15. März 2010
Um zu große Schamlippen zu verkleinern, wird eine Schamlippenkorrektur vorgenommen. Dabei entfernt man überschüssiges Haut- und Fettgewebe.
Für die Durchführung einer Schamlippenkorrektur sollte man sich an einen erfahrenen Facharzt für Plastische Chirurgie wenden. Damit es während des Eingriffs nicht zu Komplikationen kommt, ist es ratsam bereits mehrere Tage vor der Operation auf den Genuss von Zigaretten und Alkohol zu verzichten. Außerdem müssen bestimmte Schmerzmittel, die Acetylsalicylsäure enthalten oder Herzmedikamente wie Macumar für einige Zeit abgesetzt werden, was jedoch mit dem Arzt abgesprochen werden sollte.
Am Tag des Eingriffs, der rund 60 Minuten dauert, erhält die Patientin in der Regel eine örtliche Betäubung an den Schamlippen. Falls erforderlich, kann auch eine Vollnarkose erfolgen. Für die Korrektur der inneren Schamlippen wird das überschüssige Haut- und Fettgewebe mit Hilfe eines so genannten Lichtskalpells entfernt. Das bedeutet, dass der Chirurg anstelle eines herkömmlichen Skalpells spezielle Laser- oder Ultraschallgeräte für den Eingriff verwendet. Durch die hohe Lichtenergie werden die überschüssigen Gewebeteile rasch verbrannt, was den Vorteil hat, dass es weder zu Narben noch zu sonstigen Rückständen kommt. Auch die anschließenden Wundschmerzen fallen weitaus geringer aus als bei einem herkömmlichen chirurgischen Eingriff. Um die äußeren Schamlippen zu verkleinern, wird eine Fettabsaugung durchgeführt, bei der überflüssige Fettzellen entfernt werden. Zum Abschluss der Schamlippenkorrektur vernäht der Chirurg die behandelten Stellen mit selbstauflösenden Fäden.
In der Zeit nach der Operation muss auf größtmögliche Hygiene geachtet werden, da der Intimbereich sehr anfällig für Infektionen ist. Die Patientin erhält zu diesem Zweck eine spezielle schonende Intimwaschlotion für die Reinigung von Schamlippen und Vagina. Darüber hinaus muss sich die Patientin für rund drei bis vier Wochen körperlich schonen und auch auf Geschlechtsverkehr verzichten.
Mögliche Nachwirkungen einer Schamlippenkorrektur können Blutungen, Entzündungen, Schwellungen, Infektionen, Taubheitsgefühle sowie leichte Asymmetrien sein. In der Regel kommt es jedoch nicht zu größeren Komplikationen.
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