2. Februar 2011
Frauen mit zu großen Schamlippen empfinden dies oft als unangenehm. Die richtige Vor- und Nachsorge sind wichtig, dass durch eine Operation ein perfektes Ergebnis erreicht werden kann.
Zu große Schamlippen bereiten den betroffenen Frauen häufig Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder auch beim Sport, wie z.B. beim Radfahren. Auch die Unterwäsche sitzt dann oftmals nicht richtig und wird als unangenehm empfunden. Hier kann eine Verkleinerung der inneren und/oder äußeren Schamlippen helfen. Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt.
Sowohl in den Tagen vor als auch nach dem Eingriff sollte die Patientin nicht rauchen und keinen Alkohol konsumieren. Beides behindert die Wundheilung. Auch blutverdünnende Medikamente dürfen in dieser Zeit nicht eingenommen werden. Einige Kopfschmerzmittel haben beispielsweise eine blutverdünnende Wirkung.
Bevor der Eingriff geplant wird, erfolgt eine umfassende Beratung durch den Schönheitschirurgen. Die Patientin kann hier sämtliche Fragen zu dem Eingriff stellen, die sie interessieren und der Arzt erfährt, weshalb sich die Frau für diesen Eingriff interessiert.
Vor dem Eingriff zeichnet der Schönheitschirurg im Bereich der Schamlippen genau an, welche Hautstellen entfernt werden. Anschließend wird die Patientin in Narkose versetzt. Die Operation dauert je nach Umfang etwa 30 bis 60 Minuten.
Nach der Schamlippenkorrektur hat die Patientin oftmals leichte Blutungen, die jedoch völlig normal sind. Auch Schmerzen aufgrund der Schwellungen bestehen in den ersten Tagen noch. Hier hilft nur Kühlen und körperliche Schonung. Da auch das Sitzen schmerzhaft ist, kann man sich für diese Zeit einen speziellen Ring kaufen, der ähnlich wie ein Schwimmring aufgebaut ist und die Schmerzen während des Sitzens lindert. Bewegen sollte sich die Patientin in den ersten Tagen möglichst wenig, da beim Gehen die geschwollenen Schamlippen scheuern und die Wunden dadurch aufreißen können.
Häufig bilden sich im Bereich der Operationswunde Infektionen, die teilweise eine ärztliche Behandlung notwendig machen. Die Patientin muss regelmäßig duschen und Infektionslösungen verwenden. In den ersten Tagen erhält die Patientin eine so genannte Gaze zum Einlegen in den Slip. Zuvor muss in der Regel eine Salbe aufgetragen werden, die verhindert, dass Keime in die Wunde gelangen können. Die spezielle Kompresse verhindert, dass die Wunde am Slip klebt und beim Ausziehen wieder aufgerissen wird.
Zusätzlich helfen auch Sitzbäder mit Kamillenzusätzen, dass die Wunde schnell abheilen kann.
Meist wurden bei der Operation selbstauflösende Fäden verwendet, die nicht entfernt werden müssen. Sofern der Arzt normale Fäden zum Schließen der Wunden benutzt hat, müssen diese nach einiger Zeit gezogen werden.
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