Ozontherapie

Ozonbehandlung mit vielen Einsatzgebieten

Grundlage für die Ozontherapie ist Ozon (O3), welches über eine ganze Reihe vorteilhafter Wirkungsweisen (z.B. keimtötend, durchblutungsfördernd) verfügt und in der Medizin daher bei vielfältigen Erkrankungen und Beschwerden gerne zum Einsatz kommt.

Blaue Spritze wird mit einer Hand mit Handschuhen in eine Armbeuge injiziert
injektion © Miriam Böttner - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Ozontherapie

Die Ozontherapie ist eine alternativmedizinische Therapie, bei der ein Gemisch aus Sauerstoff und Ozon zur innerlichen und äußerlichen Anwendung eingesetzt wird. Die Ozontherapie wird bis zu zweimal täglich bei unterschiedlichen Beschwerden durchgeführt.

Unterschiedliche Verfahren

Je nach Art der Therapie wird das Sauerstoff-Ozon-Gemisch zum Beispiel

  • unter die Haut oder in die Arterie gespritzt (Gasinjektion)
  • per Katheter in eine Körperöffnung geleitet (Spülung) oder
  • bei der Eigenblutbehandlung mit dem Blut des Patienten gemischt und diesem wieder gespritzt.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete der Ozontherapie reichen von der Behandlung von

In der Zahnmedizin wird Ozon teilweise zur Behandlung von

eingesetzt, so dass die Bakterien abgetötet werden und der Zahnarzt nicht mehr bohren muss.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Ozontherapie sind zum Beispiel

Es ist zwar erwiesen, dass Ozon Pilze, Viren und Bakterien töten sowie die Durchblutung fördern kann, andere Gase haben jedoch die gleiche Wirkung. Die Ozontherapie ist daher sehr umstritten, da auch das Risiko von Zwischenfällen durch ein Austreten des Gases (Reizung der Atemwege) relativ hoch ist.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Ozontherapie

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