Die richtigen Nahrungsmittel gegen Cellulite - Lebensmittel für eine straffe Haut

Gibt es Nahrungsmittel, mit denen man gegen Cellulite angehen kann? Als Wundermittel sollte man in Sachen Orangenhaut generell gar nichts ansehen. Jedoch ist es durchaus möglich, den unbeliebten Dellen durch die richtige Ernährung zumindest im gewissen Umfang vorzubeugen. So gibt es zahlreiche Lebensmittel, die für eine straffe Haut sorgen können. Informieren Sie sich über die richtigen Nahrungsmittel gegen Cellulite.

Ernährungstipps, um gegen Cellulite anzugehen

Die Grundregeln der Ernährung für eine straffe Haut

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass weiße Mehle, zuckerhaltige Nahrungsmittel und Alkohol und Nikotin dem menschlichen Körper schaden. Gedünstetes Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte sollten die Grundlagen der ausgewogenen Ernährung sein. Und zwar anteilig in genau dieser Reihenfolge.

Alternativmediziner sprechen von einer basischen Ernährung, die nichts anderes als die bezeichnete Auswahl an Lebensmitteln ist. Um das Bindegewebe zu stärken, empfiehlt sich die regelmäßige Zufuhr von Vitamin C, das in unterschiedlicher Konzentration in diversen Früchten vorhanden ist. Außerdem benötigt das Bindegewebe Wasser, damit es straff bleibt. Gleichzeitig sorgt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den effektiven Abtransport von Schlacken.

Natürlich benötigt der Körper auch Fett. Ohne dieses könnten viele Vitamine gar nicht aufgenommen werden. Das Fett sollte allerdings nicht aus Schweinefleisch, sondern aus Fisch oder magerem Geflügelfleisch bezogen werden.

Wer abnehmen will, darf auf das Essen nicht ganz verzichten. Radikalkuren schaden nicht nur der Gesundheit, sie wirken sich auch negativ auf die Bindegewebsstruktur aus.

Welche Nahrungsmittel und Getränke können Cellulite verschlimmern?

Ebenfalls negativ können sich einige Nahrungsmittel und Getränke auf die Haut auswirken. Zu diesen zählen:

  • Limonade
  • Säfte
  • alkoholische Getränke
  • Schokolade
  • Weißmehlprodukte
  • Hüttenkäse
  • Salatdressings
  • verarbeitete Milchprodukte
  • Kaffee
  • Pommes
  • Chips
  • Wurstwaren

Die richtigen Nahrungsmittel gegen Cellulite

Auch auf die Ernährung muss ein wenig geachtet werden. Es bringt nichts, wenn Sie sich eine halbe Stunde zum Sport aufraffen und dann abends vorm Fernseher eine Tüte Chips verdrücken.

Sie müssen keine eiserne Diät halten, um Cellulite zu bekämpfen. Allerdings sollten Sie versuchen sich so gesund wie möglich zu ernähren. Bei der Ernährung sollte auf fetthaltige Speisen und natriumreiche Kost verzichtet werden, denn Natrium speichert Wasser und lässt die Cellulite aufquellen.

Auf einen Blick: Superfood gegen Cellulite

Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, kann dies vor allen Dingen mit diesen Nahrungsmitteln:

Frisches Obst und Gemüse gegen Cellulite

Obst und Gemüse versorgen Ihren Körper mit Anti-Oxidantien und Ballaststoffen. Beide Substanzen sind für eine gesunde Verdauung wichtig und helfen ebenfalls Giftstoffe und freie Radikale im Körper unschädlich zu machen, die sich negativ auf Ihr Bindegewebe auswirken könnten.

Anti-Oxidantien erhöhen den Nährstofftransport zu Ihren Hautzellen und halten die Strukturen Ihrer Haut stabil und verhindern so, dass sich Cellulite weiter ausbreiten kann.

sind einige der besten Früchte und Gemüsesorten, die Sie essen können, um Ihren Körper für den Kampf gegen Orangenhaut zu wappnen.

Fetter Fisch gegen Cellulite

Nicht alle Fette sind schlecht. Im Gegenteil, gerade fettreiche Fischarten wie

versorgen Sie mit hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren.

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterstützen nicht nur ihre Fettverbrennung, sondern halten auch Herz und Gefäße gesund. Omega-3-Fette haben außerdem einen positiven Effekt auf die Regeneration ihrer Haut und können Bindegewebeschwächen wieder ausgleichen. Außer in Fischen finden Sie Omega-3 in

Tierische Einfachfette wie sie zum Beispiel in Schweinefleisch zu finden sind, können für die Entstehung von Cellulite förderlich sein.

Komplexe Kohlenhydrate gegen Cellulite

Komplexe Kohlenhydrate wie Haferflocken oder Vollkornprodukte beinhalten hohe Mengen an Ballaststoffen. Diese helfen dabei im Verdauungstrakt Giftstoffe zu binden. Ballaststoffe halten außerdem ihren Blutzuckerspiegel stabil und verhindern so Heißhunger-Attacken auf Dinge, die ihre Cellulite verschlimmern könnten.

Antioxidantien gegen Cellulite

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die in der Lage sind, Oxidationsreaktionen zu verhindern beziehungsweise zu unterbrechen. Sie können aus organischen Stoffen bezogen oder synthetisch hergestellt werden.

Antioxidantien kommen häufig in der Lebensmittelindustrie zur Anwendung, wenn Nahrungsmittel vor dem verderblichen Einfluss des Luftsauerstoffs geschützt werden sollen. Auch auf den menschlichen Organismus haben Antioxidantien einen großen Einfluss. Sie sind in der Lage, die durch oxidativen Stress und Schadstoffeinwirkungen ausgelösten negativen Stoffwechselvorgänge zu blockieren und somit die Ausschüttung freier Radikale zu mindern.

Hierdurch lassen sich diverse Krankheiten vermeiden und Alterungsprozesse aufhalten. Auch die Bindegewebsschwäche ist eine Ursache der fortschreitenden Alterung.

Viele Antioxidantien bildet der Körper selbst, allerdings benötigt er dafür verschiedene aktive Enzyme. Diese wiederum können nur arbeiten, wenn ihnen ausreichend Spurenelemente und Vitamine zur Verfügung stehen. Teilweise bildet der Körper auch diese selbst.

Um den Bedarf vollständig decken zu können, ist eine ausgewogene Ernährung notwendig. Kann sie nicht gewährleistet werden, ist unter Umständen die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll.

Vitamine gegen Cellulite

Damit alle Stoffwechselvorgänge funktionieren, müssen die Vitamine in einer ausreichenden Menge zur Verfügung stehen. Ein Über- oder Unterangebot kann gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Der menschliche Körper benötigt verschiedene Vitamine als Enzyme, welche bestimmte Stoffwechselvorgänge beschleunigen. Sie sind keine Energieträger.

Vitamine werden größtenteils über die Nahrung aufgenommen, das Vitamin D kann der Körper selbst produzieren. Einige Vitamine kann der menschliche Körper speichern, andere müssen ihm laufend zugeführt werden.

Um der Entstehung von Cellulite vorzubeugen, werden das Vitamin A, das auch unter der Bezeichnung Retinol bekannt ist sowie das Vitamin C, also Ascorbinsäure, benötigt. Beide Vitamine sind für die Bildung von Kollagen verantwortlich.

Weiterhin hat das Vitamin K einen Einfluss auf die Stabilität des Bindegewebes. Es ist außerdem für die Blutgerinnung verantwortlich. Die Vitamine A und C sind in vielen Anti-Cellulite-Präparaten vorhanden, der Einsatz von Vitamin K in der Kosmetik wurde inzwischen verboten.

Das richtige Trinkverhalten gegen Cellulite

Viel und richtig trinken ist ein wichtiges Mittel gegen die Cellulite. Denn sie ist auch ein Zeichen dafür, dass sich Schlacken im Körper ansammeln.

So sollte man zwischen zwei und drei Litern täglich trinken, um der Einlagerung von Schlacken wirksam vorzubeugen. Dabei sollte man stilles Wasser und ungesüßte Tees bevorzugen.

Viel Wasser trinken ist genauso wichtig, wie möglichst viel Obst und Gemüse zu essen. Mit ein bisschen Disziplin dauert es dann auch nicht lange, bis Sie sich an ihrer dellenfreien Kehrseite bzw. Oberschenkel erfreuen können.

Eine Entwässerungskur mit Tee aus Birkenextrakt und Brennesselblättern kann ebenfalls helfen.

Hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel gegen Cellulite

Schließlich kann man noch mit bestimmten Nahrungsergänzungen gegen Cellulite angehen.

L-Carnitin gegen Cellulite

L-Carnitin wird für den Energiestoffwechsel benötigt. Es handelt sich um eine chemische Verbindung, die der menschliche Körper zu einem gewissen Teil selbst produziert. Er benötigt dazu die Aminosäuren Methionin und Lysin. Auch über die Nahrung nimmt der Mensch L-Carnitin auf, hauptsächlich bezieht er es aus rotem Fleisch.

L-Carnitin kann in diversen biotechnischen Prozessen aber auch industriell hergestellt werden. Es steht somit als Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Dies ist insbesondere für Veganer und für Dialysepatienten wichtig. Letztere besitzen aufgrund der regelmäßig durchgeführten Blutwäsche einen sehr niedrigen L-Carnitin-Spiegel im Blut.

  • Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln schreiben dem in Zusatzstoffen enthaltenen L-Carnitin eine sehr vielseitige Wirkung zu. Unter anderem wird es als Fettverbrenner angepriesen, welcher den Umsatz von Fettsäuren optimiert.

  • Kritiker dagegen bezweifeln diesen gesteigerten Effekt, da allein der normale L-Carnitin-Gehalt im Körper für den Transport der Fettsäuren ausreichend sein soll. Diverse Studienergebnisse kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Bei einem L-Carnitin-Mangel käme es zu Störungen des Energiestoffwechsels, welche eine größere Ansammlung von Schlacken und eine unvollständige Fettverbrennung nach sich ziehen würden. Dies könnte die Entstehung von Cellulite ungünstig beeinflussen. Ob bei einer ausgewogenen Ernährung die Einnahme von L-Carnitin der Cellulite-Entstehung vorbeugt, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Phosphatidylcholine gegen Cellulite

Phosphatidylcholine sind Lecithine. Sie bestehen aus

  • Glycerin,
  • Phosphorsäure,
  • Cholin sowie
  • verschiedenen Fettsäuren.

Phosphatidylcholine befinden sich

  • in den Zellwänden von Leberzellen sowie
  • in der Lunge,
  • im Herzen,
  • im Gehirn,
  • in den Muskelzellen und auch
  • im Blutplasma.

Sie wirken als Emulgatoren. Das heißt, durch sie wird das Mischen von Fetten und Wasser erst möglich. Insofern tragen Phosphatidylcholine dazu bei, dass die unterschiedlichsten Stoffwechselvorgänge richtig ablaufen können.

Als Beispiele seien der Lipid- und der Fettstoffwechsel genannt. Gut funktionierende Stoffwechselvorgänge mindern das Risiko für das Auftreten von Krankheiten, aber auch für das Auftreten von Cellulite.

Auch die Medizin, die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie machen sich die Eigenschaften von Phosphatidylcholinen zunutze. Sie können Nahrungsmitteln zugefügt werden und stehen als Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Zur Gewinnung von Lecithinen werden hauptsächlich genutzt:

Weihrauch-Extrakt gegen Cellulite

Als Weihrauch wird ein Harz bezeichnet, das aus der Gattung der Weihrauchgewächse gewonnen wird. Es besteht aus

  • ätherischen Ölen,
  • Harzen,
  • Proteinen und
  • Schleim.

Die genaue Zusammensetzung dieser Inhaltsstoffe variiert je nach Art des Weihrauchbaums. Weihrauch wird schon seit Alters her in vielen Kulturen als Räucherwerk verwendet.

Beim Verbrennen entfaltet er einen würzigen Geruch. Außerdem wird er seit mindestens fünftausend Jahren

  1. zur Wundheilung,
  2. zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden,
  3. zur psychischen Stärkung,
  4. bei rheumatischen Erkrankungen sowie
  5. zur Hautpflege genutzt. Für letztere Zwecke wurden seine Inhaltsstoffe Salben beigefügt.

Später geriet Weihrauch aufgrund der Entwicklung von Antibiotika und anderer Medikamente in der Schulmedizin vorübergehend in Vergessenheit. Inzwischen werden seine Wirkstoffe wieder verwendet, um chronisch entzündliche Erkrankungen zu lindern. In der Alternativmedizin genießt Weihrauch nach wie vor einen hohen Stellenwert.

Weihrauch wird unter anderem eine harntreibende Wirkung nachgesagt. Sie sorgt für einen schnelleren Abtransport von Schlacken aus dem Körper.

Dieser Effekt wiederum beugt verschiedenen Alterungsprozessen vor und trägt zur Stärkung des Bindegewebes bei. Aus diesem Grunde finden Weihrauch-Extrakte auch in der Cellulite-Behandlung Anwendung.

Yamswurzel-Extrakt gegen Cellulite

Die Yamswurzel hat einen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Dieser spielt für die Entstehung von Cellulite eine große Rolle. Der sich im Alter verändernde Hormonspiegel trägt zur Erschlaffung des Bindegewebes bei.

Die Yamswurzel ist eine hauptsächlich in den Tropen verbreitete Pflanzengattung, wobei einige Arten auch in Mitteleuropa heimisch sind. Viele Yams-Arten werden als Nutzpflanzen in der Lebensmittelindustrie und auch in der Heilkunde verwendet. Ihrem Namen gemäß wird die bis zu zwei Meter lange Knolle der Pflanze verwendet.

Yamswurzeln besitzen einen hohen Anteil am fettlöslichen Vitamin A, welches unter anderem für das Epithelgewebe der Haut und die Schleimhaut von Bedeutung ist. Ebenso können in der Yamswurzel ein hoher Kalium-Anteil sowie hormonartige Substanzen nachgewiesen werden. Aus diesem Grunde kann die Yamswurzel beispielsweise zur Behandlung von Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden.

Durch vermehrte Fetteinlagerung in den Fettzellen steigt das Risiko zur Entstehung von Cellulite. Die Verwendung von Yamswurzel-Extrakten kann diesen Kreislauf unterbinden und somit einen Beitrag zur Cellulite-Prävention leisten.

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