Erscheinungsformen, Ursachen und Behandlung von Pickeln in unterschiedlichen Körperregionen

Die Pickelentstehung folgt, wenn sie nicht hormonell bedingt ist, in der Regel demselben Muster: Poren verstopfen mit Talg, ein Mitesser entsteht. Durch verschiedene Faktoren wird dieser bakteriell infiziert und schon prankt ein Pickel, im Prinzip also ein entzündeter Mitesser, mitten im Gesicht.

Wie Pickel an unterschiedlichen Körperstellen entstehen, zu behandeln und zu verhindern sind

Oder sonstwo auf dem Körper, denn keine Stelle, die Talgdrüsen hat, ist von der Pickelentstehung ausgenommen. Besonders häufig siedeln sich Pickel neben dem Gesicht,

  • auf dem Rücken,
  • in der Schulterregion,
  • auf Hals,
  • Dekolletee und
  • Kinn

an, aber auch im Ohr oder auf dem Po kommt es nicht selten zu einer – und dann zumeist schmerzhaften – Pickelentstehung.

Pickelbehandlung

Wenn es soweit ist, heißt das oberste Gebot: Hygiene. Viel hilft aber nicht viel, denn übermäßiges Schrubben führt zu einer mechanischen Reizung der Haut – und aggressive Reinigungsmittel tun ihr Übriges dazu. Dabei muss gerade unreine Haut erst einmal beruhigt und besänftigt, anstatt zusätzlich gereizt, werden.

Pickel höchstens punktuell austrocknen

Und auch wenn Fett ihr natürlicher Feind ist, da es die Poren zusätzlich verstopfen würde, ist eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit essenziell. Das Austrocknen von Pickeln ist immer zwiespältig zu sehen: Punktuell für den einzelnen Pickel ist es gut, der komplette Hautbereich hingegen reagiert, beispielsweise auf alkoholhaltiges Gesichtswasser, erst recht mit einer gesteigerten Talgproduktion.

Aus diesem Grunde sollten Präparate gegen Pickel immer nur am Pickel selbst, jedoch nie großflächig zum Einsatz kommen.

Bei Hausmitteln wie Heilerdepackungen oder ähnlichem besteht hingegen keine Gefahr. Ob sie allerdings beim individuellen Problem wirklich helfen, lässt sich indessen nur durch beherztes Ausprobieren herausfinden.

Besuch bei einer Kosmetikerin

Wenn es um das Ausdrücken des Pickels geht, sollte man besser nie selbst Hand anlegen. Zu groß ist die Gefahr einer Narbenbildung. Hier hilft die professionelle Kosmetikerin – und die hat in der gerätebasierten High-Tech-Kosmetik auch noch Wunderwaffen wie blaue Lichtwellen in petto.

Aber auch die klassische Ausreinigung durch eine Kosmetikerin verspricht, regelmäßig angewendet, so einige Erfolge im Kampf gegen die Pickelentstehung - und zur aktiven Vorbeugung.

Gegebenenfalls zum Hautarzt gehen

Tief in der Haut liegende Pickel wiederum, die nicht an die Oberfläche kommen wollen, gehören in die Hand eines Hautarztes. Insbesondere wenn sie schmerzen, könnte es sich hier nämlich um einen Abszess handeln.

Auch Pickel im Gehörgang und an anderen sensiblen Stellen sollten besser vom Arzt behandelt werden. Notfalls kann er sie unter sterilen Bedingungen öffnen.

Pickelprävention durch bewusste Lebensführung

Letztlich lässt sich Pickeln durch eine allgemein gesündere Lebensweise vorbeugen. So verbessert sich die Haut augenscheinlich, wenn beispielsweise

  • kein Alkohol getrunken und
  • ausreichend Sport an der frischen Luft getrieben

wird. Hilft dies alles nichts, hat der Dermatologe noch starke Medikamente zur Verfügung, die selbst schwerste Fälle von Akne kleinkriegen.

Spezifische Informationen zu Pickeln in verschiedenen Körperregionen sowie zu ihrer Behandlung erhalten Sie auf den folgenden Seiten..

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  • Portrait of woman with problem skin © Olga Sapegina - www.fotolia.de

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