Gymnastische Übungen sind ein wichtiger Teil der Aerobicbewegung. Aber auch als Training für andere Sportarten sind Übungen an Gymnastikgeräten sinnvoll. Innerhalb des Turnens gibt es eine Vielzahl von Disziplinen und Wettbewerben. Auch für Alltag und Rehabilitation sind einige Übungen geeignet.
Der Gymnastik kommen im Sport sehr viele unterschiedliche Bedeutungen zu. So kann sie einmal - in Form der Rhythmischen Sportgymnastik - als Wettkampfdisziplin trainiert und ausgeführt werden.
In anderen Sportarten dient sie dem Aufwärmen, dem Dehnen oder auch der Förderung von Ausdauer und Kraft durch verschiedene Übungen. Gymnastik kann ebenfalls in verschiedenen Leistungsbereichen zum Einsatz kommen und sollte in der Ausführung immer den Möglichkeiten des Ausübenden angepasst sein.
Rhythmische Sportgymnastik: Eine Wettkampfdisziplin, die meist dem Turnen zugeordnet ist, in selteneren Fällen aber auch der Leichtathletik angegliedert ist. Sie umfasst anspruchsvolle und technisch schwierige Übungen mit oder ohne Zusatzgeräten wie Ball, Seil, Keule oder Band.
Aufwärmgymnastik: Vielfach stiefmütterlich behandelt wird die notwendige Aufwärmgymnastik vor dem Beginn einer Trainingseinheit in einer anderen Disziplin. Jedoch sollte jedem Sporttreibenden klar sein, dass sein Verletzungsrisiko wesentlich höher liegt, wenn er mit kalter Muskulatur zu trainieren beginnt.
Eine gezielte Aufwärmgymnastik mit Übungen für die später beanspruchten Muskelpartien ist deshalb sehr zu empfehlen. Das Herz-Kreislaufsystem sollte dabei angeregt, aber nicht sonderlich belastet werden. Muskeln und Gelenke werden gelockert, angewärmt und für den Einsatz im Training bereit gemacht.
Dehnen und Gymnastik: In der Gymnastik spielt auch das Dehnen eine große Rolle. Nach dem Training sollen die beanspruchten Muskelgruppen vorsichtig gedehnt werden, um Verkürzungen und Verkrampfungen vorzubeugen. Dabei sollte man nicht über seine individuelle Schmerzgrenze hinaus gehen, um sich nicht unnötig zu schaden.
Das Dehnen sollte auf jeden Fall nach dem Sport stattfinden, kann aber auch zur Vorbereitung bereits vor dem eigentlichen Training ausgeübt werden.
Kraft- und Konditionsgymnastik: Im Bereich des Leistungssports bildet die kraftorientierte Gymnastik einen wesentlichen Bestandteil des Trainingsaufbaus. Sie schult nicht nur die Motorik, sondern stärkt auch Muskeln und Kondition.
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