25. Juli 2009
Von Sandra Spönemann
In den USA bereits tägliche Routine, unterziehen sich auch in Deutschland immer öfter Männer wie Frauen schönheitschirurgischen Eingriffen. Schönheit und Jugend wird gleichgesetzt mit Erfolg und Vitalität. Besonders das Gesicht unterliegt dem Alterungsprozess, wodurch verschiedene Methoden des Faceliftings entstanden sind.
Ein Facelift ist ein operativer Eingriff unter Vollnarkose, bei dem Teil des Gesichts und/oder des Halses gestrafft und überflüssiges Gewebe entfernt werden. Beim so genannten "Softlift" wird nur die Haut im Bereich der Wangen nach hinten (Richtung Ohr) gestrafft. Diese Technik wird bei jüngeren Patienten angewandt. Bei größeren Facelift-Operationen wird zwischen unterem und oberem Facelift unterschieden. Der Schnitt verläuft beim oberen Facelift an der Stirn-Haar-Grenze von Ohr zu Ohr; die Straffung ist geeignet um z.B. Zornesfalten zu glätten. Das untere Facelift wird, je nach Aufwand, als "Mini-Lift", "Midi-Lift" oder "Face-Neck-Lift" (hier wird auch die Halspartie gestrafft) durchgeführt. Faceliftings können mit anderen, kleineren Eingriffen wie z.B. einer Lidstraffung, einem Laser-Peeling oder einer Botox-Behandlung ergänzt werden.
Doch weshalb gehen Patienten das Risiko dieser Operation ein und geben gutes Geld dafür aus? Die Spannkraft der Muskulatur und des Unterhautgewebes lässt mit fortschreitendem Alter nach, es entstehen Falten. Zudem spiegeln sich Nikotin- und Alkoholkonsum, als auch die genossenen Sonnenbäder in der Gesichtshaut wider. In der heutigen Zeit, in der Schönheit bzw. Jugend ein Erfolgsfaktor geworden ist und attraktives Aussehen für viele unweigerlich mit dem persönlichen Glück verbunden ist, soll ein Facelift dem optischen Alterungsprozess entgegen wirken. Obwohl immer ästhetischere Ergebnisse erzielt werden können, gibt es Risiken, die zu bedenken sind:
Entscheidet man sich trotz Risiken für ein Facelift, sollte ausreichend Zeit investiert werden, um einen qualifizierten, erfahrenen Arzt zu finden. Gerade bei ästhetischen Eingriffen sollten intensive Beratungsgespräche geführt werden, um sicher zu gehen dass Arzt und Patient dieselbe Vorstellung in Bezug auf das Ergebnis der OP haben. Operiert wird meist ab einem Alter von ca. 45 Jahren. Die OP dauert ca. 2-5 Stunden mit anschließendem Klinikaufenthalt für wenige Tage. Ist alles gut verlaufen, heilen die Wunden in 2-3 Wochen ab. Kostenpunkt: ab 1200 Euro aufwärts (je nach Intensität des Eingriffs).
Die einfachste Möglichkeit den Alterungsprozess zu verlangsamen ist und bleibt jedoch die Prävention: Gute Hautpflege, Nikotin/Alkohol/starke Sonne meiden, Sport und gesunde Ernährung.
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