfschutz.

Inzwischen bieten Hersteller Helme in diversen Arten und mit den unterschiedlichsten Designs an, so dass der Geschmack eines jeden Skifahrers zu befriedigen sein dürfte.

Ebenso sollte auf Protektoren nicht verzichtet werden. Rückenprotektoren kommt eine besondere Bedeutung zu, weil der Rücken im Falle von Stürzen besonders gefährdet ist.

Skibrillen und Kleidung

Die Skibrille hat weniger eine modische, als eine sicherheitsrelevante Bedeutung. Sie sorgt für eine bessere Sicht.

  • Wichtig ist, dass sie über ein Prüfzeichen verfügt, das den notwendigen UV-Schutz tatsächlich garantiert.

Zudem ist eine Spiegelung ratsam, zumindest in dem Bereich, der oberhalb der Baumgrenze im Sichtfeld liegt.

Die Kleidung sollte

  • atmungsaktiv sein
  • eine perfekte Passform besitzen und
  • den Skifahrer ausreichend wärmen.

Ob jemand auf der Piste rast oder nicht, wird eine Frage der Einstellung sein. Ebenso, ob er sich an vorgeschriebene Strecken hält. Wer meint, gegen Vorschriften verstoßen zu müssen, bringt sich und andere Wintersportler unnütz in Gefahr.

Einen Kältebrand vermeiden

Der Begriff "Kältebrand" ist keinesfalls irreführend. Denn beim Kältebrand können ähnliche Verletzungen auf der Haut entstehen, wie durch Feuer oder starke Hitze. Der Kältebrand wird in Kategorien eingeteilt, die über die Schwere der "Verbrennungen" durch Kälte Auskunft gibt.

  • Beim ersten Grad wird die Haut weiß und sie beginnt zu schmerzen. Das Ganze bleibt meist ohne Folgen, und ist mit Wärme problemlos zu kurieren.
  • Beim zweiten Grad bilden sich, wie bei einer echten Verbrennung, Blasen auf der Haut und es entstehen starke Schmerzen. Außerdem bleibt die Haut an den betroffenen Stellen meist besonders empfindlich gegenüber Kälte.
  • Beim dritten Grad verfärben sich die betroffenen Hautstellen dann bläulich bis schwarz.

Und das ist dann schon ein Zeichen dafür, das Gewebe abstirbt. Soweit möchte man es natürlich in keinem Fall kommen lassen. Deshalb achtet man bei kalten Temperaturen auch immer auf eine angemessene Bekleidung.

Doch was ist mit dem Gesicht? Dieses ist, insbesondere beim Skifahren, nicht nur der kalten Umgebungstemperatur ausgesetzt, sondern auch den eisigen Fahrtwinden.

Das Gesicht beim Skifahren mit Skimaske und Cremes schützen

Grundsätzlich ist es natürlich immer eine gute Idee, wenn man eine Skimaske trägt, die das Gesicht wärmend umschließt. Diese Skimasken gibt es im Sportfachhandel zu kaufen. Doch man kann die Haut im Gesicht auch anders vor dem schmerzhaften Kältebrand und dessen Folgen schützen.

Eine reichhaltig gepflegte Haut ist besser vor Kälte geschützt, als eine Haut, der lediglich eine Feuchtigkeitscreme gegönnt wurde. Ganz im Gegenteil, mit so einer Feuchtigkeitscreme kann man seiner Haut im Winter sogar echten Schaden zufügen.

Denn der hohe Anteil an Wasser in diesen Cremes gefriert bei den eisigen Temperaturen im Winter auf der Haut. Und das kann dazu führen, dass die Haut aufspringt (vergleichbar mit Wasser, das in Betonritzen eindringt und es beim Gefrieren "sprengt"). Deshalb sollte man im Winter generell auf Feuchtigkeitscremes verzichten.

  • Besser ist es, eine Creme mit einem besonders hohen Fettanteil zu verwenden.

Die fetthaltigen Cremes sollten einen möglichst geringen Wasseranteil beinhalten. Zudem ist es immer gut, wenn die Cremes den Wirkstoff Urea beinhalten. Denn der dringt sehr gut in die Haut ein und bietet, zusätzlich zum Fett, einen guten Schutz.

Eine reichhaltige Pflege sollte man seiner Haut auch dann zukommen lassen, wenn man eine dieser besagten Skimasken trägt. Und in jedem Fall sollte man auch die Lippen richtig auf die Kälte vorbereiten. Fetthaltige Pflegestifte sind hierfür ideal.

Ist man im Gebirge unterwegs, dann sollte diese Pflege (nicht nur für die Lippen) außerdem einen hohen Lichtschutzfaktor enthalten.

Gut aussehen beim Skifahren - über modische Aspekte auf der Piste

Skimode kann heutzutage funktional und gleichzeitig modisch sein und dies beweisen besonders die jüngeren Skifahrer, die man auf den Pisten sieht. Mit den angesagten Jacken und Hosen für Snowboarding und Skiing wird jede Piste zum Laufsteg.

Keine Frage: Wintersport macht Spaß und ist Kult. Dazu gehört auch die richtige Kleidung, um der Kälte im Schnee zu trotzen. Nicht nur beim Stadtbummel sind stylische Jacken gefragt, auch auf der Ski- und Rodelpiste kommen die aktuellsten Fashiontrends an - einige wurden dort sogar gemacht.

Ob auf Skiern oder mit dem Snowboard, jeder möchte auf der Piste zum Kreis der Trendsetter gehören. Mit

gehört man automatisch dazu.

Trendy und trotzdem funktional

Das richtige Styling ist auf der Skipiste wichtig, doch was nutzt einem eine schicke Jacke oder Hose, wenn man darin friert oder sich nicht bewegen kann? Dick gefütterte Daunenjacken und modische Hosen aus innovativen Material-Mixen wärmen besonders gut und machen jede Bewegung mit - für eine rasante Fahrt und viel Action im Schnee genau das Richtige.

Dabei sollten die Materialien wasserabweisend oder bestenfalls wasserdicht sein. Denn wenn man doch einmal fällt, muss die Skibekleidung trocken bleiben, sonst wird es unangenehm nasskalt auf der Haut.

Damit der Schweiß beim Skifahren oder Snowboarden nach außen abtransportiert wird, ist es besonders wichtig, dass die Kleidung atmungsaktiv ist. Hochwertige Ski- und Snowboard-Kleidung erfüllt all diese Kriterien, dazu sehen sie besonders schick und stylisch aus.

Besonders beliebt auf der Piste sind Knallfarben; dazu gesellen sich Outfits im angesagten Ethno- und Retro-Style. Die aktuellen Trendfarben finden sich auch bei der Skiunterwäsche, den Helmen und Handschuhen wieder.

Doch Vorsicht: Bitte nicht zu viele Farben mischen, sonst wirkt der Mix wie ein Karnevalskostüm. Von Kopf bis Fuß modisch gestylt, geht es so farbenfroh und gut gelaunt auf die Ski- oder Snowboardpiste.

Grundinformationen und Hinweise zum Skifahren

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: frau mit verschneiter kapuze und skibrille © Simon Ebel - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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