Der Pausenathlet

Junge, blonde Frau unter blauem Himmel trinkt Wasser aus einer Plastikflasche
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  • von Paradisi-Redaktion

Die meisten Tipps in den Fitness-Magazinen richten sich an Trainierende, die am Morgen oder Abend Sport treiben. Was muss jemand beachten, der in der Mittagspause trainiert?

Joggerin mit Kopfhörern auf

Es gibt etliche Gründe, warum man nicht noch vor dem offiziellen Tagesanbruch ein schweißtreibendes Workout absolvieren kann. Berufliche und familiäre Verpflichtungen zum Beispiel oder schlicht überwältigende Unlust in aller Frühe die Trainingssachen anzuziehen und die müden Knochen in Bewegung zu setzen.

Physiologisch betrachtet sind Sie als Frühsportmuffel sogar auf der sicheren Fitness-Seite. Wenn Ihnen auch am Abend die Zeit oder Muße - vielleicht sogar beides - fehlt, um auf den Pfad der Fitness-Tugenden zu wandern, dann bietet sich die Mittagspause als einzige Chance an, an der Traumfigur und dem hehren Ziel lebenslanger Gesundheit zu feilen.

Wir verraten Ihnen, was beim Training zur Mittagsstunde zu beachten ist.

Vorteile

Wenn Sie in der Mittagspause trainieren, machen Sie dem allseits bekannten wie gleichermaßen gefürchteten Phänomen des nachmittaglichen Energietiefs den Gar aus. Durch ein knackiges Workout in der Tagesmitte verleihen Sie sich selbst durch die dem Training folgende Ausschüttung von Adrenalin und Endorphinen einen bemerkenswerten Energieschub.

Und das bleibt im besten Fall auch Ihren Vorgesetzten nicht verborgen. Denn während Ihre Kollegen in den frühen Feierabend sickern, strotzen Sie vor Tatendrang. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich Ihr Unterbewusstsein während der Trainingseinheit mit anliegenden Problemen auseinandersetzt und Sie nach der Mittagspause beim Brainstorming mit kreativen Lösungsvorschlägen glänzen können.

Nachteile

Der Nachteil an mittaglichen Trainingseinheiten ist jedoch, dass Sie eben selten den Kopf völlig frei bekommen und nicht selten zeitlich immer etwas unter Druck stehen, so dass Sie unter Umständen durch das Workout hetzen müssen und dabei Trainingsfehler und Verletzungen riskieren.

Gestaltung der Trainingseinheiten

Gestalten Sie deshalb ihre Trainingseinheiten so kompakt und flexibel wie möglich, so dass Sie an stressigen Tagen ohne großen Aufwand Ihr Workout an den zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen anpassen können. Ein Zirkeltraining oder ein Workout in CrossFit-Manier, die meistens nicht mehr als 20 Minuten in Anspruch nehmen, wären für das Training während der Essenspause ideal.

Ernährung

Hinsichtlich der Ernährung müssen Sie bedenken, dass Ihnen während der Arbeitszeit in der Regel nur die Mittagspause zum Verzehr von Speisen zur Verfügung steht. D.h. Sie müssen entweder Ihr Mittag in flüssiger Form (z.B. Protein-Shakes oder Smoothies) zu sich nehmen oder aber Sie kürzen Ihr Workout soweit, dass Sie noch Zeit für das Essen finden.

In jedem Fall sollten Sie zuerst trainieren und dann essen, damit sie nicht mit vollem Magen ihr Workout absolvieren und Leistungseinbußen in Kauf nehmen müssen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Beautiful blond girl drinking water © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Young person listening misic running in city street © Martinan - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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